Andreas J. Schulte

 4.4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Eifelrache, Mörderisches Bonn und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Andreas J. Schulte

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Andreas J. SchulteEifelfieber
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Eifelfieber
Eifelfieber
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Erschienen am 18.08.2016
Andreas J. SchulteEifelrache
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Eifelrache
Eifelrache
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Erschienen am 24.08.2017
Andreas J. SchulteWer mordet schon in der Eifel?
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Wer mordet schon in der Eifel?
Wer mordet schon in der Eifel?
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Erschienen am 06.07.2016
Andreas J. SchulteMörderisches Bonn
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Mörderisches Bonn
Mörderisches Bonn
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Erschienen am 08.03.2017
Andreas J. SchulteDie Toten des Meisters
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Die Toten des Meisters
Die Toten des Meisters
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Erschienen am 01.04.2013
Andreas J. SchulteDie Spur des Schnitters
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Die Spur des Schnitters
Die Spur des Schnitters
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Erschienen am 01.05.2014
Andreas J. SchulteDie Toten des Meisters: Konrads erster Fall
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Die Toten des Meisters: Konrads erster Fall
Die Toten des Meisters: Konrads erster Fall
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Erschienen am 14.01.2014
Andreas J. SchulteMörderische Eifel
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Mörderische Eifel
Mörderische Eifel
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Erschienen am 26.03.2018

Neue Rezensionen zu Andreas J. Schulte

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danielamariaursulas avatar

Rezension zu "Eifelrache" von Andreas J. Schulte

Wenn die Ereignisse sich überschlagen und kaum Zeit zum Nachdenken bleibt...
danielamariaursulavor einem Jahr

Paul David, Nato-Sonderermittler a.D. nachdem er bei einem Personenschutzeinsatz in Afghanistan seinen Unterarm verlor, lebt sich langsam wieder in das geruhsame Leben auf dem Campingplatz im Pöntertal ein, den er mit seiner coolen Tante Helga betreibt. Helga’s 57. Geburtstag steht an und neben Helgas Freundinnen werden auch Pauls Freundin die Spiegeljournalistin Susanne, POK Kalle Seelbach und der erfolgreiche Nerd Steffen erwartet. Als Paul anlässlich der Anpassung seiner neuen bionischen Prothese nach Frankfurt a. M. fährt, trifft er sich mit Susanne, die ihn aber schon kurz nach ihrem Eintreffen wieder versetzt: es brennt in der Redaktion wegen eines Sensationsartikels über Waffendiebstähle in der Bundeswehr. Paul wurmen die von Susanne angesprochenen Taten als ehemaligen NATO-Sonderermittler, sie lassen ihn nicht los. Da war doch auch erst vor kurzen der Überfall auf den bestens gesicherten Waffentransport auf den Petersberg. Doch Zeit dort nachzuhaken hat er kaum, da sich die Ereignisse überschlagen, als der Anwalt, den er noch vor wenigen Wochen in Daun aufgesucht hatte, wegen eines windigen Schneeballfinanzierungssystems, auf merkwürdigste Weise am Ufer des Laacher Sees ermordet wurde. Ein ehemaliger Armeekamerad möchte ihn für seine private Sicherheitsfirma als externen Berater und für einen BKA-Ermittler ist Paul plötzlich der Hauptverdächtige. Und das alles im geruhsamen Pöntertal!

Eigentlich ist Paul David ja Mr. Superman, intelligent, sympathisch, drahtig, auf Zack, zu gut um wahr zu sein. Seine Prothese lässt ihn da irgendwie menschlicher erscheinen, wobei ich es gut finde, daß ihn dieses Handicap nicht ausbremst und ihn nicht zum Opfer macht. Im letzten Fall hatte er noch einen Haken wie Käptn Hook, aber dank Kalles Hartnäckigkeit hat er nun so ein High-Tech-Wunder, das sich über eine Smartphone-App steuern lässt. Wie das funktioniert, wenn das Handy mal leer, kaputt, verlegt oder sonst wie außer Betrieb ist, hat sich mir nicht erschlossen, aber es funktioniert wohl auch ein wenig anders, als ich es mir vorgestellt habe, versicherte der Sonderpädagoge meines Vertrauens ;)  Interessant fand ich diese Beschreibungen schon und ausführlichere und detailreichere Ausführungen zu dem Thema hätten nur das Tempo gedrosselt.

