Andreas H. Schmachtl

 4.6 Sterne bei 254 Bewertungen

Lebenslauf von Andreas H. Schmachtl

Andreas H. Schmachtl erschafft mit all seinen kleinen liebevollen Charakteren eine eigene Welt aus Freundschaft, Geborgenheit, Fürsorge und Abenteuer, in der man am liebsten selbst leben möchte.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Juli Löwenzahn. Zwei Bücher in einem Band (Jeder Tag ein Abenteuer/Der beste Freund für alle Fälle)

Erscheint am 28.01.2021 als Taschenbuch bei Arena.

Tilda Apfelkern. Das kleine Dorf auf der Suche nach dem Glück

Erscheint am 28.01.2021 als Hardcover bei Arena.

Missi Moppel. Krimigeschichten

Neu erschienen am 14.01.2021 als Hardcover bei Arena.

Snöfrid aus dem Wiesental - Das ganz und gar fantastische Geheimnis des Riesenbaumes

 (8)
Neu erschienen am 03.12.2020 als Hardcover bei Arena. Es ist der 3. Band der Reihe "Snöfrid aus dem Wiesental".

Alle Bücher von Andreas H. Schmachtl

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Neue Rezensionen zu Andreas H. Schmachtl

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Eigentlich hat so ein Snöfrid es gerne ruhig. Dann stehen jedoch eines Nachts drei Feenmännlein vor seiner Tür, die ihm eine Botschaft überbringen. Denn Prinzessin Gunilla wurde entführt. Und genau Snöfrid ist der Richtige um sie nun wieder zu finden und womöglich zu befreien. So beginnt seine abenteuerliche Reise in den Norden...

Allein die Aufmachung des Buches hat mir direkt so gut gefallen, dass ich das Buch mitgenommen habe. Die Geschichte an und für sich klang soweit auch ganz gut - und hat letztendlich auch begeistern können.

Der Schreibstil des Buches ist leider nicht so ganz mein Fall gewesen. Jedes Kapitel beginnt mit vier, fünf Zeilen Zusammenfassung, was im Kapitel wohl so passieren wird. Generell ist das ganz nett gemacht, ich fand das aber eher ein wenig unnötig. Die Formulierungen haben mir auch nicht immer so gut gefallen, denn die Sätze sind teilweise ellenlang. Irgendwann schalten da nicht nur Kinder ab... Es ist zwar schön und gut, wenn Sätze nicht einfach gestrickt sind, aber hier ist es mir manchmal zu verschachtelt und zu ausführlich geschrieben worden.

Zumal es dann dazu führt, dass man direkt auch Erklärungen liefern sollte, wie ich finde. (Also: das Buch teilweise wieder erklären.) Die Kapitel umfassen durchaus mal 7-8 Seiten, so dass man nicht unbedingt große Lust hat, abends zum Einschlafen, wenn wir hauptsächlich lesen, noch mehr als zwei Kapitel vorzulesen.

Was mir sehr positiv aufgefallen ist, sind die schönen Zeichnungen. So gibt es auch hier immer wieder verschiedene kleine Dinge zu entdecken, man kann sich den Snöfrid auch wirklich gut vorstellen. (Meiner Ansicht nach ist der Snöfrid so ein kleines, doch durchaus kuschliges Wesen was eine Mischung aus Biber, Eichhörnchen und vielleicht einem Hasen entspricht.)

Die Geschichte an sich ist schön gemacht, eine phantasievolle Geschichte, die durchaus nachvollziehbar und nicht allzu abgedreht ist, wie ich finde. Durchaus geeignet für Kinder ab ca. fünf Jahren, würde ich mal sagen. Aber auch für Kinder mit zehn Jahren noch interessant, könnte ich mir vorstellen.

Alles in allem ist "Snöfrid aus dem Wiesental" ein tolles Buch, das wirklich spannend und auch lustig geschrieben ist, die Gestaltung des Buches hat mir sehr gut gefallen, aber die Langatmigkeit der Geschichte an und für sich sowie die ellenlangen Sätze haben mir (bzw. uns) ein wenig Spaß am ganzen geraubt. Es gibt im Vergleich eben auch einfach Vorlesebücher, die man direkt am Stück lesen könnte, einfach weil sie so toll geschrieben sind. Hier ist das leider nicht der Fall, hier fand ich schon zwei, drei Kapitel am Stück schwierig - und das, obwohl ich gerne (und wohl gut, wie man mir sagte :-* ) vorlese. Wer gerne äußerst ausführliche Bücher mag, dem gefällt der Snöfrid wohl ziemlich gut, wir haben es als einfach zu langatmig, ja fast ein wenig zu "schwafelnd" empfunden. (Wobei die Sprache nie lapidar ist).



