Andreas Jungwirth Schwebezustand

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Inhaltsangabe zu „Schwebezustand“ von Andreas Jungwirth

Ein Mädchen zwischen zwei Jungs
Seit ihre beste Freundin einen Freund hat, fühlt Sophie sich immer öfter wie das fünfte Rad am Wagen. Das wird anders, als sie Moritz trifft. Der ist schon 19, fährt ein schnelles Auto, ist cool. Mit ihm kommt Sophie sich völlig losgelöst vor, weit weg von allem – dem Zoff mit ihrer Freundin, der Trennung ihrer Eltern. Doch als es darauf ankommt, ist nicht Moritz, sondern Paul für sie da. Und Paul kennt sich aus damit, wenn alles in der Schwebe ist ...

Irgendwie komisch, aber okay für zwischendurch

— JosBuecherblog

Mal was für zwischendurch

— fjihzrgiuw

Moritz und Sophie und Paul

— Mrs. Dalloway

Tiefgründiger als gedacht!

— leseninchen

Ein recht melancholischer Jugendroman, der mich nicht komplett überzeugen konnte, der sich aber sehr angenehm lesen lässt.

— CorniHolmes

Super zu lesen. Man kann super mitfiebern!

— Booksandcoffee02

Ein nachdenklich machendes Buch über ein junges Mädchen, das seinen Platz in der Welt sucht. Etwas zu düster.

— Gwendolyn22

In der Schwebe

— maximilian0127

Katastrophal. Ich kann es leider gar nicht empfehlen.

— eulenauge

Ich bin begeistert!

— leseratte83

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  • Guter Schreibstil, allerdings nicht meine liebste Geschichte

    Schwebezustand

    JosBuecherblog

    28. October 2017 um 15:55

    Dieses Buch habe ich schon vor einigen Tagen vom Bloggerportal zugeschickt bekommen, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken möchte. Die Protagonistin in diesem Buch ist Sophie, eine Jugendliche in Wien. Da ihre Mutter oft arbeiten ist und es auch mit ihrem Vater schwierig ist, kann ich verstehen, dass sie einsam ist und auch Aufmerksamkeit braucht. Allerdings wirkte sie manchmal wirklich extrem naiv und ich konnte sie manchmal auch nicht so wirklich nachvollziehen. Außerdem hat sie manchmal ein paar Aktionen durchgezogen, die ich nicht verstanden habe und auch für äußerst merkwürdig hielt. Paul hingegen wirkte sympathischer und auch deutlich realistischer. Ich fand es schön, dass er seine Gefühle und Gedanken seinem Tagebuch anvertraut hat und auch deutlich offener durchs Leben ging als Sophie. Manche Szenen haben mich etwas verwirrt, wie zum Beispiel, dass Jonas schon Motorrad fahren kann. Ist er schon so viel älter oder ist das einfach in Wien erlaubt? Solche Szenen kamen etwas öfter vor und haben mich auch etwas verwirrt. Der Schreibstil insgesamt hat mir ganz gut gefallen. Die Schrift war relativ groß und das Buch dünn, so dass ich gut durchgekommen bin. Allerdings waren, wie schon gesagt, die Charaktere und die Geschichte jetzt nicht so meine Optimalvorstellung. Deswegen war es leider nicht so richtig etwas für mich, allerdings ist es auch nicht besonders negativ aufgefallen.

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  • schebezustand

    Schwebezustand

    fjihzrgiuw

    22. October 2017 um 20:10

    AUTOR: Andreas JungwirthTITEL: schwebezustandVERLAG: cbtSEITENZAHL: 316ERSCHEINUNGSDATUM: 11.09.2017SPRACHE: DeutschDarum geht es:Seit ihre beste Freundin einen Freund hat, fühlt Sophie sich immer öfter wie das fünfte Rad am Wagen. Das wird anders, als sie Moritz trifft. Der ist schon 19, fährt ein schnelles Auto, ist cool.Mit ihm kommt Sophie sich völlig losgelöst vor, weit weg von allem - dem Zoff mit ihrer Freundin, der Trennung ihrer Eltern. Doch als es darauf ankommt, ist nicht Moritz, sondern Paul für sie da.Und Paul kennt sich aus damit, wenn alles in der Schwebe ist....Meinung:Ich fand das Buch am anfang sehr toll. Ich fand den Schreibstil sehr locker, leicht und flüssig. Die meisten Charakthere, so wie auch die Protagonistin ( Sophie ) sehr toll. Ich konnte mich gut mit Sophie idenfizieren. Nur bei einigen Situationen habe ich sie nicht verstanden...Von Ihren zwei beiden besten Freundinnen ( Vanessa und Susa ) fand ich nur Susa sehr sympathisch. Die andere Vanessa, war mir am Anfang sehr zickig und hochnäsig. Z.b. konnte ich nicht verstehen warum Sophie, sich mit so einer zicke befreundet. Genauso wie Vanessa s Freund Jonas fand ich sehr wie man es jetzt s sagt: "Fuckboy" - mäßig.Die Tagebuch einträge von Paul war für mich sehr interessant. Fazit:Ich finde das Buch war sehr toll für zwischendurch. Der Schreibstil hat mir auch sehr doll gefallen!Ich hätte das Buch jetzt 5 STERNE gegeben, aber da ich viel zu gerne, am Ende noch über Moritz erfahren hätte, kriegt das Buch von mir 4/5 Sternen. Lg Mobina

