Andreas Heineke Der Sound der Provence

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Inhaltsangabe zu „Der Sound der Provence“ von Andreas Heineke

Benjamin ist gerade 30 Jahre alt geworden, als ihn das unbestimmte Gefühl beschleicht, dass sein Leben nicht perfekt ist. Sein mieser Job als Talentscout in einer Plattenfirma in Hamburg hängt ihm zum Hals heraus und hätte er nicht damals, vor 10 Jahren einen Hit entdeckt, von dem die Plattenfirma noch immer gut lebt, hätte er seinen Job schon längst verloren. Jetzt braucht sein Chef den Künstler von damals zurück, es geht um viel Geld und eine Chance wieder in das Geschäft einzusteigen. Doch der Künstler ist seit seinem Erfolg verschwunden. Er lebt irgendwo in Südfrankreich. Benjamin soll ihn finden und reist in die Provence, in das Bergdorf Saignon. Hier gibt es mittags schon den ersten Pastis, abends unbekannte Delikatessen auf dem Teller, die eigentlich nicht schmecken, und Menschen, deren Sprache er nicht versteht.
Aber plötzlich wird alles anders, denn Benjamin verliebt sich und muss sich plötzlich entscheiden. Und Entscheidungen zu fällen, das war noch nie seine Stärke.

Über die Entstehung:

Auf die Geschichte bin ich in meinem letzten Frankreich - Urlaub gekommen. Wir fuhren durch die Provence und entdeckten ein Dorf mit dem komischen Namen Saignon. Es liegt mitten im Luberon und trotz allem Tourismus, scheint es seine Ursprünglichkeit erhalten zu haben. Zwischen uralten, mit Wein bewachsenen Steinmauern, inmitten von Lavendelfeldern thront das Dorf wie eine Festung auf einem der sanften Hügeln der Provence. Ich wusste in dem Moment, dass dieses provençalische Dorf der Ort sein wird, in dem die Geschichte spielt. Es sollte aber jemanden hierher verschlagen, der mit der Natur, dem Essen, der Sprache und vor allem mit dem beschaulichen Dorfleben überhaupt nichts anfangen kann.

Das Buch spielt in einem kleinen Bergdorf in der Provence. Fotos aus dem Ort kann man in dem Album Saignon auf Facebook sehen. Viele Schauplätze gibt es tatsächlich, wie die Auberge und die Bibliothek. Über die Buchveröffentlichung gibt es regelmässige Blogs auf der Internetseite des Magazins Bücher.

Locker-leichtes Lesevergnügen - macht Lust auf einen Urlaub in der Provence, gutes Essen und Musik :-)

