Andreas Hoppert Der Zahlenmörder

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Inhaltsangabe zu „Der Zahlenmörder“ von Andreas Hoppert

Rechtsanwalt Marc Hagens aktueller Fall dreht sich um einen toten Wellensittich kein Wunder, dass er geradezu auf einen neuen Mandanten brennt. Da erreicht ihn ein Brief vom sogenannten Zahlenmörder, der seit achtundzwanzig Jahren seine Haftstrafe verbüßt. 1986 waren innerhalb von zwei Monaten fünf junge Frauen missbraucht und getötet worden. Zuletzt hatte der Mörder seine Opfer mit eingeritzten Zahlen auf der Stirn nummeriert. Marc besucht Jürgen Sobotta im Knast. Der Mann präsentiert sich glaubwürdig als Justizopfer, das sich danach sehnt, endlich seinen Enkel außerhalb der Gefängnismauern in die Arme zu schließen. Beim Aktenstudium stößt Marc auf immer mehr Indizien für Sobottas Unschuld. Dass Sobottas letzter Anwalt erschlagen wurde, beunruhigt Marc nicht weiter. Das ändert sich schlagartig, als direkt nach Sobottas Entlassung wieder eine Leiche gefunden wird in die Stirn der Toten wurde die Zahl sechs geritzt!

Grandios! Diesen Autor lohnt es sich zu entdecken.

— IlonGerMon
IlonGerMon

Spannender Justizkrimi mit vielen überraschenden Wendungen

— ech
ech

Sehr überzeugender und ungeheuer spannender Gerichtsthriller

— guybrush
guybrush

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  • Ein großartiger Krimi

    Der Zahlenmörder
    SusanneSH68

    SusanneSH68

    10. January 2016 um 11:55

    Anwalt Marc Hagen erhält einen Brief von Jürgen Sobotta, der als angeblicher Serienmörder verurteilt wurde und nun seine Haftstrafe verbüßt. Sobotta beteuert seine Unschuld und da Hagens Kanzlei ohnehin schlecht läuft, übernimmt er den Fall. Er schafft es, dass Sobatta entlassen wird und nach der Entlassung geschieht dann ein weiterer Mord, der in die ursprüngliche Serie passt. Der Krimi von Andreas Hoppert beginnt etwas verhalten. Zu Beginn geht es viel um die rechtlichen Bedingungen für ein Wideraufnahmeverfahren. Dann aber entwickelt das Buch eine großartige Spannung und man kann sich der Geschichte nicht mehr entziehen. Dabei ist das Buch dann auch noch gut und schnörkellos geschrieben. Und so verfolgt man bis zum Schluss gebannt, eine sehr spannende Geschichte und erlebt, wie auch Anwalt Hagen über sich hinauswächst. Auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung!    

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  • So ganz anders als erwartet - superspannend.

    Der Zahlenmörder
    IlonGerMon

    IlonGerMon

    29. July 2015 um 06:50

    Anwalt Marc Hagen hat Probleme in seiner Praxis, sie läuft nicht wirklich gut und immer wieder legt ihm seine Lebensgefährtin nahe, diese zu schließen und von zu Hause aus zu arbeiten. Hagen verweigert sich dieser Idee permanent und wirklich scheint in seinem neuen Mandat ein mögliches Glückslos verborgen. Der wegen Mordes an fünf Frauen verurteilte und seit 28 Jahren einsitzende Jürgen Sobotta hat aus der Haft heraus eine Vielzahl von Anwälten angeschrieben, um eine Wiederaufnahme seines Falles vor Gericht zu erwirken. Seit seiner Verhaftung und auch während der Haftzeit hat er immer wieder seine Unschuld beteuert. Trotz der Tatsache, dass viele seiner Kollegen dieses Mandat bereits abgelehnt haben und den hohen Hürden, die für eine Wiederaufnahme zu überwinden sind, entschließt Marc Hagen sich, den Fall zu übernehmen. Er liest sich durch Tausende Seiten Ermittlungsakten und findet tatsächlich den ein oder anderen Hinweis, der einen solchen Antrag rechtfertigt. Trotz sorgfältiger Arbeit und Beweisführung wird sein Antrag aber seitens der Staatsanwaltschaft abgelehnt und Hagen hegt den Verdacht, dass dies mit einer Reihe von Ungereimtheiten der damaligen Ermittlungen zu tun hat. Immerhin ist der damals verantwortliche Staatsanwalt heute der Justizminister des Landes und somit sind Verflechtungen zwischen der Gerichtsbarkeit und der Politik zumindest im Rahmen des Möglichen. Rechtsanwalt Hagen geht einen vielleicht etwas ungewöhnlichen, vielleicht auch gefährlichen Weg, als er doch einen entscheidenden Beweis zugunsten seines Mandanten findet. Sobotta wird vorläufig freigelassen, ist aber mit einem sofortigen Freispruch nicht einverstanden. Er verlangt eine erneute Hauptverhandlung.  Nur kurze Zeit nach Sobottas Freilassung bringt der Zahlenmörder sein sechstes Opfer um. Die Ereignisse scheinen sich zu wiederholen. Sobotta wird verdächtigt aber wieder sind es nur Indizien, allerdings noch schwächere als vor 28 Jahren, die für seine Schuld sprechen. Und Marc Hagen gewinnt Erkenntnisse, die zum Bruch mit seinem Mandanten führen. Trotzdem wird er eine wichtige Rolle in der bevorstehenden Hauptverhandlung spielen. Der Roman bietet Spannung pur und das auf einer Ebene, die nicht so oft im Mittelpunkt eines Krimis steht. Ermittlungsarbeit, Beweisführung im Rahmen des Strafrechts spielen eine große Rolle und sind trotz der trockenen Materie spannend dargestellt. Wer wird am Ende der Hauptverhandlung Sieger sein? Ist es möglicherweise „die Gerechtigkeit“, von der wir ja immer wieder sagen dass Recht und Gerechtigkeit nicht unbedingt das Gleiche sind? Es gibt doch immer wieder überraschende Neuentdeckungen von Krimiautoren, die man bislang nicht wahrgenommen hat. Andreas Hoppert ist für mich ein solcher Autor und ich kann sein Buch nur empfehlen.

