Andreas Gruber Todesmärchen

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Inhaltsangabe zu „Todesmärchen“ von Andreas Gruber

Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ... In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ...

Spannend von der ersten bis zu letzten Seite

— Kelo24

GENIAL. Leseempfehlungen für alle die Überraschungen lieben.

— schlaura

Ein Thriller ganz nach meinen Geschmack!

— Vucha

Spannend bis zur letzten Seite! Tolles Setting!

— Mira20

Blutig, spannend, alles was ein guter Krimi braucht!

— Nudi2906

Sehr spannend. Hat mich nicht enttäuscht.

— MaiPie80

Spannend, schockierend, blutig und mit viel Herz! Ein absolutes Highlight!

— Ashimaus

Spannend, aber nicht ohne Makel

— Flamingo

Wieder super spannend und raffiniert ausgedacht!

— renatchen

Spannend bis zur letzten Seite, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Das war bestimmt nicht mein letztes Buch von Anderas Gruber.

— Kleine1984

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    Todesmärchen

    TochterAlice

    15. September 2017 um 17:20

    Eigentlich werden Eltern ja ermuntert, ihren Kindern Märchen vorzulesen und zwar nicht nur die ganz beschaulichen, da ein jedes dieser Klassiker mindestens eine Lehre fürs Leben beinhaltet. Ob das die Eltern des vielfachen Mörders Piet van Loon auch getan haben? Obwohl dieser seit fünf Jahren fest hinter Schloss und Riegel sitzt, trägt eine Serie "frischer" Morde eindeutig seine Handschrift und er hat sich zur Inszenierung derselben - im Übrigen stets einer höchst grausamen - ganz eindeutig von verschiedenen Märchen seiner Wahl inspirieren lassen.Ist er es wirklich? Maarten S. Sneijder, der Wiesbadener Profi, wartet eine entsprechende Nachricht gar nicht erst ab und beginnt gleich mit der Jagd - an seiner Seite seine ehemalige Elevin Sabine Nemez. Wie Feuer und Wasser sind die Beiden, wenn sie aufeinander treffen, zischt es ganz gewaltig - wenn nicht mehr. Kann eine solche Kombi zu Erfolg führen oder werden die beiden sich aneinander aufreiben, zumal ihnen reihenweise Steine in den Weg gelegt werden - nicht nur vom Mörder selbst.Ein überaus phantasiereicher Thriller mit vielen Überraschungen und zahlreichen Elementen eines klassischen Kriminalromans ist es, den Andreas Gruber uns hier vorsetzt. Ein Thriller, der jeden Freund von Spannungsliteratur mit den Hufen scharren lässt - doch sollte man definitiv nicht zu zart besaitet sein, wenn man sich diese Lektüre gönnt. Ein paar sehr verwegene, ja abwegige (Verw)Irrungen beinhaltet der Fall auch, doch die haben mich nur geringfügig gestört.Was besonders erwähnenswert ist: dies ist der dritte Band einer Reihe. Ich habe die ersten beiden nicht gelesen und kam mir an keiner Stelle auf mich gestellt vor, der Autor versorgt den Leser stets mit den erforderlichen grundlegenden Informationen, die zum Verständnis erforderlich sind und das geschieht so beiläufig, so geschickt, dass man es gar nicht merkt. Aber dennoch - ich habe Blut geleckt und werde die beiden Vorgänger mit Sicherheit nachschieben.Eine überaus spannende und originelle Entdeckung war für mich die Reihe um den kauzigen (und das ist noch untertrieben!) Ermittler Maarten S. Sneijder. Er verdient es, mit den großen Ermittlern wie Holmes und Marple, aber auch bspw. Jo Nesbos Harry Hole in eine Reihe gestellt zu werden.

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  • Todesmärchen

    Todesmärchen

    Nudi2906

    17. August 2017 um 08:04

    Auf Todesmärchen bin ich zufällig gestoßen und habe es mir gekauft, weil ich die Bücher von Andreas Gruber toll finde. Die Story ist einfallsreich und von Beginn an sehr spannend erzählt. Ein absolut lesenswertes und kurzweiliges Buch. Einen Stern Abzug gibt es, weil ich mich mit der Hauptfigur etwas schwertue. Vielleicht bin ich beim nächsten Band mit ihm warm geworden ;-)

  • Die Inszenierung der Todesmärchen ...

