Andreas Gruber Todesreigen

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Inhaltsangabe zu „Todesreigen“ von Andreas Gruber

Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez – Kommissarin und Ausbilderin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen, die alles tun würden, um die Sünden ihrer Vergangenheit endgültig auzulöschen ...

Teil 4 der Serie um den skurilen Ermittler Maarten S. Sneijder und seine Kollegin Sabine Nemez. Spannend. Selbstmorde bei hohen BKA-Beamten.

— makama
makama

Hatte ich mir mehr von erwartet! Dennoch rasant geschrieben.

— sommerlese
sommerlese

spannend, aufregegend, geheimnisvoll. Schon wieder ein Pageturner von Gruber.

— schlaura
schlaura

Gewohnt gut! Spannend bis zur letzten Seite!

— Kristina0107
Kristina0107

Hervorragende Fortsetzung die ihren Vorgängern in nichts nachsteht!

— Mrslaw
Mrslaw

Maarten S. Schneijder macht süchtig!!!

— Stups
Stups

Mit Abstand das schwächste Buch der Reihe. Schade! Hoffentlich wird der nächste Fall wieder spannender.

— Anni_im_Leseland
Anni_im_Leseland

Hat mir auch, wie auch schon die Vorgänger wieder gut gefallen. Gute Thrillerunterhaltung.

— Thrillerlady
Thrillerlady

Wie schon die Vorgänger spannend gute Unterhaltung - ich will mehr Maarten S. Sneijder!

— tanteruebennase
tanteruebennase

wieder eine super Fortsetzung, die Lust auf den nächsten Gruber macht.

— harlekin1109
harlekin1109

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    Todesreigen
    makama

    makama

    22. September 2017 um 09:21

    Sabine Nemez vom BKA ist alarmiert. Einige Kollegen haben auf brutale Art Selbstmord begangen. Dazu eine geheimnisvolle Botschaft: "Die Vergangeheit holt uns ein. Der 1. Juni wird uns alle ins Verderben stürzen".Auch sind einige Angehörige der Selbstmörder auf merkwürdige Weise ums Leben gekommen.Und es gibt noch mehr "Opfer"......Was soll das bedeuten?Sabine Nemez und ihre Kollegin Tina Martinelle stehen vor einem Rätsel, zudem Maarten S.  Sneijder, der vom Dienst suspendierte Profiler dringend davon abrät, den Fall zu untersuchen.Das hält die beiden Frauen aber nicht ab.Zur gleichen Zeit wird Thomas Hardkovsky, auch Hardy genannt aus einer langjährigen Haftstrafe entlassen.Der ehemalige Drogendealer saß über 20 Jahre in Knast u.a. auch wegen Mord an seiner Familie. Seine Drogenlager und sein Haus wurden abgefackelt, dabei kamen seine Frau und Kinder ums Leben.Er will Gerechtigkeit - die er auf legalen Weg nicht bekommen kann......Was steckt dahinter und hängen die Fälle zusammen.Und was hat die geheimnisvolle Gruppe 6, die vor vielen Jahren gegen Hardy ermittelt hat damit zu tun. Einige Mitglieder der Gruppe sind bereits tot.....Dann verschwindet auch Sabine Nemez spurlos und Maarten S. Sneijder steigt endlich in die Ermittlungen ein - mit seinem eigenen äußerst unkonventionellen Mitteln.Wird es gelingen Sabine rechtzeitig zu befreien und die wahren Täter zu überführen und ihnen das Handwerk zu legen.Dabei ist Maarten auf sich allein gestellt, denn seinen BKA-Kollegen kann er nur bedingt vertrauen - zuviele sind in einem Sumpf aus Korruption und Geldgier verstrickt.Fazit und Meinung.Andreas Gruber hat wieder einen spannend und interessanten Thriller geschrieben, spannend von der ersten bis zur letzten Seite.Es geht um Korruption beim BKA.Langsam wird die Geschichte aufgebröselt und Abstecher in die Vergangenheit bringen die Lösung näher.Mir hat dieser Thriller wieder sehr gut gefallen, obwohl ich  manches für mich ziemlich harter Tobak war.Trotzdem knappe 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Thrillerfans.

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  • Mein erster Maarten S. Sneijder, aber bestimmt nicht mein letzter

    Todesreigen
    Nirena

    Nirena

    21. September 2017 um 18:40

    "Todesreigen" ist der dritte Fall für Maarten S. Sneijder. Für mich allerdings war es die erste Begegnung mit dem skurrilen Ermittler und überhaupt das erste Buch von Andreas Gruber, das ich gelesen habe.Um es direkt vorweg zu nehmen: Fängt man mit einem vierten Teil an, besteht die Gefahr, dass man hinterher drei Bücher mehr auf der Wunschliste hat. So jedenfalls erging es mir.Das Buch startet direkt spannend mit einem Geisterfahrer auf der Autobahn, dem sich drei LKW-Fahrer entgegenstellen. Dann wird übergeleitet zu unserer eigentlichen weiblichen Hauptprotagonistin Sabine Nemez. Diese macht von anfang an einen sympathischen und intelligenten Eindruck, der sich im Verlauf der Handlung festigt.Natürlich war ich neugierig auf den sagenumwobenen Maarten S. Sneijder und die Charakterisierungen seiner Kollegen in den ersten Kapiteln haben dies nur befeuert - dann war er da: mein erster Kontakt mit Herrn Sneijder. Ich bin ihm und seinem schwierigen, besserwisserischen, pedantischen, unsozialen Charakter von Anfang an verfallen!Doch die Protagonisten sind nicht das einzige, was den Leser in "Todesreigen" beeindruckt: Die Handlung ist spannend und intelligent, unterschiedliche Perspektiven sorgen nicht nur für Abwechslung, sondern auch dafür, dass der Leser weitreichend informiert ist, auch wenn sich oft hinterher herausstellt, dass er doch noch soviel weiß, wie er denkt.Der Lesefluss ist sehr gut, durch die unterschiedlichen Handlungsstränge kommt keine Langeweile auf und die Spannung steigt im Verlauf noch weiter an, bis es für die Ermittler lebensgefährlich ist."Todesreigen" ist ein Thriller, der mich absolut überzeugt, mitgerissen und unterhalten hat. Ich werde die Bekanntschaft mit Maarten S. Sneijder auf jeden Fall vertiefen.

