Andreas Hock Like mich am Arsch

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Inhaltsangabe zu „Like mich am Arsch“ von Andreas Hock

Seit der Erfindung des Taschenrechners haben wir unser Gehirn immer weiter entmündigt. Heute überlassen wir unser ganzes Leben dem digitalen Fortschritt! Wir bezahlen mit dem Smartphone, kaufen uns virtuelle Freunde bei Facebook, bejubeln talentfreie Nichtskönner auf Youtube und folgen mitteilungsbedürftigen Idioten auf Twitter. Doch je mehr Informationen wir ins unendliche Daten-Universum blasen, desto dümmer werden wir dabei. Und umso gefährlicher wird es für uns alle! Bis über den Tod hinaus ... Andreas Hocks Blick auf die Digitalisierung unserer Gesellschaft ist witzig, erschreckend, bitterböse. Und garantiert analog!

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  • "Die schnelle Bewegung muss bei den Reisenden unfehlbar eine Gehirnkrankheit ... erzeugen."

    Like mich am Arsch
    R_Manthey

    R_Manthey

    27. July 2015 um 16:08

    Dieses Zitat stammt aus einem Gutachten des Bayrischen Obermedizinalkollegiums von 1838 zu den Folgen des Reisens mit dampfgetriebenen Eisenbahnen. Was der Eisenbahnverkehr nicht schaffte, droht heute angeblich den Nutzern von Smartphones und ähnlichem Teufelzeug. Jedenfalls wenn man dem Autor dieses Buches glaubt. Technische Entwicklungen sind allerdings nicht aufzuhalten, auch wenn man sich noch so sehr über die angeblichen Folgen erregt. Wahr ist jedoch, dass technische Entwicklungen nicht selten zu einschneidenden Veränderungen im menschlichen Verhalten führen (oder es einfach deutlicher zu Tage treten lassen). Über die offensichtlichen Vorteile und den enormen Nutzen von Smartphones und Computern muss man nicht lange reden. In diesem Buch spielen solche Aspekte keine Rolle. In ihm geht es nur darum, welche merkwürdigen Verhaltensänderungen solche Geräte bei manchem Zeitgenossen verursachen und wie die zunehmende Vernetzung zum Aufbau virtueller Scheinwelten und zum Anlegen von Datenbanken über die Nutzer führt. Wie schon der Titel verrät, geht dem Autor das alles schrecklich auf die Nerven. Ob sein ablehnender Sarkasmus ernstgemeint ist, mag ich nicht beurteilen, lustig ist er allemal und natürlich für das Buch verkaufsfördernd. Ich habe mich jedenfalls amüsiert. Der Autor geht in seinem Buch folgenden von ihm beobachteten Vorgängen nach: - Wie die digitale Technik unser Gehirn immer mehr entmündigt - Wie das Handy vom Telefon zum Kommunikationskiller wurde - Wie Facebook durch unsere Blödheit Milliarden scheffelt - Wie mit Youtube jeder Idiot eine Bühne bekommt - Wie wir trotz sozialer Netzwerke immer weiter vereinsamen - Wie der Psychopathennachwuchs zu Hause Amokläufe übt - Wie jedes harmlose Urlaubsfoto brandgefährlich werden kann - Wie wir unser ganzes Leben bescheuerten Anwendungen anvertrauen - Wie wir im Werbe-Tsunami absaufen - Wie unser Beziehungsverhalten den Bach runtergeht - Wie die Technik uns kaputt macht - Wie uns "Freunde" und Fremde mit Belanglosigkeiten bombardieren und das Internet jeden kleinen Scheiß unkontrollierbar macht - Wie das digitale Erbe noch für Probleme über den Tod hinaus sorgt. Natürlich zeigen diese Zusammenhänge allein die Schattenseiten, die hinter den neuen Möglichkeiten stecken. Diese Technik dafür verantwortlich zu machen, dass ein gewisses Suchtverhalten eintritt, schießt jedoch über das Ziel hinaus, denn dafür kann sie wohl kaum. Es liegt doch an jedem selbst, wie er damit umgeht oder in welchem Maße er begreift, welche Interessen hinter den verschiedenen Geschäftsmodellen stecken, um die es hier doch in Wirklichkeit geht. Immerhin trägt das Buch an dieser Stelle zum Erkenntnisgewinn bei, falls man ihn nicht schon früher hatte.