    Todesmärchen

    Isar-12

    10. August 2017 um 14:34

    "Todesmärchen" ist der dritte Band aus der Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez Reihe von Andreas Gruber. Hatte Sabine Nemez in den vorausgegangenen Bänden infolge ihrer Ausbildung zur Profilerin nur mit Maarten S. Sneijder zusammengearbeitet, so wurden beide jetzt von ihrem Vorgesetzten als Team vereint. Wollte sie ursprünglich noch ein paar Urlaubstage in München verbringen, so fand sie sich plötzlich mit Sneijder quer durch Europa reisend auf der Jagd nach einem Serienkiller wieder. Die Geschichte wird anfangs in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen die Ermittlungen des BKA-Teams, zum anderen die Geschehnisse in einer Hochsicherheitsanstalt für abnorme Straftäter, in der der Serienmörder Piet van Loon untergebracht ist. Dies wird ergänzt durch Rückblicke vor fünf Jahren, als Sneijder Pit van Loon hinter Gitter bringen konnte. Schon bald führen diese Handlungsstränge immer mehr zusammen und sowohl der Leser, als auch die Protagonistin Nemez erfahren immer mehr über Sneijder's und van Loon's Vergangenheit. Und das ist ein wesentlicher Punkt. Andreas Gruber überrascht den Leser mit Zusammenhängen, die man im Vorfeld nicht erwartet hätte. Mit rasanter Spannung schickt der Autor einen auf die Lesereise. So flog ich nur so über die Seiten, immer neugierig was mich wohl auf der nächsten erwartet. Auch diesmal war ich absolut gefangen in der Story und am Ende nahm das Ganze eine Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet hatte. Da bin ich nur noch gespannt, wie sich das im vierten Band "Todesreigen", der in Kürze erscheint, weiter entwickelt. Andreas Gruber hat mit diesem Buch wieder bewiesen, das er absolut zurecht zu meinen Lieblingsautoren zählt und ich freue mich auf neuen Lesestoff von ihm.

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    • 4
  • Ein Thriller, der nicht nur schockiert, sondern auch ans Herz geht!

    Todesmärchen

    Ashimaus

    23. July 2017 um 20:26

    Auch diesen Teil habe ich wieder als Hörbuch gehört, da mir der Sprecher so unglaublich gut gefällt! Für mich definitiv einer der Besten! Das Buch ist durchweg spannend, spielt wieder an verschiedenen Handlungsorten und es gibt auch Rückblicke zu den Morden in der Vergangenheit. Beim Hörbuch muss man deswegen anfangs ziemlich aufpassen, damit man nichts durcheinander würfelt, was sich aber mit der Zeit legt Das Taschenbuch hat zwar eine recht kleine Schriftgröße, dafür jedoch einen großzügigen Zeilenabstand. Die Kapitel sind schön kurz und mit dem Handlungszeitpunkt überschriftet. Das Cover gefällt mir sehr gut, da es schlicht gehalten ist und eine klare Verbindung zum Titel und zum Inhalt darstellt. Was mir als Booknerd jedoch etwas zu schaffen macht, ist die Aufmachung, die nicht mehr zu den zwei anderen Teilen der Reihe passt :‘-( In diesem Teil wird der Protagonist Maarten S. Sneijder extrem vertieft! Seine Vergangenheit spielt hier eine überaus große Rolle und ich finde es klasse, so viel über ihn erfahren zu haben. Somit kann der Leser sich nochmal ein ganzes Stück besser in ihn hineinversetzen! Ansonsten ist er wieder der „charmante“ Ar***, den seine Person nunmal auszeichnet und die man einfach lieben lernt Aber nicht nur der Leser, sondern auch seine Partnerin Sabine Nemez lernt ihn immer mehr zu schätzen und so erkennt man schon manche Ähnlichkeiten zwischen den beiden. Generell, finde ich, merkt man immer mehr, wie die beiden als Team zusammenwachsen und „Freunde“ werden. Die Beziehung zwischen den zwei wird  durch kleine unterhaltsame Neckereien locker und realistisch dargestellt. Mir gefällt diese Entwicklung wirklich gut und die beiden sind mir auch schon richtig ans Herz gewachsen Auch andere Charaktere, die man speziell aus dem letzten Teil Todesurteil kennt, werden etwas mehr vertieft und so kann man den ein oder anderen etwas mehr in seinem Verhalten nachvollziehen. In der Geschichte hüpft man nur so von Setting zu Setting – von Mord zu Mord. Es entsteht zu keiner Zeit Langeweile, es geht wenn eher rasant in der Story voran. Man rätselt bei jeder Leiche mit, um was für ein Märchen es sich handeln mag – die Morde sind detailliert geschildert, sodass man als Leser direkt ein Bild vor Augen zusammensetzen kann. Und Achtung: teilweise sind die schon echt krank und evtl nichts für schwache Gemüter! Besonders gut hat mir der Handlungsstrang in der Anstalt für gestörte Schwerverbrecher gefallen. Da sie auf einer Insel liegt, bekommt man direkt Beklemmungen à la Shutter Island Hier liegt für mich anfangs der Hauptfokus der Spannung! Das Buch glänzt mit vielen schockierenden Offenbarungen, die der Leser so nicht ahnt. Das gesamte Storykonstrukt wirkt sehr, sehr ausgefeilt und hat für mich keinerlei Schwachstellen. Das Motiv hinter den Taten ist sehr gefühlvoll von Gruber gewählt, im Nachhinein absolut nachvollziehbar, und hat mich schon ziemlich aus den Socken gehauen! Auch das Ende hat es wirklich in sich. Hier wird man nicht nur mit einem heftigen Cliffhanger an den Rand des Wahnsinns getrieben, sondern es bricht einem auch regelrecht das Herz! Ich habe noch nie ein so gefühlsbeladenes Ende in einem Thriller erlebt! Vielen vielen lieben Dank an dieser Stelle an Herrn Gruber!!! Ich hatte wirklich fast schon Pipi in den Augen! Mein Herz blutet jetzt noch! Und natürlich wurde durch den Cliffhanger die Spannung auf den nächsten Teil Todesreigen ins Unermessliche gesteigert! Für mich ist dieses Buch das absolute Highlight des Monats sowie der bisherigen Reihe! Bitte mehr davon, Herr Gruber! Daher gibt es von mir 5/5 Sterne!!!

