Wenn du mich frägst, macht das in keinster Weise Sinn

von Andreas Hock 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Wenn du mich frägst, macht das in keinster Weise Sinn
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Andreas Hocks Sammelsurium an linguistischen Irrungen und Wirrungen der Zeit unterhält den Leser formidabel und regt zum Nachdenken an.

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Inhaltsangabe zu "Wenn du mich frägst, macht das in keinster Weise Sinn"

Warum delivern Media-Agencys so gerne Ideas? Wie verkaufen uns die Fernsehmacher für dumm – und warum fällt selbst eine so altmodische Institution wie die Kirche plötzlich auf das Blabla wichtigtuerischer PR-Agenturen herein?

Um all dies zu beantworten, taucht Andreas Hock noch tiefer in linguistische Abgründe hinab. Dabei ist das perfekte Buch für alle entstanden, die keine Lust mehr haben, bei Hotlines anzurufen, sich bei der Kaffeebestellung duzen zu lassen und sich mit Hate
Speech aus dem Internet herumzuärgern!

Rund die Hälfte aller weltweit gesprochenen Sprachen ist vom Verschwinden bedroht. Soweit ist es bei uns glücklicherweise noch nicht, dennoch sollten wir uns ein wenig mehr darum bemühen, die Sprache der Dichter und Denker zu schützen – schon allein so vong Prinzip her.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783742302519
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:riva
Erscheinungsdatum:11.09.2017

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    seschatvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Andreas Hocks Sammelsurium an linguistischen Irrungen und Wirrungen der Zeit unterhält den Leser formidabel und regt zum Nachdenken an.
    Ein stimmiges Sachbuch

    Nach dem geistreichen wie ungemein unterhaltsamen ersten Buch zur deutschen Sprache mit dem programmatischen wie genialen Titel "Bin ich denn der Einzigste hier, wo Deutsch kann?" konnte ich mir Andreas Hocks Folgeband einfach nicht entgehen lassen.

    Auch in seinem zweiten Buch zeigt sich, dass Hock den richtigen Gebrauch seiner Muttersprache durch aktuelle Entwicklungen in Gefahr sieht. Ob Jugendsprache, WhatsApp-Nachrichten, Emoticons, Vong-Sprache oder Denglisch, Hock lässt keinen Trend aus und teilt dabei verbal kräftig aus; natürlich immer mit einem Augenzwinkern, denn eine Sprache, die sich nicht entwickelt, d. h. wandelt, stirbt aus. Daher ist nicht alles schlecht bzw. scheint nicht alles in Hinblick auf die deutsche Sprache verloren zu sein, obgleich ich Hock in Vielem zustimme. So empfinde ich das Schreiben nach Gehör in der Grundschule als auch die zunehmende Unterhaltung über WhatsApp und Chat ohne Einhaltung der Grammatik und Rechtschreibung als höchst bedenklich. Auch die zunehmenden Sprachpanschereien und Entlehnungen aus dem Englischen, gerade im Wirtschaftsbereich bzw. in der Werbebranche, tun der Sprache nicht gut. Wenn die ältere Generation nicht mehr mitreden kann, weil die jüngere, um international bzw. weltmännisch zu wirken, alles verenglischt, ist Vorsicht geboten. Eine löbliche Entwicklung in diesem Hinblick stellt die Musik-Szene in Deutschland dar, die nach 2000 mit immer mehr deutschsprachigen Künstlern aufwartet.

    Zudem konnte mich das witzige Cover mit dem bewusst fehlerhaften Titel und dem grün angelaufenen Goetheantlitz wieder einmal restlos von sich überzeugen.

    FAZIT
    Andreas Hocks Sammelsurium an linguistischen Irrungen und Wirrungen der Zeit unterhält den Leser einerseits formidabel und regt ihn andererseits zum Nachdenken und zum bewussten Umgang mit der eigenen Sprache an. Ein Sachbuch mit Bestsellerqualitäten, das von Schülern und Lehrern gleichermaßen gelesen werden sollte und Bastian Sicks Buchreihe Konkurrenz macht. 

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