Todesurteil

von Andreas Gruber 
4,6 Sterne bei398 Bewertungen
Todesurteil
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Auch der 2. Teil der Maarten S. Sneijder-Reihe konnte mich durch Schreibstil, Story und Spannung überzeugen.

Kritisch (2):
H

Todesfrist war besser, weil erfrischender!

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Inhaltsangabe zu "Todesurteil"

In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört am nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert - und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen mehreren Fällen - aber das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien - wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442480258
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:16.02.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.02.2015 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ThePassionOfBookss avatar
    ThePassionOfBooksvor 7 Tagen
    Spannend ohne Ende

    Bei "Todesurteil" handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe um Maarten S. Sneijder. Aktuell besteht die Reihe aus insgesamt vier Bänden. Mir hat dieser Band als letztes noch gefehlt und ich habe mich sehr darauf gefreut, die Reihe nun für mich vervollständigen zu können. Man kann sämtliche Teile übrigens als Einzelwerke lesen. 

    Von Beginn an verfolgt man als Leser mehrere Handlungsstränge, die dann im späteren Verlauf zusammengeführt werden. Ich mag es immer sehr gerne, wenn man mehrere Perspektiven zur Verfügung hat, aus deren Blickwinkel man das Geschehen verfolgen kann. So bekommt man zumeist auch einen besseren Eindruck von den Figuren, zumindest geht es mir immer so. 
    Sneijder ist für mich einer der außergewöhnlichsten Ermittler, die ich je erleben durfte und die meiste Zeit ein wahrer Kotzbrocken. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit ihm zusammenarbeite könnte und bewundere Sabine Nemez für ihre Geduld mit seiner doch sehr exzentrischen Art. 

    Für mich ist Andreas Gruber ein Meister seiner Kunst und ich bin immer wieder beeindruckt wie brillant er seine Geschichten konstruiert. Auch dieses Mal konnte er mich mit einigen Wendungen eiskalt überraschen und aus dem Konzept bringen. Da ist man sich gerade sicher, endlich alles durchschaut zu haben und keine zwei Seiten später fällt die gesamte Theorie wieder in sich zusammen. Das rasante Tempo und das hohe Spannungslevel haben dafür gesorgt, dass ich das Buch beinahe auf einem Rutsch durchgelesen habe. 

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    NicholasHaemmerles avatar
    NicholasHaemmerlevor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Geniale Geschichte, spannend geschrieben und überraschende Wendungen.
    Alles inszeniert!

    Ich habe vor 2 Jahren den ersten Teil der Reihe gelesen und damals und hab dann auf die Reihe vergessen.

    Als ich vor ein paar Wochen mit einer Freundin über Bücher redete hat sie mir diese Buch empfohlen und ich war sprachlos als ich es fertig gelesen hatte.
    Andreas Gruber ist für mich einer der begabtesten Schriftsteller im deutschsprachigem Raum.
    Eines der spannendsten Bücher die ich bisher gelesen habe, mit einer wahnsinnigen Story.
    Die Geschichte ist extrem gut geschrieben und bringt die beiden Handlungssträge extrem gut zusammen. Ich war selten so überrascht als zum Ende die Enthüllung stattgefunden hat!
    Absolute empfehlung für jeden der Thriller liebt!

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    melanieliests avatar
    melanieliestvor 2 Monaten
    Ein skrupelloser Serienkiller macht auch vor Kindern keinen Halt...

    Die zehnjährige Clara taucht ein Jahr nach ihrem Verschwinden in einem Waldstück wieder auf – ihr Rücken ist übersäht mit Tätowierungen aus Dantes „Inferno“. Sie spricht kein Wort bis irgendwann die Staatsanwältin Melanie Dietz mit ihrem Therapiehund den Fall übernimmt. Nachdem kurze Zeit später weitere Mädchenleichen gefunden werden, die die gleichen Tätowierungen auf dem Rücken aufweisen, wird klar, dass sie es mit einem skrupellosen Serienkiller zu tun haben, der selbst vor Kindern keinen Halt macht. 
    Maarten S. Sneijder hat Sabine Nemez zur gleichen Zeit mittlerweile unter seine Fittiche genommen und sie ohne Aufnahmeprüfung in seinen Kurs an der Akademie des BKA geschleust. Dort nimmt er mit ihr und seinen restlichen Studenten eine Reihe an ungeklärten Mordfällen durch, um ihren Spürsinn zu trainieren. Schnell merkt Sabine, dass all diese Fälle irgendwie miteinander zusammenhängen und stellt eigene Ermittlungen an. 
    Logischerweise führen die beiden Erzählstränge am Ende des Buches zueinander und enden in einem fulminanten, spannenden Finale. Für mich war auch lange nicht ersichtlich, welche Gemeinsamkeiten die beiden Erzählungen haben. 
    Aufgrund der Länge des Buches kam im letzten Drittel eine kurze Durststrecke auf. Die machte das Ende meiner Meinung nach aber wieder wett. Die letzten Kapitel waren durchweg spannend, actiongeladen und voller unerwarteter Ereignisse.
    Das Buch ist allerdings nicht nur mal so zum „nebenbei lesen“ geeignet, weil die Fälle sehr verschachtelt sind und man aufpassen muss, wer mit wem und wie alles zusammenhängt.
    Ansonsten wie immer von Andreas Gruber ein sehr zu empfehlendes Buch, wobei Todesfrist für mich trotzdem im Vergleich noch ein wenig die Nase vorne hat (vielleicht auch aufgrund der kürzeren Seitenanzahl und somit folglich der schnelleren Dynamik?!)