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  • ...die ungefilterte Meinung eines einzelnen Trittbrettfahrers....

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    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    10. February 2014 um 21:45

    Die Überschrift habe ich aus dem Buch geklaut, diesen Terminus benutzt der Autor, um Blogger zu beschreiben, Blogger zu denen ich ebenfalls gehör. Blogger, die gebeten wurden, sein Buch doch zu lesen und es zu rezensieren. Blogger sind nach Ansicht des Autors arme kleine Individuen, ohne echtes Leben, ohne Freunde und ohne Daseinsberechtigung, genauso wie der Rest der aktiven Internetgemeinde auch. Nun gut, diese Stelle kommt erst recht spät im Buch, somit kann ich immerhin sagen, daß die Abneigung, die ich beim Lesen gegen diesen Autor hegte, nicht allein darauf zurück zu führen ist. Aber lassen wir uns vorne anfangen... Grundsätzlich ist der Stil, in dem uns der Autor hier seine ungefilterte Meinung entgegenposaunt, eigentlich ein ganz eingängiger und durchaus auch amüsanter, es gelingt ihm kurz und prägnant, selbst für den Laien verständlich, die Entwicklungen der Technik darzustellen und dabei keineswegs zu trocken zu berichten. Leider bleibt er dabei nicht objektiv, sondern zeigt er deutlich, was er wovon hält. So nutzt er, gut das hätte man bei dem Titel auch erahnen können, ständig Kraftausdrücke. Ja, ich fluche auch gerne, aber ich bin auch kreativ in meiner Schimpfwortgestaltung. Hier reichte es leider nur für das mäßig witzige "Apfelsaftgesicht", ansonsten ist ständig etwas "be.kna.ckt", "be.schi.ssen" oder "debil" (sorry für die Punkte, aber ohne zensiert Amazon meine Rezension, wegen genau der Worte, die der Autor alle paar Wörter in den Orbit bläst. Das nervte irgendwann nur und auch das liegt nicht daran, daß ich mich als Apple-User persönlich angegriffen fühlte, als er gegen Steve Jobs zu wettern beginnt.) Auch als er kundtut, daß man gewissen Forschern wohl "direkt ins Hirn ges-chis.sen" habe, frage ich mich, wo hier der nötige Respekt bleibt. Ja, man kann anderer Meinung sein, ja man darf auch als Wutbürger seinem Unmut Luft machen, hier ging es mir irgendwann einfach zu weit. Dennoch habe ich tapfer durchgehalten und mir die Ergüsse des Autors komplett zu Gemüte geführt. Am Ende bin ich um ein Mü schlauer als vorher, gelohnt hat sich die Lektüre für mich dennoch nicht. Das ist Schwarzmalerei und hier malt der Autor genau das schwarz, was er selbst nutzt. Da wettert er gegen die Blogger, die früher alle Mobbingopfer waren und nun einsam vor ihren Laptops sitzen, auf der anderen Seite wird sein Buch im Vine-Programm angeboten und darauf gesetzt, daß das virtuelle Marketing, das doch so bitterböse ist, voll greift. Das erscheint vermutlich nicht nur mir ein wenig widersinnig. Wer ohnehin zu den Verschwörungstheoretikern gehört, einen Grund braucht, seinen Kindern Angst vor dem virtuellen Fortschritt zu machen oder sie von Facebook fern zu halten, der ist mit diesem Buch sicher gut bedient, allen anderen rate ich dringend Finger weg. Geht gar nicht, ehrlich nicht. Beim Lesen hatte ich sehr deutlich und immer mehr das Gefühl, daß hier ein von Neid zerfressener Mensch in seiner stillen Kammer saß und sich überlegt hat, was er in seinem Leben alles versäumt hat, er hat Facebook nicht entwickelt, den Mac nicht erfunden und daß er früher in der Schule alle anderen gemobbt hat, hat ihn in der Gegenwart auch nicht nach vorne gebracht, also schreibt er mal ein Buch, um auszudrücken, was er vom Rest der Menschheit, die sämtlich verblödet, weil sie zu viel online ist, so hält. Konsequenterweise werde ich allerdings ab jetzt dann Abstand von den Büchern des Riva-Verlags nehmen, das Programm deckt sich einfach nicht mit meinem Anspruch an ein gutes Sachbuch, das ist mir alles zu polemisch, zu wütend, zu effektheischend, gute Sachbücher gehen anders.

