Andreas Heineke

 4,2 Sterne bei 81 Bewertungen
Autor von Tod à la Provence, Fälschung à la Provence und weiteren Büchern.
Autorenbild von Andreas Heineke (©Privat)

Lebenslauf von Andreas Heineke

Der Hamburger Journalist Andreas Heineke war Radiomoderator, Musikmanager und Dot-Com-Firmengründer, ist Drehbuchautor (vor allem für das ZDF), Filmemacher und Regisseur, vor allem aber Buchautor unterschiedlicher Sachbücher. Seit Jahren verbringt er so viel Zeit wie möglich in der Provence. Sein erster Krimi "Tod à la Provence" war so ein Erfolg, dass er 2019 den zweiten Band "Versuchung á la Provence" um den Commissaire Pascal Chevrier veröffentlichte. Jetzt auch als Hörbuch! 2021 kam der dritte Band raus. "Fälschung á la Provence".

Alle Bücher von Andreas Heineke

Cover des Buches Tod à la Provence (ISBN: 9783740800598)

Tod à la Provence

 (22)
Erschienen am 23.03.2017
Cover des Buches Fälschung à la Provence (ISBN: 9783740811259)

Fälschung à la Provence

 (19)
Erschienen am 24.06.2021
Cover des Buches Versuchung à la Provence (ISBN: 9783740805142)

Versuchung à la Provence

 (18)
Erschienen am 21.03.2019
Cover des Buches Der Sound der Provence (ISBN: 9783844235562)

Der Sound der Provence

 (11)
Erschienen am 08.11.2012
Cover des Buches Sie haben Ihr Baby am Airport vergessen (ISBN: 9783841903242)

Sie haben Ihr Baby am Airport vergessen

 (6)
Erschienen am 09.03.2015
Cover des Buches Liebe - kälter als der Tod (ISBN: 9783442175628)

Liebe - kälter als der Tod

 (3)
Erschienen am 18.01.2016
Cover des Buches Ein Regenbogen zu den Sternen (ISBN: 9783453291164)

Ein Regenbogen zu den Sternen

 (2)
Erschienen am 07.09.2011

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Andreas Heineke

Cover des Buches Fälschung à la Provence (ISBN: 9783740811259)Janoshs avatar

Rezension zu "Fälschung à la Provence" von Andreas Heineke

Genussreicher Provencekrimi
Janoshvor einem Jahr

Vor nicht allzu langer Zeit hat sich Pascal Chevrier einen Traum erfüllt! Ehemals bei der Police nationale in Paris angestellt, sah er nach seiner Scheidung, die ihn tüchtig aus dem Gleichgewicht gebracht hat, keine Zukunft mehr in der Stadt, in der ihm außer dem Kollegen Alexandre keine Freunde mehr geblieben waren, und zog an seinen Sehnsuchtsort im Luberon, wo er von nun an als einfacher Dorfgendarm tätig sein wollte. Ein anderes, ein ganz neues Leben wollte er beginnen, endlich leben, Zeit haben, um sich all den Genüssen widmen zu können, die ihn glücklich machen. Und in diesem dritten Band der Reihe von Provencekrimis aus der Feder von Andreas Heineke sieht es ganz so aus, als wäre Pascal schließlich angekommen! Zwar wird er auch in der betörenden Provence mit ihrem einzigartigen Licht, ihren unverwechselbaren Düften, ihrer Wärme und ihren Farben zur Aufklärung von skurrilen und kniffligen Verbrechen gerufen und bekommt es mit gefährlichen Kriminellen zu tun, die über Leichen gehen und denen aus seiner Zeit in Paris in nichts nachstehen, aber er hat dennoch seinen Frieden gefunden und die vergangenen schwierigen Jahre verblassen immer mehr. Das Hier und Jetzt gilt es zu genießen und die Vergangenheit Vergangenheit sein zu lassen.

Einen wunderbaren und ohne Einschränkungen sympathischen Protagonisten hat der Autor mit dem tiefgründigen Pascal erschaffen, jemanden, der in sich zu ruhen scheint, dessen Ausgeglichenheit und ruhige Zurückhaltung, gepaart mit Nachdenklichkeit und der ausgesuchten Höflichkeit, die man Franzosen gerne nachsagt, in außerordentlich angenehmen Gegensatz stehen zu den meisten anderen Kriminalisten, die einem in Büchern und in Filmen begegnen und deren übertriebene Betriebsamkeit und Ruhelosigkeit sehr anstrengend sein können. Und die ganz an der Oberfläche bleiben, während bei Pascal immer mehr Tiefgründigkeit zutage kommt. Er, Pascal, mit der Leidenschaft für die kultivierte Küche und die hohe Kunst des Kochens, passt so genau in die Landschaft, die er sich als Lebensmittelpunkt ausgesucht hat, wie die Fälle, die er zu untersuchen hat.