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  • Die Schuld der Vergangenheit

    Todesreigen
    Patno

    Patno

    20. September 2017 um 07:37

    Andreas Gruber stand seit langem auf meiner "Muss-ich-unbedingt-lesen-Liste" Endlich war der Zeitpunkt gekommen und "Todesreigen" fand den Weg zu mir. Der Thriller ist im August 2017 bei Goldmann erschienen. Alles beginnt mit einem echt gruseligen Autobahn-Szenario. Ein Falschfahrer wird gemeldet und drei mutige TruckfahrerIn wollen ihn stoppen, um andere Verkehrsteilnehmer vor Schlimmerem zu bewahren. Ein fulminanter Start und ich war mittendrin. Eine Reihe mysteriöser Selbstmorde von BKA-Beamten stellt Kommissarin Sabine Nemez vor ein Rätsel, zumal es zuvor in den Familien einige merkwürdige Todesfälle gab. Ausgerechnet jetzt ist Sabines Lehrmeister, Profiler Maarten S. Sneijder immer noch vom Dienst suspendiert. Als ihn Sabine dennoch um Hilfe bittet, warnt er sie inständig, sich aus diesem Fall rauszuhalten und versagt ihr zunächst die Zusammenarbeit. Als Sabine jedoch plötzlich spurlos verschwindet, greift Sneijder ein. Doch ihm gegenüber steht nicht nur ein hasserfüllter Mörder, sondern auch mächtige Männer, die die alten Geschichten der Vergangenheit nun endgültig unter den Tisch kehren wollen. Dieser Maarten S. Sneijder ist schon ein schräger Vogel, ein echter Unsympath, aber ein brillanter Profiler. Er macht es einem nicht wirklich leicht, ihn zu mögen. Aber wer genau hineinliest, entdeckt hinter der harten Schale die eine oder andere weiche Stelle. Mir hat seine unnahbare Coolness gefallen. Sabine Nemez ist durch Sneijders Lehre gegangen und hat ihn offensichtlich beeindrucken können. Ja, er mag sie, da bin ich sicher, auch wenn es ihm schwerfällt, es zu zeigen. Zusammen sind die beiden jedenfalls ein interessantes Ermittlerteam und ihr verbaler Schlagabtauch hatte etwas Unterhaltsames. Schnell wurde mir klar, dass Andreas Gruber die Kunst des Schreibens perfekt beherrscht. Er versteht es, Spannung aufzubauen, eigenwillige Charaktere zu erschaffen und Handlungsstränge in unterschiedlichen Zeitebenen zu integrieren. Geschickt verbindet er diese am Ende zu einem schlüssigen Ganzen. Damit hatte mich also Herr Gruber schnell auf seiner Seite und nach zwei Abenden lagen die 570 Seiten hinter mir. Vielleicht war das eine oder andere Ereignis ein wenig vorhersehbar, aber das hat mich persönlich überhaupt nicht gestört, denn das Szenario war einfach gut inszeniert. Außerdem sind auch ein paar Überraschungen in der Handlung versteckt. Alles in allem hat mir mein erster "Gruber" so gut gefallen, dass ich nun auch die drei vorangegangenen Fälle lesen möchte. "Todesreigen" ist ein komplexer, klassischer Thriller mit einer abgeschlossenen Handlung. Dennoch würde ich empfehlen, zuvor "Todesfrist", "Todesurteil" und Todesmärchen zu lesen. Wer Thriller mag, kommt an Andreas Gruber nicht vorbei!

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  • Ein nervenzerreißender Thriller

    Todesreigen
    Krimine

    Krimine

    17. September 2017 um 21:36

    Eine Serie von Selbstmorden unter langjährigen Kollegen lässt Sabine Nemez stutzig werden. Aber nicht nur ihr unerklärliches Ableben sorgt dafür, dass die versierte Ermittlerin Interesse an ihren Fällen zeigt. Auch die Tatsache, dass immer einer ihrer Angehörigen kurz zuvor ermordet wurde, lässt sie an eine Verschwörung denken. Deshalb nimmt sie Kontakt zu ihrem ehemaligen Ausbilder und Kollegen Maarten S. Sneijder auf und bittet ihn um Hilfe. Sneijder, der aufgrund einer Suspendierung nicht mehr im aktiven Dienst verweilt, ist der einzige Polizist, dem Sabine wirklich vertrauen kann. Allerdings rät er ihr die Finger von weiteren Ermittlungen zu lassen und schon bald muss Sabine erkennen, warum sogar er diesmal einem Verbrechen nicht auf den Grund gehen will."Todesreigen" ist der vierte Fall für den Misanthropen Maarten S. Sneijder, der in seiner Freizeit Bücher klaut und Marihuana raucht und seine einstige Studentin Sabine Nemez. Zwei Ermittler, die eine ganz besondere Beziehung zueinander hegen. Deshalb sind sie auch diesmal wieder ein Team, das sich nicht scheut, bis zum Äußersten zu gehen und sogar ihr Leben dem anderen anzuvertrauen. Und das steht in diesem Fall ordentlich auf der Kippe. Geht es schließlich darum, einen seit Jahrzehnten existierenden Ring aus korrupten Kollegen auszuheben.Ursprünglich als Trilogie geplant, wurde die erfolgreiche Serie um das ungewöhnliche Ermittlerteam von Andreas Gruber zur Freude aller Thrillerfans weitergeführt. Und auch diesmal werden sie nicht enttäuscht. So wartet der neue Fall mit einer überaus spannenden und gleichermaßen undurchsichtigen Handlung auf und lässt den Leser regelmäßig die Nackenhaare zu Berge stehen. Dabei ist es egal, ob ein Amokfahrer auf der Autobahn gestoppt werden muss oder die erhoffte Unterstützung in einer überaus brenzligen Situation ausbleibt. Andreas Gruber versteht es, mit knappen Worten und einer bildhaften Sprache das Grauen lebendig werden zu lassen und die Nerven aller Beteiligten bis zum Zerreißen zu spannen. Da stört es auch nicht, dass sich Sneijder oft merkwürdig und unrealistisch benimmt. Denn ein brillanter Fallanalytiker kann eben nicht gewöhnlich sein.Fazit:"Todesreigen" ist ein überaus spannender Thriller, der tief in menschliche Abgründe blicken lässt und der die Hoffnung seiner Leser schürt, dass es noch weitere Fälle mit dem ungewöhnlichen Team des BKA Wiesbaden gibt.