— daneegold

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  • Der Sound der Provence

    Der Sound der Provence

    Themistokeles

    19. August 2013 um 10:27

    Mit diesem Buch hat man mehr als eindeutig ein Sommerbuch in den Händen. Denn die ganze Stimmung bringt einen einfach dazu, dass man extrem gern sofort die Koffer packen und in die Provence reisen will, um dort einfach ein paar Tage Urlaub zu machen. Natürlich mit schönem warmen Wetter und Sonnenschein in rauen Mengen. Es ist einfach ein Buch, bei dem man entspannen kann, das amüsant ist und einfach eine schöne Mischung aufweist. Irgendwie ist einem ja schon beim Lesen des Klappentextes oder nach den ersten paar Seiten klar, die Mission, die Benjamin hat, wird ganz und gar nicht einfach, denn jemand der so schwer ausfindig zu machen ist, der will normalerweise nicht gefunden werden. Und einige Szenen bei seiner Suche nach George Lavelle sind einfach zum Schmunzeln. Was aber wohl auch viel daran liegt, dass Benjamin doch ein wenig tollpatschig in manchen Situationen ist, was vielleicht durch die ihm zugeschriebene Statur (groß und schlaksig) aber auch durch seine etwas unbeholfene Art kommen mag. Aber es ist auf jeden Fall so, dass man ihn irgendwie sehr schnell recht gern hat, da er etwas sehr kumpelhaftes, Sympathisches an sich hat. Zudem erlebt man die ganze Geschichte aus seiner Perspektive, geht mit ihm auf die Suche, was ihn einem einfach deutlich näher bringt. Was mir auch einfach super gefallen hat, ist die ganze Beschreibung der Umgebung um das Dorf Saignon herum, die einfach so traumhaft ist, dass man am liebsten selbst da wäre und auch, die Menschen, denen er dort begegnet sind interessant. Zumal ich daher auch raten würde, das Buch nicht zwingend dann zu lesen, wenn man eh schon Hunger hat bzw. länger nichts mehr gegessen, denn in manchen Abschnitten kommen so viele Leckerein vor, dass man durchaus einen knurrenden Magen bekommt. Gepaart mit Benjamins Interesse an der Musik, dem ihm so sehr drängenden Chef hinter sich und der neuen Bekanntschaft Judy, hinter der sich noch mehr versteckt als man sich erst denken kann, machen einfach eine tolle Mischung aus. Zumal Judy auch ein sehr sympathischer Mensch ist, bei der ich es einfach mochte, wie sehr sie sich auch in der Gegend eigentlich verwurzelt fühlt und auf welche Art und Weise sie Benjamin dort alles näher bringt. Vor allen Dingen auch, da sie noch eine sehr interessante Hintergrundgeschichte um sie, den gesuchten George Lavelle und auch eine ganz besondere Bibliothek in Saignon gibt, die ich nur zu gern mal in echt sehen würde, weil genau dieses noch zusätzliche Thema für mich beim Lesen auch das Salz in der Suppe war, da dadurch die Geschichte nicht langweilig wurde. Ein super Sommer- und Urlaubsbuch, das ich nur jedem empfehlen kann, der eine lockere, leichte Geschichte in einer genialen Umgebung, mit einer erfrischenden Handlung und vor allen Dingen auch einer Prise Spannung lesen mag, wobei die Spannung eindeutig eher positiver Natur ist und nicht mit der aus z.B. einem Thriller verglichen werden kann.

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  • Liebe, Musik, Frankreich - eine schöne Mischung