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  • Ein sehr gut ausgearbeiteter Krimi um ein brisantes Thema

    Der Zahlenmörder
    marion_gallus

    marion_gallus

    25. May 2015 um 21:43

    Die Kanzlei des Anwalts Marc Hagen läuft nicht mehr ganz so gut. Die Mandate sind rückläufig. Der spannendste Fall, den er derzeit bearbeitet, ist die Vertretung eines älteren Herrn, der den Hersteller einer Eierkocherfirma auf Schadenersatz verklagt, weil beim Anschlagen des Signaltons seine beiden Wellensittiche (gleichzeitig) tot von der Stange gekippt sind. Es wäre insgeheim sogar lustig, wäre der Mandant nicht so verbohrt und hartnäckig und der Fall existenzsichernd wichtig. Als das Gesuch des inhaftierten Jürgen Sobotta ihn erreicht, ist Marc Hagen aus den o.g. Gründen gar nicht abgeneigt diesen Fall zu übernehmen. Auch wenn seine Kollegen ihn alle warnen, denn Sobotta hat so ziemlich jeden Anwalt im Umkreis angeschrieben. Seit 28 Jahren sitzt Jürgen Sobotta im Knast. Zu Unrecht, wie dieser behauptet. Ende der 80er Jahre wurde er als sogenannter „Zahlenmörder“ für die Morde an 5 Frauen verurteilt, die alle innerhalb einiger Monate aufgefunden wurden. Sobotta hat schon damals immer wieder seine Unschuld beteuert. Er hat bereits mehrere Anträge für ein Wiederaufnahmeverfahren gestellt. Immer wieder wurden sie abgelehnt. Der vermeintliche Mörder verblieb hinter Gittern. Marc Hagen besucht Sobotta in der JVA und, auch wenn der Inhaftierte Hagen nicht wirklich sympathisch ist, so ist er dennoch nach dem ausführlichen Gespräch von dessen Unschuld überzeugt und nimmt das Mandat an. Natürlich wittert Hagen Publicity und somit einen kleinen „Schubser“ für seine schlecht laufende Kanzlei. Hagen ist aber auch ein Anwalt mit Leib und Seele, der sehr gewissenhaft arbeitet und somit beginnt er ausführlich zu recherchieren, liest sämtliche Ermittlungsakten der damaligen Ermittlungen und gräbt so tief und hartnäckig, wie er nur kann. Hagen hat Erfolgt mit seiner Arbeit: Dem Wiederaufnahmeantrag wird stattgegeben, Sobotta kommt frei. Sein Mandant wird durch die Medien gereicht und schlägt einen Riesenerfolg aus seiner Story. Doch kurz nachdem Sobotta wieder aus dem Knast ist, wird eine weitere Frau tot aufgefunden. Die Spur führt zu niemand geringerem als dem frisch entlassenen Sobotta. Denn der Toten wurde die Zahl 6 auf die Stirn geritzt. Das typische Zeichen des Zahlenmörders …. *** Dies ist der neunte Fall um den Anwalt Marc Hagen. Für mich ist es erst der zweite Roman des Autors, den ich lese. Ich kenne ansonsten bisher nur „Schwanengesang“. Schon damals war mir der Protagonist sehr sympathisch, der gewissenhaft aber auch eigenwillig seine Arbeit erledigt. In diesem Roman wird das Thema Justizirrtümer behandelt. Dies ist natürlich immer spannend und hochbrisant. Andreas Hoppert ist selbst Jurist und arbeitet als Richter am Sozialgericht Detmold. Das juristische Wissen merkt man ihm an, wobei er sich ins Strafrecht ganz sicher intensiv einlesen musste. Dies ist ihm aber sehr gut gelungen. Hoppert bringt das Thema sehr glaubwürdig, spannend und fesselnd rüber. Glaubt man jemandem, der vor 28 Jahren wegen Mordes verurteilt wurde? Geht der Mensch nur nach Indizien und Beweisen oder hört er auch auf sein Bauchgefühl? Für mich war die Handlung vielleicht deshalb so interessant, weil ich selbst bei Anwälten arbeite und auch mit Strafrecht konfrontiert werde. Wie steht man dazu? Wie fühlt sich ein Anwalt, der diese Menschen vertritt? Glaubt er ihnen? Ist er von ihrer Unschuld überzeugt? Oder ist es ihm letztendlich egal, weil er nur sein Honorar verdienen möchte? Die Hintergründe und auch die Verbindungen zwischen Anwalt, Staatsanwaltschaft und Gericht habe mich sehr gefesselt. Hoppert hat viele Fäden gelegt, die sich nach und nach verknüpft haben. Immer wieder gab es unerwartete Wendungen. Eine Szene, die eigentlich eher kurz und vielleicht unbedeutend war, möchte ich hier kurz positiv erwähnen, auch wenn sie eigentlich nichts mit der eigentlich Handlung zu tun hat: Die Traumszene. Absolut toll geschrieben und „Inception“ ist nicht zu überlesen. Sehr gut! Ob ich mit dem Ende zufrieden bin, mag ich gar nicht sagen. Der Schluss war gut, passend aber irgendwie… Schade, glaube ich :-) Mein Fazit: Andreas Hoppert hat hier einen sehr gut ausgearbeiteten Krimi um ein brisantes Thema geliefert. Spannend, rasant und kurzweilig. Gut ausgearbeitet und recherchiert, hat mich der Roman vom Anfang bis zum Schluss gefesselt. Habe ich fürSchwanengesang “nur” 4 Sterne vergeben, gebe ich hier nun gerne eine unbedingte Leseempfehlung und werde selbst die fehlenden sieben Romane noch nachholen! © Buchwelten 2015