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  • Ein guter Thriller

    Todesmärchen

    Lee-Lou

    23. July 2017 um 13:45

    Maarten S. Sneijder gehört zu meinen Lieblingsfiguren. Ich mag seine arrogante, exzentrische Art. Und auch die Tatsache, dass ihm immer wieder Fehler unterlaufen, macht ihn irgendwie sympathisch. Zudem hat er immer einen Joint in der Tasche, was vor meinen inneren Auge ein seltsames Bild ergibt, wenn man daran denkt, dass er einen Mörder fassen muss. :)Ein Ermittlerduo, das sich angeblich nicht leiden kann und daher immer wieder gegenseitig mit unterhaltsamen Sprüchen aufzieht - was dem ganzen Verlauf der Geschichte und die doch sehr ernsten Themen, regelmäßig auflockert.Auch den 3. Band der Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder Reihe, habe ich mir von Achim Buch vorlesen lassen. Es ist einfach nur grandios, wie Buch durch den niederländischen Akzent dem Profiler noch zusätzlich Persönlichkeit verleiht!Todesmärchen hat mich jedoch nicht ganz so gepackt und mitgerissen wie der Vorgänger. Aber das macht überhaupt nichts. Ich hatte trotzdem sehr viel Spaß und angenehme Hörstunden und freue mich daher auch auf den nächsten Band, der schon ganz bald erscheinen wird. (vergessen wann ^^).

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  • Spannend, aber nicht ohne Makel

    Todesmärchen

    Flamingo

    18. July 2017 um 19:35

    Ich stehe so ein bisschen auf Kriegsfuß mit dieser Trilogie. Spannend waren alle drei Bände, auch dieser. Ich habe sie mehr oder weniger in einem Rutsch durchgelesen. Und das, obwohl der Täter hin und wieder schon bekannt war. Und ich bin sicher eine der wenigen, die Maarten S. Sneijder mag. Die Überreaktionen seiner Umwelt, inbesondere von Sabine Nemez, auf ihn kann ich nicht nachvollziehen. Chill ma' kann ich da nur sagen ;) Was mir auch gut gefällt, dass es hier einen schwulen Ermittler in einem Mainstream-Verlag ganz unaufgeregt an die Spitze geschafft hat. Auch wenn der Autor den schwulen Ermittler leider manchmal hetero-normativ normalisiert...wer weiß, wer da nicht mutig genug war, Verlag oder Autor. Was mich immer so ein bisschen nervt bei Gruber ist sein Frauenbild. Er schreibt sie immer so, dass sie sich eigentlich extrem doof anstellen. Ganz besonders gilt das natürlich für die Ermittlerin Sabine Nemez. Da vergisst sie z.B. bei der Alleinverfolgung eines Tatverdächtigen, sowohl eine Waffe als auch ein Handy mitzunehmen. Ach Kuhscheiße, fällt ihr dazu nur ein. Sorry, aber so jemand würde doch keinen Tag im echten Polizeidienst überstehen. Ich finde auch nicht, dass so eine Dämlichkeit die Spannung erhöht. Ich meine, wenn dem Autor nichts anderes einfällt...dann sieht's nicht gut aus lol Auch nervt, dass die Vorgesetzten IMMER gegen die Ermittler arbeiten. Kann's da mal Teamarbeit geben? Also, im Fazit nerven mich zig Kleinigkeiten, aber solide geschrieben sind die Thriller. Das Ende von diesem Teil ist interessant, man darf auf mehr von und mit Maarten S. Sneijder gespannt sein. Oder nicht? Hmmmmm