    Der Sound der Provence

    LettersFromJuliet

    20. March 2013 um 21:07

    ***Inhalt*** Benjamin arbeitet als Talentscout in einer Plattenfirma in Hamburg und ist mit seinem Job absolut nicht zufrieden. Eigentlich wollte er ja selber Musiker werden. Er bekommt von seinem Chef den Auftrag seinen ersten entdeckten Künstler, George Lavelle, wiederzufinden, da dieser seinen großen Erfolgshit von damals mit Bryan White (DER neue Erfolgskünstler der Plattenfirma) neu aufnehmen soll. Benjamin führt seine Suche in ein kleines Dorf in der Provence. Hier scheint aber niemand Goerge Lavelle zu kennen und was hat es eigentlich mit dieser mysteriösen Bibliothek auf sich? Durch Zufall lernt er Judy kennen und er muss sich für den richtigen Weg entscheiden… ***Meine Meinung*** Ich habe mich sehr auf diesen Roman gefreut! Endlich wieder nach Frankreich und dann auch noch in die wunderschöne Provence mit ihren weiten Lavendelfeldern. Ich muss gestehen, dass die gedruckte Version auf Grund der Schriftgröße wirklich anstrengend zu lesen ist, weshalb ich mir dann doch zusätzlich das eBook gekauft habe. Da ich keinen Reader habe musste das iPhone herhalten. Hier kann man zumindest die Schriftgröße einstellen und es ist angenehmer für die Augen. Muss ich etwas zum Cover sagen? Eigentlich nicht, des es spricht für sich! Ich finde es wunderschön und das Bild würde ich mir direkt als Poster aufhängen. Der Schreibstil von Andreas Heineke hat mir gut gefallen und er schafft es einem die richtige Stimmung zu vermitteln. Das Buch ist aus der Sicht von Benjamin geschrieben, weshalb der Leser auch miträtseln kann was es mit dem Verschwinden von George Lavelle und der mysteriösen Bibliothek auf sich hat. Dafür, dass es im Selbstverlag erschienen ist, hat das Buch wirklich wenig Rechtschreibfehler. Die paar, die enthalten sind, könnten auch einem großen Verlag durchgehen. Die Handlung ist logisch aufgebaut, zieht sich allerdings etwas im Mittelteil. Das Ende hingegen kam zu plötzlich und die Ereignisse überschlugen sich. Das hätte dann ruhig ein wenig länger sein können. Der Protagonist Benjamin wird als groß und eher schlaksig beschrieben, zudem wirkt er auf mich wie ein Kumpeltyp und nicht als Mann, in den man sich verlieben könnte. Er ist mir sympathisch, kommt allerdings ziemlich unbeholfen und wenig selbstbewusst rüber. Judy habe ich mir wie Audrey Tautou vorgestellt und ich habe sie von Anfang an gemocht. Schade, dass es sie nicht wirklich gibt, mit ihr könnte man bestimmt viel Spaß haben. Das kleine Dorf Saignon wird so wunderschön beschrieben, dass ich richtig Fernweh bekommen habe. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Nach dem langatmigen Mittelteil, hätte ich nur 3 Sterne vergeben, aber das Ende konnte es nochmal rausreißen. Wer Bücher mag, die in der Provence spielen und/oder gerade auch nicht mit seinem Job zufrieden ist, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Eine verzwickte Liebesgeschichte in der Provence und die Suche nach dem wahren Glück.

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  • Lesung

    Der Sound der Provence

    andreas_heineke

    20. March 2013 um 14:03

    Ich freue mich auf meine erste Lesung aus meinem Roman "Der Sound der Provence".

  • Leserunde zu "Der Sound der Provence: Ein Roman über die Musik und die Liebe" von Andreas Heineke

    Der Sound der Provence

    andreas_heineke

    Liebe Freunde des kalten Rosés, es ist soweit, die Bücher sind verschickt, die Leserunde beginnt.  Ich freue mich auf viele Meinungen und Einträge in den Unterthemen und ich werde natürlich alle Fragen gerne beantworten. Hier noch einmal eine Kurz Zusammenfassung, von dem was Euch erwartet. Viel Spaß und gute Reise. Benjamin ist gerade 30 Jahre alt geworden, als ihn das unbestimmte Gefühl beschleicht, dass sein Leben nicht perfekt ist. Sein mieser Job als Talentscout in einer Plattenfirma in Hamburg hängt ihm zum Hals heraus und hätte er nicht damals, vor 10 Jahren einen Hit entdeckt, von dem die Plattenfirma noch immer gut lebt, hätte er seinen Job schon längst verloren. Jetzt braucht sein Chef den Künstler von damals zurück, es geht um viel Geld und eine Chance wieder in das Geschäft einzusteigen. Doch der Künstler ist seit seinem Erfolg verschwunden. Er lebt irgendwo in Südfrankreich. Benjamin soll ihn finden und reist in die Provence, in das Bergdorf Saignon. Hier gibt es mittags schon den ersten Pastis, abends unbekannte Delikatessen auf dem Teller, die eigentlich nicht schmecken, und Menschen, deren Sprache er nicht versteht. Aber plötzlich wird alles anders, denn Benjamin verliebt sich und muss sich plötzlich entscheiden. Und Entscheidungen zu fällen, das war noch nie seine Stärke... Über die Entstehung Auf die Geschichte bin ich in meinem letzten Frankreich - Urlaub gekommen. Wir fuhren durch die Provence und entdeckten ein Dorf mit dem komischen Namen Saignon. Es liegt mitten im Luberon und trotz allem Tourismus, scheint es seine Ursprünglichkeit erhalten zu haben. Zwischen uralten, mit Wein bewachsenen Steinmauern, inmitten von Lavendelfeldern thront das Dorf wie eine Festung auf einem der sanften Hügeln der Provence. Ich wusste in dem Moment, dass dieses provençalische Dorf der Ort sein wird, in dem die Geschichte spielt. Es sollte aber jemanden hierher verschlagen, der mit der Natur, dem Essen, der Sprache und vor allem mit dem beschaulichen Dorfleben überhaupt nichts anfangen kann.  Das Buch spielt in einem kleinen Bergdorf in der Provence. Fotos aus dem Ort kann man in dem Album Saignon auf Facebook sehen. Viele Schauplätze gibt es tatsächlich, wie die Auberge und die Bibliothek. Über die Buchveröffentlichung gibt es regelmässige Blogs auf der Internetseite des Magazins Bücher. http://www.epubli.de/shop/buch/Sound-der-Provence-Andreas-Heineke-9783844238587/21493#beschreibung