Ein unbedeutender Dorfgendarm wollte er sein, allerhöchstens einmal Streit unter Nachbarn schlichten, sich vielleicht hin und wieder um kleinere Diebstähle kümmern, doch wurde er bereits kurz nach seiner Ankunft im Luberon von der Police nationale in Apt um Amtshilfe gebeten, hat mit ihr gemeinsam zwei Mordfälle gelöst – und schickt sich nun zum dritten Mal an, seinen Schreibtisch in der Mairie – und damit auch, leichten Herzens, den ungeliebten, von sich selbst eingenommenen Bürgermeister Betrix – in Lucasson zu verlassen, um mit seiner, von ihm bewunderten, Kollegin Audrey aus Apt Licht zu bringen in den brutalen Mord an einer jungen Kunsthistorikerin, die als Führerin in einer geradezu sensationellen Picasso Ausstellung an des letzteren Wohnsitz, dem Chateau de Vauvenargues, tätig war und dort auch ihren vorzeitigen Tod fand.

In gewohnter unaufgeregter Gemächlichkeit beginnt Pascal mit seinen Ermittlungen und findet sich alsbald inmitten der für Außenstehende kaum durchschaubaren, abgründigen Kunstszene, zwischen rivalisierenden, die Preise für die Kunstwerke diktierenden und manipulierenden Galeristen, brillianten und mediokren Fälschern, Kunstsachverständigen, die in akribischer Kleinarbeit wie wahre Detektive, gepaart mit allerhöchster Expertise, die Echtheit etwa, wie hier in der Geschichte, eines Picasso oder Cezanne, dem berühmtesten Maler der Provence, nachweisen, einer anmaßenden Museumsleiterin, einer arroganten und höchst unverschämten Kuratorin und nicht zuletzt ehrgeizigen Kunsthistorikerinnen, die über all ihrem Sachverstand und engem Kontakt mit den berühmtesten Gemälden der Welt nicht nur die Kontrolle über ihr Handeln und die Einsicht in das eigene Tun, sondern auch noch den Verstand verloren haben.

So wie Pascal in sein Luberon passt, so passt auch der sich langsam aufrollende, immer wieder von Einblicken in Pascals Privatleben unterbrochene überraschungsreiche Mordfall in die Provence, Heimat der Kunst und der Künstler – nicht nur des besonderen Lichtes wegen, wie man vermuten darf. Gewiss, Pascals vorherige Fälle waren spannender, aktionsreicher, gefährlicher auch für den die Ruhe und den Frieden suchendem Dorfgendarm. Dennoch betrachte ich „Fälschung à la Provence“ als den thematisch interessantesten, ausgereifteren der bislang drei Romane. So wie Pascal selber habe ich einen aufschlussreichen Einblick bekommen in eine Welt, die ich immer als Domäne der Reichen und selbsternannten Wichtigen der Gesellschaft angesehen habe – was sich hier so eindrücklich wie bedauerlich bestätigt -, und in die Mechanismen, die dafür verantwortlich sind, dass ein Gemälde für einen Betrag in dreistelliger Millionenhöhe verkauft wird. Lächerlich mutet das an, denn vom rein materiellen Wert sind diese Summen einfach nur utopisch. Eine Welt, die ihren Sinn für Proportionen verloren oder auch nie besessen hat.

Aber auch da ist es wieder Pascal, der die Dinge gerade rückt in einer der schönsten Szenen, ganz am Ende, dieses Kriminalromans, der sich hinter den Provencekrimis eines Martin Walker ganz und gar nicht zu verstecken braucht, und die der Leser am besten selbst entdecken sollte! Man muss ein schönes Gemälde nicht besitzen, um Genuss, Vergnügen, Befriedigung, Glück, Bewunderung – die ganze Skala menschlicher Emotionen also – bei seinem Betrachten zu verspüren. Es ist völlig ausreichend, sich mit allen Sinnen hinein zu vertiefen – so wie in diesen licht- und lebensvollen Roman auch!

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Cover des Buches Fälschung à la Provence (ISBN: 9783740811259)G

Rezension zu "Fälschung à la Provence" von Andreas Heineke

Mord im Picasso-Schloss
Gustanvor einem Jahr

Eine junge Kunsthistorikerin wird im Picasso-Schloss in einer Picassoausstellung ermordet. Die Ermittlungen führen Pascal Chevrier in die Kunstszene, zu Galeristen, Kunstsachverständigen und in Museen. Auch die Beziehung zu seiner Kollegin Audrey entwickelt sich weiter. 