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  • Spannender Justizkrimi mit vielen überraschenden Wendungen

    Der Zahlenmörder
    ech

    ech

    18. May 2015 um 13:25

    Mit dem 9. Fall aus der Reihe rund um den Bielefelder Anwalt Marc Hagen hat Andreas Hoppert einen sehr gelungenen Justiz-Krimi vorgelegt. Im Mittelpunkt des Buches steht Jürgen Sobotta, der vor 28 Jahren als sogenannter Zahlenmörder für 5 Frauenmorde verurteilt wurde, dabei aber immer seine Unschuld beteuert hat und nun eine Wiederaufnahme des Verfahrens anstrebt. Marc Hagen, dessen Anwaltskanzlei nicht gerade blendend läuft, verspricht sich von dem Fall erhöhte Aufmerksamkeit und nimmt sich der Sache an. Er findet dann tatsächlich Hinweise, die für eine Unschuld seines Mandanten sprechen. Doch kaum ist Sobotta vorläufig auf freiem Fuß, wird die nächste Frauenleiche gefunden. Und scheinbar hat wieder der Zahlenmörder zugeschlagen ... Dem Autoren, selbst Richter am Detmolder Sozialgericht, merkt man seine Kenntnisse in Justizfragen deutlich an, dennoch ist die Geschichte nicht mit Erklärungen überfrachtet, sondern besticht durch seine überaus spannende Handlung und bietet eine überraschende Auflösung. Der Nebenstrang mit den Wellensittichen, die durch einen zu lauten Eierkocher ums Leben gekommen sind, lockert die Haupthandlung dann noch ein wenig auf und sorgt für ein paar Schmunzler. Sehr gelungen.

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  • Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand

    Der Zahlenmörder
    guybrush

    guybrush

    03. May 2015 um 19:11

    Andreas Hoppert arbeitet er als Richter an einem Sozialgericht. Es ist also nicht erstaunlich, dass er sich mit den Stolperfallen des deutschen Rechtssystems bestens auskennt. Ich kenne allerdings wenig Juristen, die in der Lage sind, ein so spannendes Buch darüber zu schreiben. Zwei Drittel des Buches sind reine Ermittlungsarbeit, in der sich Puzzlestück an Puzzlestück fügt. Ich finde das ungeheuer spannend. Wahrscheinlich kommt da der Detektiv in mir zum Zuge. Im letzten Drittel entwickelt sich die Geschichte überraschenderweise zum wandlungsreichen Thriller und auch das hat fand ich packend. Zudem hat man reichlich Gelegenheit sich den Kopf über die Relevanz von Indizienbeweisen und die Unfehlbarkeit von Gerichtsurteilen zu zerbrechen. Gut gemacht, absolut rund und wie ich finde filmreif. Ich habe einen mir bisher unbekannten Krimi-Schriftsteller entdeckt, der mich auf Anhieb voll überzeugt hat. Das freut mich vor allem deshalb, weil „Der Zahlenmörder“ bereits das 9. Buch der Marc Hagen Serie ist und ich die 8 Vorgänger noch nicht kenne.

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