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  • ein ernster Jugendroman

    Schwebezustand

    Mrs. Dalloway

    22. October 2017 um 13:08

    Bei Sophie läuft es gerade nicht so gut. Sie hat Ärger mit ihrer besten Freundin und auch ihre Eltern scheinen sich nicht mehr so gut miteinander zu verstehen... Was für ein augenscheinlicher Glücksfall, dass sie Moritz trifft. Der ist um einiges älter und fährt ein ziemlich schnelles Auto. Da kommt sie sich endlich ziemlich losgelöst von allem vor.Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es ernst und tiefgründig und alles andere als oberflächlich und gewollt lustig ist, so wie viele Jugendbücher in denen die Protagonisten 15 Jahre alt sind. Ich finde, Sophie ist eine gelungene Protagonisten. Ich zumindest konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Man merkte förmlich wie sehr ihr das alles zusetzt: der Ärger mit der Freundin, mit den Eltern und dann auch noch der Stress mit den Jungs. Die Aufteilung des Buches in drei große Abschnitte und viele kleine, kürzere Kapitel empfinde ich ebenfalls als sehr gelungen. Dadurch ließ sich der Roman wirklich schnell lesen. ich fand es vor allem toll, dass so viele verschiedene Themen in dem Buch untergebracht wurden, ohne dass es zu überladen wirkte. Ich mochte auch, dass man gemerkt hat, dass das Buch in Österreich spielt. Es gibt zwar nicht sehr viele Unterschiede zu Deutschland, aber ein wenig anders ist es schon.Empfehlen würde ich den Roman Jugendlichen ab 14 Jahren und natürlich auch erwachsenen Leserinnen und Lesern, die sich gerne mit tiefgründigeren Problemen bei Jugendlichen auseinander setzen.

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  • ein ernster Jugendroman

    Schwebezustand

    Mrs. Dalloway

    22. October 2017 um 13:08

    Bei Sophie läuft es gerade nicht so gut. Sie hat Ärger mit ihrer besten Freundin und auch ihre Eltern scheinen sich nicht mehr so gut miteinander zu verstehen... Was für ein augenscheinlicher Glücksfall, dass sie Moritz trifft. Der ist um einiges älter und fährt ein ziemlich schnelles Auto. Da kommt sie sich endlich ziemlich losgelöst von allem vor.Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es ernst und tiefgründig und alles andere als oberflächlich und gewollt lustig ist, so wie viele Jugendbücher in denen die Protagonisten 15 Jahre alt sind. Ich finde, Sophie ist eine gelungene Protagonisten. Ich zumindest konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Man merkte förmlich wie sehr ihr das alles zusetzt: der Ärger mit der Freundin, mit den Eltern und dann auch noch der Stress mit den Jungs. Die Aufteilung des Buches in drei große Abschnitte und viele kleine, kürzere Kapitel empfinde ich ebenfalls als sehr gelungen. Dadurch ließ sich der Roman wirklich schnell lesen. ich fand es vor allem toll, dass so viele verschiedene Themen in dem Buch untergebracht wurden, ohne dass es zu überladen wirkte. Ich mochte auch, dass man gemerkt hat, dass das Buch in Österreich spielt. Es gibt zwar nicht sehr viele Unterschiede zu Deutschland, aber ein wenig anders ist es schon.Empfehlen würde ich den Roman Jugendlichen ab 14 Jahren und natürlich auch erwachsenen Leserinnen und Lesern, die sich gerne mit tiefgründigeren Problemen bei Jugendlichen auseinander setzen.

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  • Rezension zum Buch „Schwebezustand“ von Andreas Jungwirth

