Schwebezustand

von Andreas Jungwirth 
3,3 Sterne bei28 Bewertungen
Schwebezustand
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Positiv (14):
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Tolles Juegndbuch

Kritisch (7):
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Inhaltsangabe zu "Schwebezustand"

Ein Mädchen zwischen zwei Jungs

Seit ihre beste Freundin einen Freund hat, fühlt Sophie sich immer öfter wie das fünfte Rad am Wagen. Das wird anders, als sie Moritz trifft. Der ist schon 19, fährt ein schnelles Auto, ist cool. Mit ihm kommt Sophie sich völlig losgelöst vor, weit weg von allem – dem Zoff mit ihrer Freundin, der Trennung ihrer Eltern. Doch als es darauf ankommt, ist nicht Moritz, sondern Paul für sie da. Und Paul kennt sich aus damit, wenn alles in der Schwebe ist ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570310816
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:11.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Liz-liebt-buechers avatar
    Liz-liebt-buechervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Juegndbuch
    Erinnerung an die Prinzipien im Leben

    Schwebezustand ist meiner Meinung nach ein schönes Jugendbuch, welches nochmal an die Grundlegenden Prinzipien im Leben erinnert. Man merkt, das Liebe wichtiger ist, als beispielsweise nur ein schnelles Auto. Der Schreibstil ist auch gut, da man zwischendurch diese Notizen hat, welche sich später erklären, denn sie sind anfangs etwas unverständlich. Dieses Jugendbuch ist, denke ich, eine gute Abwechslung vom Alltag. Daher gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen, da es stellenweise leicht durchschaubar war.

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    Sternschnuppi15s avatar
    Sternschnuppi15vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Unrealistisch und vermittelt falsche Werte...
    Unrealistisch und vermittelt falsche Werte...

    INHALT:
    Sophies Leben verläuft momentan nicht so wie geplant. Neben der Trennung ihrer Eltern, hat Sophie sich auch noch mit ihrer besten Freundin Vanessa gestritten, die nur noch Augen für ihren neuen Freund hat. Die 14-jährige Sophie fühlt sich allein, bis sie auf den 19-jährigen Moritz trifft. Zusammen mit Moritz verbringt sie viel Zeit. Doch plötzlich wendet sich Moritz von ihr ab und Sophie versteht die Welt nicht mehr. Nur der gleichaltrige Paul scheint sie und ihre Probleme zu verstehen...

    MEINE MEINUNG:

    Ich weiß irgendwie gar nicht so richtig wo ich anfangen soll...

    Mir persönlich hat die Geschichte überhaupt nicht gefallen.
    Obwohl die Protagonistin 14 Jahre alt ist, kam ich mir vor wie im Kindergarten. Sophies Verhalten erinnert eher an das einer 5-Jährigen. Sie ist sehr naiv und denkt nicht über ihre Handlungen nach.
    Doch ich konnte mich nicht nur mit Sophie, sondern auch mit den anderen Charakteren, überhaupt nicht anfreunden. Moritz konnte ich genauso wenig leiden. Ich konnte seine Handlungssprünge nicht nachvollziehen und genausowenig, warum Sophie sein Verhalten akzeptiert. Generell glaube ich auch nicht, dass sich ein 19-Jähriger für eine 14-Jährige interessiert und den ganzen Tag nur damit angibt, wie schnell sein Auto doch fahren kann.
    Darüber hinaus war die Geschichte von Paul unrealistisch und nicht gut ausgearbeitet.

    Der Handlungsverlauf hatte kein Hand und Fuß und immer wieder wurden neue unnötige Handlungsstränge eingeworfen. Besonders gegen Ende des Buches wurde alles so absurd und ich dachte ich bin im falschem Film. Zudem kam das Ende sehr abrupt, sodass ich das Gefühl hatte, der Autor hat keine Lust mehr weiterzuschreiben.
    Ebenfalls muss ich dazu sagen, dass der Klappentext vorab schon zu viel verrät und somit zusätzlich jegliche Überraschung genommen und nicht viel Neues erzählt wird.

