Andreas J. Schulte Mörderisches Bonn

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Inhaltsangabe zu „Mörderisches Bonn“ von Andreas J. Schulte

Ein Profikiller hat Probleme vor einer Grundschulklasse seinen Beruf zu erklären. Eine Rentnerin findet beim Spaziergang am Rhein Beethoven tot im Wasser. Ein paar ältere Damen gründen ein Start-up und wollen an die Börse, ihr Geschäftszweig: Auftragsmorde. Mit viel Humor und Spannung sorgt Krimiautor Andreas J. Schulte für elf Kriminalfälle in Bonn und Umgebung. Nebenbei präsentiert er 125 Freizeittipps für die Stadt und die Region zwischen Siebengebirge, Drachenfels, Godesburg und Kottenforst.

Abwechslungsreiche Kurzkrimis mit Witz und Biß. Kurz und unterhaltsam lernt man einiges über Bonn und Umgebung

— danielamariaursula
danielamariaursula

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  • Tolle Geschenkidee für Neu-Bonner und alle die dort mal hinwollen!

    Mörderisches Bonn
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    Nach „Wer mordet schon in der Eifel?“ geht Andreas J. Schulte nun in Bonn um Umgebung auf vergnügliche Verbrecherjagd in 11 Kurzkrimis mit 125 Freizeittipps. Die Kurzgeschichten sind kurzweilig und vergnüglich. Bisweilen kommt ein Auftragskiller in die Bredouille nachdem er von seiner Tochter aufgefordert wird, ihrer Grundschulklasse seinen Beruf vorzustellen. Seine Erklärung, er sei Problemlöser, kommt nicht wirklich gut an. Als er jedoch deutlicher wird, bringt dies eine seiner Zuhörerinnen auf eine ganz besondere Idee. Als die Kommissare Claudia Meusen und Martin Winkelhardt aus dem Band „Wer mordet schon in der Eifel?“ in Bonn zu einer Fortbildung sind, findet Kommissarin tatsächlich einen toten Jogger, was ihr merkwürdig vorkommt. In diesem Fall arbeiten die Eifelschnüffler mit ihren Bonner Kollegen Heckmann und zusammen, die auch noch weitere Fälle in diesem Band zu klären haben. Die Bonner staunen nicht schlecht, als sie feststellen, daß auch in der beschaulichen Eifel, den Kriminalisten der Instinkt nicht abhanden gekommen ist. Auch die Versicherungsermittler Carsten Weller und Sven Drohmke aus dem Eifelband tauchen in diesem Band wieder auf, als sie das Sicherheitskonzept des Beethoven Hauses für ihre Versicherung überprüfen, während eine streitbare Beethoven Koryphäe von einer Rentnerin beim Gassi gehen, tot aus dem Rhein gefischt wird. Doch auch Kommissare brauchen Freizeit und so wird Jens Heckmann auf eine Bonner Spionagestadtführung von seiner Liebsten mitgenommen. Bei Auffinden eines toten russischen Agenten a.D. endet jedoch der vergnügliche Teil. Schön ist auch, daß Heckmanns Kollege den typisch rheinischen Namen Schmitz trägt. Im Anschluß an jeden der Kurzkrimis sind kurze Hinweise mit Internetadresse zu den jeweiligen Freizeittipps abgedruckt. Diese Tipps sind innerhalb des Krimis jeweils fettgedruckt, so daß man sofort auf diese aufmerksam wird. Leider fehlte mir hier die korrekte Anschrift, die ich ins Navi eingeben könnte. Bei Bad Godesberg ist das natürlich möglich, aber schon die Düne Tannenbusch hätte mich interessiert. Die ist mir noch nie aufgefallen, auch kein Wegweiser. Statt die Adresse im Navi einzugeben und dorthin zu fahren, muß ich jetzt erst mal den PC anwerfen und im Internet surfen. Das ist gerade für ältere Leser eher unpraktisch. Ältere Leser haben aber gerade Zeit und Lust zu Städtetouren und hätten sich sicher auch über einen Stadtplan statt einer weiten Übersichtskarte gefreut. Sehr gut hat mir gefallen, daß es stets  Einführungen gibt, z.B. woher kommt der Begriff Schääle Sick für die rechte Rheinseite? Einführende Ausführungen zum politischen Bonn, Sport in Bonn, Beethoven Stadt Bonn, Siebengebirge, Bad Godesberg und Kottenforst, Parks in Bonn etc. Das rundet das Bild ab und gibt interessante und nützliche Informationen, die in einem Kurzkrimi unpassend oder aufgezwungen wirken würden, aber dennoch zu dieser Buchform ausgezeichnet paßt. Die Kurzkrimis sind sehr unterschiedlich und mit augenzwinkernder Pointe. Wunderbar um sie im Wartezimmer oder zwischendurch zu lesen, gerade nach Büchern, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Sie sind aber auch eine tolle Anregung, für diejenigen die neu in die Region ziehen (toller Geschenktipp für Bonner Erstsemester oder Berufsanfänger), aber dank der augenfreundlichen Schriftgröße auch gut für ältere Semester, die nicht mehr gut lange an einem Stück lesen können. Gerade für diese sind die Erinnerungen an die vergangen politischen Zeiten noch recht nah. Diese Altersgruppe hat auch den Vorteil den Stimmvergleich zu Beginn mit Ivan Rebroff zu verstehen. Mein kleiner Bruder Jahrgang 1983 hatte nämlich keinen blassen Schimmer, wer das denn sein sollte, alle die mind. Jahrgang 1972 waren sagten jedoch „Na klar! Die Kurzkrimis gefallen mir richtig gut. Sie sind locker und flüssig geschrieben, einfallsreich und abwechslungsreich. Auch das Wiederlesen mit bekannten Personen aus dem Eifelführer „Wer mordet schon in der Eifel?“ hat mir Spaß gemacht. Allerdings fehlt mir ein bißchen der Komfort für den Freizeitführer. Ein Inhaltverzeichnis mit Auflistung der Empfehlungen zu den jeweiligen Geschichten würde das spätere Auffinden deutlich einfacher machen. Die Einführung zu den jeweils thematisch stimmigen gefällt mir wiederum sehr gut. Auch wenn ich Bonn ganz gut kenne, da ich in der Nähe aufwuchs und jahrelang dort lebte, habe ich immer noch ein paar neue Ecken entdeckt und auch noch sonst so kleine Schmankerl entdecken können.

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