Andreas Hoppe

 3.8 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Allein unter Gurken, Das Sizilien-Kochbuch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Andreas Hoppe

Andreas Hoppe absolvierte eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Er spielte an mehreren Berliner Theatern, darunter dem Grips-Theater, und in zahlreichen Kino- und TV-Filmen. Ulrike Folkerts, ebenfalls Absolventin der Hochschule für Musik und Theater Hannover und seit 1989 in der Rolle der Ludwigshafener Hauptkommissarin Lena Odenthal zu sehen, schlug Andreas Hoppe für die Rolle ihres neuen Assistenten in der ARD-Krimireihe Tatort vor. Als Kommissar Mario Kopper stand Hoppe folglich seit 1996 vor der Kamera. Er gab Anfang 2017 bekannt, dass er seine Rolle zum Ende des Jahres ablegen werde. Der Schauspieler ist außerdem ökologisch und sozial engagiert. Er setzt sich für die Verwendung regionaler Lebensmittel ein und unterstützt die Organisation Vier Pfoten und den WWF.

Alle Bücher von Andreas Hoppe

Cover des Buches Das Sizilien-Kochbuch (ISBN: 9783517096094)

Das Sizilien-Kochbuch

 (9)
Erschienen am 11.09.2017
Cover des Buches Allein unter Gurken (ISBN: 9783492272490)

Allein unter Gurken

 (12)
Erschienen am 01.10.2011
Cover des Buches Die Hoffnung und der Wolf (ISBN: 9783954162994)

Die Hoffnung und der Wolf

 (4)
Erschienen am 17.10.2019
Cover des Buches Widerstand (ISBN: 9783360013699)

Widerstand

 (0)
Erscheint am 15.03.2021

Neue Rezensionen zu Andreas Hoppe

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S

Rezension zu "Die Hoffnung und der Wolf" von Andreas Hoppe

ein aufrüttelndes Plädoyer
sab-mzvor 6 Monaten

Dieses Buch ist mit viel Herzblut geschrieben.

Andreas Hoppe ist bekannt als Schauspieler. Aber Andreas Hoppe hat auch eine private Seite. Er ist sehr engagiert im Bereich der Umwelt.

„Die Hoffnung und der Wolf – Wollen wir mit unseren neuen Nachbarn leben?“ heisst das Buch von Andreas Hoppe.
Und seine Antwort ist einfach, nämlich ja.

Dieses Buch hat er seiner besten Freundin gewidmet. Gemeinsam waren sie länger in Kanada, durch sie hat er die Natur und die Tiere lieben gelernt.
Sie hat das Fachwissen von dem er profitiert hat.
Gemeinsam haben sie ein Haus in Vorpommern gebaut trotz aller Widrigkeiten.
Man spürt in der Widmung, dass dies eine besondere Beziehung war und wie Andreas Hoppe durch diese Freundin die Natur lieben gelernt hat.

Andreas Hoppes Interesse am Thema Wolf wuchs ständig und er hat sich intensiv mit diesen wundervollen Tieren aber auch mit allen Problemen oder auch vermeintlichen Problemen beschäftigt.
Der Autor hat sich im Laufe der Zeit ein enormes Wissen zu den Wölfen, dem Thema Herdenschutz, etc. erarbeitet, egal ob in Kanada, Deutschland oder auch anderen Wolfsregionen.
Ee liebt Wölfe aber er verklärt sie nicht.

Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite ein Plädoyer dafür Wölfe als unsere „Mitbewohner“ zu akzeptieren, die Risiken zu sehen, den Nutzen zu kennen und friedlich nebeneinander zu existieren.
Der Autor räumt auf mit Mythen und vermittelt gut verständlich sein Fachwissen. Auch zum Thema Herdenschutz findet man viel.
Am Ende des Buches findet man ein Kapitel des NABU, das viele Informationen zu den Wölfen liefert.

Wer noch Angst vor dem Wolf hat, wird nach der Lektüre sicher anders denken.

Mein Fazit: ein wundervolles Buch zum Thema Wolf, das nicht von einem Experten geschrieben wurde, sondern einem leidenschaftlichen Wolfsfreund, der dies mit viel Herzblut geschrieben. Das Buch animiert diejenigen, die es noch nicht tuen, sich im Naturschutz und auch für die Wölfe zu engagieren.