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  • Der Rachezug

    Todesreigen
    sommerlese

    sommerlese

    15. September 2017 um 17:51

    Ein rasant geschriebener Thriller mit vielen Toten, verwirrenden Zeitsprüngen und einem zu offensichtlichen Motiv.   "Todesreigen" ist der 4. Band einer Thrillerreihe um Maarten S. Sneijder von Andreas Gruber. Die Reihe erscheint im Goldmann Verlag.  Mehrere ehemalige BKA Beamte begehen Suizid, nachdem ein Familienmitglied gestorben ist. Die Beamten verbindet ein gemeinsames Geheimnis, dass von mächtigen Hintermännern bis heute gedeckt wird. Die Ermittlungen werden verhindert, wo es nur geht. Aber Sabine Nemez macht sich auf die Suche nach den Hintergründen dieser ominösen "Gruppe 6" und bittet den vom Dienst suspendierten Porfiler Maarten S. Sneijder um Hilfe. Der rät ihr vehement vom Fall ab, doch Sabine lässt sich nicht abbringen und verschwindet kurz darauf von der Bildfläche. Auch wenn Todesreigen bereits der vierte Band einer Reihe ist, kann man durchaus mit diesem Band beginnen, denn man findet nach und nach in die personellen bestehenden Verbindungen hinein. Der Prolog startet mit einer spektakulären Aktion auf der Autobahn. Ein Falschfahrer soll durch mutige LKW Fahrer aufgehalten werden. Dieser rasant erzählte Beginn des Buches hat mich auf das weitere Buch sehr neugierig gemacht und die Spannungskurve enorm hoch angelegt.  Die Geschichte wird mit mehreren Handlungssträngen erzählt, einmal die Ermittlungsschiene durch Sabine Nemez und ihre Kollegin Tina und den gerade aus dem Gefängnis entlassenen Hardy, der eine lange Freiheitsstrafe für die Tötung seiner Frau und Kinder verbüßt hat. Dieser ist nach eigener Aussage unschuldig und sucht nun die vermeintlichen Täter von damals. Es sieht nach einem Rachezug aus, denn schon bald pflastern Leichen von beteiligten Personen seinen Weg. Hardys Erzähllinie führt mehrfach in die Vergangenheit, dabei wechseln die Rückblenden äußerst häufig und mit Überschriften versehen, dennoch musste ich mich immer wieder neu orientieren, um aktuelles und vergangenes Geschehen gedanklich zu trennen. Das hatte zur Folge, dass die Spannungskurve jedesmal einknickte. Auch führen die zahlreichen Todesopfer, brutalen Kämpfe und die Not der gepeinigten entführten Sabine Nemez zu einer kaum enden wollenden Flut an gewaltätigen Vorkommnissen. Auch wenn ein Thriller von solchen Taten lebt, hatte ich das Gefühl, in eine Endlosschleife geraten zu sein, die Spuren führten zu einem Motiv, das offensichtlicher kaum angedeutet werden konnte. Die Hintersmänner sind einflussreich und vertuschen soviel sie können.Die Figuren haben mir dagegen sehr gut gefallen, sie sind ausdrucksstark und verschiedenartig angelegt. Reine Äußerlichkeiten sind jedoch nicht häufig mit eingeflossen und so kann man sich selbst ein Bild von den Personen machen. Mir haben besonders Sabines Gedanken sehr gut gefallen, damit bringt Gruber etwas Schwung in die Befragungen.Sneijder tritt erst relativ spät in Erscheinung, da ich die Reihe mit diesem Band beginne, hat er mir allerdings auch nicht gefehlt. Mein Augenmerk galt Hardys mutigem Einmischen und Sabines Überlebenskampf und ich habe ihre aktionsreiche Verfolgung gespannt mitverfolgt. Allerdings hätte man dieses Buch auch gut kürzen können, für meinen Geschmack hatte es einige Längen.  Wer diese Reihe kennt, muss diesen Band ebenfalls lesen. Ich hätte mit einer gestrafften Handlung die Geschichte viel gefesselter verfolgen können.

