Andreas Hoppert Die Mandantin

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Inhaltsangabe zu „Die Mandantin“ von Andreas Hoppert

Rechtsanwalt Marc Hagen zieht immer die Fälle an, die ihm den größten Ärger einbringen. Das Fotomodel Larissa benötigt nach einer Vergewaltigung seine juristische Unterstützung. Das Kasseler Amtsgericht hat ihren Peiniger, den wohlhabenden jungen Fabian Borchert, aus der Haft entlassen, seitdem fühlt sich Larissa von ihm bedroht und sieht ihn sogar auf ihrer Terrasse. Marc ist klar: Dank der elektronischen Fußfessel, die Borchert tragen muss, ist das unmöglich.
Larissa nistet sich derweil aus Angst in seinem Gästezimmer ein und integriert sich für Marcs Geschmack etwas zu sehr in den Familienalltag. Als Marc erfährt, dass ihm seine Mandantin eine attestierte Persönlichkeitsstörung verschwiegen hat, stößt er auf immer mehr Indizien dafür, dass sie kein unbeschriebenes Blatt ist: Sie wurde selbst bereits einiger Verbrechen verdächtigt, unter anderem dem Mord an einer Schulkameradin. Marc beschleicht die böse Ahnung, dass Larissa alles andere als ein Opfer ist …

rasant, spannend, informativ, absolut gelungen!

— Buecherspiegel

Wendungsreich, spannend, juristisch hochinteressant - empfehlenswert!

— schreibix

Spannend, überraschend und glaubwürdig. Für Freunde des klassischen Krimis ein "Muss".

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Ein neuer Fall für Marc Hagen

    Die Mandantin

    ech

    09. March 2015 um 15:14

    Andreas Hoppert hat einen neuen Krimi um den Rechtsanwalt Marc Hagen aus Bielefeld vorgelegt. Und wieder besticht das Buch durch einen sehr guten Spannungsaufbau und hervorragende Detailkenntnisse auf dem Gebiet der Juristerei. Da merkt man, das der Autor weiß, worüber er schreibt. Immer, wenn man als Leser der Meinung ist, die Geschichte durchschaut zu haben, wird mit einer neuen überraschenden Wendung alles wieder auf den Kopf gestellt. So kann man sich bis zum letzten Satz des Buches nicht sicher sein, das alles so ist,wie es scheint. Sehr guter Krimi. Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Reihe.

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  • Exzellent!

    Die Mandantin

    LEXI

    Andreas Hoppert hat mich mit seinem einnehmenden Schreibstil, seinem exzellent aufgebauten Plot und den vollständig überzeugenden Charakteren erneut für sich eingenommen. Wie bereits in den Büchern zuvor ist es ihm auch diesmal gelungen, mich hinters Licht zu führen. Ich wusste bis zum allerletzten Satz in diesem Buch (!) nicht, wer für einen bestimmten Mord denn nun verantwortlich zeichnet. Seine Fährten sind äußerst geschickt gelegt, die kriminalistische Ermittlungsarbeit und die daraus gezogenen Erkenntnisse verursachten mir gleich mehrere Male ein unangenehmes Ziehen in der Magengrube. Für meinen Geschmack sollte ein Krimi genau so aufgebaut sein: keine allzu blutigen Szenarien, ausgeklügelte Recherchen der ermittelnden Personen, und ein wenig aus deren Privatsphäre - ein perfekter Mix, der all meine Leseansprüche an dieses Genre zu befriedigen vermag. Uneingeschränkte Leseempfehlung und definitiv wieder fünf Sterne für das neueste Werk von Herrn Hoppert!