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Rezension zu "Die Hoffnung und der Wolf" von Andreas Hoppe

Interessante Betrachtung zu aktuellem Geschehen
michael_lehmann-papevor 8 Monaten

Interessante Betrachtung zu aktuellem Geschehen


Lange Zeit ausgerottet kann inzwischen jedermann in den Nachrichten verfolgen, dass sich mehr und mehr Wölfe in Deutschland wieder ansiedeln. Streng geschützt zudem ergeben sich dadurch aber auch Probleme zwischen der „zivilisierten“ Lebensweise gerade mit der gewohnten Tierhaltung (vor allem, was Schafe angeht), und dem „wilden Leben“ der Wölfe.


Was nicht nur in der tiefsten Eifel (Monschau) aktuell zu echten Problemen und den Rufen nach Regelung an die Politik führt.


Ein, wie Hoppe zurecht zu Beginn bereits konstatiert, sehr polarisierendes Thema, was das vielleicht „archaistische Tier unseres Landes“ angeht.

Und ebenso konstatiert er nüchtern, dass doch eigentlich, bei klarem Überlegen, deutlich gewesen sein müsste, dass eine Rückkehr der Wölfe und deren strenger Schutz durch die Politik unabdingbar zu Kontroversen mit allen Weidetierhaltern führen muss, die in der Nähe von Wolfsrudeln ihre Tiere wie gewohnt zu halten und ebenfalls zu schützen gedenken.


Und dennoch, in Andreas Hoppe findet sich natürlich eine Stimme, deren Vision die Balance innerhalb einer artenreichen Natur mit Wildnisgebieten selbstverständlich ist.


So plädiert er ruhig und durchaus differenziert, wenn natürlich auch hier und da etwas einseitig für die Chance der Wölfe und der Menschen, in Nachbarschaft zu existieren. Wenn auch die Idee, dass Wölfe darauf „trainiert“ werden können, ihre „natürliche Beute“ zu jagen, etwas rosafarben gefärbt wird. Denn natürlich jagen Wölfe aus Hunger und wie alles in der Natur möglichst effizient. Warum durch Wälder mühevoll streifen, wenn die Nahrung quasi i mundgerecht auf der Weide fast wehrlos wartet?


Einen „Weideschutz“, wie Hoppe ihn propagiert, umzusetzen, bedarf daher tatsächlich eines hohen Aufwandes. Und demgemäß hoher Kosten, die aktuell allein zu Lasten der Weidetierhalter gehen.


„Die Bereitschaft zur Umsetzung vor Ort muss daher von jedem einzelnen kommen“. Was aktuell eher ein frommer Wunsch denn breite Einsicht darstellt.


Dennoch aber lohnt die Lektüre des Werkes durchaus, denn vieles, was inzwischen im Lauf der Zeiten nicht mehr an Wissen vorhanden ist über Wölfe, aktualisiert Hoppe flüssig im Stil und verständlich im Inhalt. Und gibt durchaus ganz handfeste und praktische Ratschläge, wie „Nutzvieh“ effizient und mit gar nicht so unzumutbarem Aufwand geschützt werden kann.


Wenn allerdings ein Kapitel mit „Unter Wölfen“ überschrieben ist, und letztlich kein Wolf in Sicht gerät, sondern eine gewisse Form der „mystischen Ahnung der Anwesenheit“ kurz und knapp mitgeteilt wird, dann ist das nicht unbedingt von zwingender Spannung.


„Gesehen habe ich nichts, aber ich glaube, gehört“.

„Ich auch“.


Durchaus informativ, ein wenig idealistisch wirkend, einerseits mit praktischen Hinweisen versehen und andererseits doch auch stark in Richtung einer „Naturbalance-Vision“ zu sehr im vagen verbleibend.

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Rezension zu "Die Hoffnung und der Wolf" von Andreas Hoppe

Es ist ein leidenschaftlicher Appell für den Schutz des Wolfes.
Buchraettinvor 9 Monaten

Der Wolf- man kennt ihn aus den Märchen der Gebrüder Grimm. Da umgibt ihn die Aura des „bösen Wolfes“. Aus Sachbüchern zur evolutionären Entwicklung des Menschen als der Vorfahre des besten Freundes des Menschen, dem Hund.