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  • Kollegen im Blick eines brutalen Mörders

    Todesreigen
    TochterAlice

    TochterAlice

    15. September 2017 um 17:33

    BKA-Ermittler begehen nacheinander Selbstmord, nachdem ihre Familienangehörigen auf merkwürdige Art und Weise ums Leben kamen. In einem Fall soll Sabine Nemez ermitteln, stößt aber merkwürdigerweise genau dort auf Schweigen, wo es Anworten geben sollte. Denn zu vieles deutet darauf hin, dass es Fremdeinwirklung gab. Maarten S. Sneijder, der Profi des BKA, zur Zeit suspendiert , reagiert diesmal zögerlich auf die Bitte seiner ehemaligen Elevin Sabine Nemez, hier anzupacken.Gottseidank lässt sich Tina Martinelli, ihre ehemalige "Mitschülerin" bei Sneijder, schneller überzeugen. Doch es geht um längst Vergangenes - immer mehr wird deutlich, dass Ereignisse von vor zwanzig Jahren eine Rolle spielen, da haben die beiden Anfangsdreißigerinnen noch mit Puppen gespielt.Also muss Sneijder ran und wenn er wie hier aus einem mehr als zwielichtigen Etablissement herausgeholt werden muss. Sneijder und Nemez: Wie Feuer und Wasser sind die Beiden, wenn sie aufeinander treffen, zischt es ganz gewaltig - wenn nicht mehr. Kann eine solche Kombi zu Erfolg führen oder werden die beiden sich aneinander aufreiben, zumal ihnen reihenweise Steine in den Weg gelegt werden - nicht nur vom Mörder selbst?Ein überaus phantasiereicher Thriller mit vielen Überraschungen und zahlreichen Elementen eines klassischen Kriminalromans ist es, den Andreas Gruber uns hier vorsetzt. Ein Thriller, der jeden Freund von Spannungsliteratur mit den Hufen scharren lässt - doch sollte man definitiv nicht zu zart besaitet sein, wenn man sich diese Lektüre gönnt. Ein paar sehr verwegene, ja abwegige (Verw)Irrungen beinhaltet der Fall auch, doch die haben mich nur geringfügig gestört.Dies ist der vierte Band einer Reihe. Gottseidank hatte ich den Vorgängerband - den letzten einer Trilogie -  gelesen. Dies hier ist der Auftakt zu einem weiteren"Dreier" und um das ganze Umfeld zu begreifen, sollte man zumindest "Todesmärchen", den Abschluss des ersten "Dreiers" kennen, sonst kommt man hier rasch durcheinander. Aber Sneijder und Nemez haben so viele Fans, die sich die Finger nach neuem "Stoff" lecken, dass für eine weitreichende Leserschar gesorgt ist. Und wer neu startet, hat sicher kein Problem damit, die Vorgänger vorzuschieben - sie sind so wahnsinnig spannend, dass ich sie regelmäßig vor dem Schluss nicht aus der Hand legen kann!Eine überaus spannende und originelle Entdeckung war für mich die Reihe um den kauzigen (und das ist noch untertrieben!) Ermittler Maarten S. Sneijder. Er verdient es, mit den großen Ermittlern wie Holmes und Marple, vor allem aber harten Jungs wie Jo Nesbos Harry Hole in eine Reihe gestellt zu werden.

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  • Todesreigen

    Todesreigen
    thenight

    thenight

    15. September 2017 um 07:23

    Inhalt:Die BKA Ermittlerin Sabine Nemez wird misstrauisch als mehrere Kollegen kurz hintereinander Selbstmord begehen und damit nicht genug, Angehörige der Beamten sterben durch vermeintliche Unfälle oder durch erweiterten Suizid. Sabine Nemez bittet ihren früheren Chef den eigenwilligen Profiler Maarten S. Sneijder um Informationen, doch der verweigert ihr die Zusammenarbeit, sie soll die Finger von den Fällen lassen und auch ihre Vorgesetzten behindern die Ermittlungen. Natürlich kommt es, wie es kommen muss, Sabines Neugier ist geweckt und sie ermittelt auf eigene Faust und muss schon bald erkennen, dass die Antworten weit in der Vergangenheit liegen. Und was hat Thomas Hardy Hardkowsky, mit allem zu tun, der EX-BKA undEX-Drogendealer, wird zur Zeit der Selbstmorde aus dem Gefängnis entlassen und sinnt auf Rache.Meine Meinung: Ich kannte Maarten S.Sneijder schon aus einem früheren Buch *Todesmärchen*, das den Abschluss einer Trilogie bildete. So fiel es mir relativ leicht die Hauptcharaktere einzuschätzen. Ich habe allerdings nicht wirklich damit gerechnet, Sneijder wieder zutreffen, schließlich wurde er vom Dienst suspendiert. Sabine ist also zunächst auf sich allein gestellt, während Sneijder den Unnahbaren gibt (ich mochte ihn schon früher nicht, aber darauf ist seine Rolle auch nicht angelegt, er ist arrogant aber genial).Schnell wurde mir klar, das die BKA Beamten allesamt Dreck am Stecken hatten, es stellte sich mir nur die Frage, was  so schlimm war, das sie keinen anderen Ausweg sahen, als in den Tod zu gehen. So konnte ich nur gemeinsam mit Sabine, Hinweisen nachgehen und Spuren folgen.In einem zweiten Handlungsstrang begleitet der Leser, Thomas Hardkowsky, genannt Hardy, der nach seiner Haftentlassung die wahren Schuldigen am Tod seiner Familie finden will. Immer wieder gibt es Rückblicke, manchmal liest man von Ereignissen die wenige Tage zurückliegen, manchmal von 20 Jahre alten Ereignissen. Andreas Gruber präsentiert seinen Lesern ein recht kompliziertes Puzzle, dessen Teile sich erst nach und nach zu einem logischen Gesamtbild zusammenfügen.Meiner Meinung nach kann man Todesreigen auch lesen, wenn man die Vorgängerbände nicht kennt, aber warum sollte man sich dieses Vergnügen entgehen lassen.Todesreigen bekommt von mir eine Leseempfehlung.