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  • Rezension zu "Der Sound der Provence: Ein Roman über die Musik und die Liebe" von Andreas Heineke

    Der Sound der Provence

    Sternenstaubfee

    12. January 2013 um 22:22

    Sein Job als Talentscout einer Plattenfirma führt Benjamin in die Provence. Hier soll ein vor 10 Jahren erfolgreicher Musiker leben, den Benjamin aufspüren soll. Das aber ist gar nicht so einfach. Stattdessen macht Benjamin erst mal Bekanntschaft mit der französischen Esskultur und mit Judy, in die er sich sofort verliebt... * Meine Meinung * Da ich selbst die Provence sehr liebe, war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Auf den ersten Seiten war ich noch ein wenig skeptisch, aber dann hat mich die Geschichte mitgerissen. Benjamin ist eine sehr sympathische Figur, und es hat mir viel Spaß gemacht, mit ihm gemeinsam in die Provence zu reisen. Die Beschreibungen der Landschaft und des Essens haben mir gut gefallen! Typisch französisch irgendwie! Auch das Ende ist sehr gelungen! Vielleicht ein bisschen zu rund, aber das hat mich nicht gestört, denn hier paßt es einfach zur Geschichte!

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  • Rezension zu "Der Sound der Provence: Ein Roman über die Musik und die Liebe" von Andreas Heineke