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    MikkaGs avatar
    MikkaGvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sneijder ist ein faszinierender Charakter, der Sherlock Holmes das Wasser reichen kann, und die Geschichte ist clever und vielschichtig.
    Brillanter Ermittler im Drogenrausch

    Ich bin seit einiger Zeit Mitglied in einem Krimilesekreis, der sich einmal im Monat nach Ladenschluss in der örtlichen Buchhandlung trifft.

    Wir sind alle langjährige Krimi- und Thrillerfans, von gepflegter britischer Spannung bis hin zum durchgeknallten Serienkiller. Wir kennen die üblichen Kniffe; die unerwarteten Wendungen können uns nicht mehr überraschen; die gängigen Klischees – der alkoholabhängige Ermittler mit Eheproblemen lässt grüßen – entlocken uns allemal ein müdes Lächeln. Wir sind kritsch. Wir hinterfragen alles.

    Manchmal sind wir enttäuscht – und ratlos: haben wir uns übersättigt an diesem Genre? Zugegeben, es gibt immer noch Bücher, die uns begeistern. (Zum Glück.) Aber wir sind sehr, sehr wählerisch.

    …nun also Andreas Gruber, Todesurteil. Schickes Cover, zweiter Band einer Reihe – dumm gelaufen, da habe ich mich vergriffen, hätte doch der erste Band sein sollen…

    Erster Gedanke: ob das klappt, mit dem zweiten Band anzufangen?

    Und wie das klappt.

    An dieser Stelle könnte ich die Rezension überspringen und direkt zu dem Teil kommen, in dem ich mir die anderen drei Bände der Reihe kaufte, bevor ich diesen hier überhaupt fertig gelesen hatte. Aber damit würde ich es mir etwas zu einfach machen und Maarten S. Sneijder (beziehungsweise seinem Autor) nicht gerecht werden.

    Wie Maarten S. Sneijder selbst wahrscheinlich sagen würde: "Sehen Sie diese drei Finger? Also schreiben Sie ihre Rezension in drei knappen, präzisen Sätzen! Schaffen Sie das?"

    Nö.

    Drei Sätze schaffe ich nicht, aber klar und präzise krieg ich hin. (Oder auch nicht.)

    Originalität:

    Die Geschichte ist brillant konstruiert, voller wirklich einfallsreicher Wendungen fernab der üblichen Klischees. Immer, wenn man denkt, jetzt hätte man die Geschichte durchschaut, zaubert Andreas Gruber noch ein Ass aus dem Ärmel.

    Spannungsbogen:

    Fingernägel? Hatte ich mal.

    Nein, im Ernst: ich habe den Thriller quasi in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte steigt schon auf einem hohen Spannungslevel ein und zieht dann in rasantem Tempo noch weiter an. Besonders großartig fand ich, dass der Autor nicht angewiesen ist auf literweise Blut und Ekelfaktor, um Spannung aufzubauen, sondern eine intelligente, komplexe Geschichte erzählt.

    Logik / Schlüssigkeit:

    Wie gesagt: die Geschichte ist komplex und voller Wendungen – aber sie verzettelt sich nie in Widersprüchen oder schludert mit den Details, die eine Story glaubhaft machen.

    Charaktere:

    Maarten S. Sneijder.

    Ich war schon ewig nicht mehr so hingerissen von einem Charakter. Dabei ist er alles andere als ein umgänglicher Mensch – die Hälfte der Charaktere in diesem Buch halten ihn für ein kolossales [ Zensur ]. Er ist so hochintelligent wie beißend sarkastisch, mithilfe von Drogen versetzt er sich in die Gedankenwelt von Mördern und Psychopathen und schert sich einen Dreck um die üblichen Regeln zwischenmenschlicher Interaktion.

    Ich fühlte mich abwechselnd an Hannibal Lecter und Sherlock Holmes erinnert.

    Obwohl Sneijder so überlebensgroß ist, kann sich Sabine Nemez als starke, intelligente junge Ermittlerin neben ihm behaupten. Da haben sich zwei Seelenverwandte gefunden, die Chemie zwischen ihnen ist phänomenal – und das meine ich nicht im romantischen Sinne.