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  • Tolles Cover, gute Thrillerunterhaltung

    Todesreigen
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    07. September 2017 um 18:26

    Todesreigen von Andreas Gruber (Thriller, 2017; Goldmann)- tolles Cover, gute Thrillerunterhaltung -Wie auch schon die Vorgänger hat mir auch dieser Teil der Reihe wieder mal gut gefallen und hat mir so einige unterhaltsame Lesestunden während meiner Zugpendelei beschert. Vor Allem das Cover finde ich dieses Mal sehr gelungen, denn die gelben Vögel auf dem schwarzen Hintergrund sind ein echter Hingucker. Die Story hatte es dieses Mal besonders in sich und ich musste mich zum Teil echt konzentrieren, um den eingebauten Zeitsprüngen so manches Mal folgen zu können. Die Story an sich ist nicht so komplex, aber wenn man das Buch nicht an wenigen Tagen liest, sondern über eine knappe Woche hinweg, kann ein Buch es schon in sich haben. Der Fall hat es so in sich, ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, da er von Sabine Nemez so Einiges abverlangt und sie etwas auf der Spur ist, was sie spüren lässt, was Macht bedeutet. Die Geschichte spielt sowohl in der Gegenwart, als auch gelegentlich in der Vergangenheit. Beide Seiten sind total interessant und die Spannung kommt somit auch nicht zu kurz. Es war interessant zu verfolgen, was sich da nach und nach herauskristallisierte, wie dieser vertrakte Fall verwoben war. Beim Finale hätte ich mir vielleicht noch einen Überraschungseffekt, bzw. Ahaeffekt gewünscht, der dem Ganzen noch etwas die Krone aufgesetzt hätte. Immerhin wurde es zum Ende hin noch recht actiongeladen.Fazit:Wieder mal gute Thrillerunterhaltung, die mir viele unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Note: 2

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    • 3
  • Anregende Unterhaltung mit etwas zu viel Offensichtlichkeit

    Todesreigen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    04. September 2017 um 12:39

    Anregende Unterhaltung mit etwas zu viel OffensichtlichkeitDa meint es einer ernst. Mit seiner „Rache“.Nicht nur, dass nacheinander gestandene Beamte, die alle ehemals der “Gruppe 6“ des BKA angehörte, auf mehr oder weniger grausame Art und Weise den Tod finden, nein, genau diesen Männern und Frauen wurde zuvor ein enges, nahestehendes Familienmitglied genommen. Wobei der Täter weder vor Ehefrauen noch vor Kindern zurückschreckt.Zudem verbindet die Gruppe der Beamten ein Geheimnis, dass allen so schützenswert erscheint, dass sämtliche Ermittlungen in den verschiedenen Fällen in dem Augenblick energisch behindert werden, wo sie der „Gruppe 6“ zu nahekommen könnten.Sei es Sabine Nemez, Musterschülerin von Maarten S. Sneijder (aktuell vom Dienst suspendiert), sei es deren enge Kollegin Tina Martinelli. Beiden droht, der Fall entzogen zu werden.Was vielleicht das geringere Übel darstellt, vertraut man Sneijders Worten, der auf seine bärbeißige und misanthropische Art und Weise beide Frauen warnt. Und dann doch, wider Willen, eingreifen muss. Weil man eben nicht auf ihn hört. Was er selbst zu verantworten hat, denn er hat ja genau die notwendige, aber auch gefährliche Hartnäckigkeit zumindest in Sabine Nemez hineingepflanzt und gehegt und gepflegt.Schon der Prolog zeigt dabei auf, dass Gruber weiterhin rasant und spannend zu erzählen versteht. Mit der Einfügung einer zweiten Erzähllinie um „Hardy“, frisch aus dem Gefängnis entlassen und getrieben von dem Willen, damalige Ereignisse dringend noch klären zu müssen, erweitert Gruber dabei geschickt die Perspektive für den Leser um eine leicht zeitlich versetzte Handlung und Rückblicke in die fernere Vergangenheit.Wobei gerade in dieser Erzähllinie doch im Lauf der Ereignisse zu offenkundig Spuren gelegt werden, was das Motiv hinter den Taten sein könnten. Auch wenn die ein oder andere Wendung in die Ereignisse kommen wird, zumindest dem Anschein nach ist dem Leser zu früh klar, in welche Kreise das „Komplott“ reicht und wer wohl verantwortlich sein wird. Allerdings, ein wenig offen bleiben sollte man schon für die ein oder andere neue Information und Wendung zum Ende der Lektüre hin.Vorangetrieben und ergänzt wird die Handlung dabei zudem durch die differenziert agierenden und gezeichneten Figuren, die sich nicht nur in der immer wieder erfrischenden Härte und Unfreundlichkeit Sneijders seinen Mitmenschen gegenüber erschöpft. Sowohl die vermeintlich „rechtschaffene Seite“ der BKA Beamten als auch die „Connection“ früher Jahre um Hardy herum, wie auch die beiden weiblichen Ermittlerinnen, die irgendwann „hinter den Kulissen“ agieren müssen, strahlen Plastizität und Lebendigkeit aus.Besonders gelungen sind dabei die „taube Nora“ mit ihrer aufrechten Art und, ein Glücksgriff, „Krzysztof“, den Sneijder in Ermangelung anderer Optionen als „Assistenten“ an seine Seite holt (eher zieht). Ob Boxring oder Swimmingpool, da kommen ganz eigene Verhörmethoden ins Spiel, die mit Härte, aber auch lakonischem Humor dem Buch gut zu Gesicht stehen.Das Sneijder dabei menschliche Regungen zeigt und um einen „alten Feind“ mehr zu trauern versteht als um „unzuverlässige Freunde“, dabei aber immer ganz flüssig alles um sich herum zur Weißglut bringt (Herrgott, wie kann man bloß so stur sein“ ist da noch das Mindeste), sorgt immer wieder für eine gut gesetzte Würze an Dialogen in den Abläufen.Bis hin zum „Romeo“, in dem Sneijder sich (in allen Ehren natürlich) zu entspannen pflegt (was kein billiges Bordell ist, keineswegs. Zumindest nicht billig).Alles in allem flüssig und mit Tempo erzählt, insgesamt aber eher nur leidlich spannend, dafür mit anregenden und gut ausgestalteten Figuren versehen.