Neben dem sehr interessanten Kriminalfall um die Ermordung der Kunsthistorikerin werden viele Aspekte der Kunstszene und des Kunsthandels näher erläutert. Auch über Pascals Privatleben und das Leben in der Provence mit den schönen Städten und Landschaften wird ausgiebig berichtet. Diese Kombination hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Beschreibung der Landschaft und der provencalischen Städte waren sehr atmosphärisch. Zwischendurch nahm jedoch die Erzählung von Pascals Privatleben ein wenig zu viel Raum ein und der Mordfall rückte sehr in den Hintergrund. Doch zum Ende wurde es zum Glück wieder spannend und die Ermittlungsarbeit mit interessanten Verhören war wieder vordergründig bis zur abschließenden Lösung des Falles.

Fazit: Ein leichter Urlaubskrimi, bei dem sowohl ein spannender Mordfall als auch das Leben in der Provence nicht zu kurz kommt.

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Cover des Buches Fälschung à la Provence (ISBN: 9783740811259)dreamlady66s avatar

Rezension zu "Fälschung à la Provence" von Andreas Heineke

SehnsuchtsOrte Band 6...
dreamlady66vor einem Jahr

(Inhalt, übernommen)
Eigentlich lebt Dorfgendarm Pascal Chevrier in der Provence, weil er die regionale Küche und das ruhige, pittoreske Leben schätzt. Doch die Idylle findet ein jähes Ende, als im Picasso-Schloss eine junge Kunsthistorikerin ermordet aufgefunden wird. In exklusiven Kreisen sucht Chevrier nach Hinweisen und trifft auf exzentrische Kunstsammler und Galeristen, die alle mehr oder weniger verdächtig wirken. Aber nicht nur der verzwickte Fall in der spätsommerlichen Hitze des Luberon treibt ihm den Schweiß auf die Stirn. Audrey von der Police nationale, für die er mehr als kollegiale Gefühle hegt, macht alles noch viel komplizierter ....  


Zum Autor:
Der Hamburger Journalist Andreas Heineke war Radiomoderator, Musikmanager und Dot-Com-Firmengründer, ist Drehbuchautor (vor allem für das ZDF), Filmemacher und Regisseur, vor allem aber Buchautor unterschiedlicher Sachbücher.
Seit Jahren verbringt er so viel Zeit wie möglich in der Provence.
Sein erster Krimi "Tod à la Provence" war so ein Erfolg, dass er 2019 den zweiten Band "Versuchung á la Provence" um den Commissaire Pascal Chevrier veröffentlichte.
Jetzt auch als Hörbuch! 2021 kam der dritte Band raus. "Fälschung á la Provence". 


Fazit:
Lavendelblüte, betörende Düfte und eine wilde Landschaft:
Ja, die Provence ist ein TraumZiel für viele Urlauber, so auch Pascal Chevrier, der lieber im Süden Frankreichs als Gendarm arbeiten möchte als in der Metropole Paris.
Sein inzwischen dritter Fall, ein Mord an einer Kunsthistorikerin, führt in ihn die illustren Kreise exzentrischer Kunstliebhaber sowie Galeristen - ein ganz besonderes Setting, oh lala...


In diesem aktuellen Buch überzeugt Andreas Heineke mit viel Spannung und dem gewissen Südfrankreich-Flair - zudem guter Wein und gutes Essen runden diesen faszinierenden Plot, eiskalt serviert, grandios ab.


Merci beaucoup et à la prochaine...

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Gespräche aus der Community

Im Picasso-Schloss wird eine junge Kunsthistorikerin ermordet aufgefunden. Pascal Chevrier ermittelt in den Spätsommerwochen in den Kreisen exzentrischer Kunstsammler und Galeristen im Luberon. Und dann ist da noch Audrey von der Police nationale, für die er starke Gefühle hegt. Eine unmögliche Liebe, ein komplizierter Fall, Kunst, Kulinarik und eine Reise in die Provence. Darauf ein Glas Rosé.

Liebe Leserinnen und Leser, die Aufregung ist immer groß, wenn man zwei Jahre lang an einem Buch gearbeitet hat und es endlich in die Läden kommt. Jetzt ist es soweit und Ihr werdet meine ersten Leser sein.

