Das kleine Buch: 20 Wetterregeln, die man kennen muss

von Andreas Jäger 
5,0 Sterne bei4 Bewertungen
Das kleine Buch: 20 Wetterregeln, die man kennen muss
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Mit diesem Buch überrascht einen kein Unwetter mehr. Sehr informativ und gut verständlich.

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Wie wird das Wetter? Mit diesen Regeln kann jeder selbst eine Prognose wagen!

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Inhaltsangabe zu "Das kleine Buch: 20 Wetterregeln, die man kennen muss"

Wie man das Wetter lesen kann

Der Himmel schickt seine Wetterzeichen, man muss sie nur lesen können. So deutet ein Berg mit Wolkenhut auf eine stabile Schönwetterlage hin, während ein heller Ring um Sonne und Mond einen Wetterumschwung innerhalb der nächsten 24 Stunden ankündigt. In diesem Buch erklärt der erfahrene Meteorologe Andreas Jäger die heimischen Wettergeheimnisse. Lernen Sie, was Föhnfische, Federwolken und Fallstreifen am Himmel zu bedeuten haben und warum so manche Wetterregel mit Vorsicht zu genießen ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783710401671
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:64 Seiten
Verlag:Servus
Erscheinungsdatum:11.01.2018

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    Igelmanu66s avatar
    Igelmanu66vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mit diesem Buch überrascht einen kein Unwetter mehr. Sehr informativ und gut verständlich.
    Mit diesem Buch überrascht einen kein Unwetter mehr

    »Die Prognosen der großen Wettercomputer versagen bei Gewittern regelmäßig. Das ist wie beim Kochtopf auf der Herdplatte. Das Wasser wird kochen und es werden Blasen aufsteigen – aber wo? Genauso wissen Wettercomputer: Gewittertürme werden am Nachmittag aufsteigen – aber wo? Draußen im Freien ist man auf sich allein gestellt und nur eins hilft: der Blick zum Himmel!«

     

    Auf dieses Buch war ich sehr neugierig gewesen. Und ich wurde nicht enttäuscht!

    Gerne verlässt man sich heute auf seine Wetter-App, ich schließe mich da nicht aus. Kürzlich wurde ich von einem plötzlichen Unwetter überrascht, völlig durchnässt sah ich auf mein Handy, das mir unbeirrt erklärte, dass um mich herum strahlender Sonnenschein sei.

     

    Ein Bergführer würde sich nie nur auf die Wettervorhersage verlassen. Für ihn ist der eigene Blick zum Himmel durch nichts zu ersetzen. Davon, ob er die Wetterlage um ihn herum selbständig und sicher deuten kann, können im Extremfall Menschenleben abhängen. Früher war die Fähigkeit des Wetterlesens auch schon eine Überlebensfrage für Bauern. Niemand sonst hätte ihnen gesagt, wann sie das Heu einbringen müssen, bei Fehlentscheidungen drohten Hungersnöte.

     

    Es ist also möglich, selber durch einen Blick an den Himmel eine Wettervorhersage zu treffen. Dieses Buch hilft dabei. Um es zu schreiben, haben sich ein Meteorologe und ein Bergführer zusammengetan. Den Leser erwartet daher eine Fülle von praktischen Anwendungstipps kombiniert mit dem meteorologischen Hintergrundwissen.

     

    Gut verständlich werden die verschiedenen Wolkenarten erklärt und dargelegt, wie man sie deuten kann. Was für Auswirkungen hat es, wenn der Mond einen Hof hat oder die Sonne einen Halo? Und wie sieht das eigentlich aus? Haben so manche Bauernregeln, wie z.B. die zum Abendrot ihre Berechtigung? Und wie entstehen überhaupt Föhn oder eine Inversionswetterlage?

     

    Zu jedem Thema gibt es Fotos und Bilder, die das Erklärte veranschaulichen. Ich übte mich während des Lesens gleich in der praktischen Anwendung und versuchte, die Wolken über mir zu deuten. Und die Kondensstreifen der Flugzeuge, denn die taugen ebenso zur Wettervorhersage wie der Rauch aus Fabrikschornsteinen. Auch dazu gibt es ausführliche Erklärungen.

     

    Das kleine Buch ist handlich, hat ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis und ist daher ein praktischer Begleiter beim nächsten Ausflug. Die Wolken selber zu deuten macht Spaß und kann sehr hilfreich sein.

     

    Fazit: Mit diesem Buch überrascht einen kein Unwetter mehr. Sehr informativ und gut verständlich.

     

    »Der Himmel schickt seine Wetterzeichen voraus, man muss sie nur lesen können.«

    Kommentare: 5
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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor 8 Monaten
    Grundwissen der Wetterprognose für Bergwanderer

    n den Bergen und insbesondere im Hochgebirge kann sich das Wetter schnell ändern. Wenn Touren den ganzen Tag andauern werden und weit über die Baumgrenze gehen sollen, dann sollte man schon ein paar Grundkenntnisse bereithaben, die die kommende Wetterentwicklung voraussehen helfen können. Solche Grundkenntnisse findet man in diesem kleinen Büchlein, das gemeinsam von einem Bergführer und einem Meteorologen verfasst wurde, auch wenn nur Letzterer als Autor auftritt.