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  • Der einzig einfache Tag war gestern -Sneijder-

    Todesreigen
    Anni_book

    Anni_book

    03. September 2017 um 16:29

    Meine Meinung:  Todesreigen war von Anfang bis Ende spannend und nervenaufreibend! Schon ab der ersten Seite war ich wieder in der Geschichte, rund um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez, drin. Gleich zu Anfang merkt man wieder, was für ein liebenswerter "Kotzbrocken" Sneijder ist und wie unfassbar stark und mutig Sabine in den letzten Bänden geworden ist. Der Schreibstil von Andreas Gruber ist absolut fesselnd und flüssig geschrieben, sodass man sofort in der Geschichte abtauchen kann. Dieses Buch war ein stetiges auf und ab von Gefühlen und Ereignissen und hatte so viele OH MEIN GOTT Momente, dass ich sie gar nicht alle zählen konnte. Mit diesem Werdegang des Buch und diesem Ende hätte ich im Leben nicht gerechnet.Es ist der vierte Band der Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez Reihe und man sollte die Bücher in der Chronologischen Reihenfolge lesen, denn sonst nimmt man sich die Spannung zu den vorherigen Bänden. Ich bin absolut begeistert von diesem Buch und hoffe, dass es irgendwann einen 5. Band geben wird, - denn ich möchte nicht, dass Sneijder und Nemez mich schon verlassen! 

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  • Todesreigen

    Todesreigen
    Prinzesschn

    Prinzesschn

    02. September 2017 um 16:26

    Eine Reihe von mysteriösen Selbstmorden beschäftigt das BKA - das Besondere an ihnen: Es handelt sich hierbei um Kollegen. Kaum hatte ich die ersten Zeilen gelesen, fühlte es sich an wie "nach Hause kommen". Ich liebe den Schreibstil von Gruber und die Atmosphäre, die dadurch entsteht. Altbekannte Charaktere, ihnen allen voran Maarten S. Sneijder, dicht gefolgt von Sabine Nemez und dem Ehepaar Hess, machen die Sneijder Thriller für mich immer zu etwas Besonderem. Ich habe sie alle inzwischen so in mein Herz geschlossen, dass ich jedes Mal komplett in den Fall eintauchte und vollkommen Empathie geladen bin.Genau aus diesem Grund verzeihe ich die ein oder andere langatmige Passage. Mir war relativ früh klar, wer nicht die Person war, die sie zu sein scheint, weswegen ich ein wenig enttäusch war. Auch die kleine Wendung am Ende konnte mich nicht wirklich befriedigen, da sie für mich vollkommen irrelevant war. Dennoch: Ich bin wirklich traurig, dass ich den neuen Gruber innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe und jetzt wieder warten muss, bis es einen neuen Teil geben wird.

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  • Todesreigen

    Todesreigen
    angeltearz

    angeltearz

    02. September 2017 um 10:32

    Man könnte das Buch gut lesen, wenn man die vorherigen Bücher der Reihe nicht kennt. Das wurde mir zugesagt, bevor ich das Buch angefangen habe zu lesen.Das stelle ich jetzt mal so in den Raum, denn ich bin da ganz anderer Meinung nachdem ich das Buch gelesen habe.Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass ich die Charaktere nicht kenne. Es wird auch wenig über sie erzählt. Besonders über Sabine, die nun als Protagonistin im Mittelpunkt steht. Ich wurde mit ihr einfach nicht warm. Auch generell waren sehr viele Charaktere mit von der Partie. Bis ich endlich drauf hatte wer wer ist, waren schon viele Seiten gelesen. Das ist so schade!Hätte ich das gewusst, hätte ich die vorherigen Bände erst mal gelesen, bevor ich Band 4 lese. Der Fall aus Band 3 wird im Übrigen auch öfters erwähnt. Natürlich doof, wenn man den Inhalt des Buches nicht kennt. Ich lasse diese Erkenntnis aber aus meiner Bewertung raus.Viel schlechter fand ich, dass das komplette Buch bzw. jede Handlung vorhersehbar war. Es war nichts dabei, was mich überrascht hat. Es sind so viele Thriller-Klischees, dass ich gar nicht mitzählen kann. Und irgendwie hat sich für mich keine Spannung aufgebaut. Ich würde es auch eher in Richtung Krimi schieben und nicht Thriller.Deswegen finde die Geschichte an sich eher so lala. Ich habe da einfach viel mehr erwartet. Gerade weil das Buch wirklich gehypt wird.Der Autor schreibt genial. Es ist nicht das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe und daher weiß ich, dass er großartig bei Thrillern ist. Deswegen verwundert es mich auch sehr, dass er es diesmal nicht geschafft hat, mich in den Bann zu ziehen. Dennoch ließen sich das Buch wirklich gut und vor allem flüssig lesen.Gut gemacht sind auch die Zeitsprünge. Aus der Gegenwart wird in zwei verschiedenen Zeitzonen zurück gesprungen, um die Gegebenheiten nach und nach aufzuklären. Warum und weshalb das Geschehen ist. Auch wenn ich mir das alles denken konnte, war es wirklich gut gemacht. Es werden immer nur Stückchen aufgezeigt, so dass man einfach weiterlesen musste. Die Neugierde wurde angeregt und das finde ich ganz gut. Wenn die Spannung schon nicht da ist, dann siegt wenigstens die Neugierde.Ich möchte das Buch dennoch empfehlen. Auch wenn ich sagen würde, dass man Band 1 bis 3 auf jeden Fall vorher gelesen haben sollte.Ob ich sie lesen werde? Ja, ich denke schon.Das Cover: Finde ich ganz gut. Ich mag es, wenn man über das Cover streicht und es Struktur hat.Fazit: Ein Thriller, der okay war. Für mich durchweg vorhersehbar und nichts überraschendes. Aber der Schreibstil des Autors gefällt mir gut.