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  • Todesmärchen

    Todesmärchen

    nici_12

    21. June 2017 um 19:27

    Die Story Vor 5 Jahren hat Maarten S. Sneijder (und auf das S. legt er viel Wert) den Verbrecher Piet van Loon ins Gefängnis gebracht, nachdem er eine Mordreihe begangen hat, aber Sneijder ihn aufhalten konnte. Nun wird eine Leiche in Bern gefunden, die ein gleiches Merkmale wie die Leichen vor 5 Jahren aufweist und Sneijder wird zum Tatort gerufen. Doch statt Buchstaben (wie vor 5 Jahren) scheint jetzt eine Nummer in den Körper geritzt worden zu sein. Unterdessen wird die Kommissarin Sabine Nemez beauftragt mit Sneijder im Team zu arbeiten, weil sie erst vor kurzem mit ihm zusammengearbeitet hat. Aber Sneijder hat so seine Eigenarten, die das Zusammenarbeiten (und er arbeitet lieber alleine) mehr als schwierig gestalten. Nur hat Sabine Nemez keine Wahl und macht sich auf, um sich mit Sneijder zusammenzusetzen. Nur 7 Tage zuvor tritt die junge Psychologin Hannah Norland auf Steinfels, dem Hochsicherheitsgefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher, ihren ersten Praktikumstag an. Sie soll die Therapie mit 3 Klienten fortsetzen, nachdem die letzte Therapeutin einen Selbstmord begangen hat. Unter ihren Klienten ist ebenfalls Piet van Loon. Nach der Leiche in Bern werden noch weitere verstümmelte und teilweise grausam aufgebahrte Leichen u.a in Regensburg und München aufgefunden. Alle zeitnah beinander und schon bald kann Sabine Nemez auch eine Leiche die vor dem ersten Fundort in Bern gefunden wurde, der Reihe zuordnen. Einem anscheinend bestialischem Mörder. Während sie noch nach den Zusammenhängen sucht bzw. Zusammenhänge zu Sneijder findet, hat dieser das Gefühl, dass die Morde die Handschrift Piet van Loons tragen. Aber der sitzt im Hochsicherheitsgefängnis. Währenddessen hat Hannah Norland die Therpie mit ihren drei Klienten aufgenommen und merkt schnell, dass Piet van Loon ein ganz besonders schwieriger Klient ist. Sie wurde vorher gewarnt, dort hinzugehen und sich mit ihm zu treffen, aber sie musste es tun, um die Vergangenheit abzuschließen. Als sie den Hinweis bekommt, dass ihre Vorgängerin sich vielleicht nicht das Leben genommen hat, sondern man es wie einen Unfall hat aussehen lassen, beginnt sie auf eigene Faust zu recherchieren und begibt sich die Fänge eines bösen, bitterbösen Menschen, ohne, dass sie es merkt. Für Nemez und Sneijder geht unterdessen die Jagd nach dem Serienmörder (und sie sind überzeugt, dass es einer ist) weiter. Bis ihre Nichte sie bei einem Telefonat auf eine Spur bringt: die Leichen sind drapiert wie in Märchen. Und damit hätten sie eine Verbindung zu Piet van Loon. Aber er kann es ja gar nicht sein, da er auf einer abgeschottenen Insel inhaftiert ist. Oder nicht?! ….   Meine Meinung Was. Für. Ein. Buch! Ich bin ja bekennender Sebastian Fitzek-Fan und ich glaube, ich mutiere zum Andreas Gruber-Fan. :-)  Was für ein spannender Thriller! Ich habe sehr lange gebraucht, um ihn zu lesen, aber das hatte nichts mit dem Buch an sich zu tun, sondern weil mir einfach die Zeit fehlte, um mich in Ruhe hinzusetzen. Denn ich finde, für das Buch braucht man Ruhe. Das kann man nicht mal eben „nebenbei“ lesen, weil viel zusammenhängt. Das Buch wechselt in die Perspektiven von Sneijder und Nemez (aktuell), von Hannah Norland (vor 7 Tagen) und in die Vergangenheit von Sneijder (vor 5 Jahren). Und der absolute Knaller kam dann zum Ende hin. Da bin ich fast vom Sofa gefallen. Aber natürlich werde ich hier nichts verraten ;-)         Ich fand den Schreibstil und auch die Perspektiven-Wechsel großartig und wollte immer weiterlesen und wissen, was als nächstes passiert. Es handelt sich um den 3. Teil aus der Sneijder-Nemez-Reihe. Die vorherigen Teile hatte ich nicht gelesen, aber das war auch nicht schlimm. Die wichtigsten Zusammenhänge wurden erklärt. Aber natürlich möchte ich beiden Vorgänger auch noch lesen und habe sie über das Bloggerportal angefordert; ich befürchte nur, dass das nichts wird, weil sie zu alt sind. Aber mal sehen. Was ich definitiv lesen will, ist den nächsten Teil „Todesreigen“ der im August 2017 erscheinen wird. Jeder der Thriller liebt, dem kann ich Todesmärchen von Andreas Gruber nur ans Herz legen! Mich hat Andreas Gruber mittlerweile als Fan gewonnen.

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  • Todesmärchen

    Todesmärchen

    alanrick

    04. June 2017 um 09:47

    Andersons Märchen mal ganz anders super geschrieben

  • Ein sehr gelungendes Buch

    Todesmärchen

    Ankerliebe

    17. May 2017 um 00:32

    Ich war erst skeptisch, aber ich habe das Buch in einem durchgelesen. Es war die perfekte Kombination aus Spannung und Ermittlung. Ich fand auch die Rückblenden sehr gelungen die Stück für Stück den Fall unterstützt haben. Die Charaktere waren auch sehr schön aus geschmückt und haben sich toll entwickelt.

