Andreas Honegger Die Blumen der Frauen.

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Inhaltsangabe zu „Die Blumen der Frauen.“ von Andreas Honegger

Anemonen, Chrysanthemen, Edelweiß, Flieder, Geranien, Iris, Jasmin, Kamelien, Lotos, Maßliebchen, Mohn, Myrte, Narzissen, Nelken, Oleander, Orchideen, Pfingstrosen, Rhododendren, Schneeglöckchen, Seerosen, Sumpfdotterblumen, Tulpen, Vergissmeinnicht und immer wieder Rosen und Lilien begegnen wir neben vielen anderen Blumen in diesem Buch. Andreas Honegger erklärt nicht nur, warum Farbe, Form und Sorte über den Symbolgehalt einer Blume entscheiden, sondern auch wie, warum und wann bestimmte Pflanzen aus größtenteils exotischen Ländern zu uns kamen und hier heimisch wurden. Über Jahrhunderte bis heute finden sich Gemälde, auf denen Blumen nicht zufällig eine dargestellte Frau schmücken, als Accessoires dienen oder sie in direkter Verbindung oder Verbundenheit mit einer Blume zeigen. Die Symbolsprache der Blumen wurde weithin verstanden und galt in Zeiten von Prüderie und Konvention als durchaus zum Ziel führendes Kommunikationsmittel, vor allem bei sich anbahnenden Liebesbeziehungen.
In Kapiteln, die sich mit Unschuld, Glaube, Liebe, Leidenschaft, Exotik, Luxus, Vergänglichkeit, Schönheit und dem Wechsel der Jahreszeiten befassen, gelingt dem Autor ein feinsinniger Spaziergang durch die Kunst- und Kulturgeschichte vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Dabei ergänzt er die Betrachtungen durch sein großes botanisches Wissen und schafft Verbindungen und Deutungsmöglichkeiten, die nur sehen kann, wer auch zu gärtnern versteht.
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  • Rezension zu "Die Blumen der Frauen. Tugend und Laster, Liebe und Vergänglichkeit" von Andreas Honegger

    Die Blumen der Frauen.

    LESE-ESEL

    03. November 2011 um 15:37

    Bücher aus dem Elisabeth Sandmann Verlag sind zurecht immer bestsellerverdächtig: Sie überzeugen durch kluge Themen, gut geschriebene Texte und exzellentes Bildmaterial. Wie ein sensibler Kurator, der durch die Auswahl der Exponate neue Erkenntnisse möglich macht, stellt die promovierte Verlegerin Sandmann Bilder und Texte für die schon legendären „Bücher für kluge Frauen“ zusammen. . In „Die Blumen der Frauen“ zeigt sie ihren Lesern/innen an großformatigen, bekannten und weniger bekannten Frauenbildnissen aus vielen Jahrhunderten (vom 15. Jhd. bis in die Gegenwart) welche Symbolkraft einzelne Pflanzen haben und lenkt den Blick der Kunstbetrachter auf kleine botanische Details. Beispielsweise erwähnt keiner der Evangelisten die weiße Lilie - und doch sie ist in der darstellenden Kunst fester Bestandteil der Verkündigungsszene. Interessierte Botaniker erfahren von Autor Andreas Honegger, dass es Lilienarten gibt, die sich vegetativ durch kleine Ableger fortpflanzen können: Damit schließt sich der Kreis zum Thema der unbefleckten Empfängnis. . Das wunderbare Buchcover zeigt eine Gärtnerin, die eine begeisternde, verschwenderische Fülle an verschiedenen Blumen aus ihrem Garten auf dem Kopf und im Arm trägt. Einen ähnlichen Reichtum bietet dieses Buch allen an Kunst, Botantik und Kulturgeschichte Interessierten. Das Lesen des Buches ist wie ein Spaziergang durch eine Ausstellung. Die Galerie der ausdrucksvollen Bilder (aus dem 15. Jhd. bis in die Gegenwart) gliedert sich dabei in verschiedene Abteilungen: - Weiss wie Tugend, Unschuld und Glaube - Liebe und Leidenschaft/ Schlaf und Tod - Exotik und Luxus - Schönheit und Persönlichkeit - Im Wechsel der Jahreszeiten Blumen begleiten uns durch das ganze Leben und schmücken viele emotionale Höhepunkte – Liebe, Ehe, Geburt aber auch Krankheit, Trauer und Tod. Wir verschenken sie gerne und lieben Gärten mit reichem Blumenschmuck, denn sie faszinieren mit ihren Farben, ihrem Geruch und - gelegentlich - mit ihrer medizinischen Wirkung. . Ein Buch, das man (zum Preis eines Blumenstraußes) gerne verschenkt – und es sich dann noch einmal kauft, um es selbst besitzen zu können.

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