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  • spannend

    Todesreigen
    liebelesen

    liebelesen

    01. September 2017 um 21:23

     Das Buch war sehr spannend zu lesen, aber ich habe einen Stern abgezogen weil es mir viel zu brutal war und teilweise nicht nachvollziehbar. Ansonsten hab ich die Reihe bisher  wohl gerne gelesen.

  • Für Sneijder und Nemez geht's in Runde 4

    Todesreigen
    nessisbookchoice

    nessisbookchoice

    30. August 2017 um 23:02

    Titel: "Todesreigen" (4. Teil der Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez Reihe)Autor: Andreas GruberErscheinungsdatum: 21. August 2017Seitenanzahl: 576 SeitenGenre: ThrillerPreis: Taschenbuch 9,99€Verlag: Goldmann VerlagISBN: 978-3-442-48313-6Klappentext:"Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez – Kommissarin und Ausbilderin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen, die alles tun würden, um die Sünden ihrer Vergangenheit endgültig auzulöschen ..."(Quelle) Hier kannst Du "Todesreigen" kaufen. Weitere meiner Rezensionen zu Gruber's Büchern: "Todesfrist" "Todesurteil" "Todesmärchen"   Vielen herzlichen Dank an den Goldmann Verlag und die randomhouse Verlagsgruppe, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!Ich habe mich sehr gefreut. :)   Cover und Klappentext Da ich mittlerweile auch zu einem Cover-Fanatiker geworden bin, muss ich kurz meckern.Das Cover sticht mit dem Kontrast vom schwarzen Hintergrund und den gelben Vögeln ziemlich aus der Reihe hervor und gliedert sich nicht so schön ein.Schon bei Teil 3 empfand ich den geänderten Coverstil als störend in der Optik. Außerdem kann ich mir die Auswahl der Covergestaltung auch nicht unbedingt erklären, denn das Buch bietet keine Verbindung zum Vogel. Der Titel war mir auch nicht sofort schlüssig.Der erste Teil des Titels passt hingegen sehr gut zur Reihe, den zweiten empfand ich eher als unpassend.Abgesehen davon, dass mir das Wort "Reigen" rein gar nichts sagte, kann ich nach einer Googlesuche nur vermuten, was es damit auf sich hat. Durch die eigene Interpretation kann man bestimmte Bezüge zu dem Inhalt herstellen. Der Klappentext ist spannend geschrieben, verrät allerdings in Teilen bereits die erste Hälfte des Buchs.    Figuren Zu den Protagonisten, Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder, brauche ich eigentlich kaum mehr was sagen. Wer die ersten 3 Teile gelesen hat, wird die beiden bereits sehr gut selbst einschätzen können. Ich persönlich bin nie zu 100% mit Nemez warm geworden, was sich jedoch pro Buch steigert.In jedem Band lernt man mehr über die beiden Figuren und sie sind sehr tiefsinnig und charakterstark dargestellt. Sie sind einem einfach sympathisch, weil sie ihre Ecken und Kanten haben und eben nicht perfekt und klischeehaft sind. Sneijder schon gar nicht. In diesem Buch hat er einen geringeren Part, dessen Grund man im dritten Band erfährt.Dennoch tritt er in bekannter alter 'Manier' auf und ist der übliche, beliebte Kotzbrocken. Dieses Buch wimmelt gerade zu von alten Bekannten aus den vorherigen Bänden.Gruber greift einige auf, die man bereits gut kennengelernt hat und mit deren Namen man sofort etwas anfangen kann.Ich bin ein großer Fan von rekurrenten Figuren, weshalb ich das Aufgreifen hier besonders gut fand! Allerdings lernt man natürlich auch neue Charaktere kennen, die mir ebenfalls zunehmend sympathischer wurden. Man konnte im Laufe des Buches ihre Hintergründe verstehen und entwickelte eine Verbindung zu ihnen.   Schreibstil und Inhalt Wie seit Anbeginn der Reihe ist der Schreibstil absolut flüssig und angenehm zu lesen. Zunächst war ich jedoch etwas verwirrt, da man bereits zu Anfang mit einer Vielzahl an Personen überhäuft wird. Einige kennt man, einige lernt man kennen.Dieses Gewirr wird jedoch schnell deutlicher und verdichtet sich. Gruber schreibt diesmal in verschiedenen Perspektiven. Wir begleiten Sabine bei ihrer Suche nach der Wahrheit, Tina bei ihren Ermittlungen, Sneijder bei seinen privaten Machenschaften, einem Mann, den wir neu kennenlernen, bei seinem Leben nach dem Knast und noch einiges mehr.So erfährt man einen riesigen Rundumblick über das ganze Geschehen und erhält vielerlei Einblicke. Dieses Buch weist einen etwas anderen Stil als seine Vorgänger auf.Bisher hatten wir es mit einem starken und sturen Ermittler-Duo zu tun, das sich an die Fersen von Serienmördern heftet und deren Taten aufklärt.Doch diesmal haben wir es mit einem etwas anderen Fall zu tun: Sneijder taucht diesmal weniger auf, als bisher, einige bekannte namenhafte Polizisten sterben unter mysteriösen Umständen und Nemez versucht zuerst auf eigene Kappe die Verbrechen aufzuklären.Dabei stößt sie auf ungeklärte Dinge in der Vergangenheit aller und begibt sich damit in Gefahr. Andreas Gruber hat sich mit "Todesreigen" in eine etwas andere Richtung verleiten lassen, die jedoch genauso gelungen und packend ist, wie Teil 1-3. Der Spannungsbogen wird immer konstant oben gehalten, denn es kommen immer mehr Hinweise ans Licht, was das Kramen in der Vergangenheit noch interessanter macht. Man merkt schnell, dass man auf ein ziemlich komplexes Konstrukt zwischen Figuren, Handlungen und der Zeit stoßen wird.Es ist ein Auf und Ab von Vertuschungen, Intrigen und Verbrechen, die eine schussgeladene Portion Action ins Buch einbringen. Vermutlich musste ich deswegen zwischendurch pausieren, um das Gelesene zu verarbeiten. Am Inhalt und Schreibstil lag es in keinem Fall. Ich habe bereits einige Rezensionen zu diesem Buch gelesen und ich muss nochmals zugeben, dass Sneijder natürlich in diesem Buch weniger Anteil hat, als sonst.Dennoch erscheint es mir nicht so, als hätte Gruber keine Ideen mehr gehabt oder als wäre Sneijder einfach vergessen worden.Für mich war es ein kluger und realistischer Schachzug, der basierend auf dem letzten Teil absolut Sinn ergibt. Kleinere Teile der Auflösung hatte ich in der Theorie erahnt, das gesamte Ende und die darin zutage kommenden Personen, hatte ich allerdings nicht im Kopf.Sicherlich hätte man dazu noch einige Hinweise mehr streuen und es etwas interessanter gestalten können, allerdings ist es für mich trotzdem ein gelungenes Ende eines großartigen Buchs!   Fazit Andreas Gruber konnte schon viele Menschen mit seiner "Todes-"Reihe begeistern und hat auch mich in seinen Bann gezogen! Während mir Teil 1 gut gefiel, "Todesurteil" für mich jedoch etwas schwächer ausfiel und der dritte Teil ein absoluter Oberhammer war, bei dem vollständig jeder Nerv bei mir getroffen wurde, haben wir mit "Todesreigen" einen weiteren genialen Thriller eines wunderbaren Autoren geliefert bekommen. Ich durfte ein Buch lesen, welches mit durchgehend rasanter Handlung besticht und bis zur letzten Seite und darüber hinaus spannend bleibt!Ein Thriller, in dem auch ein gewisse Touch an Humor zu finden ist, der einen schmunzeln lässt.Am Ende stellte ich bereits Vermutungen über den Inhalt des nächsten Bandes an, der in der Danksagung des Autors bereits bestätigt wird und bei mir große Vorfreude geweckt hat. Ich kann die Bücher von Andreas Gruber nur jedem Thriller-Fan ans Herz legen, der Wert auf Spannung, Raffinesse und kantige Charaktere legt. Von mir bekommt auch "Todesreigen", wie sein Vorgänger, 5/5 Sternchen! :)      