Auch wenn der Krimi sofort mit dem Überfall eines hochgesicherten Waffentransports mit Toten startet, beginnt er doch wie das Leben im Pöntertal eher geruhsam. Bis ca. S. 80 verdichtet sich der Fall, die Atmosphäre baut sich auf, bis das Blatt sich wendet. Der Jäger wird zum Gejagten. Paul steht offensichtlich auf der Abschussliste des BAK Ermittlers Röschel, doch warum und wie kann er ihm aus den Weg gehen, damit er endlich mal aufklären kann, was da eigentlich los ist? Das ist unglaublich spannend beschrieben, denn Paul und seine Freunde Kalle und Steffen (die zu Schulzeiten nicht die heißesten Typen der Schule waren) stehen echten Profis, die aus dem Schatten heraus agieren, gegenüber. Zum Glück bekommen sie noch Unterstützung, von einer alten Freundin und von dem ehemaligen Dorfsonderling und seinem sehr auffälligen Wagen, der die ganzen Ermittlungen etwas auflockert.

Der Schreibstil ist von einem ironisch süffisanten Grundton geprägt, der echt Spaß macht und auch vor dem Ende nicht halt macht. Wenn man denkt, so, das war es jetzt, alles geklärt, kommt noch eine kleine feine Spitze, ein Augenzwinkern zum Schluß, das diesem Krimi das gewisse Etwas verleiht.

Ansonsten macht es mir natürlich großen Spaß, daß der Krimi in meiner Heimat spielt, daher kenne ich natürlich neben dem Bahnhofskiosk, dem Krankenhaus und dem Obi, selbst die abgelegenen Eifelstädtchen und das ehemalige Botschaftsviertel von Bad Godesberg. Aber selbst wenn man diese Ecke Deutschlands nicht kennt, macht es echt Spaß Paul David und seine sehr speziellen Freunde auf der Jagd nach der Wahrheit und dem Abenteuer zu begleiten.

Wirklich sehr kurzweilig und fesselnd. Wie viel Wahres hinter den beschriebenen Verbrechen steckt, möchte ich lieber gar nicht überlegen, denn einiges ist erschreckend real.

Top, definitiv 5 Sterne.

Kommentare: 2
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danielamariaursulas avatar

Rezension zu "Mörderisches Bonn" von Andreas J. Schulte

Tolle Geschenkidee für Neu-Bonner und alle die dort mal hinwollen!
danielamariaursulavor 2 Jahren

Nach „Wer mordet schon in der Eifel?“ geht Andreas J. Schulte nun in Bonn um Umgebung auf vergnügliche Verbrecherjagd in 11 Kurzkrimis mit 125 Freizeittipps.

Die Kurzgeschichten sind kurzweilig und vergnüglich. Bisweilen kommt ein Auftragskiller in die Bredouille nachdem er von seiner Tochter aufgefordert wird, ihrer Grundschulklasse seinen Beruf vorzustellen. Seine Erklärung, er sei Problemlöser, kommt nicht wirklich gut an. Als er jedoch deutlicher wird, bringt dies eine seiner Zuhörerinnen auf eine ganz besondere Idee.

Als die Kommissare Claudia Meusen und Martin Winkelhardt aus dem Band „Wer mordet schon in der Eifel?“ in Bonn zu einer Fortbildung sind, findet Kommissarin tatsächlich einen toten Jogger, was ihr merkwürdig vorkommt. In diesem Fall arbeiten die Eifelschnüffler mit ihren Bonner Kollegen Heckmann und zusammen, die auch noch weitere Fälle in diesem Band zu klären haben. Die Bonner staunen nicht schlecht, als sie feststellen, daß auch in der beschaulichen Eifel, den Kriminalisten der Instinkt nicht abhanden gekommen ist.

Auch die Versicherungsermittler Carsten Weller und Sven Drohmke aus dem Eifelband tauchen in diesem Band wieder auf, als sie das Sicherheitskonzept des Beethoven Hauses für ihre Versicherung überprüfen, während eine streitbare Beethoven Koryphäe von einer Rentnerin beim Gassi gehen, tot aus dem Rhein gefischt wird.