    Natürlich kann man einwenden, dass man schließlich seine elektronische Lebenshilfe bei sich haben kann, die einem alles verrät, was man wissen will. Gelegentlich funktioniert sie im Hochgebirge jedoch nicht so, wie man möchte. Und oft ist man durch eigene Beobachtung einfach schneller als die Wetter-App.

    Für solche Fälle findet man in diesem Buch die 20 einfachsten und wichtigsten Regeln, die eine recht sichere Voraussage für die nächsten Stunden ermöglichen und insbesondere rechtzeitig vor aufziehenden Gefahren warnen. Wer schon einmal ein Gewitter im Hochgebirge erlebt hat, wird auf ein solches Erlebnis in Zukunft gerne verzichten wollen. Tatsächlich bietet dieses kleine Büchlein aber viel mehr als nur die Vorzeichen eines baldigen Gewitters. Darüber hinaus wird sich bei praktischer Anwendung sehr schnell ein sicherer Instinkt für das kommende Wetter herausbilden.

    Das Buch ist kurz und knapp, aber sehr präzise geschrieben. Und es konserviert Wissen, das früher die meisten Bewohner von Bergregionen kannten und heute zu verschwinden droht.

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    MissStrawberryvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Wie wird das Wetter? Mit diesen Regeln kann jeder selbst eine Prognose wagen!
    Wetter bestimmen durch das Beobachten der Natur

    Dieses Büchlein aus der Serie „Das kleine Buch“ erklärt super gut verständlich, woran erfahrene Bergsteiger, Bergführer, Landwirte und Naturmenschen erstaunlich treffsicher erkennen, wie das Wetter werden wird. Dabei handelt es sich nicht zwingend um alte Bauernregeln, Sprüche, die man noch von seinen Eltern und Großeltern kennt, sondern um Wetterphänomene, die – gut beobachtet – tatsächlich klare Auskunft über das kommende Wetter geben können.

    Das Buch ist so schön klein und handlich, dass man es immer in der Tasche haben kann, um immer mal wieder nachzublättern, was welche Wolkenformation, ein Regenbogen, ein Hof um den Mond, Raureif, Tau, der veränderte Klang der Kirchenglocken und vieles mehr im Hinblick auf das Wetter bedeuten.

    Nicht nur Wanderer oder Skifahrer sollten immer gut über das Wetter informiert sein. Für jeden ist es interessant, ob die Sonne scheinen wird oder man besser den Schirm mitnimmt. Die Gartenfeier zu planen, ist bei genauer Kenntnis des Wetters einfacher und weniger aufwendig. Und irgendwie hab ich unheimlich Spaß daran, mit dem Wissen aus diesem Büchlein meine eigene Wettervorhersage mit jener der TV-Meteorologen zu vergleichen.

    Klein, handlich, günstig – ein tolles Büchlein, das von mir die vollen fünf Sterne bekommt!

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    Sikalvor 8 Monaten
    Verlieren wir unseren angeborenen Wetterinstinkt?


    Ständig beobachtet man die Wetter-App, informiert sich im Internet oder mittels Wettersendungen über die Entwicklung des Wetters. Doch es könnte so einfach sein – ein Blick in Richtung Himmel und die Zeichen richtig deuten, schon kann man sich vor einem drohenden Wolkenbruch in Sicherheit bringen. Früher war es für das Überleben wichtig, das ABC des Wetters richtig zu deuten – nur so konnte ein Bauer wissen, wann das Heu einzubringen war.

     

    Für dieses Büchlein haben sich zwei „Wetterleser“ zusammengetan - ein Meteorologe und ein Bergführer – wissenschaftlich erklärt und praktisch abgeleitet. Da kann nichts mehr schief gehen.

     

    Verschiedenste Phänomene werden anschaulich erklärt und gedeutet, wie z.B. Wolkentürme, die sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Gewitter entwickeln können oder einen Berg mit „Hut“, der ein Zeichen dafür ist, dass das Wetter gut wird. Ebenso werden Föhn, Kondensstreifen, Nebel oder Raureif gedeutet und für Wettervorhersagen herangezogen. Wetterprofi und Autor Andreas Jäger muss es schließlich wissen, stellt er doch sein Wissen schon lange unter Beweis. Durch seine einfachen Beschreibungen werden diverse Zeichen wieder ins Bewusstsein gebracht. Er schafft es, Wissenschaft auch für den Laien verständlich zu erklären.

     

    Trotzdem sollte man sich intensiv mit dem Wetter auseinandersetzen, wenn man sich in die Berge begibt und am besten noch auf Profis vertrauen. Zu schnell erlebt man ungute Überraschungen.

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