Andreas Kätsch Chorea Huntington

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Inhaltsangabe zu „Chorea Huntington“ von Andreas Kätsch

„Wer aufgibt, wird nie Sieger, Und ein Sieger gibt nie auf.“ Dies ist kein gewöhnliches Buch! Es ist die wahre Lebensgeschichte, die nicht nur sehr traurige Ereignisse verbindet, sondern vor allem über den Mut und die Entschlossenheit eines Mannes erzählt, der trotz aller Hindernisse nie aufgegeben hat. Wir versuchen alle, unsere Probleme zu überwinden, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Trotz aller Schwierigkeiten können auch Sie sich aus jedem Tal herausarbeiten. Wir versuchen alle, unsere Wünsche zu verwirklichen und unser Leben so zu gestalten, wie wir es uns erträumen. Verwandeln Sie Ihre schmerzhaften Erfahrungen in einen brennenden Wunsch. Dieses Buch ist ein Ratgeber für alle, die eine ähnliche Situation erleben und vielleicht am Verzweifeln sind. Dieses Buch ist denen gewidmet, die Kraft und Hoffnung schöpfen möchten.

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  • Rezension zu "Chorea Huntington" von Andreas Kätsch

    Chorea Huntington
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. June 2011 um 06:58

    Klappentext: „Wer aufgibt, wird nie Sieger und ein Sieger gibt nie auf“ Dies ist kein gewöhnliches Buch! Es ist eine wahre Lebensgeschichte, die nicht nur sehr traurige Ereignisse verbindet, sondern vor allem über den Mut und die Entschlossenheit eines Mannes erzählt, der trotz aller Hindernisse nie aufgegeben hat. Wir versuchen alle, unsere Herausforderungen zu meistern. Trotz vieler Schwierigkeiten können auch Sie sich aus dem Tal herausarbeiten. Wir versuchen alle unsere Wünsche und Ziele zu verwirklichen und unser Leben so zu gestalten, wie wir es uns erträumen. Verwandeln Sie Ihre schmerzhaften Erfahrungen in einen brennenden Wunsch! Dieses Buch ist für Menschen, die eine ähnliche Situation erleben und vielleicht am Verzweifeln sind. Dieses Buch ist denen gewidmet, die Kraft und Hoffnung schöpfen möchten. Meine Meinung: Mit seinem Erstlingswerk erzählt der Autor Andreas Kätsch über sein Leben, nachdem seine Frau an „Chorea Huntington“ erkrankt ist. Diese Krankheit ist eine vererbbare Nervenkrankheit und tritt meist zwischen dem 30. und 40 Lebensjahr auf. Man kann diese Krankheit nicht heilen, sondern nur die Symptome lindern. Allerdings dreht es sich in diesem Buch nicht hauptsächlich um diese Krankheit. Viel mehr berichtet Andreas Kätsch hier über seinen Kampf mit den Behörden, sein Leben mit seinem kleinen Sohn als alleinerziehender Vater und auch über den Umgang mit der Krankheit seiner Frau und deren Auswirkungen. Gleich zu Beginn klärt der Autor über Chorea Huntington auf, in dem er dem Leser Fakten über die Diagnose, Symptome und Verlauf präsentiert. Über seine Frau selbst berichtet er erst viel später in diesem Buch und beschreibt schockierende Erlebnisse, die dem Leser einen leichten Einblick in die folgenschwere Krankheit gibt. Der Schreibstil ist recht einfach und emotional, der Leser bekommt schnell das Gefühl, das der Autor tatsächlich über Erlebtes berichtet.Es kommen sehr viele Dialoge drin vor. Ab und an ließen sich Wiederholungsfehler finden und was mich persönlich beim Lesen störte, waren die Umschreibungen für seine Kollegin zum Beispiel. Auf der einen Seite hat man das Gefühl die Personen, die ebenfalls aus seinem Umfeld in diesem Buch eine Rolle spielen, schnell kennenzulernen, doch wirkte auf mich die Bezeichnung „Lieblingskollegin“ sehr störend und befremdlich. Dies bremste mir den Lesefluss oft aus. Fazit: Auf 182 Seiten berichtet Andreas Kätsch über sein Leben mit und nach der Diagnose seiner Frau. Er verschönt nichts und berichtet mitten aus dem Leben. Wer also einen reinen Ratgeber zu dieser Krankheit sucht, ist hiermit völlig falsch beraten. Dieses Buch richtet sich eher an betroffene Angehörige, die vielleicht etwas Mut und Verständnis finden möchten. Andreas Kätsch wurde 1969 geboren. Chorea Huntington ist sein Erstlingswerk. (Quelle: Roman: Chorea Huntington plus eigene Anmerkung)

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  • Rezension zu "Chorea Huntington" von Andreas Kätsch