    Der Schreibstil war leider nicht wirklich flüssig zu lesen. Unter anderem wurde die indirekte Rede häufig nicht gekennzeichnet, was zu Verwirrung geführt hat...
    Da die Er-Form gewählt wurde, bleiben jegliche Emotionen vollkommen aus.

    Es tut mir leid, aber zusammenfassend muss ich sagen, dass mir das ganze Buch überhaupt nicht gefallen hat.
    Wahrscheinlich war ich auch einfach schon ein paar Jährchen zu alt, aber selbst jüngeren Lesern würde ich von diesem Buch abraten. Es werden falsche Werte vermittelt und unangemessenes Verhalten wird als akzeptabel angesehen...

    FAZIT:
    Ein sehr unrealistisches Buch, das ich leider nicht weiterempfehlen kann.

    Ich vergebe leider nur 1 von 5 Sternschnuppen!

    * Vielen Dank an den Verlag, der mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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    Michaela_04032001s avatar
    Michaela_04032001vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Schön gestaltete Geschichte für junge Jugendliche :)
    Rezension: Schwebezustand- von Andreas Jungwirth

    Klappentext:
    Seit ihre beste Freundin einen Freund hat, fühlt Sophie sich immer öfter wie das fünfte Rad am Wagen. Das wird anders, als sie Moritz trifft. Der ist schon 19, fährt ein schnelles Auto, ist cool. Mit ihm kommt Sophie sich völlig losgelöst vor, weit weg von allem- den Zoff mit ihrer Freundin, der Trennung ihrer Eltern. Doch als es darauf ankommt, ist nicht Moritz, sondern Paul für sie da. Und Paul kennt sich aus damit, wenn alles in der Schwebe ist...

    Meine Meinung zum Buch:
    Gesamt fand ich das Buch nicht schlecht, doch ich kann auch nicht überzeugt davon sagen, dass es ein soooo tolles Buch ist :D Man kann es lesen und die Geschichte ist trotzdem interessant.

    Mein Fazit:
    Es ist interessant, die Geschichte mal gelesen zu haben. :)

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    JosBuecherblogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Irgendwie komisch, aber okay für zwischendurch
    Guter Schreibstil, allerdings nicht meine liebste Geschichte

    Dieses Buch habe ich schon vor einigen Tagen vom Bloggerportal zugeschickt bekommen, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken möchte.

    Die Protagonistin in diesem Buch ist Sophie, eine Jugendliche in Wien. Da ihre Mutter oft arbeiten ist und es auch mit ihrem Vater schwierig ist, kann ich verstehen, dass sie einsam ist und auch Aufmerksamkeit braucht. Allerdings wirkte sie manchmal wirklich extrem naiv und ich konnte sie manchmal auch nicht so wirklich nachvollziehen. Außerdem hat sie manchmal ein paar Aktionen durchgezogen, die ich nicht verstanden habe und auch für äußerst merkwürdig hielt.

    Paul hingegen wirkte sympathischer und auch deutlich realistischer. Ich fand es schön, dass er seine Gefühle und Gedanken seinem Tagebuch anvertraut hat und auch deutlich offener durchs Leben ging als Sophie.

    Manche Szenen haben mich etwas verwirrt, wie zum Beispiel, dass Jonas schon Motorrad fahren kann. Ist er schon so viel älter oder ist das einfach in Wien erlaubt? Solche Szenen kamen etwas öfter vor und haben mich auch etwas verwirrt.

    Der Schreibstil insgesamt hat mir ganz gut gefallen. Die Schrift war relativ groß und das Buch dünn, so dass ich gut durchgekommen bin. Allerdings waren, wie schon gesagt, die Charaktere und die Geschichte jetzt nicht so meine Optimalvorstellung. Deswegen war es leider nicht so richtig etwas für mich, allerdings ist es auch nicht besonders negativ aufgefallen.