Doch auch Kommissare brauchen Freizeit und so wird Jens Heckmann auf eine Bonner Spionagestadtführung von seiner Liebsten mitgenommen. Bei Auffinden eines toten russischen Agenten a.D. endet jedoch der vergnügliche Teil. Schön ist auch, daß Heckmanns Kollege den typisch rheinischen Namen Schmitz trägt.

Im Anschluß an jeden der Kurzkrimis sind kurze Hinweise mit Internetadresse zu den jeweiligen Freizeittipps abgedruckt. Diese Tipps sind innerhalb des Krimis jeweils fettgedruckt, so daß man sofort auf diese aufmerksam wird. Leider fehlte mir hier die korrekte Anschrift, die ich ins Navi eingeben könnte. Bei Bad Godesberg ist das natürlich möglich, aber schon die Düne Tannenbusch hätte mich interessiert. Die ist mir noch nie aufgefallen, auch kein Wegweiser. Statt die Adresse im Navi einzugeben und dorthin zu fahren, muß ich jetzt erst mal den PC anwerfen und im Internet surfen. Das ist gerade für ältere Leser eher unpraktisch. Ältere Leser haben aber gerade Zeit und Lust zu Städtetouren und hätten sich sicher auch über einen Stadtplan statt einer weiten Übersichtskarte gefreut.

Sehr gut hat mir gefallen, daß es stets  Einführungen gibt, z.B. woher kommt der Begriff Schääle Sick für die rechte Rheinseite? Einführende Ausführungen zum politischen Bonn, Sport in Bonn, Beethoven Stadt Bonn, Siebengebirge, Bad Godesberg und Kottenforst, Parks in Bonn etc.

Das rundet das Bild ab und gibt interessante und nützliche Informationen, die in einem Kurzkrimi unpassend oder aufgezwungen wirken würden, aber dennoch zu dieser Buchform ausgezeichnet paßt.

Die Kurzkrimis sind sehr unterschiedlich und mit augenzwinkernder Pointe. Wunderbar um sie im Wartezimmer oder zwischendurch zu lesen, gerade nach Büchern, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Sie sind aber auch eine tolle Anregung, für diejenigen die neu in die Region ziehen (toller Geschenktipp für Bonner Erstsemester oder Berufsanfänger), aber dank der augenfreundlichen Schriftgröße auch gut für ältere Semester, die nicht mehr gut lange an einem Stück lesen können. Gerade für diese sind die Erinnerungen an die vergangen politischen Zeiten noch recht nah. Diese Altersgruppe hat auch den Vorteil den Stimmvergleich zu Beginn mit Ivan Rebroff zu verstehen. Mein kleiner Bruder Jahrgang 1983 hatte nämlich keinen blassen Schimmer, wer das denn sein sollte, alle die mind. Jahrgang 1972 waren sagten jedoch „Na klar!

Die Kurzkrimis gefallen mir richtig gut. Sie sind locker und flüssig geschrieben, einfallsreich und abwechslungsreich. Auch das Wiederlesen mit bekannten Personen aus dem Eifelführer „Wer mordet schon in der Eifel?“ hat mir Spaß gemacht.

Allerdings fehlt mir ein bißchen der Komfort für den Freizeitführer. Ein Inhaltverzeichnis mit Auflistung der Empfehlungen zu den jeweiligen Geschichten würde das spätere Auffinden deutlich einfacher machen. Die Einführung zu den jeweils thematisch stimmigen gefällt mir wiederum sehr gut. Auch wenn ich Bonn ganz gut kenne, da ich in der Nähe aufwuchs und jahrelang dort lebte, habe ich immer noch ein paar neue Ecken entdeckt und auch noch sonst so kleine Schmankerl entdecken können.