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  • Die Meinung eines einzelnen Trittbrettfahrers

    Like mich am Arsch
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    10. February 2014 um 20:17

    Die Überschrift habe ich aus dem Buch geklaut, diesen Terminus benutzt der Autor, um Blogger zu beschreiben, Blogger zu denen ich ebenfalls gehör. Blogger, die gebeten wurden, sein Buch doch zu lesen und es zu rezensieren. Blogger sind nach Ansicht des Autors arme kleine Individuen, ohne echtes Leben, ohne Freunde und ohne Daseinsberechtigung. Nun gut, diese Stelle kommt erst recht spät im Buch, somit kann ich immerhin sagen, daß die Abneigung, die ich beim Lesen gegen diesen Autor hegte, nicht allein darauf zurück zu führen ist. Aber lassen wir uns vorne Anfangen... Grundsätzlich ist der Stil in dem uns der Autor hier seine ungefilterete Meinunge entgegenposaunt eigentlich ein ganz eingängiger und durchaus auch amüsanter, es gelingt ihm kurz und prägnant, selbst für den Laien verständlich die Entwicklungen der Technik darzustellen und dabei keineswegs zu trocken zu berichte. Leider bleibt er dabei nicht objektiv, sondern zeigt er deutlich, was er wovon hält. So nutzt er, gut das hätte man bei dem Titel auch erahnen können, ständig Kraftausdrücke. Ja, ich fluche auch gerne, aber ich bin auch kreativ in meiner Schimpfwortgestaltung. Hier reichte es leider nur für das mäßig witzige "Apfelsaftgesicht", ansonsten ist ständig etwas "be.kna.ckt", "be.schi.ssen" oder "debil" (sorry für die Punkte, aber ohne zensiert Amazon meine Rezension, wegen genau der Worte, die der Autor alle paar Wörter in den Orbit bläst. Das nervte irgendwann nur und auch das liegt nicht daran, daß ich mich als Apple-user persönlich angegriffen fühlte, als er gegen Steve Jobs zu wettern beginnt. Auch als er kundtut, daß man gewissen Forschern wohl "direkt ins Hirn ges-chis.sen" habe, frage ich mich, wo hier der nötige Respekt bleibt. Ja, man kann anderer Meinung sein, ja man darf auch als Wutbürger seinem Unmut Luft machen, hier ging es mir irgendwann einfach zu weit. Dennoch habe ich tapfer durchgehalten und mir die Ergüsse des Autors komplett zu genüge geführt. Am Ende bin ich um ein Mü schlauer als vorher, gelohnt hat sich die Lektüre für mich dennoch nicht. Das ist Schwarzmalerei und hier malt der Autor genau das schwarz, was er selbst nutzt. Da wettert er gegen die Blogger, die früher alle Mobbingopfer waren und nun einsam vor ihren Laptops sitzen, auf der anderen Seite wird sein Buch im Vine-Programm angeboten und darauf gesetzt, daß das virtuelle Marketing, daß doch so bitterböse ist, voll greift. Das erscheint vermutlich nicht nur mir ein wenig widersinnig. Wer ohnehin zu den Verschwörungstheoretikern gehört, einen Grund braucht, seinen Kindern Angst vor dem virtuellen Fortschritt zu machen oder sie von Facebook fern zu halten, der ist mit diesem Buch sicher gut bedient, allen anderen rate ich dringend FInger weg. Geht gar nicht, ehrlich nicht. Konsequenterweise werde ich allerdings ab jetzt dann Abstand von den Büchern des Riva-Verlags nehmen, das Programm deckt sich einfach nicht mit meinem Anspruch an ein gutes Sachbuch, das ist mir alles zu polemisch, zu wütend, zu effektheischend, gute Sachbücher gehen anders,