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Mississippi Moppel ist eine Katze. Sie wird jedoch von allen nicht Mississippi sondern nur Missi genannt. Mit ihren Brüdern Nils und Ganges und ihren Eltern lebt sie in einem sehr alten Haus. Es hat sogar einen kleinen Turm. Doch niemand weiß, wie man dort hinkommt. Missis Eltern sind beide Archäologen und daher viel auf Reisen. Missi geht noch zur Schule. Ihr bester Schulfreund ist der Lurch Piwi Pots.


Missi löst gerne Rätsel und möchte einmal eine richtige Detektivin werden. In ihrem ersten Buch darf Missi gleich mehrere kleine Fälle lösen. Sie bekommt sogar eine eigene Detektiv-Zentrale. 


Andreas H. Schmachtl erzählt in seinem Buch lustige Detektivgeschichten, bei denen es Missi immer wieder schafft den Fall zu lösen. In den Abenteuern gibt es keine Menschen, sondern nur Tiere. Diese leben aber wie Menschen. Sie wohnen in Häusern, trinken Milchshakes und haben Telefone und Computer. Da Piwi eine Computergenie ist, bittet Missi ihn gern um Hilfe. Dafür hilft sie ihm, wenn die drei Rüpel Nob, Rob und Hub ihn wieder ärgern und irgendwo eingesperrt haben.


Das Buch ist in einer kindgerechten Sprache geschrieben und in sechzehn Kapitel unterteilt. Das Buch wurde vom Autor farbig illustriert. Es ist für Kinder ab 4 Jahren gedacht. Ab ca. 8 Jahren eignet es sich auch zum selbst lesen. 

Das Buch hat einen Halbleinen-Einband und ein praktisches Lesebändchen. Zusammen mit dem UV-Spot auf dem Cover macht es einen edlen Eindruck.


Zum Buch gibt es auch einen Quiz bei Antolin.


FAZIT: Mit seinem Auftakt zur neuen Missi-Moppel-Reihe hat Andreas H. Schmachtl den Geschmack unserer Tochter (8) getroffen. Das Buch gefällt ihr sehr gut und sie freut sich schon auf die Fortsetzung, die im September erscheinen soll.

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Rezension zu "Snöfrid aus dem Wiesental - Das ganz und gar fantastische Geheimnis des Riesenbaumes" von Andreas H. Schmachtl

Hm… was soviel heißt wie „Das dritte Abenteuer“
Babajagavor 6 Monaten

Das Buch:

In diesem dritten Band um den eigentlich eigenbrötlerischen Snöfrid nimmt der Autor seine kleine und große Leserschaft mit auf die Reise in eine wirklich fantastische Welt rund um die Natur und das Zusammenspiel darin. Es ist nicht unbedingt notwendig die Vorgänger zu kennen, denn wann immer Schmachtl sich darauf bezieht, erklärt er in kurzen Rückblicken die Zusammenhänge.  

Worum geht’s?

Genau genommen mag ein Snöfrid Ruhe, Haferbrei und so überhaupt keinerlei Aufregung. Aber wenn ein Snöfrid, so wie dieser hier, erst mal heraus gefunden hat, dass Abenteuer doch überaus großartig sein können, dann passiert es schon mal, dass sich die Abenteuerlust breit macht und er sich wünscht, ein eben solches zu finden. Dass er sich auf dem direkten Weg in ein Abenteuer befindet, als die wütenden Bauern Snöfrid aus dem Wiesental vertreiben wollen, ahnt er nur, aber schneller als er hören kann (sehen kann er nämlich nicht wirklich gut), ist er mitten drin und soll den Fluch über den Lautlosen Wäldern lösen. Eine wirklich, wirklich fantastische Reise beginnt, auf der er allerhand seltsame Wesen trifft – einige nett, andere weniger… 

Charaktere:

In dieser Geschichte gibt es herrlich skurrile Geschöpfe, die unterschiedlich sympathisch sind. Snöfrid ist natürlich ganz eindeutig DER Sympathieträger, immerhin ist er der Held der Geschichte.  Seine Freunde wachsen dem Leser ebenso schnell ans Herz – und der erfahrene Snöfridleser wird den einen oder anderen Charakter bereits kennen. Laut lachen musste ich über das Einhörnchen, welches sich furchtbar darüber aufregt, wenn es Pony genannt wird. Ebenso findet Björn, der wunderkleine Kauz, es nicht witzig, wenn Snöfrid ihn Björni nennt. Hierin findet der (vermeintlich erwachsene) Leser Reaktionen von Kindern wieder, die ihn definitiv zum Schmunzeln bringen.  

Zur nicht so netten Fraktion gehören die Thula – aber auch nur ein Teil von ihnen. Sie sind der Auslöser für so vieles, was in der Welt von Snöfrid passiert. Doch obwohl sie ja quasi die Bösen sind, stellt der Autor sie nicht unveränderbar böse dar. Ja, er gibt ihnen wirklich unschöne Eigenschaften wie z.B. Gier, aber jedweder Schaden, den sie anrichten, kann am Ende wieder korrigiert werden. Dennoch wird man als Leser nachdenklich, wenn man eben dies auf die ganz reale Welt überträgt.  