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    • 2

    eskimo81

    10. September 2014 um 08:52
  • das wort angst bekommt hier eine ganz andere bedeutung!

    Die Mandantin

    Buecherspiegel

    17. May 2014 um 20:44

    Manche Umschlagsgestaltungen haben mit dem Inhalt herzlich wenig zu tun. Das ist hier ganz und gar nicht so. Dieses Bild lädt geradezu ein, mehr als einmal hinzuschauen, um nachzudenken, was ist denn da, was stimmt da nicht. Um dann das wahre Grauen dahinter festzustellen. Das ist anziehend, hier drehe ich auf die Rückseite und lese den Klappentext und  mein Entschluss steht fest, diesen Krimi lese ich. Und im Nachhinein stelle ich fest, dass dieser Klappentext einer der wenigen ist, der mit dem Inhalt übereinstimmt. Guter Einstieg in die Geschichte vom Autor Andreas Hoppert, erklärende Worte um die juristische Brisanz der Thematik. Was ist möglich in der Mandantenvertretung, was nicht? Und es sind berechtigte Fragen, deren Beantwortung so einfach klingt, aber entspricht das auch den Tatsachen? und was ist mit der Gegenpartei? Psychisch kranke Frau, aus schwierigen Verhältnissen, beschuldigt Mann aus gutem Haus mit exzellenten Verbindungen. Und diese Frau ist wahrlich nicht einfach. Opfer?, Täter? schleicht sich in die Familie ihres Anwaltes und bringt das Leben dort durcheinander. Rasante Wendungen, knappe Beschreibungen, keine überflüssigen Füllwörter, das macht Spaß, vor allem, da wir erfahren, dass die Funktionsweise elektronischer Fußfesseln nicht so klar ist, wie sie sein sollte ... Und die Psyche des Menschen ist vielfältig, nicht im mindesten einfach gestrickt, das macht Hoppert einfach nur gut!

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  • Reich an Überraschungen

    Die Mandantin

    Zachanassian

    16. April 2014 um 21:06

    Auch dieser Fall des Bielefelder Rechtsanwalts Marc Hagen ist wieder gut, temporeich und spannend erzählt. Nicht alle im Laufe der Handlung zu Tage geförderten Verbrechen werden eindeutig aufgelöst, zum Teil wird die Wahrheit nur angedeutet. Durch die vielen überraschenden Wendungen, die sich im Verlauf der Handlung ergeben, bleibt der Spannungsbogen immer erhalten. Allerdings gehen hohes Tempo der Erzählung und Pointenreichtum auf Kosten der Plausibilität. Hauptfigur ist "die Mandantin", ein psychisch krankes, aber hoch intelligentes Model, dessen Krankheit als eine Mischung aus Borderline-Persönlichkeitsstörung und Schizophrenie geschildert wird. Sie verhält sich so sprunghaft wechselnd, dass die Figur kaum mehr glaubhaft wirkt. Andere Charaktere, die vorgestellt werden, bleiben oberflächlich und auch klischeehaft. Offenherzigkeit und Entgegenkommen auch von Fremden, machen dem Ermittler die Arbeit leichter, als man realsitisch erwarten kann. Ich habe das Buch mit Vergnügen in einem Rutsch gelesen. Erst nachträglich hat sich bei mir dann auch Enttäuschung eingestellt, weil im Rückblick so manches nicht passt oder nicht richtig aufgeht.

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  • Wendungsreich, spannend, juristisch hochinteressant - Empfehlenswert

    Die Mandantin

    schreibix

    25. October 2013 um 09:29

    Andreas Hopperts Romane zeichnen sich durch drei Besonderheiten aus: 1. Sie sind äußerst unterhaltsam verpackte Lehrstücke in juristischen Fragestellungen. Was den Leser bei einem Autor, der Richter am Sozialgericht ist, nicht überraschen darf. 2. Sie sind in einer sehr knappen, präzisen Sprache verfasst. 3. Der Begriff “Wendung” ist vermutlich von Hoppert erfunden worden: seine Geschichten schlagen vor allem gegen Ende unglaubliche unvermutete Volten, wie ein Feldhase, dem der Hund ans Fell will. Alle diese Eigenschaften treffen auch auf “Die Mandantin” zu, Hopperts neuen Kriminalroman, der gerade frisch bei Grafit erschienen ist. Der Rechtsanwalt Marc Hagen, sein Bielefelder Dauerprotagonist, bekommt es diesmal mit einer Mandantin zu tun, die dem Leser erst einmal Mitleid abverlangt – denn sie ist vergewaltigt worden. Allein wie Hoppert einen Haftprüfungstermin beschreibt, bei dem über die weitere Verfahrensweise mit dem verdächtigen Täter entschieden wird, ist hochgradig interessant. Die Nüchternheit, mit der Anwalt, Staatsanwalt und Richter über ein so hochemotionales Thema wie eine Vergewaltigung diskutieren und alle möglichen und unmöglichen Argumente auf den Tisch legen, lässt einem mitunter den Mund offenstehen. Dann schlägt die Geschichte so ein bisschen eine Richtung mit einer Mischung aus “Die Hand an der Wiege” und “Basic Instinct” ein: die Mandantin nistet sich in Hagens Haushalt ein und entfremdet den armen Marc zusehens von seiner eigenen Familie, jedenfalls scheint es einem so. Doch in diesem Buch scheint einem vieles, und am Ende ist es doch ganz anders, als man denkt. Hagen gräbt sich tief in die Vergangenheit dieser Frau, die offensichtlich psychisch krank ist. Und natürlich steht bei einer Frau mit diesem Hintergrund auch die Glaubwürdigkeit der Vergewaltigungsanschuldigung auf der Kippe. Hopperts Meisterstück ist jedoch, dass er es schafft, in den LETZTEN Satz auf der LETZTEN Seite eines Kriminalromans noch eine Wendung einzubauen. Also nicht nach hinten blättern, das verdirbt den Spaß! Nach Schwanengesang ist das mein zweiter “Hoppert” und garantiert nicht mein letzter. DIE MANDANTIN ist ein wendungsreicher Psychothriller mit unterhaltsam verpacktem juristischem Fachwissen und einem mehr als überraschenden Ende. Empfehlenswert.

