Andreas Kieling

 4.6 Sterne bei 97 Bewertungen
Autor von Ein deutscher Wandersommer, Durchs wilde Deutschland und weiteren Büchern.
Andreas Kieling

Lebenslauf von Andreas Kieling

Andreas Kieling wurde 1959 in Gotha geboren. Er floh mit sechzehn aus der DDR. Seit 1990 bereist er als vielfach preisgekrönter Dokumentarfilmer die Welt und kam vor allem Wildtieren besonders nahe. Er lebt mit seiner Familie in der Eifel. Dem Publikum ist er durch vielfältige TV-Auftritte als Deutschlands Tierexperte Nr. 1 bekannt.

Neue Bücher

Im Bann der wilden Tiere

 (2)
Neu erschienen am 10.10.2018 als Hardcover bei National Geographic Deutschland.

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Ein deutscher Wandersommer

Ein deutscher Wandersommer

 (33)
Erschienen am 01.03.2011
Durchs wilde Deutschland

Durchs wilde Deutschland

 (13)
Erschienen am 12.03.2012
Meine Expeditionen zu den Letzten ihrer Art

Meine Expeditionen zu den Letzten ihrer Art

 (10)
Erschienen am 01.01.2011
Bären, Lachse, wilde Wasser

Bären, Lachse, wilde Wasser

 (7)
Erschienen am 01.01.2009
Maikäfer können am längsten

Maikäfer können am längsten

 (5)
Erschienen am 08.06.2015
Im Bann der Bären

Im Bann der Bären

 (5)
Erschienen am 14.09.2015
Durch Deutschland wandern

Durch Deutschland wandern

 (4)
Erschienen am 16.04.2013

Neue Rezensionen zu Andreas Kieling

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Rezension zu "Im Bann der wilden Tiere" von Andreas Kieling

Faszinierende Momente in Fotografien gebannt
michael_lehmann-papevor 9 Tagen

Faszinierende Momente in Fotografien gebannt

Schon lange hat Andreas Kieling sein Lebensthema (und damit auch seinen Lebensstil) entdeckt.

Draußen sein. Am besten in unwegsamer Natur. Geduld haben. Wirken lassen. Und Tiere in ihrem natürlichen Umfeld beobachten, diesen so nahekommen, wie es irgend möglich ist.
Und das auf allen Kontinenten, weltweit.

Der vorliegende Bildband gibt nun einen profunden Einblick in die Breite seiner Suche und seiner Expeditionen, kündet aber ebenso auch von der immensen Geduld, derer es bedarf, nahe genug an wildlebende Tiere heranzukommen, in besonderen Fällen diese an die eigene Gegenwart bestmöglich zu gewöhnen.

Mit Fotografien in hoher Qualität und mit umfassender Aussagekraft ist es daher ein Vergnügen und regt oft und oft zum Staunen an, Andreas Kieling auf seinen Reisen und in seinen Eindrücken begleiten zu können.

Mit wilden Grizzlys in Amerika? Wild und gefährlich, aber einen ebenso hohen Schwierigkeitsgrad stellen dabei Beobachtungen im heimischen Gefilde dar, wenn Andreas Kieling Luchse im Wald oder wilde Steinböcke in den Hochalpen aufsucht.

Die letzten Löwen Asiens tauchen im Verlauf des Bildbandes ebenso auf, wie Königstiger in Indien oder der berühmte, seltene, schwer zu findende (Kieling hat ihn gefunden) sibirischer Tiger. Bis dahin, mit den größten Krokodilen der Welt zu tauchen.

Erfahrung braucht es, keine Frage, und dennoch bleibt es faszinierend, dass Kieling mit bekannt jagenden und ihre Beute tötenden Tieren in solch räumlicher Nähe mit seiner Kamera kommuniziert und unbeschadet bisher immer zurückgekehrt ist.

Was für den Betrachter einen Gewinn darstellt, denn in solch naher Form wird man schwerlich andere Autoren und Fotografen finden, welche den entsprechend gefährlichen und scheuen Tieren so nahekommen.

Sehr empfehlenswert.

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Im Bann der wilden Tiere" von Andreas Kieling

‚Als Junge hatte ich einen uralten Atlas geschenkt bekommen [...].'
sabatayn76vor 19 Tagen

‚Als Junge hatte ich einen uralten Atlas geschenkt bekommen, auf dem tatsächlich noch Gebiete eingezeichnet waren, die man zu der damaligen Zeit noch nicht wirklich kannte. [...] Diese Orte hatten mich damals magisch angezogen.‘ (Seite 23)

Seit 28 Jahren bereist Andreas Kieling die Welt, um die faszinierendsten Tiere zu fotografieren. Sein Bildband ‚Im Bann der wilden Tiere‘ stellt die 20 aufregendsten Begegnungen und die wichtigsten Tiere vor.

