Andreas Hoppert Schwanengesang

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Inhaltsangabe zu „Schwanengesang“ von Andreas Hoppert

Ein Arzt sucht Rechtsanwalt Marc Hagen mit einem delikaten Problem auf: Eine seiner Patientinnen ist todkrank und möchte ihrem Leben ein Ende setzen. Wie kann ihr geholfen werden, ohne dass es für den Helfer ein juristisches Nachspiel hat?
Zwar will Marc mit Sterbehilfe nichts zu tun haben, doch er beschließt, eine Entscheidung erst zu fällen, wenn er Johanna Reichert kennengelernt hat. Nach dem Treffen steht für den Anwalt fest, dass er dieser Frau helfen wird. Um den Arzt vor möglichen Anschuldigungen zu schützen, besorgt Marc sogar den tödlichen Medikamentencocktail. Zu seiner eigenen Absicherung hält er per Videokamera die Aussage Johanna Reicherts fest, dass es ihr freier Wille ist zu sterben. Dann verlässt Marc das Haus und die Kamera filmt, wie die Frau die Medikamente einnimmt und stirbt.
Zwei Wochen später steht die Polizei vor Marcs Tür. Die Anklage lautet: Mord. Denn Johanna Reichert litt gar nicht an einer Krankeit, sie war kerngesund. Als dann auch noch der Arzt spurlos verschwindet, wird Marc klar, dass er das Opfer einer Intrige ist …

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  • Rezension zu "Schwanengesang" von Andreas Hoppert

    Schwanengesang

    LEXI

    23. December 2012 um 13:01

    "Schwanengesang" ist einer der spannendsten Kriminalromane, die ich bislang in Händen hielt. Die Geschichte des Rechtsanwalts Marc, der auf das Drängen eines Heilpraktikers und seiner Patientin der aktiven Sterbehilfe zustimmt, ist in einem äußerst interessanten und fesselnden Schreibstil verfasst. Der Autor zieht in dieser Geschichte, in der der hilfreiche Rechtsanwalt unvermittelt als Mörder da steht, alle Register der Krimikunst und liefert einen wahren Leckerbissen dieses Genres. Dieses Buch ist dermaßen gut geschrieben und spannend, dass es unmöglich ist, es wieder aus der Hand zu legen. Akribische Ermittlungsarbeiten seitens des Beschuldigten, aufregende Verfolgung von vielen Fähren, von denen sich einige dann als falsch herausstellen. Verdächtigt wurde von mir im Grunde jede handelnde Person - und dennoch war das Ende eine große Überraschung für mich. Erstklassiger Krimi eines Autors, den ich mir auf alle Fälle merken werde. Dies ist mit Sicherheit nicht das letzte Buch von Andreas Hoppert in meinen Regalen. Herzlichen Dank an meine liebe Bücherfreundin aus Deutschland, der ich dieses Buch zu verdanken habe. 5 Sterne für ein absolutes Lesehighlight!!!

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  • Rezension zu "Schwanengesang" von Andreas Hoppert

    Schwanengesang

    marion_gallus

    25. March 2012 um 21:33

    Marc Hagen, Rechtsanwalt, Anfang 40, betreibt eine recht gut gehende Kanzlei. Nach einer Verhandlung wird er im Gericht von einem ihm Unbekannten angesprochen. Er stellt sich ihm als Dr. Heinen vor und tritt nach einigen Minuten mit einer sehr außergewöhnlichen Bitte an ihn heran. Er soll seiner todkranken Patientin Johanna Reichert zum Selbstmord verhelfen, da Sterbehilfe in Deutschland bekanntlich untersagt ist. Und da er als Mediziner diese Tat nicht ausführen kann und Frau Reicherts beste Freundin es nicht will, bitter er Marc Hagen um Hilfe. Dieser wundert sich natürlich, warum der Arzt ausgerechnet auf ihn zukommt, aber auf Marcs Nachfragen hat Dr. Heinen gute Argumente und Hagen ist überzeugt. Heinen sagt ihm, dass seine Patientin an Magenkrebs im Endstadium erkrankt ist und ihre Lebenserwartung ohnehin nur noch einige Wochen beträgt. Johanna Reichert leidet unter erheblichen Schmerzen und wünscht sich nichts sehnlicher als den Tod herbei. Der Rechtsanwalt lässt sich überreden die Patientin in ihrem Haus aufzusuchen, kennen zu lernen und sich selber ein Bild von ihrem Leiden zu machen. Bei diesem Besuch ist Marc Hagen dann betroffen, erschrocken vom Anblick der einst wunderschönen Frau (wie er auf einem Porträt im Wohnzimmer sehen konnte) und recht schnell hat er für sich den Entschluss gefasst ihr zu helfen. Natürlich sagt er nicht direkt zu, denn er will die Entscheidung noch mit seiner Lebensgefährtin Melanie besprechen. Als Marc ihr von der leidenden Frau und ihrem Wunsch erzählt und dass er derjenige sein soll, der ihr zum Selbstmord verhelfen will, ist sie allerdings nicht nur geschockt, sondern auch vollkommen dagegen. Sie sagt, dass Marc sich dadurch in Schwierigkeiten bringen wird und er die Finger von der Sache lassen soll. Sein bester Freund Gabriel reagiert genauso und auch als Marc ihm erzählt, wie er sich absichern will, lässt dieser nicht überzeugen. Gabriel ist ebenfalls Anwalt und rät Marc dringend davon ab, diese „Hilfestellung“ zu leisten. Der argumentiert aber dagegen, dass er von der eigentlich Tat eine Videoaufzeichnung fertigen will, in der Johanna Reichert ihren Wunsch äußert und aussagt, den tödlichen Medikamentencocktail auf eigenen Wunsch zu nehmen. Letztendlich kann Marc Hagen es mit seinem eigenen Gewissen nicht anders vereinbaren, als dass er Johanna Reichert helfen wird und ihr den Wunsch des Todes und der Erfüllung ihrer Leiden zu erfüllen. Alle Gegenargumente seiner Lebensgefährtin und seines Freundes bringen ihn nicht davon ab und so zieht er die Sache durch. Das Sterben von Johanna Reichert läuft genauso ab wie geplant. Die ganze Aktion wird per Video aufgezeichnet und Marc Hagen interviewt die Patientin vor der Gabe des tödlichen Mixes ausführlich um notfalls ihre geistige Stärke nachweisen zu können. Alles läuft planmässig ab: Johanna Reichert entschläft friedlich und die Aufzeichnung ihres Todes ist mit der Videokamera festgehalten. Etwa zwei Wochen nach dem Tod der Frau stehen zwei Kripo-Beamte in Hagens Kanzlei. Mit dabei haben sie eine Ausfertigung der DVD, die den Tod von Johanna Reichert zeigt. Marc ist sich keiner Schuld bewusst und argumentiert dementsprechend gegenüber den Polizisten. Die offenbaren ihm allerdings etwas weniger erfreuliches: Johanna Reichert wurde nach ihrem Tod obduziert und dabei wurde festgestellt, dass die Frau keinen Krebs hatte. Sie war kerngesund. In ihrem Körper befand sich keine einzige Krebszelle. Wie kann das sein? Marc Hagen hat mit der Frau gesprochen und gesehen, wie sehr sie unter den starken Schmerzen litt. Nun scheint die Warnung seiner Lebensgefährtin wahr zu werden: Marc Hagen steckt offensichtlich tatsächlich in großen Schwierigkeiten … Weiterlesen??? http://buchwelten.wordpress.com/2012/03/25/schwanengesang-von-andreas-hoppert-45/ © Buchwelten 2012