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    fjihzrgiuws avatar
    fjihzrgiuwvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mal was für zwischendurch
    schebezustand

    AUTOR: Andreas Jungwirth
    TITEL: schwebezustand
    VERLAG: cbt
    SEITENZAHL: 316
    ERSCHEINUNGSDATUM: 11.09.2017
    SPRACHE: Deutsch


    Darum geht es:
    Seit ihre beste Freundin einen Freund hat, fühlt Sophie sich immer öfter wie das fünfte Rad am Wagen. Das wird anders, als sie Moritz trifft. Der ist schon 19, fährt ein schnelles Auto, ist cool.
    Mit ihm kommt Sophie sich völlig losgelöst vor, weit weg von allem - dem Zoff mit ihrer Freundin, der Trennung ihrer Eltern. Doch als es darauf ankommt, ist nicht Moritz, sondern Paul für sie da.
    Und Paul kennt sich aus damit, wenn alles in der Schwebe ist....


    Meinung:
    Ich fand das Buch am anfang sehr toll. Ich fand den Schreibstil sehr locker, leicht und flüssig. Die meisten Charakthere, so wie auch die Protagonistin ( Sophie ) sehr toll. Ich konnte mich gut mit Sophie idenfizieren. Nur bei einigen Situationen habe ich sie nicht verstanden...Von Ihren zwei beiden besten Freundinnen ( Vanessa und Susa ) fand ich nur Susa sehr sympathisch. Die andere Vanessa, war mir am Anfang sehr zickig und hochnäsig. Z.b. konnte ich nicht verstehen warum Sophie, sich mit so einer zicke befreundet.
    Genauso wie Vanessa s Freund Jonas fand ich sehr wie man es jetzt s sagt: "Fuckboy" - mäßig.
    Die Tagebuch einträge von Paul war für mich sehr interessant.


    Fazit:
    Ich finde das Buch war sehr toll für zwischendurch.
    Der Schreibstil hat mir auch sehr doll gefallen!
    Ich hätte das Buch jetzt 5 STERNE gegeben, aber da ich viel zu gerne, am Ende noch über Moritz erfahren hätte, kriegt das Buch von mir 4/5 Sternen.
    Lg Mobina

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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Moritz und Sophie und Paul
    ein ernster Jugendroman

    Bei Sophie läuft es gerade nicht so gut. Sie hat Ärger mit ihrer besten Freundin und auch ihre Eltern scheinen sich nicht mehr so gut miteinander zu verstehen... Was für ein augenscheinlicher Glücksfall, dass sie Moritz trifft. Der ist um einiges älter und fährt ein ziemlich schnelles Auto. Da kommt sie sich endlich ziemlich losgelöst von allem vor.


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es ernst und tiefgründig und alles andere als oberflächlich und gewollt lustig ist, so wie viele Jugendbücher in denen die Protagonisten 15 Jahre alt sind. Ich finde, Sophie ist eine gelungene Protagonisten. Ich zumindest konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Man merkte förmlich wie sehr ihr das alles zusetzt: der Ärger mit der Freundin, mit den Eltern und dann auch noch der Stress mit den Jungs. 


    Die Aufteilung des Buches in drei große Abschnitte und viele kleine, kürzere Kapitel empfinde ich ebenfalls als sehr gelungen. Dadurch ließ sich der Roman wirklich schnell lesen. ich fand es vor allem toll, dass so viele verschiedene Themen in dem Buch untergebracht wurden, ohne dass es zu überladen wirkte. Ich mochte auch, dass man gemerkt hat, dass das Buch in Österreich spielt. Es gibt zwar nicht sehr viele Unterschiede zu Deutschland, aber ein wenig anders ist es schon.