    Normalerweise entlockt es mir einen Stoßseufzer, wenn die Ermittler in einem Krimi/Thriller sich ständig auf Alleingänge begeben, alle Regeln missachten und am Ende dann doch als Helden des Tages dastehen. Aber bei diesem ungewöhnlichen Team ist dieses Querschießen nur das folgerichtige Resultat ihrer Persönlichkeiten, macht Sinn und hat schlüssige Konsequenzen.

    Auch die Nebencharaktere, gerade die Antagonisten, sind wunderbar gelungen.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil ist fantastisch, besonders die Dialoge sind lebendig und haben Biss. Durch Sneijders kompromisslose Persönlichkeit und seine Wirkung auf andere Menschen ist der Stil durchaus auch humorvoll.

    FAZIT

    Ein kleines Mädchen wird entführt und taucht ein Jahr später wieder auf – mit einer Tätowierung, die ihren ganzen Rücken mit Motiven aus Dantes ‘Inferno’ bedeckt. Profiler Maarten S. Sneijder unterrichtet gerade eine Klasse für hochbegabte Nachwuchsermittler, als er zum Fall hinzugezogen wird. Seine beste Schülerin Sabine Nemez mischt sich auf eigene Faust in die Ermittlungen ein.

    Bisher ist dies mein Thriller-Highlight des Jahres.

    Maarten S. Sneijder ist ein faszinierender Charakter, der Sherlock Holmes das Wasser reichen kann, und die Geschichte ist unglaublich clever und vielschichtig.

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    RealBlindvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: super 2. Teil
    Topp!


      

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    Anna_J_Eichenlaubs avatar
    Anna_J_Eichenlaubvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Auch in dem zweiten Teil über Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder sind mir beide Figuren sympathisch.
    Ich liebe diese Serie.

    Endlich hat es Sabine Nemez geschafft in BKA aufgenommen zu werden, dank S. Sneijder. Im Buch mach ich ihn aber persönlich möchte ich ihm nicht begegnen, denn er ist ein absoluter Kotzbrocken. Das zeigt er auch als Dozent an der BKA. 
    Wieder ein spannender Fall, interessante Schauplätze und Sabine muss man einfach ins Herz schließen.
    Beim Korrektorat wurde etwas geschlappert aber  dafür kann Andreas Gruber nichts.

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    xdemon_hunterxs avatar
    xdemon_hunterxvor 6 Monaten
    Noch besser als der erste Teil

    Schon vor knapp 3 Wochen habe ich „Todesurteil“ von Andreas Gruber beendet, aber nicht so die Motivation gefunden eine Rezension zu schreiben. Das ändert sich aber jetzt!


    Mit dem 2. Teil der Reihe um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez hat Andreas Gruber wieder die Messlatte ein Stück höher gesetzt, im Vergleich zum vorherigen Buch.


    Klappentext:


    In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört am nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen mehreren Fällen – aber das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien – wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat …


    Meine Meinung:

    Das Buch fängt mit 2 Handlungssträngen an: Es gibt den Fall in Wien, wo das entführte Mädchen plötzlich wieder auftaucht und in Wiesbaden geht es zunächst nur um die BKA Akademie, auf die Sabine durch Maartens Hilfe aufgenommen worden ist. Sie beweist sich beim BKA und erntet damit Maartens Respekt. 

    Zunächst laufen die beiden Handlungen wirklich nur parallel ab und man hat keine Ahnung, wie diese zusammengeführt werden können, da anfangs keine Gemeinsamkeiten sichtbar sind.


    Gruber weiß, wie er den Leser packen kann. Mit witzigen und sympathischen Charakteren und Handlungen, die unvorhersehbar sind, was ihn zu einem sehr guten Autor macht.


    Es ist wirklich schwer, eine Rezension oder Spoiler zu verfassen, da die Story sehr verworren ist und gegen Ende aber gut aufgeklärt wird und die Hintergründe deutlich gemacht werden.

    Das Ende hat mich ziemlich überrascht und war für mich unvorhersehbar. Man hatte zwar so eine gewissen Ahnung, konnte aber nicht alles zu einem stimmigen Bild zusammen setzen.

    Wenn man den Ausgang der Geschichte kennt, scheint das Motiv nachvollziehbar zu sein, dennoch ist es grauenhaft.


    Mein Fazit:

    Ein geniales Buch, was mich voll überzeugt hat. Ich mag die Charaktere und auch die Handlungen sind spannend und führen langsam, zu einem unvorhersehbaren Ende zusammen. Es endet mit einem Twist, der mich wirklich überrascht hat und einem kleinen Cliffhanger, der Lust auf den nächsten Teil der Reihe macht.

