Andreas Hock

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Andreas HockBin ich denn der Einzigste hier, wo Deutsch kann?
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Andreas HockGeneration Kohl
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Generation Kohl
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 (8)
Erschienen am 26.02.2018
Andreas HockDie Big-Bang-Universität
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Die Big-Bang-Universität
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 (6)
Erschienen am 07.11.2013
Andreas HockLike mich am Arsch
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Like mich am Arsch
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 (7)
Erschienen am 04.10.2013
Andreas HockIch verbitte mir diesen Ton, Sie Arschloch!
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Ich verbitte mir diesen Ton, Sie Arschloch!
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 (4)
Erschienen am 16.04.2018
Andreas HockHatschi! Aus dem verschnupften Leben eines tapferen Allergikers
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Andreas HockDie Big-Bang-Universität: Das Buch zur TV-Serie The Big Bang Theory
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Andreas HockGünther hat sein Käsebrot fotografiert. 342 Freunden gefällt das
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Günther hat sein Käsebrot fotografiert. 342 Freunden gefällt das

Neue Rezensionen zu Andreas Hock

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Rezension zu "Günther hat sein Käsebrot fotografiert. 342 Freunden gefällt das" von Andreas Hock

Treffende Beschreibung des derzeitigen digitalen Status quo
seschatvor 4 Monaten

Da ich bereits Andreas Hocks Bestseller prämierte Sprachbücher mit Freude und Gewinn gelesen habe, konnte ich mir sein 2017 erschienenes Sachbuch über den sozialen Niedergang in Zeiten von Social Media und Smartphones natürlich nicht entgehen lassen. Schon allein der aberwitzige Titel ist eine Lektüre wert gewesen. 


Mit dem vorliegenden Buch beweist der erfahrene Schreiberling Hock sein Talent sowie Bewusstsein für zeitkritische Themen. Wie die digitale Revolution uns verändert, merkt Autor und Leser nahezu täglich. Wenn man wie Hock in den 70ern oder eher groß geworden ist, kennt man sogar noch internet- und handylose Zeiten. Früher verlief vieles langsamer, entspannter und vor allem persönlicher. Man hatte seinen festen Freundeskreis und nicht unzählige virtuelle Bekannte auf Facebook, verließ zum Spielen das Haus und verabredete sich noch mündlich, verfasste gar noch handschriftliche Briefe. Ja, lang, lang ist's her, aber so lang hat es nun auch wieder nicht gedauert. Denn die Selbstverständlichkeit im Umgang mit digitalen Medien bzw. elektronischen Kommunikationsmitteln ist überhaupt nicht so alt, vor gerade einmal drei Jahrzehnten nahm alles seinen Lauf. Und so schön die ständige Erreichbarkeit auch sein mag und wie viel Erleichterung die Digitalisierung gebracht haben mag, die sozialen Kompetenzen, die direkte Kommunikation untereinander, aber auch die Geduld bzw. Ausdauer haben arg darunter gelitten; von Zivilisationskrankheiten, wie Adipositas, Mausarm oder Kurzsichtigkeit, einmal ganz zu schweigen. Der Autor sieht bei allem Fortschritt den sozialen Umgang wie die Bildung in immenser Gefahr. Nun sind dies alles keine neuen Erkenntnisse, doch durch Hocks prägnante Form bzw. seine luzide Darstellungsweise wird dem Leser das gesamte Dilemma einmal überblicksartig vorgeführt. Und der Effekt ist m. E. beträchtlich, denn schnell wird die Sinnhaftigkeit von Apps, sozialen Netzwerken bzw. autonom agierenden Elektroartikeln in Frage gestellt. Mehr und mehr wird dadurch nicht nur unser Verstand aufgeweicht, sondern vor allem Schindluder mit unseren privaten Daten betrieben. War uns die Privatsphäre einst heilig, so müssen wir uns heute unentwegt mitteilen und wenn es nur der Besuch eines Restaurants oder eines Konzerts sein mag. Ich frage mich dann oftmals: Wer will das eigentlich wissen? 