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  • Harter Tobak für Multimedia Junckie´s...Dieses Buch verspricht ein Umdenken

    Like mich am Arsch
    Floh

    Floh

    28. November 2013 um 05:09

    Dieses Buch kann schon sehr harter Tobak sein,... gerade einigen Teenies oder auch Multimedia Junckie's wird es die Augen öffnen. Ob man es will oder nicht! zum Inhalt: Über die offensichtlichen Vorteile und den enormen Nutzen von Smartphones und Computern muss man nicht lange reden, gerade in der Wirtschaft nicht mehr weg zu denken. Aber wie verändert es das Sozialverhalten des Menschen? Welche Nachteile birgt die Multimedialisierung? Vorteile spielen in diesem Buch spielen keine Rolle. Hier erfährt man die nackte Wahrheit! In dem Buch geht es nur darum, welche merkwürdigen Verhaltensänderungen solche Geräte bei manchem Zeitgenossen verursachen und wie die zunehmende Vernetzung zum Aufbau virtueller Scheinwelten und zum Anlegen von Datenbanken über die Nutzer führt. Das Buch beginnt mit einer Zeitreise in die Anfänge der Technisierung (sehr informativ übrigens). Anschließend wird der rasante Aufstieg vom mobilen Telefon zum Smartphone beschrieben, ehe die sozialen Netzwerke und die zahlreichen Apps für fast jedes Problem an der Reihe sind. zum Schreibstil: Wie schon der Titel verrät, geht dem Autor das alles schrecklich auf die Nerven. Ob sein ablehnender Sarkasmus ernst gemeint ist, mag ich nicht beurteilen, lustig ist er allemal und natürlich für das Buch verkaufsfördernd. Ich habe mich jedenfalls amüsiert.Das Übel und die Schattenseiten der Digitalisierung beschreibt Andreas Hock in "Like mich am Arsch" und hat es dabei primär auf die zahlreichen sozialen Netzwerke abgesehen. Sein Humor lockert die bittere Ernsthaftigkeit etwas auf und macht das Lesen leichter, da einem doch stellenweise die Kehle zuschnürt! Meinung: Das Buch ist nicht mahnend oder belehrend geschrieben, dass gefällt mir sehr gut. Ich mag keine Sozialen Netzwerke, gerade Facebook, YouTube und auch Twitter bekommen hier ihr digitales Fett weg und werden anhand zahlreicher Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit verbal verprügelt. Ja, der Ausdruck passt. Die Vereinsamung durch "Soziale" (?)- Netzwerke, die Moral der Killerspiele und die Pornosucht, Stalking, das Tor für Pädophile und Cyber-Mobbing bestimmen den zweiten Teil des Taschenbuches und beleuchten damit noch dunklere Seiten des virtuellen Lebens. Erschreckend und verstörend. Natürlich zeigen diese Zusammenhänge allein die Schattenseiten, die hinter den neuen Möglichkeiten stecken. Diese Technik dafür verantwortlich zu machen, dass ein gewisses Suchtverhalten eintritt, schießt jedoch über das Ziel hinaus, denn dafür kann sie wohl kaum. Es liegt doch an jedem selbst, wie er damit umgeht oder in welchem Maße er begreift, welche Interessen hinter den verschiedenen Geschäftsmodellen stecken, um die es hier doch in Wirklichkeit geht. Immerhin trägt das Buch an dieser Stelle zum Erkenntnisgewinn bei, falls man ihn nicht schon früher hatte. So erschrocken ich über den virtuellen Spiegel war, den mir der Autor mit seinem Buch vorgehalten hat, umso genauer kam die Erkenntnis, dass der Schlüssel das bewusste Konsumieren der Dienste ist. Fazit: Etwas einseitig beleuchtet, aber überaus erhellend und absolut lesenswert. Einen Stern weniger gibt es von mir, da stellenweise wenig objektiv berichtet wurde!

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