Andreas Külzer Byzanz

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Inhaltsangabe zu „Byzanz“ von Andreas Külzer

Byzanz: Das andere Mittelalter Während das Weströmische Reich im 5. Jahrhundert n. Chr. von wandernden Völkern überrannt wurde, stand das oströmische Imperium noch am Anfang seiner Blüte: Unter Kaiser Justinian stieg das Byzantinische Reich zu einer wahren Weltmacht auf. Zu seinen Glanzzeiten beherrschte es sogar weite Teile des Mittel- und Schwarzmeerraums. Doch Byzanz musste sich in seiner mehr als 1000-jährigen Geschichte auch einiger mächtiger Gegner erwehren, bis es 1453 – schon längst reduziert auf das Stadtgebiet Konstantinopels – letztlich von den Osmanen eingenommen wurde. Der Byzanz-Experte Andreas Külzer beleuchtet kompetent und unterhaltsam die wechselvolle Geschichte des Reichs. Sein Blick auf Gesellschaft und Alltag, Verwaltung und Kirche, Kunst und Architektur hilft dem Leser, das Klischee eines dekadenten Reichs zu hinterfragen und ein faszinierendes Phänomen der Geschichte näher kennenzulernen.

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  • Rezension zu "Byzanz" von Andreas Külzer

    Byzanz
    affler

    affler

    12. September 2012 um 06:54

    Inhalt / Fazit: Nachdem das weströmische Reich im 5. Jahrhundert auseinanderbrach, lebte das oströmische Reich noch über 1000 Jahre weiter. Die Werte und Normen, die römische Kultur und alles was das weströmische Reich in Wirtschaft und Kultur ausgemacht hat, lebte in der östlichen Reichshälfte weiter. Doch war das oströmische Reich gefangen zwischen zwei Welten. Ein Bein stand in Europa und mit dem anderen war es in Asien vertreten. Ein Gefangener zwischen Morgen- und Abendland, zwischen zwei Kulturen und Kontinenten. Ein Fluch oder ein Segen!? ... Der Autor, Professor für Byzantinistik, stellt in diesem Buch sehr akribisch die Geschichte dieses großartigen Reichs von seinen Anfängen, über seine Höhen und Tiefen bis zu seinem Ende dar. Dabei bestand Byzanz nicht nur mehr als 1000 Jahre, sondern prägte auch das Abend- genauso wie das Morgenland wie kein anderes Reich vor oder nach ihm. Natürlich ist es verständlich, dass dieses Buch mit seinen 180 Seiten nicht alle Themen zu genüge abhandeln kann. Doch schafft es Andreas Külzer gekonnt den Werdegang Byzanz, begonnen als Großreich und geendet am 29.5.1453 als Stadtstaat, als auch seine kulturellen, wirtschaftlichen und religiösen Ereignisse, die prägend wie keine anderen waren, aufzugreifen und detailreich darzustellen. Dabei gibt er dem Leser einen kurzen, aber dennoch prägnanten und informativen Einblick und regt mit vielen Quellenangaben zum Weiterforschen an! Das Buch kommt wie auch seine Brüder aus der "TheissWissenKompakt-Reihe" mit einem schönen Einband, einer Zeittafel, Gebietskarten sowie vielen Farbillustrationen daher, die gekonnt die beschriebenen Informationen und Aussagen abrunden und unterstreichen. Wenn ein Thema in deutschen Geschichtsbüchern kaum Einhalt gefunden hat, dann ist es das Byzantinische Reich. Ein Grund mag sicherlich sein, dass es nicht 100prozentig zu Europa zählt. Es ist vielmehr ein kulturell übergreifendes Reich mit einem Bein in Europa und dem anderen in Asien. Durch dieses Buch erhält der Leser viele tiefgreifende Einblicke in das mysteriöse Byzanz und wie es sich nach und nach von seinem großen Bruder in Europa entfernt hat. Es hat sich eine neue, an den Orient angepasste Kultur und Lebensweise entwickelt, die aus der Geschichte nicht mehr wegzudenken wäre! Ein Buch, das ich nicht nur wegen seiner Thematik, sondern auch wegen der Fülle an weiterführender Literatur allen geschichtsinteressierten Lesern weiterempfehlen kann.

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