    Empfehlen würde ich den Roman Jugendlichen ab 14 Jahren und natürlich auch erwachsenen Leserinnen und Lesern, die sich gerne mit tiefgründigeren Problemen bei Jugendlichen auseinander setzen.

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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Moritz und Sophie und Paul
    ein ernster Jugendroman

    Bei Sophie läuft es gerade nicht so gut. Sie hat Ärger mit ihrer besten Freundin und auch ihre Eltern scheinen sich nicht mehr so gut miteinander zu verstehen... Was für ein augenscheinlicher Glücksfall, dass sie Moritz trifft. Der ist um einiges älter und fährt ein ziemlich schnelles Auto. Da kommt sie sich endlich ziemlich losgelöst von allem vor.


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es ernst und tiefgründig und alles andere als oberflächlich und gewollt lustig ist, so wie viele Jugendbücher in denen die Protagonisten 15 Jahre alt sind. Ich finde, Sophie ist eine gelungene Protagonisten. Ich zumindest konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Man merkte förmlich wie sehr ihr das alles zusetzt: der Ärger mit der Freundin, mit den Eltern und dann auch noch der Stress mit den Jungs. 


    Die Aufteilung des Buches in drei große Abschnitte und viele kleine, kürzere Kapitel empfinde ich ebenfalls als sehr gelungen. Dadurch ließ sich der Roman wirklich schnell lesen. ich fand es vor allem toll, dass so viele verschiedene Themen in dem Buch untergebracht wurden, ohne dass es zu überladen wirkte. Ich mochte auch, dass man gemerkt hat, dass das Buch in Österreich spielt. Es gibt zwar nicht sehr viele Unterschiede zu Deutschland, aber ein wenig anders ist es schon.


    Empfehlen würde ich den Roman Jugendlichen ab 14 Jahren und natürlich auch erwachsenen Leserinnen und Lesern, die sich gerne mit tiefgründigeren Problemen bei Jugendlichen auseinander setzen.

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    leseninchens avatar
    leseninchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tiefgründiger als gedacht!
    Rezension zum Buch „Schwebezustand“ von Andreas Jungwirth

    „Glaubt ihr, man kann in zwei Menschen gleichzeitig verliebt sein?“ Diese Frage stellt sich Sophie, die Protagonistin des zweiten Jugendbuchs von Andreas Jungwirth, das im Oktober 2017 beim cbt Verlag erschienen ist und den Namen „Schwebzustand“ trägt. Das Taschenbuch umfasst circa 300 Seiten und ist in drei Teile gegliedert. Auch dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde gelesen und war doch überrascht, dass die Handlung mehr Tiefe besitzt, als ich ursprünglich erwartet hatte.


    Inhalt – Worum geht es? 


    In der Geschichte dreht sich alles darum, dass Sophies kleine Welt zerbricht, weil plötzlich nichts mehr ist, wie es einmal war: Eigentlich waren Vanessa, Susa und Sophie immer die drei Prinzessinnen, die Unzertrennlichen. Seit Vanessa mit Jonas zusammen ist, ändert sich alles. Plötzlich scheint Vanessa kaum noch Interesse an ihren Freundinnen zu haben. Und auch zwischen Sophies Eltern kriselt es. Wie gut, dass sie Moritz kennenlernt. Er ist schon 19, hat ein eigenes Auto und wirkt scheint von Sophie begeistert zu sein. Doch dann verhält er sich auf einmal merkwürdig und Sophie lernt Paul kennen. Paul, der ganz genau weiß, wie sich Sophie fühlt, weil auch seine Welt momentan in einer Art Schwebezustand ist. Und so kommt es, wie es kommen muss und Sophie steht plötzlich zwischen zwei Jungs... Wird sie die richtige Entscheidung treffen?