  • Fesselnd und spannend bis zum Schluss

    Todesmärchen

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    26. April 2017 um 08:26

    BKA-Kommissarin Sabine Nemez ist mit ihrer Ausbildung fertig. Sie wird ihrem ehemaligen Ausbilder, dem niederländischen Profiler Maarten S. Sneijder zugeteilt, was beide nicht unbedingt in Begeisterung versetzt. Sneijder nicht, weil er lieber allein arbeitet, Nemez nicht, weil sie weiß, wie schwierig die Zusammenarbeit mit Sneijder ist.In Bern fand man eine weibliche Leiche, die seltsam drapiert aufgefunden wurde. Der Fall weist Parallelen zu einer Mordserie von vor 5 Jahren auf, aber der damaligen Killer Piet van Loon sitzt gut verwahrt in Haft. Gibt es einen Trittbrettfahrer oder wie kommt der Mörder auf die damalige Vorgehensweise?Es dauert nicht lange und es gibt weitere Leichen.Fast zeitgleich trifft die gerade mit ihrer Ausbildung fertige Psychologin Hannah Norland in Steinfels ein, um in der dortigen Anstalt für abnorme Rechtsbrecher eine Therapiegruppe zu leiten. Besonderes Augenmerk legt sie auf den Häftling Piet van Loon, sie ist nahezu besessen von ihm...Nun bereits zum dritten mal ermitteln der Profiler Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez gemeinsam. Sie kennen sich von vorherigen Fällen und wissen sich zu nehmen, obwohl keiner von beiden die Zusammenarbeit angestrebt hatte.Sehr bald stellt Sabine Nemez eine Gemeinsamkeit der Toten fest, sie haben alle einen Bezug auf die Märchen von Hans Christian Andersen.Auch nach den beiden Vorgängern Todesfrist und Todesurteil gelingt es dem Autor Andreas Gruber mühelos, das hoch angesetzte Niveau zu halten.Dieser Band ist der für den Profiler Maarten S. Sneijder persönlichste.Die Handlung spielt hier auf drei Zeitebenen. Die erste Ebene ist die in der Gegenwart, in der der Mörder gesucht wird.Um ein paar Tage zurückversetzt spielt der zweite, in dem Hannah, die Psychologin, sich intensiv mit dem Mörder Piet van Loon beschäftigt und die dritte Zeitebene gibt die Geschehnisse von vor 5 Jahren wider.Obwohl sie scheinbar alle losgelöst voneinander sind, ergeben sie zum Ende ein großes Ganzes und werden ohne lose Enden aufgedribbelt.Den Wechsel zu einer jeweils anderen Zeitebene lässt der Autor oftmals gern mit einem Cliffhanger enden, was die Spannung noch einmal anzieht.Andreas Gruber gelingt es wieder mühelos, gleich von Beginn an Spannung aufzubauen und diese stetig zu steigern. Als Leser ist man mittendrin und mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung ist voller Wendungen und birgt einige Überraschungen in sich, die absolut nicht vorhersehbar waren.Hervorragend in Szene gesetzt hat der Autor wieder die beiden Protagonisten Sneijder und Nemez. Sneijder kauzig und sehr speziell und Nemez wohl überlegt und vorausschauend. Die beiden ergänzen sich hervorragend und der Leser hat das Vergnügen, die beiden bei ihren Ermittlungen begleiten zu können.Das Buch kann man separat für sich lesen, aber ich würde trotz allem empfehlen, mit Band 1 zu beginnen, schon um nur die Protagonisten Sneijder und Nemez kennenzulernen.Auch dieser 3. Band um die beiden Ermittler hat mich völlig überzeugt und ich freue mich, dass es bald einen 4. Teil geben wird.Auch dieses Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung.

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  • Spannend, spannender, Maarten S. Sneijder