    Chorea Huntington
    andreaskaetsch

    andreaskaetsch

    01. January 2010 um 14:11

    Bericht aus der Zeitung BAZ Verfasser Heike Wahrlich: Von einem Tag auf den anderen ist im Leben von Andreas Kätsch nichts mehr wie es bislang war. Nur vier Tage nach Einzug der dreiköpfigen Familie in die neue Wohnung in Brühl, bricht Chorea Huntington bei seiner Frau mit einer alles überrollenden Macht aus. Das zerschlagene Geschirr, zerschnittene Bekleidung, zerstörte Möbel: Die verwüstete Wohnung steht geradezu sinnbildlich dafür, dass die Welt, wie Andreas Kätsch sie bislang kannte, in tausend Scherben zerspringt. Seine Geschichte hat der heute 40-Jährige aufgeschrieben. „Chorea Huntington – Krieg im Wohnzimmer“ schildert die traurigen Ereignisse dieser Zeit eindringlich und ist zugleich ein „Mutmacher-Buch“. Chorea Huntington, erst ein halbes Jahr weiß Andreas Kätsch durch Zufall von der Erbkrankheit in der Familie seiner Frau erfahren. Das ganze Ausmaß wird ihm allmählich nach dem katastrophalen Ausbruch der Krankheit im Dezember 2006 klar. „Die Mama sei komisch in letzter Zeit“, hatte auch der damals neunjährige Sohn in den Wochen davor bemerkt. Die Mutter litt an Stimmungsschwankungen, war verwirrt, konnte das Gleichgewicht nicht halten. „Am helllichten Tag betrunken“, tuschelten die Nachbarn. Zu dem Arzttermin, zu dem Andreas Kätsch seine Frau nach langen Gesprächen überreden konnte, kommt es nicht mehr. Die Nervenkrankheit ist ausgebrochen, in dieser Nacht im Dezember fährt Andreas Kätsch seine tobende Frau direkt ins Kreiskrankenhaus nach Schwetzingen. Sie erkennt Mann und Sohn nur noch streckenweise. Im Krankenhaus erfährt der Familienvater von einem Verwandten seiner Frau, dass die bislang tot geglaubte Schwiegermutter seit Jahren in einem Heim gepflegt wird. Auch bei ihr ist Chorea Huntington ausgebrochen, die Tanten seiner Frau sind ebenfalls betroffen. Andreas Kätsch ist geschockt. Selbstvorwürfe, nicht schon eher gehandelt zu haben, mischen sich Verzweiflung aber auch Wut auf seine Frau, die ihm in der langjährigen Partnerschaft die Erbkrankheit verschwiegen hat. Im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden in Wiesloch wird er erstmals ausführlich über die Krankheit, die im Volksmund als „Veitstanz“ bezeichnet wird, aufgeklärt. Kätsch wird klar, dass ein langer und schmerzvoller Abschied bevorsteht. Als der Verkaufsleiter einer Mannheimer Bäckerei seine Frau in die Psychiatrie und später in ein Pflegeheim einweisen lässt, gibt es wieder Gerede. Er habe sie fallen lassen“, heißt es mal mehr mal weniger unverhohlen. „Viele Menschen entwickeln ihre eigene Wahrheit, darum habe ich das Buch geschrieben“, so Kätsch, der sich sehr wohl klar darüber ist, dass er viel von sich und seiner Familie preisgegeben hat. Doch er verfolgt mit der Veröffentlichung auch noch andere Ziele. Er will von der Krankheit betroffenen Familien Mut machen. „Verschafft euch Klarheit“, lautet seine ganz persönliche Botschaft. Denn auch wenn Chorea Huntington bis heute nicht heilbar ist, kann der Ausbruch doch verzögert werden, und er setzt sich für einen offenen Umgang mit der Krankheit ein, gerade im Hinblick auf einen möglichen Kinderwunsch. Sein Erstlingswerk ist zugleich ein „Mutmacher-Buch“, verbunden mit dem Dank an die Menschen, in erster Linie Kollegen, Freunde aber auch gänzlich Fremde, die ihn auf diesem Weg begleitet haben und immer noch begleiten. Ihnen und seiner eigenen kraftvollen Einstellung „Wer aufgibt wird nie Sieger, und ein Sieger gibt nie auf“, hat Andreas Kätsch es zu verdanken, dass er und sein Sohn heute wieder zur Normalität zurück gefunden haben. Dass man das Schicksal annehmen kann, ohne sich ihm zu ergeben. "Chorea Huntington – Krieg im Wohnzimmer" ist mit der ISBN-Nummer 978-3-86870-096-1 im ReDiRoma-Verlag erschienen. www.rediroma-verlag.de www.andreaskaetsch.de

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