Andreas Jandl

 5 Sterne bei 1 Bewertungen

Lebenslauf von Andreas Jandl

Andreas Jandl, geboren 1975, studierte Theaterwissenschaften, Anglistik und Romanistik in Berlin, London und Montréal. Er ist Übersetzer aus dem Französischen und Englischen, u. a. von Nicolas Dickner, Elisa Shua Dusapin, Mike Kenney, Marie-Renée Lavoie, Maaza Mengiste und Gaétan Soucy. Gemeinsam mit Frank Sievers erhielt er 2017 den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis für die Übertragung von John Alec Bakers »Der Wanderfalke«.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Pachinko-Kugeln (ISBN: 9783351051112)

Die Pachinko-Kugeln

Erscheint am 15.11.2022 als Gebundenes Buch bei Blumenbar.

Alle Bücher von Andreas Jandl

Cover des Buches Hier könnte das Ende der Welt sein (ISBN: 9783446245075)

Hier könnte das Ende der Welt sein

 (69)
Erschienen am 17.03.2014
Cover des Buches Hochgradig unlogisches Verhalten (ISBN: 9783423627061)

Hochgradig unlogisches Verhalten

 (35)
Erschienen am 19.07.2019
Cover des Buches Nikolski (ISBN: 9783442741793)

Nikolski

 (23)
Erschienen am 09.05.2011
Cover des Buches Ein Winter in Sokcho (ISBN: 9783351050511)

Ein Winter in Sokcho

 (17)
Erschienen am 14.09.2018
Cover des Buches Das zweite Leben des Travis Coates (ISBN: 9783446247413)

Das zweite Leben des Travis Coates

 (19)
Erschienen am 23.02.2015
Cover des Buches Nachts ist unser Blut schwarz (ISBN: 9783746639369)

Nachts ist unser Blut schwarz

 (18)
Erschienen am 14.03.2022
Cover des Buches Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen (ISBN: 9783570100172)

Bei Kälte ändern die Fische ihre Bahnen

 (16)
Erschienen am 04.11.2010
Cover des Buches Im Unterland (ISBN: 9783328106517)

Im Unterland

 (11)
Erschienen am 13.04.2021

Neue Rezensionen zu Andreas Jandl

Cover des Buches Reise ohne Wiederkehr oder Die geheimen Hefte des Michel Adanson (ISBN: 9783351039615)
esmerabelles avatar

Rezension zu "Reise ohne Wiederkehr oder Die geheimen Hefte des Michel Adanson" von David Diop

David Diop - Reise ohne Wiederkehr
esmerabellevor 10 Tagen

Viel hat Aglaia von ihrem Vater Michel Adanson nicht gehabt. Naturforscher war er, hat einen Teil seines Lebens im Senegal verbracht, und dann mit seinem ehrgeizigen Projekt, eigenhändig eine Enzyklopädie über die Flora und Fauna Afrikas zu verfassen. Für Frau und Kind war wenig Raum und Vater und Tochter kamen sich erst kurz vor seinem Tod ein wenig näher. Jetzt ist Michel gestorben und hat Aglaia sein Hab und Gut hinterlassen. Darunter auch eine für sie aufgeschriebene Geschichte von seinem Aufenthalt im Senegal. Wie er Maram, die junge Heilerin, kennen und lieben lernte, und wie sein Heimatland Frankreich die Kolonien in Afrika unterdrückt und ausbeutet hat.

Ich weiß nicht, ob jeder Leser dieses Gefühl kennt, aber manchmal treffe ich auf Bücher, die sich, ohne ersichtlichen Grund, in Relation zu mir wie einander abstoßende Magnetpole verhalten. „Reise ohne Wiederkehr“ von David Diop war ein solches Buch. Trotzdem ich stilistisch nichts auszusetzen hatte, war es mir kaum möglich, mich auf das Geschriebene zu konzentrieren, kam ich in die Geschichte einfach nicht rein. Vielleicht lag es daran, dass der Roman das Flair einer Abenteuergeschichte à la Joseph Conrad ausstrahlt, ein Genre, das mich allgemein nicht sehr anspricht. Vielleicht aber auch daran, dass wenig Atmosphäre und Tiefe in der Zeichnung des Protagonisten entstand. Die Distanz zu der Haupt- und allen anderen Figuren war so groß, dass sie und ihr Schicksal mir fast schon gleichgültig waren. Vielleicht habe ich auch einfach nicht verstanden, warum sich Diop eine reale Person für eine fiktive Geschichte ausgesucht hat (jedenfalls unterstelle ich ihr, fiktiv zu sein).