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    PagesofPaddys avatar
    PagesofPaddyvor 7 Monaten
    Solide, gute Thrillerkost

    Mein erster klassischer Thriller des Jahres und dann auch noch einer der viele, viele Fans hat. Die Reihe wird von vielen gefeiert und nachdem ich den ersten Teil durchaus lesenswert fand wurde es jetzt Zeit für Teil 2. „Todesurteil“ heißt der und ist, wie schon geschrieben, ein ziemlich klassischer Thriller. Oft gelesen und nicht mega originell. ABER trotzdem fand ich ihn ziemlich unterhaltsam. Die Figuren sind einfach klasse und mit Maarten S. Sneijder hat Gruber eine wirklich tolle Figur geschaffen. Dazu kommt eine solide Kriminalgeschichte die mir aber zum Schluss etwas ausartet, was ich persönlich immer etwas schade finde. Da wäre weniger vielleicht mehr gewesen. Generell ist der Plot, für mich, etwas zuu ausufernd angelegt. Trotzdem lässt es sich wunderbar lesen, ist nie langweilig und so kommt man super voran. Wer Krimis/Thriller mag wird das Buch wahrscheinlich eh schon gelesen haben und wer nicht, der sollte der Reihe auf jeden Fall mal eine Chance geben. PS: Ich wusste lustigerweise sofort wer der Mörder ist. Es hat nichts darauf hingedeutet oder so aber ich hab schon zu viele Thriller und Krimis gelesen. Irgendwann hat man so eine Ahnung. Trotzdem, selbst lesen und ein wunderbares Team dabei begleiten wie sie ihren nächsten Fall lösen!

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    NicolePvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch liest sich gut, und der Schreibstil lässt die Geschehnisse vor dem inneren Auge entstehen.
    Todesurteil

    Sabine Nemez hat es auf die Akademie des BKA geschafft. Mit ihrem Dozenten, dem Profiler Maarten S. Sneijder, hat sie bereits an einem Fall gearbeitet und kennt seine Eigenheiten. Während des Kurses findet Nemez einen Zusammenhang zwischen den Fällen, welche Sneijder mit seinen Studenten durchgeht. Eine Spur führt nach Wien. Zeitgleich taucht in Wien die seit einem Jahr vermisste zehnjährige Clara wieder auf. Ihr Entführer hat ihr ein Motiv aus Dantes „Inferno“ auf den Rücken tätowiert. Staatsanwältin Melanie Dietz wird diesem Fall zugeteilt.

    Lange Zeit laufen die Ermittlungen von Nemez und Sneijder mit der von Dietz im Buch nebeneinander. Beide Erzählstränge sind für sich alleine schon spannend. Als gegen Ende der Geschichte klar wird, was die Fälle der Akademie und den Wiener Fall verbindet, steigt die Spannung fast bis zum Zerreißen an.

    Wendungen sorgen während des gesamten Romans für immer neue Theorien des Lesers, was die Wahrheit sein könnte. Andreas Gruber sorgt dabei für die eine oder andere Überraschung. Das Buch liest sich gut, und der Schreibstil lässt die Geschehnisse vor dem inneren Auge entstehen.

    Der Leser erfährt auch etwas mehr über den privaten Sneijder, was mir diesen merkwürdigen Typen noch sympathischer macht. Ein sehr spezieller Charakter. Er kann Sabine Nemez gut leiden, hat jedoch eine seltsame Art, ihr dies zu zeigen. Die anderen Figuren sind ebenfalls gut durchdacht, und keine kommt zu kurz. Sie sind interessant, und Nemez sowie Dietz brauchen sich hinter Sneijder nicht zu verstecken.

    „Todesurteil“ ist der zweite Teil mit Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder. Die Geschichte ist abgeschlossen, aber gerade um den Profiler Sneijder besser zu verstehen, sollten die Bücher in der Reihenfolge gelesen werden.

    Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

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    Franzip86s avatar
    Franzip86vor 8 Monaten
    Todesuteil

    In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört am nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert - und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen mehreren Fällen - aber das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien - wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat ...


    Mir hat das Cover und der Schreibstil wieder sehr gut gefallen. Ich freue mich auf den 3. Teil der bald gelesen wird.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Andreas-Grubers avatar
    Am Freitag, den 13. März möchte ich eine Leserunde zu meinem neuen Thriller "Todesurteil" starten, die ich gern begleite.
    Es ist nach "Todesfrist" Maarten S. Sneijders 2. Fall.

    Teilnahme mit eigenem Buch, EBook oder Hörbuch!
    Jeder Thriller-Fan, der gern mitlesen will, ist herzlich willkommen.

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    Andreas-Grubers avatar
    Letzter Beitrag von  Andreas-Grubervor 4 Jahren
    @mareike91 Vielen Dank für die tolle Rezi :-)
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