Andreas Ilch Tödliche Untreue

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Inhaltsangabe zu „Tödliche Untreue“ von Andreas Ilch

Ein eindringliches Psychogramm und spannender Thriller. Luisa: jung, attraktiv und erfolgreich bei Tag, lebt aber in dunklen Nächten ihre mörderischen Fantasien aus. Ihr Hass auf Männer ist scheinbar grenzenlos und dafür hat sie gute Gründe. Eines Tages jedoch lernt sie Martin kennen und verliebt sich in ihn, ohne zu ahnen, dass sie damit einen fatalen Fehler begeht.

Mal eine etwas andere Geschichte.

— Pandaqeue

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    Tödliche Untreue

    Pandaqeue

    15. April 2015 um 22:15

    Das Buch handelt von einer mordlustigen Frau, die dann die wahre Liebe kennenlernt, namens Martin. Bei dem Sie aber Angst hat, wieder in die Rolle der Mörderin Luisa zu schlüpfen. Das Buch ist sehr kurz, im Nachhinein fand ich dies aber nicht sehr schlimm. Die Story an sich finde ich etwas vorrausschauend und die Morde und Vergewaltigungen werden nicht nur ganz genau beschrieben - sondern oft wiederholt, was mich dann später etwas langweilte. Der Lesefluss ist sprunghaft und ich musste oft zweimal lesen, bis ich gemerkt habe, dass Sie in der Szene z.B. nur geträumt hatte... Ich fande es in diesem Punkt über die Liebesgeschichte schade, dass dieses so plötzlich geschah, der Autor sprang direkt von der Mörderin zu der verliebten Luisa, da hätte der Autor vielleicht noch ein paar Seiten mehr schreiben können. Allerdings sieht es nicht danach aus, als ob Andreas I. hier das Buch schnell beenden wollte, weil ihm nichts mehr eingefallen war! Das Geschichte an sich ist sehr nett geschrieben und es gibt auch einige Spannungseffekte, empfehlen würde ich es aber nicht.

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  • Rezension zu "Tödliche Untreue" von Andreas Ilch

    Tödliche Untreue

    Tialda

    21. November 2012 um 14:31

    Rezension: Da “Tödliche Untreue” von Andreas Ilch, welcher im Buch “A.R.I.” genannt wird, nur 156 Seiten hat, dachte ich mir, die als Thriller angepriesene Geschichte wäre ein guter Snack um sich die Zeit zu vertreiben. Im Nachhinein war ich froh darüber, dass es so kurz war. Die Story beginnt direkt nach einem Mord, den die Protagonistin Luisa, Anfang 30, begangen hat. Dann erst erfährt der Leser, was genau passierte, indem sie sich zurückerinnert. Die Wechsel zwischen Erinnerungen und Gegenwart sind allgemein sehr sprunghaft gehalten, so dass man immer wieder von Erinnerungen aus ihrer Jugend, die teilweise auch in Träume verpackt wurden und der Jetztzeit liest, wobei dies oft sehr plötzlich wechselt. Im Grunde genommen gibt es aber bis auf die Mordszenen nichts, das dem Genre Thriller entspricht und selbst diese Szenen sind nicht sonderlich mitreißend, da sie sich immer gleich abspielen, teils sogar mit gleichem Wortlaut. Geradezu pervers habe ich hingegen die bis ins Details ausgeschmückten Vergewaltigungen aus Luisas Jugend gefunden. Als hätte eine einzige nicht gereicht, werden alle ganz genau beschrieben, wobei sich auch hier Wortlaut und Vorgehen so gut wie immer ähneln und nach meinem Empfinden wirkt es so, als wollte der Autor den Leser damit anheizen. Die kurzzeitig aufkeimende Liebesgeschichte zwischen Martin und Luisa wurde zwar wirklich sehr anrührend beschrieben und das Motiv hinter der Mordlust der Protagonistin kann man auch durchaus nachvollziehen, zu einem “gut” verhilft das dem Buch aber leider nicht. Fazit: Wiederholungen in Handlung und Wortlaut und unnötig genau beschriebene Vergewaltigungen. Muss man sich wirklich nicht geben – anspruchsvoll ist anders.

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