    Der Sound der Provence

    Queenelyza

    08. January 2013 um 20:03

    "Der Sound der Provence" trägt den Untertitel "Ein Roman über die Musik und über die Liebe". Er ist aber noch mehr, denn er ist für mich auch ein Roman über Genuss, über das Reisen und das Ankommen. Benjamin ist gerade dreißig geworden und hat noch nichts erreicht. Sein Job langweilt ihn, er hat keine Freundin, sein Leben plätschert so vor sich hin. Halt, vor 10 Jahren, da hat er mal einen Künstler entdeckt, ein gigantisches One-Hit-Wonder, aber auch darauf kann man sich nicht ein Leben lang ausruhen. Sein Chef möchte mit dem Hit von damals nochmal richtig abräumen, aber der Künstler ist verschwunden. Und Benjamin wird ausgesandt, diesen Herren zu finden. Es ist lediglich eine Adresse in der Provence bekannt, an die die Tantiemenzahlungen entrichtet werden - also heißt es für Benjamin: ab nach Frankreich, in die Provence, genauer gesagt. Natürlich trifft er den Künstler erst mal nicht, dafür muss er viele Dinge essen, von denen er nie gedacht hat, sie auch nur herunterzubringen. Und als er sich Schritt für Schritt der Adresse nähert, hinter der er den Sänger von damals vermutet, trifft er eine wunderschöne Frau, und auf einmal muss er sich entscheiden; Stellung beziehen, ein Mann sein. Doof nur, dass Benjamin so gar nicht weiß, wie das geht... Das Buch hatte seine Momente, vor allem die Essensgelage in Frankreich haben mir direkt beim Lesen einige Gramm mehr auf die Hüften gezaubert. Hier und zum Zweiten in humorvollen Szenen, die mich doch ab und zu schmunzeln ließen, liegt ganz klar eine Stärke des Autors. Weniger überzeugend hingegen war für mich die Liebesgeschichte, also der eigentliche Plot. Die Frau ist nicht richtig greifbar, der Plot relativ schnell klar, die Liebesszenen zwar nicht völlig misslungen, aber doch ziemlich holprig. Klar, es ist ein Romandebüt und noch dazu keine Chick Lit, sondern von einem Mann geschrieben, aber trotzdem ist das Buch mir ein wenig zu unrund und kühl, um mich wirklich zu überzeugen. Die Liebe, die so explizit im Untertitel erwähnt wird, ist für mich viel weniger greifbar als die Musik - hier kommt Leidenschaft rüber und Enthusiasmus, bei der Liebesgeschichte ist mir die Emotion deutlich zu wenig. Und ja, ich weiß, es ist kleinkrämerisch, da wir ja, soweit ich weiß, eine Vorabversion des Buches erhalten haben: aber es war doch für meine Verhältnisse einiges an Rechtschreib- und Kommafehlern enthalten, die den Lesegenuss doch manchmal trübten. Da hätte ein kritischer Blick mehr dann doch gut getan. Alles in allem aber ein kurzweiliges Buch, mit sehr viel französischer Atmosphäre und eben ein paar kleinen Schönheitsfehlern.

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  • Rezension zu "Der Sound der Provence: Ein Roman über die Musik und die Liebe" von Andreas Heineke

    Der Sound der Provence

    jackdeck

    06. January 2013 um 09:50

    Der Sound der Provence Benjamin lebt in Hamburg und hat einen Job bei einer Plattenfirma. So richtig Spaß macht es ihm nicht als Talentscout durch Clubs und Proberäume zu tingeln. Immer auf der Suche nach dem Star. Unter Druck gesetzt von seinem Boss soll er seine damalige Entdeckung Georg Lavelle dazu bewegen wieder aufzutreten. Die Suche beginnt denn George ist untergetaucht. Einige Nachforschungen später und Benjamin landet in Saignon einer wunderschönen Kleinstadt in der Provence. Dort muss er erst mal sein Hamburger Denken und vor allem Zeitgefühl etwas langsamer einstellen. Bei einem spontan Auftritt als Gitarrenbegleitung lernt er Judy kennen sofort wird er in ihren Bann gezogen und nicht lange dann ist es um ihn geschehen. Er hat sich Hals über Kopf in die erotische Sängerin verliebt. Immer mehr gerät sein eigentlicher Reisegrund in den Hintergrund. Er gibt sich der Liebe und schwelgt bald in den kulinarischen, wunderbaren Genüssen der Provence. Mein Fazit: Andreas Heinicke ist ein wunderbarer, leichter Debütroman gelungen der Lust auf mehr macht. Das halt ganz andere nicht so gradlinige Lebensgefühl der Provence wird von ihm gut eingefangen und ich konnte es beim Lesen wiederfinden. Tolle Mischung aus Musik… Liebe… und kulinarischen Leckerbissen, oder wer könnte schon gegartem Steinbutt mit einer Emulsion von Mandel und frischen Jasminblüten widerstehen. Ich jedenfalls nicht.

