Selten neben Dieter Nuhr habe ich über die Zivilgesellschaft so herzlich gelacht. Wenn die angesprochenen Probleme nicht so ernst und erlebbar wären, könnte ich das Buch als Comic oder leicht beschreiben. Leider musste ich während des Lesens aber oft zustimmen und den Kopf schütteln. Eine amüsante Lektüre für jede Gelegenhei.
Andreas Hock
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Andreas Hock
Und erlöse uns von den Blöden
Bin ich denn der Einzigste hier, wo Deutsch kann?
Willkommen im falschen Film
Generation Kohl
Günther hat sein Käsebrot fotografiert. 342 Freunden gefällt das
Like mich am Arsch
Die Big-Bang-Universität
Hatschi! Aus dem verschnupften Leben eines tapferen Allergikers
Neue Rezensionen zu Andreas Hock
Dieses Buch bekam ich ursprünglich geschenkt, aber es schien für mich genau das Richtige zu sein. Letztendlich eckt Monika Gruber wohl schon die letzten Jahre (oder seit Corona wohl besonders) immer wieder an und kann sehr kontrovers gesehen werden. Denn sie sagt ihre Meinung und das stellenweise wie in diesem Buch sehr humoristisch oder auch direkt in den Medien. Nicht jeder mag ihre Meinung teilen aber dennoch teile ich die Meinung von Frau Gruber das man manches nicht mehr offen sagen darf ohne in eine gewisse Ecke gestellt zu werden. Genau das ist der Fehler, denn Kritik, sofern sie sachlich ist, sollte man noch offen teilen dürfen. Und in diesem Buch nimmt Frau Gruber manches auf die Schippe wie die Menschen in der heutigen Zeit oder auch seit Corona reagieren. So einiges darf man ruhig hinterfragen und überlegen ob manche Dinge übertrieben scheine, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Letztendlich kommt man für meinen Geschmack beim Lesen dieses Buches nicht ums Lachen oder Schmunzeln herum, stellt man doch fest wie recht sie in einigen Dingen haben mag. Selbst ihre Familie kommt in diesem Buch vor und auch Herr Hock zeigt so einiges von der lustigen Seite. Ich fand das Buch persönlich klasse und konnte so einige Feststellungen bestätigen.
Und erlöse uns von den Blöden“ ist eine pointierte Mischung aus Gesellschaftssatire, Alltagsbeobachtung und politisch-kulturellem Kommentar, wie man ihn sowohl von Monika Gruber als Kabarettistin als auch von Andreas Hock als Autor erwarten würde. Das Buch versucht, dem gegenwärtigen Gefühl vieler Menschen Ausdruck zu verleihen, dass gesunder Menschenverstand immer seltener wird – und es tut das mit einer Mischung aus Humor, Ironie und gelegentlich sehr direkter Kritik.
In zahlreichen Episoden gehen die Autoren der Frage nach, warum Diskussionen so schnell eskalieren, warum Polarisierung und Empörung heute scheinbar zum Alltag gehören und weshalb Vernunft manchmal wie ein aussterbendes Kulturgut wirkt. Besonders gelungen ist die Beobachtung, wie sich digitale Empörungskultur, politisch korrekte Empfindlichkeiten und moralischer Rigorismus gegenseitig verstärken. Gruber und Hock kommentieren das nicht aus wissenschaftlicher Distanz, sondern aus der Perspektive zweier Menschen, die sich im täglichen Leben über absurde Regeln, übertriebene Empfindlichkeiten und groteske Übertreibungen wundern.
Der Stil ist bewusst zugespitzt, manchmal provokant, aber selten böswillig. Stattdessen entsteht ein Ton, der Leserinnen und Leser zum Mitlachen und gelegentlich auch zum Nachdenken bringt. Man muss nicht mit allen Ansichten übereinstimmen, um die Beobachtungen unterhaltsam zu finden – und gerade diese Mischung aus Humor und pointierter Kritik macht das Buch kurzweilig. Wer eine humorvolle, aber dennoch gesellschaftskritische Lektüre sucht, findet hier ein Werk, das den Nerv der Zeit gut trifft und die Absurditäten unserer Gegenwart auf unterhaltsame Weise beleuchtet.
Gespräche aus der Community
Liebe Lesefreunde,
wir verlosen 20 Bücher von Andreas Hock. Und wir hoffen auf reges Interesse :). Und hierum geht's:
die Rente war so sicher wie der Ministerposten von Norbert „Nobbi“ Blüm, tragbare Kassettenrekorder waren der letzte Schrei, das Waldsterben war die größte Sorge und Aktenzeichen XY der größte Horror. Vor allem aber: Die Welt war klar aufgeteilt in gut und böse, dazwischen lag eine Mauer und als die weg war, wurden uns blühende Landschaften und eine friedliche Zukunft versprochen.
Entscheidend ist aber, was hinten rauskommt. Heute wissen wir, dass es anders kam. Aber dennoch haben uns diese Jahre geprägt. Jeder verbindet persönliche Geschichten mit der Ära Kohl. Jeder weiß, wo er beim Mauerfall war. Und auf den Schulhöfen war es Pflicht, Kohl, die Birne, doof zu finden.
Andreas Hock, Bestseller-Autor, aufgewachsen und sozialisiert in der längsten Kanzlerschaft seit Bismarck, zeichnet in seinem neuen Buch Generation Kohl ein amüsantes, lustiges, aber auch nachdenkliches Bild der Kohl-Jahre. Und wie dieser wuchtige Mann uns alle prägte, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.
Allen, die mitmachen, viel Erfolg! Das Buch erscheint am 26.2. Die Gewinner werden es ganz exklusiv schon vorab bekommen.
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