    Schwebezustand

    leseninchen

    20. October 2017 um 17:34

    „Glaubt ihr, man kann in zwei Menschen gleichzeitig verliebt sein?“ Diese Frage stellt sich Sophie, die Protagonistin des zweiten Jugendbuchs von Andreas Jungwirth, das im Oktober 2017 beim cbt Verlag erschienen ist und den Namen „Schwebzustand“ trägt. Das Taschenbuch umfasst circa 300 Seiten und ist in drei Teile gegliedert. Auch dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde gelesen und war doch überrascht, dass die Handlung mehr Tiefe besitzt, als ich ursprünglich erwartet hatte. Inhalt – Worum geht es?  In der Geschichte dreht sich alles darum, dass Sophies kleine Welt zerbricht, weil plötzlich nichts mehr ist, wie es einmal war: Eigentlich waren Vanessa, Susa und Sophie immer die drei Prinzessinnen, die Unzertrennlichen. Seit Vanessa mit Jonas zusammen ist, ändert sich alles. Plötzlich scheint Vanessa kaum noch Interesse an ihren Freundinnen zu haben. Und auch zwischen Sophies Eltern kriselt es. Wie gut, dass sie Moritz kennenlernt. Er ist schon 19, hat ein eigenes Auto und wirkt scheint von Sophie begeistert zu sein. Doch dann verhält er sich auf einmal merkwürdig und Sophie lernt Paul kennen. Paul, der ganz genau weiß, wie sich Sophie fühlt, weil auch seine Welt momentan in einer Art Schwebezustand ist. Und so kommt es, wie es kommen muss und Sophie steht plötzlich zwischen zwei Jungs... Wird sie die richtige Entscheidung treffen? Persönliche Beurteilung Das Buch liest sich mühelos und einfach, sodass man die gut 300 Seiten auch problemlos in einem Rutsch lesen kann, wenn man denn die Zeit dafür hat. Die einzelnen Kapitel sind zwar lang, aber es gibt des Öfteren kurze Abschnitte, sodass man bei Bedarf auch kleine Pausen einlegen kann, wenn man möchte. In dieser Geschichte war mir nicht jede Figur sympathisch. Gerade Moritz kam mir von Anfang an sehr seltsam und merkwürdig vor, was sich auch im Laufe der Geschichte nicht geändert hat. Mit Paul hatte ich hingegen sofort großes Mitgefühl und fand ihn sehr sympathisch und auch süß. Auch Sophie war für mich eine große Sympathieträgerin, da sie ihr Schicksal stets erhobenen Hauptes trägt. Ihre Freundin Susa ist für mich während der ganzen Handlung etwas blass geblieben, von diesem Charakter hätte ich mir etwas mehr Facettenreichtum gewünscht. Vanessas Handlungen und Aussagen entsprachen für mich denen eines typischen Teenies. Aber auch hier wären ein paar mehr Facetten und wirklich prägnante Charakterzüge vielleicht schön gewesen, um sich besser in sie hineinzuversetzen.  Der Autor Andreas Jungwirth nutzt in seinem Buch hin und wieder ein paar österreichische Wörter oder Phrasen, die den Lesefluss meiner Meinung nach aber nicht gestört haben. Im Gegenteil, für mich hat das nur die Authentizität der Geschichte unterstrichen, die schließlich auch in Österreich handelt. Auch die Jugendsprache spielt in einem Jugendroman natürlich eine Rolle, allerdings empfand ich sie hier als sehr dezent und ebenfalls nicht als störend. Insbesondere im zweiten Teil hat der Autor mich überrascht, denn plötzlich zeigte das Buch eine Tiefe, die ich so nicht erwartet hatte. Die Seiten plätscherten nun nicht mehr so dahin, sondern es wurde richtig spannend. Der dritte Teil, insbesondere das Ende, war für mich dann aber leider etwas enttäuschend. Es blieben einige Fragen etwas ungeklärt und auch wenn ich durch die Leserunde weiß, dass der Autor genau das beabsichtigt hat, hätte mich mir etwas anderes gewünscht und finde, dass die Geschichte nicht richtig zu Ende erzählt wurde. Fazit  Alles in allem fand ich das Buch super, um es nebenher zu lesen, weil es eben nicht allzu viel Konzentration erforderte. Deshalb war es ideal zum Entspannen und Abschalten und ließ sich auch nach einem langen Arbeitstag noch gut lesen. Ich denke, viele Jugendliche, aber auch junge Erwachsene können sich in die einzelnen Protagonisten hineinversetzen, weil sie selbst Ähnliches erleben oder erlebt haben, und werden daher Freude an der Lektüre des Buches haben. Teilweise war mir die Story dann doch ein bisschen zu abgedreht und gerade wegen des für mich nicht zufriedenstellenden Endes muss ich leider ein Sternchen abziehen. Weiterempfehlen kann ich es aber dennoch.

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  • Paul oder doch lieber Moritz? Sophie muss sich entscheiden

    Schwebezustand

    MelE

    18. October 2017 um 06:07

    "Schwebezustand" sprach mich durch das erfrischende Cover und den Klappentext an. Meine Erwartungen wurden zwar nicht komplett erfüllt, aber dennoch ist der Roman lesenswert, denn die Story nimmt interessante Wendungen, die anfangs anders dargestellt wurden. Der Titel des Romans wird sinnig, sobald man sich auf die Story einlässt und bekommt eine Mehrfachbedeutung, die vom Autor großartig verwoben werden konnte. Die Protagonistin Sophie muss mehrfach Entscheidungen treffen und bereitet sich langsam aber stetig darauf vor, erwachsen zu werden. Für die angegebene Zielgruppe ist es meiner Meinung nach nur bedingt geeignet, da sich die wenigsten Kids mit 12 Jahren mit Sophie identifizieren können. Ich persönlich würde das Lesealter auf 16 Jahre hochschrauben. Die Story an sich ist definitiv gelungen, denn Sophies Probleme sind gelungen dargestellt und auch Paul ist eine wunderbar gezeichnete Person. Einige Tabuthemen werden detailliert ausgeschmückt, denn Paul sich urplötzlich in Obhut seines Großvaters befindet. Dieser verhält sich recht eigentümlich und kann scheinbar nicht aus seiner Haut.  Auch zum Ende hin ist dieser nicht sehr offen, aber es wird klar, warum er sich so verhält und sich auch ein wenig abkapselt. Trotzdem ist er derjenige, der zur Hilfe eilt, als es erforderlich wird. Zum Glück für Paul sind es andere Personen, die sich ihm gegenüber liebenswert und wohltuend verhalten. Um Dinge zu verarbeiten beginnt er Tagebuch zu schreiben und es verwundert nicht, dass viele Sätze darin von Sophie handeln. Moritz hingegen ist zwar cool, aber es ist nur Show, denn dahinter steckt ein Typ, der eher beängstigt, als jemand zu sein mit dem man wirklich befreundet sein möchte. Sophie erkennt dieses fast zu spät. Im Gesamtpaket war "Schwebezustand" ein sehr interessant dargestelltes Kinder - und Jugendbuch, welches ich zwar nicht unbedingt als angemessen empfand für die genannte Zielgruppe, dennoch konnte ich mich gut auf Protagonisten und Story einlassen. Gerne eine Leseempfehlung!