Der Leser begleitet Kieling z.B. zu den Grizzlybären in Alaska, den Luchsen in Deutschland, den Äthiopischen Wölfen, den Östlichen Flachlandgorillas im Kongo, den Saiga-Antilopen in Kasachstan, den Riesenseeadlern in Japan, den Komodowaranen in Indonesien und den Salzwasserkrokodilen in Australien.

Ich habe schon einige Bücher von Kieling gelesen, die ich zum Teil großartig gefunden habe (‚Ein deutscher Wandersommer‘, ‚Meine Expeditionen zu den Letzten ihrer Art‘, ‚Sehnsucht Wald‘), von denen ich aber bisweilen auch schwer enttäuscht war ('Yukon-River-Saga'). ‚Im Bann der wilden Tiere‘ gehört eindeutig in die erste Kategorie, und mir hat das Lesen und Betrachten der Bilder großen Spaß gemacht.

Die großformatigen Bilder lassen den Betrachter regelrecht an Kielings Expeditionen teilhaben, und ich fand es immer wieder erstaunlich, wie nah dran Kieling ist, wie sehr er sich auf die Tiere einlässt und dass er scheinbar keinerlei Berührungsängste hat.

Die Begegnungen mit den Tieren schildert Kieling auf sehr lebendige Weise. Ich fand diese Ausführungen sehr aufregend und sehr bewegend, seinen Beobachtungssinn faszinierend und und seine Abenteuer spektakulär.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Tiere, Tierfotografie und außergewöhnliche Reportagen mag.

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Hundertmorgenwalds avatar

Rezension zu "Ein deutscher Wandersommer" von Andreas Kieling

Sehr informativ
Hundertmorgenwaldvor 10 Monaten

Inhalt:

Andreas Kieling läuft mit seiner Hündin Cleo, zum 20. Jahrestag des Mauerfalls, die ehemalige innerdeutsche Grenze ab. Vom Dreiländereck (Tschechei, DDR, BRD) bis hoch an die Ostsee - 1400 Kilometer. Eine Entfernung, wie von Bremen nach Florenz.
Für ihn wird es eine sehr emotionale Erfahrung, da er in der DDR aufgewachsen und mit 16 Jahren alleine geflohen ist.

Andreas Kieling ist einer der bekanntesten deutschen Tierfilmer und arbeitete früher als Förster und Jäger.
So erfahren wir viel über die Natur und die Tiere. So gibt es auch in Deutschland Flussperlenmuscheln und er erklärt eindrücklich, was für Folgen die Pestizide auf die Umwelt und die Tiere haben. Wir lernen einiges über unsere Wald und was es (negatives) aussagt, wenn wir eine Wiese voller Pusteblumen sehen.

Natürlich lernen wir auch einiges über die Grenze und die DDR.
1 Kilometer Grenze soll die DDR eine Millionen DDR-Mark gekostet haben. 30.000 Soldaten hatten täglich Dienst, dazu 3000 "freiwillige Helfer". 872 Todesopfer.
Im Ort Mödlareuth mit 40 Einwohnern führte die Mauer 41 Jahre mitten durch die Ortschaft.
Kieling begegnet auch einem Mann, der 2 Jahre Knast bekommen hat, weil er 5 Flaschen Bier aus seiner Lieblingskneipe im Osten holen wollte.

Er erzählt auch von seiner schwierigen Kindheit und wie ihm schließlich die Flucht gelang.

In der Mitte des Buches sind einige Fotos von unterwegs abgebildet.

Meine Meinung:

Für mich war es eine sehr informative und unterhaltsame Reise.
Wobei ich die erste Hälfte des Buches spannender fand als die zweite.
In der ersten Hälfte haben sich die Naturerzählungen/-erklärungen stark mit den DDR-Geschichten abgewechselt. Ich würde auch sagen, der Schwerpunkt des Buches liegt auf der ersten Hälfte des Weges. Nachdem er in Niedersachsen angekommen ist, passiert nicht mehr ganz so viel.

Spannend fand ich auch, mehr über Cleo als Schweißhund zu erfahren und wie die Ausbildung aussieht.
Ich habe mich eh in Cleo verliebt. Cleo stellt immer wieder so einiges an und bringt dadurch Humor in die Geschichte. An einer Stelle habe ich mich vor Lachen gar nicht mehr eingekriegt.

Ich habe schon "Bären, Lachs und wildes Wasser" von ihm gelesen, doch das hier hat mir noch viel besser gefallen.

Fazit:
Ein sehr lehrreiches Buch mit Unterhaltungswert.

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