    Todesmärchen

    nessisbookchoice

    10. April 2017 um 22:29

    Titel: "Todesmärchen"  (als Hörbuch gehört)Autor: Andreas Gruber  Sprecher: Achim BuchErscheinungsdatum: 12. August 2016 / 15. August 2016Hörbuchdauer: 14 Stunden und 28 Minuten / 544 SeitenGenre: ThrillerPreis: im Audible-Abo: 9,95€Verlag: Der Hörverlag / GoldmannKlappentext:Sneijder und Nemez sind zurück! In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein - doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gitter gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel..Nun ist es also daran, den dritten Teil der Sneijder und Nemez-Reihe zu rezensieren.Vorab: Wie ihr oben schon lesen könnt, habe ich auch diesen Teil wieder als Hörbuch gehört.Daher allgemeine Aspekte kurz zusammengefasst:Der Sprecher, Achim Buch, macht seine Sache wirklich fabelhaft! Der niederländische Akzent ist auf den Punkt getroffen und ich finde ihn wirklich gelungen.In diesem Buch unterscheiden sich die verschiedenen Varianten des Akzentes sogar deutlich, sodass es dem Verständnis keinen Abbruch tut.Das Cover finde ich sehr schön, jedoch passt das Design wenig zu den ersten beiden Covern, die doch eher kühl und winterlich wirken.Der Schreibstil von Gruber ist auch bei diesem Hörbuch angenehm zu hören.Beim zweiten Teil "Todesurteil" hat mich gestört, dass es teilweise sehr langatmig war.Man hätte vieles kürzen können und gerade den Anfang schnittiger halten sollen.Bei diesem Buch wurde eine perfekte Balance zwischen Action und Erklärung gefunden!Das Thema "Märchen" finde ich hier, wie im ersten Teil "Todesfrist", wieder spannender, sodass ich mich vielleicht auch einfach lieber darauf eingelassen habe."Todesmärchen" steigt sofort mit dem Fall ein, der den Leser das Buch über beschäftigen wird.Man wird sofort mit dem Tatort und einigen Verdächtigungen beziehungsweise Vermutungen in die Story hineingezogen.Die Geschichte ist in mehrere Erzählstränge gegliedert, wobei die Perspektive von Sneijder und Nemez, sowie die der Psychologin Hannah vorerst von großer Wichtigkeit sind.Alle Figuren finde ich in diesem Buch toll umgesetzt! Man fühlt sich mit jedem Teil mehr mit ihnen verbunden und kann sich immer besser in sie hineinversetzen.Besonders Sneijder wird mir pro Buch immer sympathischer und allgemein authentischer, da man vieles über ihn erfahren konnte. Besonders in diesem Teil!Sabine empfinde ich teilweise als zu hoch angesetzt, angesichts der Tatsache, dass sie eigentlich nur eine durchschnittliche Ermittlerin ist, die sich gerne aufmüpfig gegen die Regeln und Vorschriften stellt, womit sie natürlich andere Erkenntnisse erlangt, als andere Ermittler.Dennoch mag ich sie gerne und im Gespann mit Sneijder ist es teilweise sogar lustig, den beiden zuzuschauen. Mittlerweile sehe ich sogar eine gewisse "Liebe" zwischen ihnen, da sie sich immer wieder necken, sich aber eigentlich gern haben.Bereits im Klappentext wird ein gewisser Piet van Loon erwähnt, auf den das Ende des zweiten Teils schließen konnte.Mich hat seine Vergangenheit wirklich interessiert und ich wollte unbedingt wissen, was an ihm so schrecklich sei.Die Verbindung zum Titel wird durch ihn hergestellt und wurde passend konstruiert.Natürlich findet man dies im Laufe der Story heraus, dennoch finde ich es zu "krass", wie er, im Gegenzug zu seinen Taten, beschrieben wird.Wobei ich auch hier wieder gestehen muss, dass es schon relativ "krass" ist, aber eben nichts Neues.Ebenso empfand ich die Erklärung hinter seiner Intelligenz als fragwürdig. Aber: Es ist ein Buch zur Unterhaltung, daher ist es Fiktion und muss nicht zwingend realitätsnah sein. Trotzdem frage ich mich dennoch, ob das die sinnvollste Erläuterung gewesen ist.Die Story an sich bietet eine konstante, kribbelnde Spannung und man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht und was als nächstes passiert!Ich war sehr gespannt, was ich bis zum Ende des Buches noch alles über die handelnden Personen erfahren würde und ich muss sagen:WOW!Viele Male saß ich regelrecht mit offenem Mund vor meinem Handy und musste verarbeiten, was ich gerade gehört habe. Und das ist wirklich keine Übertreibung.Dieses Buch beinhaltet so viel unvorhersehbare und unerwartete Wendungen, dass man aus dem Schwitzen schon nicht mehr herauskommt.Auch hier weißt das Ende des Buches wieder auf den nächsten Teil "Todesreigen" und dessen Inhalt hin, welches am 21. August 2017 erscheinen wird.Und ich bin schon sehr gespannt!"Todesmärchen" bekommt von mir als erster Gruber ganze 5/5 Sternchen!Ein wirklich tolles Buch! :)