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  • Leserunde zu "Schwebezustand" von Andreas Jungwirth

    Schwebezustand

    AndreasJungwirth

    Für wen soll sich die 14-jährige Sophie nun entscheiden: Moritz oder Paul? Und warum läuft es mit den Freundinnen nicht mehr so gut? Das Buch streift viele kleine und große Probleme des Erwachsenwerdens – ohne zu viel Gefühlsduselei, dafür mit spannenden, unterhaltsamen Szenen. (Buchtipp von Heike Manssen in den Kieler Nachrichten, 22.9.2017)Klappentext: Seit ihre beste Freundin einen Freund hat, fühlt Sophie sich immer öfter wie das fünfte Rad am Wagen. Das wird anders, als sie Moritz trifft. Der ist schon 19, fährt ein schnelles Auto, ist cool. Mit ihm kommt Sophie sich völlig losgelöst vor, weit weg von allem - dem Zoff mit ihrer Freundin, der Trennung ihrer Eltern. Doch als es darauf ankommt, ist nicht Moritz, sondern Paul für sie da. Und Paul kennt sich aus damit, wenn alles in der Schwebe ist …Über die Hauptfiguren:Da ist Sophie. Bei ihr ist der Erzähler, er weiß, was sie tut, was sie sieht, was sie denkt. Sophie ist vierzehn. Sie hat zwei gute Freundinnen: Vanessa und Susa. Vanessa ist gerade verliebt, in Jonas. Susa findet Verlieben blöd. Sophie hat keine Erfahrung und weiß nicht recht, wie sie Verlieben finden soll. Ach ja: Sophie wohnt im neunten Stockwerk eines Hochhauses. Dann gibt es Paul. Paul ist ebenfalls vierzehn. Weil seine Mutter einen Unfall hatte und im Koma liegt, wohnt er bei seinem Großvater. Über den weiß er ziemlich wenig, weil er und Pauls Mutter bisher wenig Kontakt hatten. Der Großvater hat ein Geheimnis (das Paul natürlich herausfindet). Paul schreibt auf Anraten seines Lehrers Tagebuch. Erst findet er das doof, dann hilft es ihm tatsächlich mit seiner schwierigen Situation besser klar zu kommen. Bevor ich es vergesse: Paul wohnt im Parterre eines Hochhauses. Richtig vermutet: Paul und Sophie wohnen im selben Hochhaus, lernen sich im Laufe des Romans kennen und ... hm hm hm ... so viel kann ich verraten, das was in Pauls Tagebuch steht, hat eine zentrale Bedeutung für Sophie. Habt ihr einmal einen Typen / ein Mädchen kennengelernt, den / dir ihr total faszinierend gefunden habt, dann aber hat sich herausgestellt, er / sie ist ein Arschloch? So ein Typ ist Moritz. So geht es Sophie mit Moritz...Über mich, den Autor:Geboren bin ich in Linz an der Donau, in Österreich (1967). Ich habe Schauspiel in Wien studiert und habe etwa zehn Jahre als Schauspieler gearbeitet. Während der Zusammenarbeit mit dem Komponisten Wolfgang Heisig wurde das Schreiben immer wichtiger. Viele Jahre habe ich ausschließlich Theaterstück und Hörspiele geschrieben. 2014 veröffentlichte ich meinen ersten Jugendroman. „Schwebezustand“ ist mein zweites Buch. Vor zwei Tagen habe ich zum ersten Mal öffentlich daraus vorgelesen, vor 13 – und 14jährigen Schülern der IGS Mainspitze. (Mehr erfahrt ihr in der Vorstellungsrunde, und klar: Ihr könnt mich auch fragen!)Rahmenbedingungen für die Leserunde:Ihr könnt euch für 15 Rezensionsexemplare bewerben, bis einschließlich 30.9.2017. Für eure Bewerbung erzählt über eine Erfahrung mit einem Typen / einem Mädchen, in dem ihr euch total getäuscht habt. Es muss nicht nur so sein, dass ihr ihn / sie erst total toll fandet und dann enttäuscht worden seid. Es kann ja auch umgekehrt gewesen sein: Jemand war anfangs total unsympathisch und dann wurde er / sie euer bester Freund / eure beste Freundin. Das ist meine erste Leserunde. Und weil ich gespannt und neugierig bin, werde ich fleißig daran teilnehmen. Und wie gesagt: Fragt! Diskutiert! Fragt! Diskutiert! Und ach ja, erwartet keine romantische Liebesgeschichte, es ist (immer) ein wenig komplizieret...