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  • Rezension zu "Der Sound der Provence: Ein Roman über die Musik und die Liebe" von Andreas Heineke

    Der Sound der Provence

    Marakkaram

    30. December 2012 um 16:23

    Das ist auch eine Art der Flirterei, wie die hier über Nahrungsmittel reden, mit diesem Trara um alles was man sich in den Mund schiebt. ~ ~ ~ Eine nicht nur kulinarische Reise ins Herz der Provence. ~ ~ ~ Der Debütroman von Andreas Heinecke entführt den Leser auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise in die Provence. Und das nicht nur mit den Augen; Nein, man riecht, schmeckt und spürt es; das Leben. ~ Ben, 30, gescheiterter Musiker und seitdem Angestellter bei Phonostar Records, macht sich etwas unfreiwillig, auf die Suche nach Georg Lavelle, seiner bislang einzigen, großen Chartentdeckung. Dieser ist vor ein paar Jahren plötzlich untergetaucht und möchte, so wie es scheint, auch gar nicht gefunden werden. Bens einziger Hinweis führt zu einer seltsamen Bibliothek in einem kleinen Dorf in Südfrankreich... ~ ~ ~ Andreas Heinecke gelingt es, das Lebensgefühl und die kleinen Eigenheiten und Schrulligkeiten der Franzosen (und auch allen anderen Protagonisten) mit einer beschwingten Leichtigkeit einzufangen. Auf seine ganz eigene männlich charmante Art folgen wir Ben in das Bergdorf Saignon; lachen, leiden, leben und verlieben uns mit ihm... und das nicht nur in die Provence... ~ Eine wunderbar leichte Geschichte, die sich um Musik, Essen, Trinken und Lebensfreude dreht, gepaart mit einem großartigen Humor. Auch der Schreibstil ist klar und sehr flüssig zu lesen. Einmal angefangen ist es schwer, das Büchlein wieder aus der Hand zu legen und im hier und jetzt wieder aufzutauchen. ~ ~ ~ Fazit: Die perfekte Lektüre, um dem trüben Wintergrau oder auch nur dem Alltag für ein paar Stunden zu entfliehen. Allein das Cover lässt einen gedanklich schon die Koffer packen!

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  • Rezension zu "Der Sound der Provence: Ein Roman über die Musik und die Liebe" von Andreas Heineke

    Der Sound der Provence

    Anii-Chan

    28. December 2012 um 15:03

    Kurzbeschreibung: Benjamin ist gerade 30 Jahre alt geworden, als ihn das unbestimmte Gefühl beschleicht, dass sein Leben nicht perfekt ist. Sein mieser Job als Talentscout in einer Plattenfirma in Hamburg hängt ihm zum Hals heraus und hätte er nicht damals, vor 10 Jahren einen Hit entdeckt, von dem die Plattenfirma noch immer gut lebt, hätte er seinen Job schon längst verloren. Jetzt braucht sein Chef den Künstler von damals zurück, es geht um viel Geld und eine Chance wieder in das Geschäft einzusteigen. Doch der Künstler ist seit seinem Erfolg verschwunden. Er lebt irgendwo in Südfrankreich. Benjamin soll ihn finden und reist in die Provence, in das Bergdorf Saignon. Hier gibt es mittags schon den ersten Pastis, abends unbekannte Delikatessen auf dem Teller, die eigentlich nicht schmecken, und Menschen, deren Sprache er nicht versteht. Aber plötzlich wird alles anders, denn Benjamin verliebt sich und muss sich plötzlich entscheiden. Und Entscheidungen zu fällen, das war noch nie seine Stärke... Über die Entstehung: Auf die Geschichte bin ich in meinem letzten Frankreich - Urlaub gekommen. Wir fuhren durch die Provence und entdeckten ein Dorf mit dem komischen Namen Saignon. Es liegt mitten im Luberon und trotz allem Tourismus, scheint es seine Ursprünglichkeit erhalten zu haben. Zwischen uralten, mit Wein bewachsenen Steinmauern, inmitten von Lavendelfeldern thront das Dorf wie eine Festung auf einem der sanften Hügeln der Provence. Ich wusste in dem Moment, dass dieses provençalische Dorf der Ort sein wird, in dem die Geschichte spielt. Es sollte aber jemanden hierher verschlagen, der mit der Natur, dem Essen, der Sprache und vor allem mit dem beschaulichen Dorfleben überhaupt nichts anfangen kann. Das Buch spielt in einem kleinen Bergdorf in der Provence. Fotos aus dem Ort kann man in dem Album Saignon auf Facebook sehen. Viele Schauplätze gibt es tatsächlich, wie die Auberge und die Bibliothek. Über die Buchveröffentlichung gibt es regelmässige Blogs auf der Internetseite des Magazins Bücher. Zum Buch: Es ist ein sehr locker und freundlicher schreibstiel, wenn man es mal so aus drücken darf. Es hat mir große Freude bereitet dieses Buch zu lesen. Man hatte ab und zu, was zu lachen und viel Hunger. :D (Hatte das Gefühl auf jeder zweiten Seite von essen zu lesen) Das Buch war gut strukturiert, man bekam auch einen schönen Blick in die Musikbrance. Was mich persönlich ja sehr Interessiert hat, da ich ja mal später in den Bild und Ton Bereich arbeiten möchte. Das einzige was mich an dem Buch gestört hatte war, das Ende (wie kann es auch sonst sein). Es kam in meinen Augen viel zu plötzlich. Ich persönlich hatte gerne noch paar Sätze mehr gehappt. Fazit: Wenn man immer nur Reihen liest, ist es mal schon einen Einzelband zu lesen, für mich sind Einzelbänder immer Bücher für Zwischendurch. Und dieses Buch war eins was sich wirklich gelohnt hat :D