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  • Rasante Hochspannung

    Todesreigen
    Magicsunset

    Magicsunset

    30. August 2017 um 22:15

    „Todesreigen“, ein Thriller mit Hochspannung vom Autor Andreas Gruber, der mit Maarten S. Sneijder einen äußerst eigenwilligen Ermittler geschaffen hat, welcher das Zeug zur literarischen Kultfigur hat. „Von dem Wagen konnte nicht mehr viel übrig sein – ein verzogenes Gebilde aus Metall, Kunststoff, brennendem Benzin und etwas, das aussah wie ein menschlicher Körper.“ Dieser und eine Reihe von weiteren Selbstmorden von langjährigen Ermittlern des BKA, dazu zeitgleich eigenartige Todesfälle von engen Familienmitgliedern dieser Personen, bringen die beiden jungen Ermittlerinnen Sabine Nemez und Tina Martinelli zum Nachdenken. Zwischen diesen Todesfällen muss es einen Zusammenhang geben, nur welchen? Sabine und Tina stoßen trotz einer Mauer von Schweigen und Behinderungen ihrer Ermittlung auf allen Ebenen auf Zusammenhänge zu Vorfällen, die nunmehr zwanzig Jahre zurück liegen. Auch der Name des vom Dienst suspendierten Maarten S. Sneijder taucht in diesem Zusammenhang auf und Sabine bittet ihn um Hilfe. Sein einziger Rat ist, diesen Fall sofort ruhen zu lassen, was seine Sabine Nemez natürlich keinesfalls tun wird. Erst als Sabine verschwindet, greift Maarten S. Sneijder ein. Wird er Sabine finden und vor allem, gelingt es ihm, diese Mordserie zu stoppen? Maarten S. Sneijder, der niederländische Profiler beim BKA Wiesbaden, Status suspendiert, aber nicht untätig, ist zurück mit einem gefährlichen Fall, in dem alle und alles hinterfragt werden muss und die Ermittlerin Sabine Nemez, während der Ausbildung Maarten S. Sneijders begabteste Schülerin, braucht seine Hilfe, um Zusammenhänge erkennen zu können, die tief in der Vergangenheit liegen, wo sie nach Meinung vieler Beteiligter auch bleiben sollten. Sabine Nemez wird als engagierte, fähige Ermittlerin beschrieben, die sich durch Widerstände nicht aufhalten lässt. Sie ist durch die vergangenen Fälle erfahrener und eigenständig geworden, jedoch unterlaufen auch ihr noch Fehler, welche logisch und verständlich sind und so bleibt auch die Handlung logisch und realistisch. Dieser neue Thriller mit Hochspannung besticht durch die gekonnte Kombination zwischen Taten und Situationen in der Vergangenheit, jeweils im Kontext mit den aktuellen Vorfällen. Die Handlung in der Jetztzeit spielt sich während weniger Tage ab, was dieses Buch zu einem neuen Pageturner macht, wie man es von Andreas Gruber erwartet. Der Autor enttäuscht auch diesmal nicht, im Gegenteil, dieser erste Band der zweiten Trilogie um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez lässt, was Spannung und Handlungsfluss betrifft, keinen Leserwunsch offen. Ein Buch für alle Freunde von Fällen mit speziellen Ermittlern mit Ecken und Kanten, nachvollziehbaren Handlungen und Charakteren. Auch wenn man bisher kein Buch von Andreas Gruber bzw. von diesem Ermittlungsteam gelesen hat, findet man sofort in die Handlung, da es ein paar kurze, erklärende Rückblenden zum letzten Fall gibt.

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