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  • Rezension zu "Schwanengesang" von Andreas Hoppert

    Schwanengesang

    Eka

    03. March 2012 um 14:11

    Sterbehilfe: Mord oder Selbstmord? Marc Hagens Anwaltskanzlei lief nicht so gut, wie er es sich vorgestellt hatte, es gab einfach zu viele Rechtsanwälte in Bielefeld. Nach einer erfolgreichen Gerichtsverhandlung trat ein elegant aussehender Mann auf ihn zu, stellte sich als Dr.Heinen vor und bat um ein Gespräch. Bei diesem Gespräch erklärte er Marc, er habe eine sehr wohlhabende Patientin, die an Magenkrebs im Endstadium leide und unbedingt terben wolle, weil sie ihre Schmerzen trotz aller Medikamente nicht mehr aushalten könne.Er selbst könnte und dürfte nicht helfen und er bat Marc, dieser Patientin Sterbehilfe zu leisten, indem er ihr ein Medikament besorgen sollte, bei dem sie jedoch selbst bestimmen könne, wann sie es einnehmen wolle. Marc war völlig schockiert über diesen Auftrag, er kannte weder Dr, Heinen noch die Patientin, bat sich ein paar Tage Bedenkzeit aus. Außerdem wolle er unbedingt die Patientin vorher sehen. Als er dann Frau Reichert in ihrem Krankenbett liegen sah, abgemagert und eldendig, schwanden die letzten Zweifel. Nachdem sie immer wieder betonte, dass sie sterben wolle, erklärte er sich schließlich bereit, den Medikamentencocktail zu besorgen. Nur eine Bedingung stellte Marc: er wollte alles auf Video aufnehmen, um sich abzusichern, daß es auch tatsächlich Selbstmord war. Und so geschah es dann auch. Marc besorgte den Medikamentencocktail aus den Niederlanden, stellte ihn auf den Nachttisch von Frau Reichert, stellte das Videogerät an und ging hinaus. Eine Hausangestellte fand dann Frau Reichert einige Stunden später tot auf und Dr,Heinen bestätigte einen natürlíchen Tod. Den Stick aus der Videokamera nahm Marc an sich. Einige Tage später erschien bei ihm die Kriminalpolizei, um ihn wegen Mordes zu verhaften. Man hatte die Leiche obduziert und festgestellt, dass Frau Reichert vor ihrem Tod kerngesund war. Außerdem hatte die Polizei eine Videoaufnahme, die anonym zugestellt worden war. Marc bat nun seinen Freund und Kollegen Gabriel, ihn in dieser Sache zu vertreten und beteuerte immer wieder, dass er Frau Reichert nicht getötet, sondern dass sie Selbstmord begangen habe. Gabriel erreicht, daß Marc zunächst auf freiem Fuß bleibt und dieser macht sich sofort auf die Suche nach Dr. Heinen, der plötzlich spurlos verschwunden ist. Er merkt sehr schnell, daß die ganze Geschichte viel verzwickter ist, als er sich vorgestellt hatte. Dieser Kriminalroman liest sich nicht nur sehr flüssig, sondern der Autor hat es verstanden, von Anfang an eine Spannung aufzubauen, die einen nicht mehr loslässt. Man kann sich sehr gut in den Protagonisten hineinversetzen, versteht seine Gemütsverfassung und verfolgt mit Spannung seine Recherchen. Auch die Charaktere der weiteren Personen sind hervorragend beschrieben. Im Verlauf des Buches, das man kaum aus der Hand legen kann, hat man mehrmals das Gefühl, nun endlich am Ziel zu sein und den Täter zu kennen. Der Schluss jedoch ist völlig überraschend. Ein Kriminalroman, der den Namen verdient hat!

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