Andreas Kieling Yukon-River-Saga

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Inhaltsangabe zu „Yukon-River-Saga“ von Andreas Kieling

Zwei Männer und eine Frau brechen auf zum Abenteuer ihres Lebens: 3200 Kilometer Fahrt im Kanu auf dem legendären Yukon River durch die unzugängliche Wildnis Kanadas und Alaskas. Zwei der Teilnehmer steigen unterwegs aus... nur Andreas Kieling hält bis zum Schluß durch. Nach einem halben Jahr erreicht er die Beringsee. Die Wildnis, Bären, Kälte, Eis, Stromschnellen lassen die Reise zu einem Abenteuer auf Leben und Tod werden.
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    Yukon-River-Saga

    sabatayn76

    26. March 2014 um 22:30

    Inhalt: Andreas Kieling bricht auf zu einer abenteuerlichen Reise: gemeinsam mit seiner Freundin Birgit, seinem Freund Michael und seinem Jagdhund Kim startet er in Atlin/Kanada, an der Quelle des Yukon River, und paddelt den Fluss hinunter. Sein Ziel ist die 3200km entfernte Mündung des Flusses in der Beringstraße. Nach 6 Monaten erreicht Andreas Kieling die Mündung - allein und um einige Erfahrungen reicher. Mein Eindruck: Ich habe bereits 'Meine Expeditionen zu den Letzten ihrer Art' von Andreas Kieling gelesen und war damals recht begeistert von seinen Abenteuern und seinen Erzählungen. 'Yukon-River-Saga' hat mir weniger gut gefallen, vor allem hat mich gestört, dass Andreas Kieling gegenüber seinen Mitmenschen oft barsch ist, Vorurteile hat und xenophob ist. Ich bin mir nicht ganz sicher, wieso sich der Autor selbst in so schlechtes Licht rückt: er ist ungerecht, ungehalten, egozentrisch, arrogant und schlichtweg unsympathisch. Das mag zwar ehrlich sein, aber ich fand es unglaublich anstrengend. Mir hat die Lektüre deshalb über weite Strecken wenig Spaß gemacht, und ich habe mich regelrecht über den Autor und seine Ansichten geärgert. Man findet beim Lesen immer wieder Infos zu Flora, Fauna und Landschaft, aber meistens erzählt Andreas Kieling von Dingen, die mir egal sind und die mich in keinster Weise interessieren: von seinem Liebesleben, von seinen Streitereien, von seinen Beziehungsproblemen. Dass er sich als Atheist bezeichnet, aber an nordische Götter glaubt und denkt, ein Atheist glaube nur nicht an den christlichen Gott, dass er einen herbstlich gefärbten Wald als Nadelwald bezeichnet und dass er sich als Tierfreund darstellt, der allerdings Jagen sein Hobby nennt, sind noch ein paar andere Dinge, die mich beim Lesen gestört haben. Mein Resümee: 'Yukon-River-Saga' hat mich enttäuscht, denn ich mochte ein anderes Buch des Autors, die Reise klang extrem spannend und mich interessiert die Region (Kanada, Alaska, Polarkreis) sehr. Leider ist das Buch eine Ansammlung von schlechter Laune, Xenophobie und Nebensächlichkeiten.

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