Schreiben kann Diop, daran möchte ich gar keinen Zweifel aufkommen lassen. Herausgestochen ist er für mich aber auch hier nicht. Neugierig macht mich allerdings die Frage, ob sein Roman „Nachts ist unser Blut schwarz“, der unter anderem mit dem Prix Goncourt und dem International Booker Prize ausgezeichnet wurde, anders ist. Ob ich da das Leseerlebnis finden würde, was ich hier vermisst habe. Vielleicht werde ich es herausfinden, aber bis dahin kann ich nur eine sehr verhaltene Leseempfehlung geben.

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Cover des Buches Reise ohne Wiederkehr oder Die geheimen Hefte des Michel Adanson (ISBN: 9783351039615)
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Rezension zu "Reise ohne Wiederkehr oder Die geheimen Hefte des Michel Adanson" von David Diop

Eine Reise in eine andere Welt
Pialalamavor 13 Tagen

Ich muss zugeben, ich hatte eine etwas andere Geschichte erwartet, in der das Leben von Michel Anderson als Forscher mehr im Fokus steht. Adansons Reise durch den Senegal und die Suche nach Maram, waren jedoch nicht weniger spannend beschrieben. Auch wenn die erste Hälfte eher gemütlich und ruhig war, konnte David Diop das mit der zweiten Hälfte wieder gut machen. Hier erfahren wir von Marams Geschichte, wie sie von ihrem Onkel flüchten wollte und dann in die Arme von französischen Sklavenhändlern geriet. Hier wurde es dann auch richtig spannend, denn Maram ist scheinbar noch immer in Gefahr, nicht zuletzt durch Adanson selbst. Dieser kann sich zwar mit dem Kolonialismus und der Sklaverei nicht anfreunden, doch muss er machtlos mit ansehen, wie die Menschen die ihm Nahe sind darunter leiden müssen. Darunter leidet wiederum Adanson und trägt dieses Buch auch eine emotionale Seite an sich. Überhaupt fand ich, dass das Buch sehr viele schöne, poetische Stellen hat und einen in die damalige Welt entführt. Während dem Lesen wäre ich gerne an einem See gelegen, um die Kapitel noch mehr zu genießen!

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Cover des Buches Ein Moment der Unachtsamkeit (ISBN: 9783442772209)
Janinezachariaes avatar

Rezension zu "Ein Moment der Unachtsamkeit" von Vincent Message

Der Titel passt gar nicht
Janinezachariaevor 2 Monaten

Wir erleben Coras Alltag bevor es zu jenem Tag kommt ... Ich nehme an, dass der Autor Mitleid für Cora heraufbeschwören will. Das man sieht, wie viel sie arbeitet ... ect.

Nö.

Einfach nö.

Denn es spielt keine Rolle. Du hast die Verantwortung. Da gibt es kein Mitleid. Es ist deine Schuld, wenn so etwas passiert. 

Ich kann kein Mitleid aufbringen. Nicht mit Cora. Besonders nicht mit ihr. Sie ist unsympathisch. Hat zwei Partner gleichzeitig und irgendwann ein Kind. Sie ist Fotografin und verdient sicherlich in der Marketingabteilung nicht schlecht. 

Mitleid habe ich nicht mit ihr. Im Gegenteil.

Für mich ist es ein ganz schreckliches Buch - was mir leidtut, aber ich kann nicht anders.

1/5 Sterne

Auch der Schreibstil war für mich alles andere als einfach.

Es ist KEIN Moment der Unachtsamkeit. Es ist ein Moment den man nie verzeihen sollte. 

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