"Doch Facebook spült immer wieder neue Profilneurotiker ans Tageslicht, die den Sinn ihres Daseins in der Produktion gepflegter Nebensächlichkeiten haben." (S. 94)

Vor allem noch nicht gefestigte Jugendliche sind für solche Zwänge, Süchte empfänglich und produzieren sich täglich via Internetdienste, wie Twitter, YouTube oder Facebook. Man beginnt sich miteinander zu vergleichen und kriegt dabei das echte Leben oft gar nicht mit. Schlimmer noch. Zeiten offline werden wie ein kalter Entzug empfunden und man weiß nichts mehr mit der freien Zeit anzufangen. Das ist schon irre und sollte nachdenklich machen. Auch die Tatsache, dass Jugendliche immer weniger Bücher lesen und sich gar von längeren Texten überfordert fühlen, finde ich sehr bedauerlich. Darüber hinaus hat Mobbing in Form von feigem Cybermobbing und Shitstorms zugenommen und sollte noch stärker von der Öffentlichkeit thematisiert werden.

Kurzum, Hocks Buch geht uns alle an und sollte vor allem von der jüngeren Generation als Warnsignal/-schuss wahrgenommen werden. Daher bin ich dafür, es auszugsweise im Ethik- oder Deutschunterricht zu lesen. 

FAZIT
Ein brandaktuelles Buch, das auf 175 Seiten alle negativen Auswüchse und Folgen unserer "schönen neuen Welt" thematisiert. Beim Lesen wusste ich daher oft nicht, ob ich darüber lachen oder weinen sollte.

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S

Rezension zu "Generation Kohl" von Andreas Hock

das waren noch Zeiten
Sigrid1vor 6 Monaten

Ich muss sagen das Buch "Generation Kohl" hat mich zurück in meine jungen Jahre katapultiert. Ich bin etwas älter als der Autor, aber ich konnte mich sehr gut wieder in diese Zeit der 80er und 90er  Jahre zurückversetzen. Andreas Hock erinnert sich in diesem Buch an seine Kindheit, Jugend und junge Erwachsenen Jahre unter dem Kanzler Kohl. Dieses Buch ist wirklich toll zu lesen. Wer diese Zeit miterlebt hat, erkennt schnell alles wieder und erinnert sich. Es werden beim Lesen die eigenen Erfahrungen und Gedanken aus dieser Zeit wieder lebendig. Und auch der Leser merkt, genau wie der Autor, was diese Zeit doch alles geprägt hat. Der Autor schreibt eben aus seiner Sicht und das macht es noch interessanter. Jetzt hat der Leser nicht nur seine Sicht aus dieser bewegten Zeit, sondern kann es gleich mit den Eindrücken von Andreas Hock vergleichen. Aber auch für die Leser, die diese Zeit nicht miterlebt haben, ist es ein interessantes Buch. Denn er erfährt doch einige Dinge aus dieser Zeit, die nicht in den Geschichtsbüchern vorkommen, sondern von Augenzeugen erzählt werden. Eindrücke und Ansichten werden vermittelt und machen diese Zeit auch für die Spätgeborenen lebendig. Es gab auch Dinge, die ich natürlich noch nicht wußte, denn so ausführlich habe ich mich mit Kohl nie beschäftigt. Denn ich hatte auch teilweise für mich wichtigere Dinge zu tun, als mich für Politik zu interessieren. Es macht Freude das Buch zu lesen, auch wenn man kein Fan von Kohl und den entsprechenden Parteien ist. Ich finde auch die Einteilung der Kapitel gut. Und die Überschriften mit dem erklärenden Satz darunter fand ich hilfreich. Es ist echt witzig, wenn Andreas Hock sich die Technik von heute in der damaligen Zeit vorstellt. Dann hätte sicher manches oder sogar vieles anders ausgesehen. Es ist ein Buch über Politik, aber nicht nur. Sonders es spiegelt eine eigene Zeit wieder. Ich fand das Buch sehr informativ, es hat Spaß gemacht und viele mehr oder weniger schöne Erinnerungen geweckt. Auch manche Erlebnisse wieder ins Gedächtnis gebracht, die man lieber vergessen hätte. Oder wo man heute einfach nur denkt: "Oh - warum hab ich das nur so gemacht " und wünscht, dass es keiner mehr weiß.
Ich empfehle das Buch für alle, die sich erinnern wollen und für diejenigen, die sich ein Bild dieser Zeit machen wollen. Vielleicht verstehen sie dann auch mal die Erzählungen der Eltern oder Großeltern.