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  • Bitterböse gut

    Todesmärchen

    Yoyomaus

    05. February 2017 um 13:42

    Zum Inhalt: Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann ... In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ... Als ein pensionierte Kommissar zu einem Mordfall gerufen wird, ist ihm spätestens bei der Fundstelle der Leiche klar, dass er für den Fall einen ganz bestimmten Menschen als Hilfe benötigt. Die Leiche der Frau in den Mittfünfzigern ist nackt und an den Haaren an einer Brücke aufgehängt worden. Auf ihrem Bauch prangt eine Zahl. Grund zur Sorge. Denn die Handschrift des Mörders ist bekannt und jener wurde einst hinter Gitter gebracht, wo er jetzt eigentlich auch noch sein sollte. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und seine Kollegin Sabine Nemez werden fortan mit dem Fall betraut und begeben sich auf eine blutige Schnitzeljagd quer durch Deutschland, die Schweiz, Österreich und die Niederlande. Doch immer wieder scheint der Mörder ihnen einen Schritt voraus zu sein, denn egal, wohin die Spur sie führt, die nächste Leiche wartet bereits auf sie. Als Sabine die Motive aus einer völlig neuen Sicht betrachtet, stellt sie fest, dass alle Morde immer wieder eine Gemeinsamkeit haben. Ihren Vorgesetzten Maarten S. Sneijder. Seines Zeichens ein genialer Denker, aber zynisch und von ständigen Kopfschmerzen geplagt. Und während Sabine die Fälle immer mehr hinterfragt stellt sie fest, dass ihr Vorgesetzter scheinbar etwas zu verbergen hat. Zur gleichen Zeit macht sich die junge Psychologin Hannah auf den Weg nach Steinfels, wo sie auf der Insel abnorme Rechtsbrecher betreuen soll. Hier gilt ihr Interesse besonders Peit van Loon, einem Psychopathen der mehrere Menschen ermordete und einst von Maarten S. Sneijder hinter Gitter gebracht wurde. Je mehr Hannah sich mit ihm beschäftigt, desto mehr Geheimnisse scheint die junge Frau auch auf Steinfels aufzudecken. Etwas, was nicht allen gefällt. Denn auch ihre Vorgängerin hatte einst Fragen gestellt und ist nun tot – angeblich ein Selbstmord. „Todesmärchen“ ist das erste Buch, welches ich von Andreas Gruber gelesen habe und ich muss sagen, dass es mich ab der ersten Seite in seinen Bann gezogen hat. Obwohl ich die Vorgeschichte zu Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez nicht kannte, habe ich mich schnell in die Geschichte eingefunden. Spannend strickt der Autor die Geschichte rund um Piet van Loon, Hannah, Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Als Leser wird man immer wieder in die Irre geführt, bevor sich alles in einem großen Knall aufdeckt. Immer wenn man denkt, dass es eigentlich gar nicht mehr dicker kommen kann, dann setzt der Autor noch einen drauf. Allein bei den Mordfällen schafft der Autor es immer wieder, dass einem die Haare zu Berge stehen. Diese Ideen sind schon recht makaber und ganz schön krank. Da kann man fast schon Albträume davon bekommen. Aber auch die psychologischen Gespräche von Hannah und den Insassen auf Steinfels ist der absolute Hammer. Diese sind beklemmend und man weiß nicht so recht, was man davon halten soll. Die Geschichte ist so spannend, dass man das Buch kaum noch aus den Händen legen mag, obwohl die eine oder andere Pause zum „verdauen“ wohl ganz gut wäre. Herzrasen ist hier garantiert. Sabine Nemez als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Sie hat sich ihren Platz bei der Mordkommission redlich verdient und will eigentlich in den Urlaub fahren. Doch da kommt ihr Vorgesetzter und Lehrmeister Maarten S. Sneijder dazwischen, den sie nun als neuen Partner hat. Während er sie am Anfang nicht wirklich als vollwertigen Partner ansieht, schafft es Sabine mit ihrer Spurensuche ihren Partner von sich zu überzeugen. Dabei geht Sabine sehr beherzt zur Sache. Doch manchmal scheint auch sie eine kleine Macke zu haben, was sie aber ungeheuer sympathisch macht. Denn wenn sie mit ihren kleinen Nichten telefoniert, dass wird Sabine zur Supertante, die spannende Fälle zu lösen hat, mit Spezialeinheit und Spezialequipment – ganz zum Leidwesen ihrer Schwester und Maarten S. Sneijder, der nicht verstehen kann, wie Sabine ihren kleinen Nichten von ihren aktuellen Fällen so brühwarm berichten kann. Maarten S. Sneijder ist in meinen Augen ein absolutes Phänomen. Ein Griesgram der übelsten Sorte, weil er scheinbar dauerhaft von seinen Clusterkopfschmerzen geplagt wird. Er nimmt keine Rücksicht auf Kollegen oder Auszubildende. Der Mann ist wie ein Elefant im Porzellanladen und scheint alle und jeden gegen sich aufbringen zu wollen und doch ist er genial. Niemand darf den Ort des Mordes betreten, bevor er ihn nicht gesehen hat. Ihm entgeht nichts. Und er scheint auch nie zu schlafen, denn immer, wenn Sabine sich eine Pause gönnen will oder die anderen Kollegen, dann dreht Maarten erst richtig auf. Doch auch der brillianteste Kopf hat seine Geheimnisse und die scheinen ihn nun einzuholen. Empfehlen möchte ich diesen spannenden Krimi allen Krimifans und jenen, die es vielleicht noch werden wollen. Die Geschichte bereitet Herzklopfen, sie versetzt in Staunen, aber vor allem lässt sie tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken. Wer sich auf die Geschichten mit Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez einlässt, dem sind schlaflose Nächte garantiert. Wirklich super gemacht. Andreas Gruber hat in mir einen neuen Fan gefunden. Idee: 5/5 Spannung: 5/5 Details: 5/5 Emotionen: 5/5 Charaktere: 5/5 Gesamt: 5/5

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  • Wenn Märchen gefährlich sind....

    Todesmärchen

    Janosch79

    02. February 2017 um 14:16

    Einen mehr als packenden Thriller habe ich mit "Todesmärchen" von Andreas Gruber gelesen.    Inhalt:  In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ... Es war mein erster Ausflug in die Thriller-Welt von Andreas Gruber. Mit "Todesmärchen", dem 3. Band der Reihe um den Profiler Maarten S. Sneijder und Kommissarin Sabine Nemez, schreibt der Autor harte Thrillerkost. Die Morde, die im Verlauf der Handlung passieren, werden äußerst grausam dargestellt und fordern die Nervenstärke des Lesers. Als besonderes Stilmittel hat Andreas Gruber auf die fiesen Cliffhanger am Ende der Kapitel gesetzt, um den Spannungsbogen so richtig in die Höhe zu treiben. Ein gelungenes Stilmittel. Dass auch Märchen für Morde herhalten können, hat mich sehr überrascht und gleichzeitig beeindruckt, weil ich so etwas noch nie gelesen habe. Das Ende ist ebenfalls gelungen, auch wenn mir als Neueinsteiger der Serie ein paar Fakten aus den vorherigen Bänden fehlten.  Insgesamt ist "Todesmärchen" ein mehr als gelungener Thriller, den ich sehr empfehlen kann!