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    • 136
  • Hat mir leider nicht gefallen

    Schwebezustand

    connychaos

    15. October 2017 um 09:12

    Bei der 14 jährigem Sophie läuft es gerade nicht gut. Die Eltern haben sich gerade getrennt, mit der besten Freundin kann sie darüber nicht reden. Denn diese hat einen Freund und nur noch Zeit für ihn. Auf einer Party lernt sie Moritz kennen, er ist bereits 19 und nimmt sie in seinem chicen Auto auf Spritztouren mit. Aber da ist auch noch Paul, er wohnt in Sophies Haus und ganz fasziniert von ihr. Der Schreibstil liest sich für mich leider nicht sehr flüssig, es werden viele österreichische Wörter benutzt und auch die Grammatik liest sich sehr ungewohnt. All das bringt mich aus dem Lesefluss und lässt mich viele Sätze mehrfach lesen. Mich konnte das Buch leider nicht begeistern. Mit den Figuren konnte ich mich gar nicht anfreunden. Sophie, die ja eigentlich die Hauptperson ist, weckte bei mir einfach keine Empfindungen. Auch die anderen Figuren blieben mir zu blass, viel erfährt man nicht über sie. Einen roten Faden in der Story konnte ich auch nicht erkennen. Insgesamt fehlten mir in der Story die Emotionen, es wurde für meinen Geschmack zu neutral erzählt. Erst zum Schluss, bei den Szenen mit Sophie und Paul auf dem Dach, kommen endlich mal Gefühle rüber. Aber ehrlich gesagt, hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar erhalten, hätte ich es wohl nach dem ersten Drittel abgebrochen.

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  • Ein melancholischer Jugendroman, welcher nett für zwischendurch ist

    Schwebezustand

    CorniHolmes

    13. October 2017 um 16:47

    Hier ist mal wieder so ein Buch, bei welchem mir das Cover sofort sehr gut gefallen hat, obwohl auf diesem richtige Menschen abgebildet sind. Das habe ich ja sonst eigentlich nicht so gerne, aber bei diesem Buch hatten mich Cover und Klappentext recht schnell sehr neugierig auf Andreas Jungwirths neuen Jugendroman gemacht. Sophie ist mit ihrem Leben gerade alles andere als zufrieden. Ihr Vater lässt sich kaum noch blicken und ihre beste Freundin Vanessa hat nur noch wenig Zeit für sie, da sie seit kurzem einen festen Freund hat. Dann aber lernt Sophie auf einer Party den 19-jährigen Moritz kennen. Die 14-järhige ist sofort ganz fasziniert von diesem coolen Jungen, der so viel erwachsener wirkt als die anderen Jungs, denen sie bisher begegnet ist. Mit Moritz ist es so schön leicht, alle Probleme und Sorgen zu vergessen und sich endlich wieder frei und unbeschwert zu fühlen. Doch als Sophie wirklich Beistand benötigt, ist es nicht Moritz, der für sie da ist, sondern Paul. Dieser beobachtet Sophie schon etwas länger. Auch sein Leben ist gerade alles andere leicht. Er kennt sich also aus damit, wenn alles in der Schwebe ist… Das Buch beginnt ohne große Einleitung, was mir richtig gut gefallen hat. Man ist gleich mittendrin im Geschehen und lernt Sophie und ihre beiden Freundinnen Susa und Vanessa kennen. Sophie, die Protagonistin, war mir auf Anhieb sympathisch. Im Verlaufe des Buches konnte ich zwar so einige ihrer Handlungen nicht wirklich nachvollziehen und ich habe sie auch öfters als ziemlich naiv empfunden – dennoch ist sie ein sehr angenehmer Charakter und ich konnte mich auch oft gut in sie hineinversetzen. Ihre beiden Freundinnen dagegen konnte ich nicht leiden. Ganz besonders Vanessa, die sehr egoistisch und oberflächlich ist. Richtig gefallen haben mir eigentlich nur zwei Charaktere: Sophie und Paul. Paul lernen wir anfangs durch seine Tagebucheinträge kennen. Mir haben diese Einträge richtig gut gefallen. Sie haben etwas Spannung in die doch sehr ruhige Geschichte gebracht. Paul ist ein richtig netter Junge, der mir nur noch sympathischer wurde, als wir auch außerhalb seines Tagebuchs etwas über ihn erfahren haben. Moritz dagegen, welchen Sophie auf einer Party kennenlernt und von dem sie sofort ganz fasziniert ist, hat mich das ganze Buch über sehr verwirrt und warm geworden bin ich mit ihm auch überhaupt nicht. Ganz besonders am Ende hat er auf mich einen total gestörten Eindruck gemacht. Allerdings hat sein Verhalten die Handlung auch sehr gut vorangetrieben, da man als Leser unbedingt wissen wollte, warum er sich so sonderbar verhält. Der Schreibstil von Andreas Jungwirth hat mir sehr gut gefallen. Er ist jugendlich, flüssig und liest sich sehr angenehm. Geschrieben ist das Buch aus der dritten Perspektive, was ich ein wenig schade fand. Den Ich-Erzähler hätte ich hier schöner gefunden, da es einem so vielleicht leichter gefallen wäre, manche von Sophies Handlungen besser nachvollziehen zu können. Zumindest mir ist das nicht immer gelungen. Dies kann aber auch daran liegen, dass ich keine 14 mehr bin. Obwohl das auch seltsam wäre, da ich wirklich so gut wie nur Kinder- und Jugendbücher lese und sonst eigentlich nie Probleme damit habe, mich in jüngere Charaktere hineinzuversetzen. Komplett überzeugen konnte mich das Buch leider nicht. Eingeteilt ist es in drei Teile und die ersten beiden haben mir auch noch sehr gut gefallen. Der letzte Teil allerdings konnte mich nicht so begeistern. Auch das Ende fand ich enttäuschend, da es mir zu offen war und einige Dinge ungeklärt blieben. „Schwebezustand“ ist in meinen Augen eindeutig ein Buch für Jugendliche. Erwachsenen würde ich es nicht so unbedingt empfehlen, hier kann ich mir vorstellen, dass eher Jungen und Mädchen ab 12 Jahren Spaß beim Lesen haben werden. Fazit: Ein recht ernster und melancholischer Jugendroman, welcher nett für zwischendurch ist. Mich konnte das neue Jugendbuch von Andreas Jungwirth nicht komplett überzeugen, da mir nicht alle Charaktere gefallen haben und ich auch die Handlung stellenweise etwas verwirrend fand. Der Schreibstil aber ist wirklich gut und ich habe das Buch auch relativ schnell durchgelesen. Da ich so ein paar Kritikpunkte an das Buch habe, erhält es von mir 3,5 – hier gerundet auf 4 von 5 Sternen!