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blaues-herzblatts avatar

Rezension zu "Generation Kohl" von Andreas Hock

Der alte Mann
blaues-herzblattvor 6 Monaten

Inhaltlich schreibt Andreas Hock über den Kanzler, der seine Jugendjahre prägte, dabei thematisiert er dessen Lebenslauf, untermauert durch gute Recherche und mit vielen Hinweisen auf Veränderungen und interessante Weltgeschichte.

Ein Buch, von dem ich mir viel erhofft habe. Ich selbst habe aufgrund meines Alters keinerlei Erfahrungen oder Erinnerungen an die aktiven Kohl-Jahre. Mein Leitgedanke beim Lesen des Buches: Ich will Kohl und seine Politik näher kennenlernen.

Der Autor erzählt ausgehend von seiner eigenen Kindheit und Jugend, damit einhergehen viele unnötige Informationen und eine sehr subjektiv eingeschränkte Sichtweise auf die Dinge. Im Buch wird ständig der Vergleich von Kohls Zeit zum heutigen Zustand gezogen, jedoch nicht wie man es erwarten könnte mit vielschichtigem Fazit, sondern leider sehr einseitig reduziert. Hock kommt meist ohne weitere Belege oder Erklärungen zu dem Urteil, das heute alles schlechter ist und die Jugend so etwas wie Kreativität längst nicht mehr kennt. Auf mich machten derlei Behauptungen einen verbitterten Eindruck und mir fehlten die fundierten Argumente, da oft einfache Aussagen in den Raum geworfen wurden oder Einzelfälle plötzlich allgemeingültig waren. (Kleines Beispiel: Kinder schminken sich heute schon im frühen Kindesalter. -> natürlich gibt es das, aber lange nicht als Normalität.)

Positiv anrechnen darf man den Autor, dass er ein Bild des Zeitgeschehens und der Mentalitäten vermittelt hat, jedoch dieses Bild zu stark als einzige Sicht auf die Dinge anprangert.

Am Schreibstil lässt sich abgesehen von den nicht enden wollenden Aufzählungen nicht meckern. Anekdoten und humoristische Anspielungen sind vorhanden und der Stil erschwert das Lesen nicht unnötig, wie es manchmal bei derartigen Büchern der Fall ist.

Nur die Erzählzeit hat mir weitere Probleme bereitet. Der chronologische Anfang wurde schnell unterbrochen von unlogischen Zeitsprüngen, denen kein besonderer Effekt innewohnte. Für jemanden, der diese Zeit nicht erlebt hat, kann das schnell verwirrend wirken und eigentlich plausible Zusammenhänge erschwert darstellen.

Fazit: Ich konnte die Person Helmut Kohl durch gute Recherche besser kennenlernen, jedoch hätte mir das Buch deutlich mehr zugesagt, wenn es nur halb so dick gewesen wäre und die vielen unnötigen Abwertungen bzw. die lückenhaften Argumentationen schlicht eingespart worden wären.

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Gespräche aus der Community

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MuenchnerVerlagsgruppes avatar

Liebe Lesefreunde,

wir verlosen 20 Bücher von Andreas Hock. Und wir hoffen auf reges Interesse :). Und hierum geht's:

die Rente war so sicher wie der Ministerposten von Norbert „Nobbi“ Blüm, tragbare Kassettenrekorder waren der letzte Schrei, das Waldsterben war die größte Sorge und Aktenzeichen XY der größte Horror. Vor allem aber: Die Welt war klar aufgeteilt in gut und böse, dazwischen lag eine Mauer und als die weg war, wurden uns blühende Landschaften und eine friedliche Zukunft versprochen.

Entscheidend ist aber, was hinten rauskommt. Heute wissen wir, dass es anders kam. Aber dennoch haben uns diese Jahre geprägt. Jeder verbindet persönliche Geschichten mit der Ära Kohl. Jeder weiß, wo er beim Mauerfall war. Und auf den Schulhöfen war es Pflicht, Kohl, die Birne, doof zu finden.

Andreas Hock, Bestseller-Autor, aufgewachsen und sozialisiert in der längsten Kanzlerschaft seit Bismarck, zeichnet in seinem neuen Buch Generation Kohl ein amüsantes, lustiges, aber auch nachdenkliches Bild der Kohl-Jahre. Und wie dieser wuchtige Mann uns alle prägte, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.

Allen, die mitmachen, viel Erfolg! Das Buch erscheint am 26.2. Die Gewinner werden es ganz exklusiv schon vorab bekommen.

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von 1 Lesern aktuell gelesen

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