    Persönliche Beurteilung


    Das Buch liest sich mühelos und einfach, sodass man die gut 300 Seiten auch problemlos in einem Rutsch lesen kann, wenn man denn die Zeit dafür hat. Die einzelnen Kapitel sind zwar lang, aber es gibt des Öfteren kurze Abschnitte, sodass man bei Bedarf auch kleine Pausen einlegen kann, wenn man möchte. In dieser Geschichte war mir nicht jede Figur sympathisch. Gerade Moritz kam mir von Anfang an sehr seltsam und merkwürdig vor, was sich auch im Laufe der Geschichte nicht geändert hat. Mit Paul hatte ich hingegen sofort großes Mitgefühl und fand ihn sehr sympathisch und auch süß. Auch Sophie war für mich eine große Sympathieträgerin, da sie ihr Schicksal stets erhobenen Hauptes trägt. Ihre Freundin Susa ist für mich während der ganzen Handlung etwas blass geblieben, von diesem Charakter hätte ich mir etwas mehr Facettenreichtum gewünscht. Vanessas Handlungen und Aussagen entsprachen für mich denen eines typischen Teenies. Aber auch hier wären ein paar mehr Facetten und wirklich prägnante Charakterzüge vielleicht schön gewesen, um sich besser in sie hineinzuversetzen. 


    Der Autor Andreas Jungwirth nutzt in seinem Buch hin und wieder ein paar österreichische Wörter oder Phrasen, die den Lesefluss meiner Meinung nach aber nicht gestört haben. Im Gegenteil, für mich hat das nur die Authentizität der Geschichte unterstrichen, die schließlich auch in Österreich handelt. Auch die Jugendsprache spielt in einem Jugendroman natürlich eine Rolle, allerdings empfand ich sie hier als sehr dezent und ebenfalls nicht als störend. Insbesondere im zweiten Teil hat der Autor mich überrascht, denn plötzlich zeigte das Buch eine Tiefe, die ich so nicht erwartet hatte. Die Seiten plätscherten nun nicht mehr so dahin, sondern es wurde richtig spannend. Der dritte Teil, insbesondere das Ende, war für mich dann aber leider etwas enttäuschend. Es blieben einige Fragen etwas ungeklärt und auch wenn ich durch die Leserunde weiß, dass der Autor genau das beabsichtigt hat, hätte mich mir etwas anderes gewünscht und finde, dass die Geschichte nicht richtig zu Ende erzählt wurde.


    Fazit 


    Alles in allem fand ich das Buch super, um es nebenher zu lesen, weil es eben nicht allzu viel Konzentration erforderte. Deshalb war es ideal zum Entspannen und Abschalten und ließ sich auch nach einem langen Arbeitstag noch gut lesen. Ich denke, viele Jugendliche, aber auch junge Erwachsene können sich in die einzelnen Protagonisten hineinversetzen, weil sie selbst Ähnliches erleben oder erlebt haben, und werden daher Freude an der Lektüre des Buches haben. Teilweise war mir die Story dann doch ein bisschen zu abgedreht und gerade wegen des für mich nicht zufriedenstellenden Endes muss ich leider ein Sternchen abziehen. Weiterempfehlen kann ich es aber dennoch.

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    MelEs avatar
    MelEvor einem Jahr
    Paul oder doch lieber Moritz? Sophie muss sich entscheiden