Nach meinen Ausflügen in die Kulinarik geht es diesmal um die Kunstszene. Es gibt kaum ein Dorf im Luberon in der Provence, in dem es keine Kunstgalerie gibt. Ich habe viele Kunden beobachtet, Kunstkenner erlebt, aber auch Wichtigtuer, die mich am meisten inspiriert haben. Die Kunstszene ist skurril und oft absurd. Außerdem durfte ich im Rahmen meiner Arbeit beim Fernsehen Beltracchi kennenlernen, war selbst 2011 im Picasso-Schloss in Vauvenargues und beschäftige mich seitdem mit dieser Geschichte. Ich habe dafür viel recherchiert. Die Rahmenereignisse stimmen, genauso wie die Beschreibung der Orte.

Sicherlich ist es kein klassischer Krimi mit unendlichen Ermittlungen, sondern viel mehr ein Kriminalroman, indem auch genug Platz für eine Liebesgeschichte ist, die mir genauso wichtig ist. Ich glaube ihr werdet den Menschen Pascal Chevrier genauso gut kennenlernen wie die Provence und die Sommerwochen hoffentlich mit diesem Buch genießen...vor allem dann, wenn die Pandemie Euch mal wieder einen Strich durch die Urlaubspläne gemacht hat. Ich freue mich auf Eure Bewerbungen.

230 BeiträgeVerlosung beendet
Janoshs avatar
Letzter Beitrag von  Janoshvor einem Jahr

Auch wenn ich erst so spät zum Lesen gekommen bin, offensichtlich zu spät für die Runde, so habe ich den Krimi um Pascal Chevrier doch mit Vergnügen gelesen - und danke dafür, dass er mir zur Verfügung gestellt wurde!

https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Heineke/F%C3%A4lschung-%C3%A0-la-Provence-2745447041-w/rezension/3142083134/

So meine lieben Buchliebhaber, mit dem Hang zu gutem Wein, Essen und Morden. Ich bin tief bewegt von dem Erfolg meines Buchs "Tod á la Provence" und habe jetzt nachgelegt. Der zweite Fall von meinem Dorfgendarm Pascal Chevrier ist endlich fertig und erscheint am 21. März. "Versuchung á la Provence" beschäftigt sich mit einer Gourmet-Bruderschaft, deren Wurzeln bis zurück ins Mittelalter reichen, einer Tierschutzorganisation, einer sehr wertvollen Kochbuchsammlung, mit ekeligen Menschen, aber auch mit einer Art Liebe und natürlich mit meiner geliebten Provence.
Was alles in dem Buch gegessen wird und auch wie, ist sicher nicht jedermanns Sache und auch ich konnte bei meiner zwei Jahre andauernden Recherche oft nicht glauben, was die Leute alles so essen und auch noch lecker finden.
Ich bin sehr gespannt, wie Euch mein zweiter Krimi gefällt und ob es Euch mit meinen Kapiteln in die Provence verschlägt.
Der Emons Verlag stellt 15 Bücher zur Verfügung. Danke dafür!



185 BeiträgeVerlosung beendet
C
Letzter Beitrag von  ckfreevor 3 Jahren
Liebe Freunde des stilvollen Mordes,
es ist soweit. Ich veröffentliche meinen ersten Provence-Krimi. Zwei Jahre lang habe ich recherchiert, war immer wieder in Südfrankreich (gibt schlimmeres), habe viel Rosé getrunken und zu überteuerten Preisen Trüffel aus erdigen Bauernhänden erworben. Es war ein Abenteuer und auch das Schreiben dieses Buchs. Nach meinem Roman "Der Sound der Provence" ist es das zweite und sicherlich nicht letzte Mal, dass ich mich mit dieser Gegend, den Menschen und der Landschaft beschäftige.
Nichts für mich ist spannender, als zu erfahren, ob Ihr beim Lesen genauso viel Spaß habt, wie ich ihn beim Schreiben hatte. Also, wenn Ihr Lust habt, nicht zu sehr auf brutalo Krimis steht, sondern Euch auch an meinen persönlichen Sehnsuchtsort entführen lassen wollt, dann bewerbt Euch gern für die Leserunde. Der Emons Verlag hat sich netterweise bereit erklärt, 15 Bücher zur Verfügung zu stellen. Also, auf geht's, wir fahren auf einen Kurzurlaub in die Provence. Ich freue mich, wenn Ihr dabei seid. Santé
236 BeiträgeVerlosung beendet
Blausterns avatar
Letzter Beitrag von  Blausternvor 5 Jahren

Zusätzliche Informationen

Andreas Heineke wurde am 08. Juli 1967 in Hamburg (Deutschland) geboren.

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