Kommentare: 1
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danielamariaursulas avatar

Rezension zu "Wer mordet schon in der Eifel?" von Andreas J. Schulte

Krimis mit einem Humor wie ich ihn liebe!
danielamariaursulavor 2 Jahren

Nachdem ich von dem Autor (der eigentlich für seine historischen Krimis bekannt ist) gerade Eifelfieber gelesen habe und es klasse fand, brauchte ich auch dringend dieses Buch. Und siehe da, das Buch hat mich nicht enttäuscht! Selbst das Vorwort fand ich unterhaltsam (dabei mag ich doch keine Sachbücher). Wie stellte der Autor doch so schön fest: im Westerwald passieren viel mehr Verbrechen in der Realität (ja, das ist durchaus zutreffend), in der Kriminalliteratur ist der Westerwald jedoch eher unbedeutend und die beschauliche Eifel schwer angesagt.

Dieser kriminalistische Freizeitführer konzentriert sich vor allem auf die Vulkaneifel mit Bad Bertrich, Gerolstein, Daun, Nettersheim, aber auch Maria Laach in der Osteifel, in der Nähe des Wohnhauses des Autors werden Schauplätze sehr unterschiedlicher Krimis. Diese Krimis sind recht kurz, aber ich hatte bei keinem den Eindruck, es würde was fehlen, oder er wäre zu langatmig, wie es mir manchmal geht. Es waren jeweils sehr unterschiedliche Geschichten, mit wirklich interessanten unerwarteten Wendungen, die mich oft grinsen oder schmunzeln ließen. Schon allein die Namen der Protagonisten hatten Loriot-Qualität: Alexander-Horst Meilebrecht, Anne Schmitz-Bresenstein, Peter-Alexander König… Der feine Sinn für Humor zwischen den Zeilen hat mir wahnsinnig gut gefallen. Auch wenn ich mir nicht vor kaum auszuhaltender Spannung die Fingernägel abgeknabbert habe, so habe ich diese nebenher, für so mal zwischen-durch-bei-der-Hausaufgabenbetreuung-mal-eben-gelesen-Krimis, lieber gelesen als mein „eigentliches“ Buch. Mit diesem wollte ich mir Zeit lassen, ich gehe ja erst am Di. zur Autorenlesung und bis dahin muß ich ja gar nicht alle Geschichten gelesen haben…. Aber ich fand die Personen, in der Kürze der Geschichten so prägnant dargestellt, die Geschichten so unterhaltsam und abwechslungsreich, wie auch überraschend. Da konnte ich nicht anders, ich mußte weiterlesen! Ehrlich, Krimi-Anthologien sind oft sehr durchwachsen. Aber diese Krimis von nur einem Autor, sind wirklich klasse. Ich würde ihnen ja nur zu gerne 5 Sterne geben, denn das hätten sie auch verdient. Es ist nämlich wirklich eine hohe Kunst gescheite Kurzkrimis zu schreiben, in denen auch noch ständig irgendwelche Sehenswürdigkeiten der Region auftauchen. Das ist wirklich geglückt, sie drängen sich nicht auf. Aber an dieser Stelle kommt das Manko des Buches zum Tragen, das aber wohl ein Manko der Reihe sein dürfte, wie es mir nach oberflächlichen Amazon-Recherchen scheint:

Das Buch verfügt über kein Inhaltsverzeichnis! Wenn einem ein Tipp oder eine Region gut gefällt, muß man entweder einen bunten Klebezettel zum Markieren verwenden, oder ewig suchen! Wo war das noch mal? Zu welcher Geschichte könnte das gehört haben und wo finde ich sie? Das finde ich sehr unpraktisch. Denn ich wohne in der Nähe und möchte meine Mitmenschen zu den diversen Orten schleppen… Dafür möchte ich die unterschiedlichen Vorschläge aber auch schnell und einfach wiederfinden können. Die Freizeittipps sind auch nur kurz angerissen und dann mit einem Internet-link versehen. Das finde ich eigentlich völlig ausreichend, gerade um sich einen kurzen Überblick zu verschaffen. Aber gerade für einen kurzen Überblick hätte ich mir eine kleine Karte gewünscht. Damit ich mir mit einem kurzen Blick mal gerade schnell vorstellen kann, wo das Ganze gerade spielt.

Aber wer weiß, vielleicht nimmt der Verlag das ja in die nächste Auflage mit auf?!

Für die Kurzkrimis 5 von 5 Sternen, wegen der strukturellen Schwächen aber insgesamt nur 4 von 5 Sternen.

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag, für dieses wunderbare Rezensionsexemplar!

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