Andreas Kieling Bären, Lachse, wilde Wasser

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Inhaltsangabe zu „Bären, Lachse, wilde Wasser“ von Andreas Kieling

Abenteuer Wildnis: 3200 Kilometer lang ist der Yukon, die Lebensader Alaskas und Kanadas. Für Andreas Kieling, Deutschlands bekanntesten Tierfilmer und Bärenexperten, und seine Familie wird die aufregende Reise von den Quellen bis zur Beringsee zur existenziellen Erfahrung. Grizzlys und Elche kreuzen ihren Weg, und sie erleben die Urgewalt des Yukon. Das spannend erzählte Dokument einer einzigartigen Reise – Thema von Kielings großem ARD-Dreiteiler »Abenteuer Yukon«.
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  • Rezension zu "Bären, Lachse, wilde Wasser" von Andreas Kieling

    Bären, Lachse, wilde Wasser
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. May 2012 um 13:02

    Nach "Ein deutscher Wandersommer" habe ich nun auch "Bären, Lachse, wilde Wasser – als junge Familie durch Kanada und Alaska" von Andreas Kieling gelesen und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht worden. Auch in diesem Buch schafft es Herr Kieling wieder seine Leser mit auf seine Reise durch die wilde Landschaft Kanadas und Alaskas zu nehmen. Sofort fühlt man sich beim Lesen wieder so, als würde man Seite an Seite mit der Familie Kieling und ihrem Hund Cita, die wilde Landschaft erkunden, Land und Leute kennen lernen und auf die Pirsch gehen um wilde Tiere zu beobachten oder auf den Spuren des Goldrauschs zu wandeln... . Auf seine bekanntlich sehr sympathische und kompetente Art und Weise beschreibt Andreas Kieling die Wegstrecke, die er zum Teil allein mit Hündin Cita und zum Teil mit seiner Familie, Ehefrau Birgit und den beiden Söhnen Erik (11) und Thore (6) zurückgelegt hat. Das erfrischende und authentische dabei ist, das er bei seinen Schilderungen nichts beschönigt und oder gut redet. Die junge Familie schippert mit einem kleinen Segelboot den Yukon River hoch, ohne Kontakt zur Außenwelt (gut ein Notfunkgerät haben sie dabei, allein wegen der Kinder...) ohne fließend warm Wasser oder sonstige Annehmlichkeiten unserer zivilisierten Welt, zusammen gepfercht auf engstem Raum. Klar gibt es hier Ängste in der wilden Landschaft mit Raubtieren um einen herum, klar gibt es Konflikte über mehrere Wochen auf engstem Raum, ohne die Möglichkeit einander mal aus dem Weg zu gehen, aber gerade weil Andreas Kieling solche Situationen nicht verschweigt und dazu steht auch als Vater und Ehemann seine Fehler zu haben, macht es das Buch um so lesenswerter und sympathischer. Man fühlt mit, man leidet mit und man freut sich mit und ich für meinen Teil kann den Frust, die Ängste und die Wut die seiner Ehefrau Birgit manchmal auf ihn schiebt, sehr gut nachvollziehen. Dennoch finde ich es wundervoll, dass Herr Kieling seinen zwei Söhnen ein solches Erlebnis ermöglicht hat, denn das sind Eindrücke die heute die wenigsten Kinder noch geboten bekommen, auch wenn sie manchmal grenzwertig waren. Ein wirklich sehr lesenswerter Reisebericht, mit beeindruckenden Fotografien im Mittelteil der Buches.

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