Andreas H. Bitesnich Andreas H. Bitesnich India

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Inhaltsangabe zu „Andreas H. Bitesnich India“ von Andreas H. Bitesnich

They say India changes lives. More than a country, it is a state of mind. This title explores various aspects of Indian existence. It uncovers the contradictions at the core of the nation's soul. It probes both the subcontinent's changes and lingering hardships. It documents different facets of life, death, and the daily struggle.

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    Andreas H. Bitesnich India
    R_Manthey

    R_Manthey

    02. July 2015 um 12:13

    Solche Bilder hatte ich nicht erwartet. Und wiederum doch. Mich hat die geballte Ehrlichkeit von Bitesnichs Fotografien überrascht. Da wird ein Land abseits der Postkartenillusionen gezeigt, ohne Kommentare oder gar Erklärungen. Bitesnich schreibt in seinem sehr kurzen Vorwort: "Meine Bilder sind die, die Indien mir von sich gezeigt hat. Intensiv, kraftvoll - das volle Spektrum des Lebens. Indien ist ein Land voller Gegensätze, Überraschungen, Widersprüche und Gerüche. Diese Gerüche in Fotos einzufangen ist fast unmöglich, was mich jedoch nicht davon abgehalten hat, es zu versuchen." Im Allgemeinen dürfte so etwas nur sehr selten funktionieren. Doch Menschen, die schon einmal in Indien gewesen sind oder ähnliche Eindrücke aus anderen Ländern kennen, kommen wenigstens bei einigen seiner Fotos die entsprechenden Gerüche in die Nase. Er hat damit einen Nerv getroffen. Und das gelingt nur Wenigen. Seine Bilder sind nicht schön im üblichen Sinne, aber sehr eindringlich und technisch hervorragend. Sie zeigen vor allem Dreck, Verfall, Armut, Elend und eine Morbidität von Gebäuden, die keinen Charme mehr versprüht. Dazwischen findet man eindrucksvolle Porträtfotos. Bitesnich arbeitet mit Schwarz-Weiß-Bildern oder schränkt die Bandbreite der Farben drastisch ein. Mit dieser für ihn typischen Technik rückt er vielleicht ungewollt seine Motive noch mehr ins Triste. Ich hatte mir Indien abseits von touristischen Pfaden so oder so ähnlich vorgestellt, aber niemals erwartet dies in einem Bildband zu finden. Dem Autor gelingt es nach meinem Empfinden mit einer hohen Sensibilität die Stimmung wiederzugeben, die er vorfand. Seine Bilder sprechen von selbst, sie brauchen keine Erklärung. Der Betrachter sieht einen ungewöhnlichen Bildband voller hervorragender, achtsamer und aussagestarker Fotografien, vielleicht nicht typisch für ganz Indien, aber so wie man es selten gesehen hat. Und: Wer legt schon fest, was typisch sein soll? Mich jedenfalls hat dieses Buch schwer beeindruckt, vielleicht gerade deshalb, weil es von einem Menschen gemacht wurde, der ein feines Gespür für das Essentielle einer Situation besitzt.

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