Nach Jahrzehnten taucht der Wolf nun immer wieder in Deutschland auf, hat sich im Norden etabliert. Mit ihm kam nicht nur die Faszination Wolf, sondern ebenso der Zwiespalt wie oben beschrieben- Angst, Vorurteile und das Gefühl der Bedrohung.

Schlagzeilen von Wölfen, die Nutztiere reißen gehen durch die Medien.  Doch was steckt hinter dem Phänomen Wolf?

Ich hatte bei diesem vorliegenden Sachbuch ein Buch über Wölfe erwartet. Sachliche Informationen, objektive Schilderung. Bekommen habe ich hier eher das Gegenteil.  Man spürt beim Lesen, dass es für den Autor ein hochemotionales Thema ist, der Wolf und auch der Naturschutz.

Im Anhang, da finden sich Informationen rund um den Wolf. In einer Art Vorwort dazu erklärt der Autor, dass er seit 10 Jahren Wolfsbeauftragter des NABU ist. Der Anhang liefert hier einen Auszug aus den Fragen zum Thema Wolf, die sie zusammengestellt haben. Es findet sich hier auch ein Link, wo der Leser alles genau nachlesen kann, bei Interesse.

 In einer Art Frage- Antwort Darstellung bekommt der Leser hier Informationen wie z.B. der Lebensraum des Wolfes aussieht, sein Beuteverhalten, das Aussehen, Verhalten, Lebensweise. Aber auch Informationen zu dem Thema „Wolf und Nutztier“.

Schon zu Beginn des Buches bekomme ich eine Einleitung zu lesen, die sehr persönlich ist. Eine Widmung an eine gute Freundin. Hier klingt schon die Emotionalität durch, die mich als Leser durch das Buch begleiten wird.

Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt und anhand des Inhaltsverzeichnisses kann man hier auch gezielt nach interessanten Abschnitten suchen und lesen.

Themen des Buches sind u.a. der Besuch von Wildparks. Dem Bundesministerium für Umwelt. Aber auch Gastbeiträge über den Karpatenwolf und den “ Wolf von Gubbio“, aber auch der Gesetzesentwurf der Bundesregierung kann hier nachgelesen werden.

Der Erzählstil des Buches ist sehr emotional geprägt. Auch immer wieder geht der Autor auf die Politik ein. Mir nahm das manchmal ein wenig viel Raum ein und ich hätte mir da einen mehr sachlich-objektiven Ton gewünscht, da spürt man die persönliche Leidenschaft des Autors. Sehr gefallen hat mir auch der Stil, dass ich als Leser immer wieder angesprochen wurde.

Im ganzen Buch sind auch viele wirklich tolle Farbfotos zu finden. Auch hier hat mich ein wenig gestört, dass es immer wieder Porträts des Autors gibt, ich hätte mir hier mehr den kompletten Focus auf den Wolf gewünscht.

 Informationen zum Autor findet man hinten im Buch. Mir fehlte hier ein Literaturverzeichnis, auch gern mit Literaturtipps rund um das Thema Wolf.

Es ist ein Appell für den Schutz des Wolfes. Ein Appell für den Schutz der Umwelt. Ein leidenschaftlicher Bericht, der sehr emotional geprägt ist, manchmal etwas provokant, bei dem man den persönlichen Einsatz des Autors sehr gut spürt beim Lesen.

 Mir fehlte ein wenig die Sachlichkeit für ein Sachbuch, es war eher eine Art Mischung aus persönlicher Einstellung des Autors und Sachbuchanteilen.

Das Buch lädt ein zum Diskutieren , Informieren und Aktiv werden rund um das Thema Wolf.

 Aber der Autor versteht es, seine Begeisterung für den Schutz zu vermitteln und den Leser nachdenklich zurück zu lassen- die Faszination Wolf wird geweckt, wenn die nicht vorher schon vorhanden war.

3,5 Sterne- wegen der tollen Fotos- 4 Sterne

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Zusätzliche Informationen

Andreas Hoppe wurde am 01. Juni 1960 in Berlin (Deutschland) geboren.

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