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  • Schwebezustand

    Schwebezustand

    Booksandcoffee02

    12. October 2017 um 19:26

    Klappentext:Seit ihre beste Freundin einen Freund hat, fühlt Sophie sich immer öfter wie das fünfte Rad am Wagen. Das wird anders, als sie Moritz trifft. Der ist schon 19, fährt ein schnelles Auto, ist cool. Mit ihm kommt Sophie sich völlig losgelöst vor, weit weg von allem – dem Zoff mit ihrer Freundin, der Trennung ihrer Eltern. Doch als es darauf ankommt, ist nicht Moritz, sondern Paul für sie da. Und Paul kennt sich aus damit, wenn alles in der Schwebe ist ...Meine Meinung:Das Buch hat eine sehr schönen, jugendlichen Schreibstil, der es einem erlaubt, vollkommen in das Buch ein zutauchen.Die Handlung und die Geschichte hinter dem Buch sind sehr spannend und gut zu lesen. Das Buch befasst sich insgesamt nicht nur mit jugendlicher Liebe sondern hauptsächlich mit dem Zustand des "in der Schwebe" sein.Dieser wird als Ausnahmezustand der Gefühle und der totalen Überforderung dieser gesehen.Ich mochte es, von diesem Zustand in dem Buch zu erfahren und zu sehen, wie die verschiedenen Personen damit umgehen.Die Charaktere insgesamt sind mir persönlich eigentlich alle sympatisch. Das Einzige was ich an ihnen auszusetzen habe, sind die Wutanfälle von Vanessa und die etwas dubiose psychische Störung von Moritz.Insgesamt kann ich das Buch aber nur weiter empfehlen, und hoffe auf mehr Jugendbücher von Andreas Jungwirth!

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  • Schöner Jugendroman für zwischendurch!