    "Schwebezustand" sprach mich durch das erfrischende Cover und den Klappentext an. Meine Erwartungen wurden zwar nicht komplett erfüllt, aber dennoch ist der Roman lesenswert, denn die Story nimmt interessante Wendungen, die anfangs anders dargestellt wurden. Der Titel des Romans wird sinnig, sobald man sich auf die Story einlässt und bekommt eine Mehrfachbedeutung, die vom Autor großartig verwoben werden konnte. Die Protagonistin Sophie muss mehrfach Entscheidungen treffen und bereitet sich langsam aber stetig darauf vor, erwachsen zu werden. Für die angegebene Zielgruppe ist es meiner Meinung nach nur bedingt geeignet, da sich die wenigsten Kids mit 12 Jahren mit Sophie identifizieren können. Ich persönlich würde das Lesealter auf 16 Jahre hochschrauben. 
    Die Story an sich ist definitiv gelungen, denn Sophies Probleme sind gelungen dargestellt und auch Paul ist eine wunderbar gezeichnete Person. Einige Tabuthemen werden detailliert ausgeschmückt, denn Paul sich urplötzlich in Obhut seines Großvaters befindet. Dieser verhält sich recht eigentümlich und kann scheinbar nicht aus seiner Haut.  Auch zum Ende hin ist dieser nicht sehr offen, aber es wird klar, warum er sich so verhält und sich auch ein wenig abkapselt. Trotzdem ist er derjenige, der zur Hilfe eilt, als es erforderlich wird. Zum Glück für Paul sind es andere Personen, die sich ihm gegenüber liebenswert und wohltuend verhalten. Um Dinge zu verarbeiten beginnt er Tagebuch zu schreiben und es verwundert nicht, dass viele Sätze darin von Sophie handeln. Moritz hingegen ist zwar cool, aber es ist nur Show, denn dahinter steckt ein Typ, der eher beängstigt, als jemand zu sein mit dem man wirklich befreundet sein möchte. Sophie erkennt dieses fast zu spät. 
    Im Gesamtpaket war "Schwebezustand" ein sehr interessant dargestelltes Kinder - und Jugendbuch, welches ich zwar nicht unbedingt als angemessen empfand für die genannte Zielgruppe, dennoch konnte ich mich gut auf Protagonisten und Story einlassen. Gerne eine Leseempfehlung!

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    connychaoss avatar
    connychaosvor einem Jahr
    Hat mir leider nicht gefallen

    Bei der 14 jährigem Sophie läuft es gerade nicht gut. Die Eltern haben sich gerade getrennt, mit der besten Freundin kann sie darüber nicht reden. Denn diese hat einen Freund und nur noch Zeit für ihn. Auf einer Party lernt sie Moritz kennen, er ist bereits 19 und nimmt sie in seinem chicen Auto auf Spritztouren mit. Aber da ist auch noch Paul, er wohnt in Sophies Haus und ganz fasziniert von ihr. Der Schreibstil liest sich für mich leider nicht sehr flüssig, es werden viele österreichische Wörter benutzt und auch die Grammatik liest sich sehr ungewohnt. All das bringt mich aus dem Lesefluss und lässt mich viele Sätze mehrfach lesen. Mich konnte das Buch leider nicht begeistern. Mit den Figuren konnte ich mich gar nicht anfreunden. Sophie, die ja eigentlich die Hauptperson ist, weckte bei mir einfach keine Empfindungen. Auch die anderen Figuren blieben mir zu blass, viel erfährt man nicht über sie. Einen roten Faden in der Story konnte ich auch nicht erkennen. Insgesamt fehlten mir in der Story die Emotionen, es wurde für meinen Geschmack zu neutral erzählt. Erst zum Schluss, bei den Szenen mit Sophie und Paul auf dem Dach, kommen endlich mal Gefühle rüber. Aber ehrlich gesagt, hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar erhalten, hätte ich es wohl nach dem ersten Drittel abgebrochen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Für wen soll sich die 14-jährige Sophie nun entscheiden: Moritz oder Paul? Und warum läuft es mit den Freundinnen nicht mehr so gut? Das Buch streift viele kleine und große Probleme des Erwachsenwerdens – ohne zu viel Gefühlsduselei, dafür mit spannenden, unterhaltsamen Szenen. (Buchtipp von Heike Manssen in den Kieler Nachrichten, 22.9.2017)


    Klappentext:

