Andreas Hock Hatschi! Aus dem verschnupften Leben eines tapferen Allergikers

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Inhaltsangabe zu „Hatschi! Aus dem verschnupften Leben eines tapferen Allergikers“ von Andreas Hock

Rechtzeitig zum Pollenflug Mediziner schätzen: 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Allergien. Andreas Hock erklärt hintergründig, gut recherchiert und mit einer Prise Humor die alltäglichen Hürden, die Pollen und Co errichten können. „Wenn für andere Menschen der Frühling beginnt, beginnt für mich eine achtmonatige Leidenszeit: kaum eine Pflanze, kaum ein Baum, auf die mein Körper nicht überreagiert. Ein Bissen von einer Kiwi oder die Berührung einer Katze könnten mich umbringen. Und mein Hautarzt finanziert mit meinen ständigen Desensibilisierungen mindestens zwei Planstellen …“ Andreas Hock beschreibt den Alltag eines Allergikers so komisch, so selbstironisch und so böse wie kein Heuschnupfenpatient vor ihm. Dabei schildert er den Wahnsinn einer Gesellschaft, die sich mit ihrer Hygienesucht zugrunde richtet – und so für Milliardenumsätze in der Pharmaindustrie sorgt.

Humorvoll werden "die Qualen" des Allergikers geschrieben.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Amüsante Lektüre für jeden Mitleidenen. Der Autor hat wirklich nichts ausgelassen und alles mitgenommen, was geht.

— leucoryx
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    ChattysBuecherblog

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    Hatschi! Aus dem verschnupften Leben eines tapferen Allergikers
    ChattysBuecherblog

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    16. May 2016 um 09:18

    Ja, auch mich hatte es in diesem Jahr wieder erwischt. Die Augen tränen, der Hals wird rauch und kratzig und die Stimme klingt wie nach mind. drei durchzechten Nächten. Dazu noch dieses ständige Jucken der Haut. Und bei allem Übel weiß ich - im nächsten Jahr wieder.   Bei all dem Übel fiel mein Blick auf dieses Buch. Klar, dass ich sofort mal reingeblättert habe. Und was soll ich sagen: Aus dem Blättern wurde interessiertes Lesen. Lesen und schmunzeln. Und ab und zu auch mal bestätigen nicken. Soll heißen, ich habe mich bei einigen Situationen wiedererkannt.   Aber nun mal etwas mehr zum Buch. Die Aufmachung und kleinen Anekdoten helfen jedem Allergiker mit der Situation etwas besser klar zu kommen.  Wir treffen z.B. auf die Leute, die immer behauptet haben: Allergie, alles Quatsch. So was haben nur Weichtiere. Aber wie wir bereits in Kapitel 1 lernen: Für eine Allergie ist es nie zu spät! Ich kenne eigene Leute, die erst sehr spät eine Unverträglichkeit oder Allergie festgestellt haben. So hatte man bei mir erst im letzten Jahr eine Äpfel-Allergie diagnostiziert, nachdem ich nach dem Genuss von Apfelsaftschorle einen Erstickungsanfall hatte. Nun plötzlich allergisch gegen Äpfel. Von heute auf morgen.   Das Kapitel 2 widmet sich der Desensibilisierung mittels Spritzen. Hab ich auch schon ausprobiert, hat aber nix gebracht. Außer das ich nun nicht mehr gegen Gold, sondern nun auch noch gegen Silber und Nickel reagiere. Aber auch diese blöden Pikstests werden erläutert.   So gut es munter weiter in dem Buch. Immer mit witzigen Anekdoten wird der Leser diesem doch auch ernsten Thema die Allergie etwas näher gebracht.   - Fazit -   Lerne mit der Allergie einfach umzugehen! Ich denke, mit diesem Leitspruch werde ich weiterhin durchs Leben ziehen. In diesem Sinn.... hatschi!

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