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  • Neuer spannender Kriminalroman von Andreas Hoppert.

    Die Mandantin

    Eka

    07. October 2013 um 16:17

    "Ich bin vergewaltigt worden" sagte die attraktive Larissa Braun, als sie dem Anwalt Marc Hagen in seiner Praxis gegenüber saß. Und dann erzählte sie ihm die ganze Geschichte, die ihr passiert war, als sie in einer Diskothek Fabian Borchert kennengelernt hat, dieser sie nach Hause brachte und unter einem Vorwand mit in ihre Wohnung ging. Dort hat er sie schließlich vergewaltigt. Am nächsten Tag hat sie ihn bei der Polizeit angezeigt und er sitzt in Untersuchungshaft. Sie bat Marc Hagen, an dem Haftprüfungstermin teilzunehmen, da sie Angt hat, Borchert zu begegnen. Hier stellte sich dann heraus, dass Larissa keineswegs ein "unbeschriebenes Blatt" ist, sondern bereits einmal unter Mordverdacht stand und einige Zeit in einer Psychiatrie verbrachte. Borchert beteuert seine Unschuld und weist immer wieder darauf hin, dass alles im gegenseitigen Einvernehmen stattgefunden hat. Er wird zunächst freigelassen allerdings mit der Auflage, eine elektronische Fußfessel zu tragen , mit der er das Haus nicht verlassen kann, ohne dass ein Alarm ausgelöst wird. Marc Hagen lassen nun die Anschuldigungen gegen seine Mandantin keine Ruhe, zumal sie ihm aus ihrer Vergangenheit nichts erzählt hat. Er macht sich auf den Weg, die Wahrheit über Larissa herauszufinden und stößt dabei auf viele Geheimnisse... Andreas Hoppert hat hier einen Kriminalroman geschrieben, der eine gewaltige Spannung erzeugt, obwohl kaum großes Blutvergießen stattfindet, sondern die Spannung allein durch Marc Hagens Ermittlungen vom Anfang bis zum Ende anhält. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und verständlich, er hat geschickt auf verschiedene Möglichkeiten hingewiesen und mich trotzdem am Ende überrascht. Ich kann hier eine unbedingte Leseempfehlung geben!

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  • Spannend, überraschend und glaubwürdig. Für Freunde des klassischen Krimis ein "Muss".

    Die Mandantin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. September 2013 um 12:53

    "Die Mandantin" ist ein erstklassiger Kriminalroman und schon jetzt eines meiner absoluten Buchhighlights. Sehr spannend, mit überraschenden Wendungen und authentischen Figuren, schildert der Autor Andreas Hoppert, der nebenbei bemerkt Richter beim Sozialgericht in Detmold ist, einen nur vermeintlich klaren Fall. In diesem Buch geht es nicht um klassische Ermittler und Polizeiarbeit, sondern um einen Rechtsanwalt, dessen Mandantin eher undurchsichtig erscheint und der nun versucht, die Wahrheit über die Tat herauszufinden. Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können und kann nur sagen: Diesen Schluss hätte ich auf gar keinen Fall erwartet und der allerletzte Satz hat es wahrlich in sich. Erwähnen möchte ich noch, dass der Krimi ohne viel Gewalt und Blutvergießen auskommt, was der durchgängigen Spannung aber absolut keinen Abbruch tut. Einfach ein richtig guter Krimi. Unbedingte Leseempfehlung!

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