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    • 5
  • Sneijders wohl persönlichster Fall...

    Todesmärchen

    mareike91

    31. January 2017 um 15:35

    Inhalt: In Bern wird unter einer Brücke eine aufgehängte Leiche entdeckt. In ihren Körper ist ein Zeichen eingeritzt. Sabine Nemez bringt die Tote mit zwei anderen, erst vor kurzer Zeit verübten Morden in Verbindung. Und die Mordserie ist noch lange nicht zuende... Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez jagen den Killer, der sich auf einem privaten Rachefeldzug und ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint... Einige Tage zuvor hat die junge Psychologin Hannah ihr Praktikum in einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher auf einer norddeutschen Insel angetreten. Besonders der Mörder Piet van Loon scheint ihr Interesse zu wecken, den Sneijder vor einigen Jahren hinter Gitter bringen konnte und dessen damalige Morde im Zusammenhang zu stehen scheinen zu der aktuellen Mordserie... Meine Meinung: "Todesmärchen" ist der dritte gemeinsame Fall für Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez. Ich habe bereits die vorheringen zwei verschlungen und war daher sehr gespannt und voller Erwartungen auf Teil 3. Andreas Grubers Schreibstil gefällt mir sehr. Anstatt lange drumherum zu reden, kommt er direkt zum (stellenweise sehr brutalen und blutigen) Geschehen. Der Plot ist gut durchdacht, beinhaltet so einige überraschende Wendungen und ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und fesselnd. Die Protagonisten Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind ein gutes Team, vor dem kaum ein Verbrecher sicher ist. Es macht Spaß, mit ihnen als Leser auf Verbrecherjagd zu gehen. Aber dieses Mal scheinen die beiden an ihre Grenzen zu stoßen, denn sie bekommen es mit einem sehr intelligenten, strukturierten Mörder zu tun. Sabine Nemez ist eine mutige und intelligente Frau - sonst hätte sie die Ausbildung beim BKA mit Sneijder als Lehrer und Mentor wohl auch kaum geschafft. Sie ist mutig und lässt sich auch von Sneijder inzwischen nicht mehr aus der Fassung bringen. Ich bewundere sie sehr (schon allein, dass sie es so lange mit ihm aushält) und finde die sehr sympatisch. Sneijder hingegen ist ein Stinkstiefel. Mit seiner rauen, direkten, oftmals unhöflichen Art ist er alles andere als ein angenehmer Zeitgenosse. Zudem leidet er ständig unter Clusterkopfschmerzen, weswegen er regelmäßig zum Joint greift. Aber er ist intelligent, genial und in seinem Job brilliant. Und eigentlich ist er im Inneren - auch wenn seine kalte und harte Schale es oftmals nicht vermuten lässt- ein gefühlvoller Mensch, dem seine engsten Vertrauten am Herzen liegen. Im Laufe des Buches erfährt der Leser viel (Neues) über ihn und seine Vergangenheit, denn der Fall ist wohl einer der persönlichsten seiner Laufbahn... Auch der Mörder ist (psychologisch) gut gelungen, da er ihn nicht rein oberflächlich hält, sondern Tiefe und Charakter verleiht. Er ist extrem intelligent, arbeitet strukturiert und vorausschauend. Seine Taten, die an Märchen angelehnt sind, sind sehr brutal. Der Leser bekommt einen Einblick in seine verstörende Welt und erfährt von seinen Beweggründen. Ein beängstigender und zugleich faszinierender Täter, den man als Leser so schnell nicht vergisst... Erst nach und nach wird der Zusammenhang zwischen den beiden Erzählsträngen (Nemezs und Schneijders Ermittlungen bzw. Hannahs Praktikum im Gefängnis) sowie den Rückblicken auf Sneijders Ermittlungen von vor 5 Jahren gegen Piet van Loon klar. Zutage kommt eine unfassbare, erschreckende Wahrheit, die dem Leser die Sprache raubt... An manchen Stellen war es mir too much, insbesondere was die persönlichen Verstrickungen der verschiedenen Charaktere angeht. Das Ende lässt den Leser absolut sprach- und fassungslos zurück. Ich persönlich hätte es mir anders gewünscht... Fazit: Sneijders wohl persönlichster Fall - spannend, brutal und  nervenaufreibend. Aber das Ende gefällt mir leider gar nicht... =( Ich bin gespannt, wie der Autor sprichwörtlich "den Karren wieder aus dem Dreck ziehen wird".

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  • Leserunde zu "Todesmärchen" von Andreas Gruber

    Todesmärchen

    Kirschbluetensommer

    Hallo ihr Lieben,im Rahmen der INSIDER Top 3 Voting Challenge wollen wir gemeinsam das Buch "Todesmärchen" von Andreas Gruber lesen. Wir beginnen damit am 02.01.2017.Das Buch sollte bis zum 31.01.2017 gelesen und rezensiert werden - dies ist insbesondere für die Challengeteilnehmer wichtig, da sie nur in diesem Fall ein Los erhalten.Wir lesen mit unseren eigenen Exemplaren - zu gewinnen gibt es daher hier keine Bücher. Jeder darf mitmachen - auch wenn ihr nicht an der Challenge teilnehmt.Viel Spaß beim Lesen!

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