    Schwebezustand

    jessicastracks

    11. October 2017 um 17:12

    Allgemein: „Schwebezustand“ von Andreas Jungwirth ist ein Roman, der im Oktober 2017 erstveröffentlicht wurde. Das Buch umfasst 317 Seiten und ist ein Einzelband. „Schwebezustand“ ist das zweite Buch des Autors. Der erste Satz: „Gloria ist Gloria!“ Inhalt: Die 14-jährige Sophie fühlt sich vernachlässigt, seit ihre beste Freundin einen festen Freund hat. Sie ist mit der neuen Situation überhaupt nicht zufrieden. Doch als sie den 19-jährigen Moritz kennenlernt, ändert sich alles Schlag auf Schlag. Moritz ist so viel erwachsener als all die anderen Jungs, die Sophie kennt und mit ihm kann sie ihre Sorgen und Probleme immer für einen Moment vergessen. Doch in einer schwierigen Lebenslage ist plötzlich nicht Moritz für sie da, sondern Paul. Paul, der schon längere Zeit ein Auge auf sie geworfen hat und der sich damit auskennt, wenn alles in der Schwebe ist. Sophie muss sich entscheiden: Moritz oder Paul? Meine Meinung: Cover: Das Cover zeigt einen Jungen und ein Mädchen, die im Himmel „schweben“. Vermutlich soll es sich dabei um Paul und Sophie handeln, auch wenn ich mir die beiden ganz anders vorgestellt habe. Das Cover gefällt mir dennoch ganz gut. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr locker, leicht und flüssig. Positiv fand ich, dass man als Leser verschiedene Sichtweisen kennen lernen konnte. Da war einmal Paul, anfangs mit seinen Tagebucheinträgen, aber auch Sophie, die aus ihrem Leben erzählt hat. Manchmal hätte ich mir die Ich-Perspektive gewünscht, aber das ist immer Ansichtssache. Die krzen Sätze fand ich im Allgemeinen recht angenehm zu lesen, doch mit der Zeit wurde es etwas monoton und es war nicht abwechslungsreich. Da hätte ich mir gerne auch einmal längere, weniger abgehackte Sätze gewünscht. Charaktere: Vanessa war meiner Meinung nach der schlimmste Charakter des ganzen Buches. Ich mochte sie überhaupt nicht! Sie war viel zu oberflächlich, überheblich, arrogant und egoistisch. An dieser Stelle würden mir noch viele anderen Eigenschaften einfallen. Vanessa war irgendwie bei jeder Gelegenheit zickig und konnte es nicht lassen, blöde Randbemerkungen zu machen. Ich hätte sie als Freundin schon längst zum Mond geschossen! Sophie war mir sehr symphatisch. Sie war sehr natürlich und das komplette Gegenteil von Vanessa. Man konnte ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen und auch ihre Gefühlslage war verständlich. Sophie war mitunter der beste Charakter des Buches. Paul ist denke ich genau der Junge, den insgeheim jedes Mädchen haben möchte. Er ist hilfsbereit und einfühlsam, fragt nicht groß nach, sondern handelt einfach. Er war ein sehr unkomplizierter Charakter mit dem ich gut zurecht kommen würde. Moritz ist ein einziges Fragezeichen. Anfangs fand ich ihn noch recht nett, aber mit der Zeit ist er einfach nur noch nervig geworden. Man hat gemerkt, dass er nicht ehrlich zu Sophie ist und ich hätte ihn schon längst in den Wind geworfen. Nachdem er dann so getan hat, als würde er Sophie nicht kennen, war er komplett untendurch bei mir. Ich konnte seine Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen, Hier finde ich es sehr schade, dass der Leser nie wirklich erfährt, wo das Problem bei Moritz liegt. Das hätte ich mir sehr gewünscht. Lieblingszitat (S.96): „Und die drei Prinzessinnen verloren einander. Es passierte nicht am ersten Tag, natürlich nicht, auch nicht am zweiten, es geschah nach und nach.“ Fazit: „Schwebezustand“ war ein schönes Jugendbuch für zwischendurch. Es ist kein Buch, welches ich unbedingt nochmal lesen müsste, aber es ist auch keins, bei dem ich bereue, es gelesen zu haben. Es war einfach mal etwas anderes und doch irgendwie auf seine Art und Weise besonders. Auch wenn manche Handlungsstränge für mich nicht verständlich und nachvollziehbar waren, so hat das Buch dennoch 4 Sterne verdient!

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  • Melancholischer Jugendroman

    Schwebezustand

    Gwendolyn22

    11. October 2017 um 09:57

    Inhalt: Andreas Jungwirth beschreibt in seinem Roman „Schwebezustand“ einen Ausschnitt aus dem Leben der 14jährigen Sophie. In schwiergen Verhältnissen lebend, porträtiert er ihre Sorgen und Nöte, die sich zwischen ihren besten Freundinnen, der ersten Liebe, Klamotten und schwierigen Beziehungsverhältnissen ihrer Eltern bewegen. Irgendwann steht sie zwischen zwei Jungs, die sehr unterschiedlich sind. Wie wird sie sich entscheiden? Meine Meinung: Mir hat das Buch mit seinem melancholischen Tonfall ganz gut gefallen. Sophie wird authentisch beschrieben und auch ihre Gefühlswelt kann man gut verstehen. Auch alle anderen Charaktere sind schön entworfen und ihr Verhalten nachvollziehbar beschrieben worden. Sophie macht im Verlauf des Romans eine Entwicklung durch, die m.E. Passend dargestellt wird. Dass die Thematik Homosexualität aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet wird - vom „Nichtsahnenden Paul“ über Sophie, die weiß, dass der Hausmeister schwul ist und gar nichts dabei findet, bis hin zum „Alten, der das selbst immer noch peinlich findet“- finde ich positiv. Unterbrochen wird die Erzählung aus Sicht Sophies immer wieder von Pauls Tagebucheinträgen, die ebenfalls sehr eindrücklich die Emotionen des Jungen beleuchten. Was ich etwas vermisst habe, war zwischendurch ein roter Faden. Durch viele kurze Sätze ergibt sich ein etwas abgehackter Erzählstil, der so manchen Lesefluss unterbricht und auf Dauer monoton wirkt. Einige wirklich spannende Passagen wechseln sich mit langwierigen deskriptiven Episoden ab. Mehr Gespräche von der Art gegen Ende des Romans mit Sophies Freundinnen über das Verliebtsein hätte ich schön gefunden. Mein Fazit: Ein nachdenklich machender melancholischer Jugendroman, der verschiedene Aspekte der Pubertät beleuchtet. Mir fehlte allerdings das optimistische „Leuchten“, eine weitaus positivere Sicht am Ende des Romans über das Deprimierende in Sophies Welt hinaus, ein Ausblick, der den „Schwebezustand“ noch lesenswerter machen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen würde. Danke, lieber Andreas, für das Buch und die Möglichkeit zur Teilnahme an der Leserunde!