    Seit ihre beste Freundin einen Freund hat, fühlt Sophie sich immer öfter wie das fünfte Rad am Wagen. Das wird anders, als sie Moritz trifft. Der ist schon 19, fährt ein schnelles Auto, ist cool. Mit ihm kommt Sophie sich völlig losgelöst vor, weit weg von allem - dem Zoff mit ihrer Freundin, der Trennung ihrer Eltern. Doch als es darauf ankommt, ist nicht Moritz, sondern Paul für sie da. Und Paul kennt sich aus damit, wenn alles in der Schwebe ist …



    Über die Hauptfiguren:

    Da ist Sophie. Bei ihr ist der Erzähler, er weiß, was sie tut, was sie sieht, was sie denkt. Sophie ist vierzehn. Sie hat zwei gute Freundinnen: Vanessa und Susa. Vanessa ist gerade verliebt, in Jonas. Susa findet Verlieben blöd. Sophie hat keine Erfahrung und weiß nicht recht, wie sie Verlieben finden soll. Ach ja: Sophie wohnt im neunten Stockwerk eines Hochhauses.

    Dann gibt es Paul. Paul ist ebenfalls vierzehn. Weil seine Mutter einen Unfall hatte und im Koma liegt, wohnt er bei seinem Großvater. Über den weiß er ziemlich wenig, weil er und Pauls Mutter bisher wenig Kontakt hatten. Der Großvater hat ein Geheimnis (das Paul natürlich herausfindet). Paul schreibt auf Anraten seines Lehrers Tagebuch. Erst findet er das doof, dann hilft es ihm tatsächlich mit seiner schwierigen Situation besser klar zu kommen. Bevor ich es vergesse: Paul wohnt im Parterre eines Hochhauses.

    Richtig vermutet: Paul und Sophie wohnen im selben Hochhaus, lernen sich im Laufe des Romans kennen und ... hm hm hm ... so viel kann ich verraten, das was in Pauls Tagebuch steht, hat eine zentrale Bedeutung für Sophie.

    Habt ihr einmal einen Typen / ein Mädchen kennengelernt, den / dir ihr total faszinierend gefunden habt, dann aber hat sich herausgestellt, er / sie ist ein Arschloch?

    So ein Typ ist Moritz. So geht es Sophie mit Moritz...


    Über mich, den Autor:

    Geboren bin ich in Linz an der Donau, in Österreich (1967). Ich habe Schauspiel in Wien studiert und habe etwa zehn Jahre als Schauspieler gearbeitet. Während der Zusammenarbeit mit dem Komponisten Wolfgang Heisig wurde das Schreiben immer wichtiger. Viele Jahre habe ich ausschließlich Theaterstück und Hörspiele geschrieben. 2014 veröffentlichte ich meinen ersten Jugendroman. „Schwebezustand“ ist mein zweites Buch. Vor zwei Tagen habe ich zum ersten Mal öffentlich daraus vorgelesen, vor 13 – und 14jährigen Schülern der IGS Mainspitze.
    (Mehr erfahrt ihr in der Vorstellungsrunde, und klar: Ihr könnt mich auch fragen!)


    Rahmenbedingungen für die Leserunde:


    Ihr könnt euch für 15 Rezensionsexemplare bewerben, bis einschließlich 30.9.2017. Für eure Bewerbung erzählt über eine Erfahrung mit einem Typen / einem Mädchen, in dem ihr euch total getäuscht habt. Es muss nicht nur so sein, dass ihr ihn / sie erst total toll fandet und dann enttäuscht worden seid. Es kann ja auch umgekehrt gewesen sein: Jemand war anfangs total unsympathisch und dann wurde er / sie euer bester Freund / eure beste Freundin.

    Das ist meine erste Leserunde. Und weil ich gespannt und neugierig bin, werde ich fleißig daran teilnehmen. Und wie gesagt: Fragt! Diskutiert! Fragt! Diskutiert!

    Und ach ja, erwartet keine romantische Liebesgeschichte, es ist (immer) ein wenig komplizieret...
    Zur Leserunde

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