Eben weil alle Charaktere so unwirklich sind, findet sich der Leser in einer reinen Fantasiewelt wieder, aber dennoch sind die Parallelen zur Realität sehr offensichtlich. Das macht das Buch für mich zu einem wirklich guten Kinderbuch. Keine der Figuren erhebt den Finger um eine andere zu maßregeln, vielmehr ziehen z.B. die Snöfride einfach ihre Konsequenzen.  

Ganz besonders angetan hat es mir die Beschreibung des Riesenbaumes. Hier ist der Fantasie des Lesers wirklich keine Grenze gesetzt, worum genau es sich vielleicht handelt – je nachdem wie global die Denkweise des Einzelnen ist. Wirklich toll gemacht! 

Schreibstil:

Ich liebe ihn! Bereits in den beiden Vorgängern hat es mich fasziniert, mit welch einer Selbstverständlichkeit Schmachtl die Geschichte schreibt, als säße er dem Leser – oder vielmehr einer ganzen Schar von Zuhörern – gegenüber. Er spricht seine Leser direkt an und Vermutungen aus. „Vielleicht habt ihr ja schon einmal davon gehört…“ Damit erreicht der Autor eine wunderbare Lebendigkeit. Liest man zu zweit, kann man hier vielleicht zu einem Austausch ansetzen. Es ist eine Freude sich die Geschichte erzählen zu lassen.  

Außerdem ist die bunte Vielfalt an Adjektiven und Adverbien einfach eine Wucht. Allein der Titel macht Lust darauf, wenigstens mal in das Buch hineinzulesen. Der Autor umschreibt mit diesen vielen Adjektiven und Adverbien so gekonnt, dass man sich vieles richtig gut vorstellen kann. So ist Snöfrids Freund nicht einfach ein kleiner Kauz, sondern eben ein wunderkleiner Kauz, der, wenn er sich aufregt, fuppt (sich aufplustert). Mit seiner Wortwahl erreicht der Autor bei weitem nicht nur die Kinder, sondern auch die vorlesenden Erwachsenen.  

Der Autor baut Spannung auf, indem er etwas ankündigt. Er unterbricht wenn es am spannendsten ist und wünscht eine Gute Nacht. Einfach herrlich! Ich würde sagen, dieser Autor weiß, wie er Kinder in der Geschichte hält. Ein wichtiger Punkt ist der, dass er die Geschichte so erzählt, als würden er und der Leser den Snöfrid tatsächlich begleiten. So wird aus einem Zuschauer ein Beteiligter… Ich mag das sehr! 

Illustrationen:

Die Bilder im Buch sind, wie in den Vorgängerteilen auch, liebevoll und niedlich gezeichnet. Sie passen zur Geschichte und man mag sie betrachten und kann sich dann die fantastischen Wesen besser vorstellen, von denen erzählt wird. 

Sie dominieren allerdings nicht, eher dienen sie als Unterstützung der Geschichte und sind teilweise recht klein. Wie in jedem Buch zieht sich oberhalb jeder Seite der Streifen „Wiesental“ durch. Damit haben die Bücher einen sehr, sehr hohen Wiedererkennungswert. 

Tauglichkeit für Kinder:

Die Geschichte selbst ist aus meiner Sicht bereits für Kinder im Vorschulalter bestens geeignet, spätestens aber ab der 1. Klasse.  Für Selbstleser – wenn sie nicht gerade so richtige Leseratten sind – vielleicht ab dem 2. oder 3. Lesejahr, da die Geschichte mit etwas über 200 Seiten und nicht so großflächigen Illustrationen doch recht lang ist. Auf jeden Fall bietet sie die Grundlage für spannende Diskussionen, denn selbst, wenn der Autor in einer Fantasiewelt schreibt, ist vieles 1:1 in die Realität übertragbar. Und vorgelesen gefällt mir die Geschichte beinahe noch besser, als wenn ich sie still für mich lese. Denn laut gelesen hat sie noch eher diesen Touch von direkter Erzählung.  

Das Buch ist robust und hat festere Seiten. So übersteht es auch das häufige Anfassen von Kinderhänden unbeschadet. Das gefällt mir ausgesprochen gut. Denn gerade, wenn man es vielleicht in kürzeren Abschnitten vorliest, könnten gerade der Rücken und die Ecken der Seiten vielleicht leiden. Somit ist m.M. nach auch der Preis gerechtfertigt.  

Fazit:

Auch nach dem dritten Abenteuer bin ich noch begeistert vom Snöfrid und werde vermutlich noch das ein oder andere mehr lesen. Besonders gefällt mir die überhaupt nicht vordergründige Erklärung des Zusammenspiels in der Natur und was passiert, wenn nur eine Winzigkeit verändert wird. Mit diesem Buch gibt es viel Spaß für Selbst- und Vorleser und von mir 5 Sterne.

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