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  • Ich bin zu alt für das Buch ...

    Schwebezustand

    GrueneRonja

    02. October 2017 um 17:25

    Manchmal gibt es so Momente, da komme ich mir alt vor. Zum Beispiel wenn ich erzähle, dass ich ein mal im meinem Leben Schule geschwänzt habe. Und zwar um zu einer Demo gegen Bush und den Irakkrieg zu gehen. Und wenn dann die Antwort kommt „Das war vor zwei Präsidenten!“, dann, ja dann!, fühle ich mich alt. Oder aber wenn ich ein Buch lese und nur denke „Was für eine gequirlte Teenie … mist.“ Nicht, dass das Buch schlecht ist. Ich komme nur mit den Teeniedramen nicht zurecht. Beste Freundinnen, die sich wegen eines Jungen streiten. Es mag sein, dass es daran liegt, dass die Protagonisten 14 sind und ich schon mehr als doppelt so alt. Wer meinen Blog verfolgt weiß aber, dass ich hauptsächlich Jugendbücher lese. Aber dieses hier ist mir irgendwie zu jung. Zu banal. Der Schreibstil ist sehr flüssig, nur über einige Formulierungen oder Wörter stolper ich ab und an und bin mir nicht sicher, ob sie falsch sind oder mit Absicht so gemeint. Spannung wird durch die Tagebucheinträge von Paul erzeugt. Und wie es weitergeht, kann ich leider nicht sagen, denn ich habe die Geduld mit Sophie, Vanessa und Jonas verloren. Es tut mir leid, aber das Buch ist so gar nicht meins. Ich fühle mich schlichtweg zu alt dafür.

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  • Ein Mädchen zwischen zwei Jungs

    Schwebezustand

    LeseratteAnni

    01. October 2017 um 18:47

    Zum Cover: Das Cover passt perfekt zum Titel, aber die die beiden Jugendlichen auf dem Bild passen nicht so gut zu den Personen im Buch. Außerdem sehen sie schon sehr viel älter aus als im Buch, denn in der Geschichte wird von zwei Vierzehnjährigen erzählt. Zum Inhalt: Sophie hat es nicht leicht. Bei ihren Eltern läuft es nicht mehr und dann hat sie auch noch Streit mit ihrer besten Freundin Vanessa. Die hat nämlich einen Freund und Sophie fühlt sich allein gelassen. Bis zu dem Moment, als sie Moritz trifft. Der ist 19, fährt Auto und mit ihm kann Sophie alles vergessen.  Mit ihm kurvt sie sie durch die Gegend und lässt los. Aber da ist auch noch Paul. Das Buch ist in der dritten Person geschrieben. Moritz kam relativ schnell ins Spiel. Aber oft kamen Tagebucheinträge von einem Jungen namens Paul. Er schreibt seine Gedanken und was er erlebt in ein Heft. Seine Mutter liegt im Koma und er wohnt bei seinem Opa, den er kaum kennt. Als er Sophie sieht und auch noch entdeckt, dass sie im gleichem Wohnhaus wie er lebt, kann er nur noch an sie denken. Ich mochte Paul sehr und fand ihn nett. Meine Meinung: Das Buch war okay, aber es hat mich nicht richtig umgehauen. Ich fand den Schreibstil unspektakulär  und auch einige Charakter haben mich gestört.  Zum Beispiel Sophies beste Freundin Vanessa. Sie war total oberflächlich und egoistisch. Außerdem hatte ich meine Probleme mit Moritz. Ich glaube nicht, dass sich ein Neunzehnjähriger für eine Vierzehnjährige interessiert und ich glaube auch, dass Neunzehnjährige Besseres zu tun haben als mit den Auto durch die Gegend zu düsen. Und dann hat Moritz einige Dinge getan, sodass ich ihn am Ende für einen Verrückten gehalten habe! Ich bin mit der Geschichte nicht richtig warm geworden und einen roten Faden habe ich nur schwach erkannt. Am liebsten waren mir die Textstellen, in denen von Sophie und Paul auf dem Dach des Wohnhauses erzählt wurden. Fazit: Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen, aber ich bin mir sicher, dass es genug Fans finden wird. Ich vergebe 2, 5  Blumen und runde auf 3 auf.  

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  • In der Schwebe

    Schwebezustand

    maximilian0127

    30. September 2017 um 14:48

    Bin zufällig auf diese Buch gestoßen und obwohl ich kein Jugendlicher mehr bin, habe ich es ziemlich gerne gelesen. Jungwirth schreibt kein Wort zu viel und vor allem kann er gut Figuren zeichnen, Szenen entwickeln und knappe, prägnante Dialoge schreiben. Vieles ist nicht ausgesprochen, aber man weiß genau, was gemeint ist. Manches ist nicht aufgelöst und bleibt in der Schwebe.

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