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  • Leserunde zu "Der Sound der Provence: Ein Roman über die Musik und die Liebe" von Andreas Heineke

    Der Sound der Provence

    Andreas heineke

    via LovelyBooks App

    Liebe Lovelybooks Freunde, ich würde gerne meinen Roman "Der Sound der Provence" mal von Euch lesen lassen. Ich habe eine Erstauflage Drucken lassen, die leider vom Layout noch nicht perfekt ist(dieSchrift ist ein bisschen klein und es gibt einen Beschnittrand auf dem Cover.) Aber letztendlich geht es ja um den Inhalt:-) Ich würde 10 Bücher verlosen und kann Eure Meinung kaum abwarten. Ein hoffentlich unterhaltsamer Sommerroman.

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    • 57

    jackdeck

    20. December 2012 um 11:44
  • Rezension zu "Der Sound der Provence: Ein Roman über die Musik und die Liebe" von Andreas Heineke

    Der Sound der Provence

    Dreamworx

    14. December 2012 um 13:11

    Im Rahmen einer Leserunde habe ich den Roman „Der Sound der Provence“ von Andreas Heineke gelesen. Durch den locker flockigen Schreibstil des Autors bin ich sofort in die Geschichte reingekommen und konnte mir oft ein Grinsen nicht verkneifen. Lange Jahre habe ich selbst in der Musikbranche gearbeitet, deshalb waren viele Szenen für mich allzu bekannt und kamen mir wie ein Déja vu vor. Auch die Beschreibungen von Südfrankreich haben bei mir Erinnerungen wachgerüttelt und bei den kulinarischen Hinweisen des Buches ist mir regelrecht der Mund wässrig gemacht worden. Für mich passte in diesem Buch alles zusammen, nette Story, untermalt mit interessanten Musik- und Kochempfehlungen. Dass dies alles auch noch im malerischen Südfrankreich stattfindet, veranlasst einen fast, die Koffer zu packen, zum Flughafen zu fahren und mit dem nächsten Ticket das Land Richtung Provence zu verlassen, um das Feeling nach dem Lesen gerade jetzt im Winter noch etwas beizubehalten. Das Buch kann ich jedem empfehlen, nur eine kleine Warnung: die Schrift ist sehr klein!

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