Till Türmer und die Angst vor dem Tod

von Andreas Klaene 
3,9 Sterne bei8 Bewertungen
Till Türmer und die Angst vor dem Tod
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (5):
Dions avatar

Wunderschöne Sprache, gewaltiges Thema!

Kritisch (2):
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Das Buch hat mich leider nicht erreicht...

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Inhaltsangabe zu "Till Türmer und die Angst vor dem Tod"

Band 1 der epubli Jubiläumsedition
Wenn er mehr über sie gewusst hätte, hätte Till die Finger von ihr gelassen. Aber er sieht zunächst nur die ausgesprochen attraktiven Seiten dieser Sarah Sternfeld. Aus seiner Beziehung zu ihr wird mehr als eine erotische Romanze in den Weiten ostfriesischer Küstenlandschaft. Als Till begreift, dass Sarah ihr Geld mit dem Tod verdient, gerät er in eine beklemmende Gefühlslage.
Mit grotesk-komischen Momenten und respektvollem Humor bricht das Buch Berührungsängste vor dem Tod. Nicht zuletzt die ergreifenden und würdevollen Szenen aus Sarahs Arbeitsalltag sind ein liebevolles Lehrstück über das Leben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746766485
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:292 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:01.10.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Till Türmer

    Eigentlich hat Till Türmer sein Leben bestens im Griff. Sein Talent ist es, sich in die heiklen Probleme seiner privaten Auftraggeber einzufühlen, für die er als Journalist recherchiert und schreibt. Nur die Themen Tod und Sterben meidet er wie eine ansteckende Krankheit. Nicht zufällig ist die Nordseeküste sein Zuhause, denn in der Weite Ostfrieslands kann er seine Ängste von sich wegschieben. Als er sich in die attraktive Sarah Sternfeld verliebt, ahnt er nicht, dass ausgerechnet sie täglich mit Toten zu tun hat.

    Das Buch hat mich nicht überzeugt! Warum ich trotzdem 3 Sterne vergebe? Weil diese Buch uns näher an den Tod als natürlicher Bestandteil unseres Lebens heranführt.

    Viele schieben das Thema immer weit von sich. ausser man wird damit direkt konfrontiert oder man ist so alt, das man sich Gedanken um das unvermeidliche Ende macht. Der Autor überträgt die allgemeine Angst auf seinen Hauptprotagonisten und bringt uns so immer ein Stückchen näher an den Tod heran. Dies gelingt sehr gut, in Anbetracht dieses "grossen" Themas.

    Was mich nicht überzeugt hat: Vor allem die Personen des Buches. Sie blieben für mich farblos, unsympathisch und langweilig. Die Charaktere wurden nur schwach gezeichnet und strengten mich beim Lesen an, weshalb ich das Buch ganz oft zwischendrin weg gelegt habe und mich durchringen musste zu Ende zu lesen. Die Sprache des Autors ist eigentlich sehr gut, aber ich hatte oft das Gefühl das der Ton nicht zur Handlung passt. Irgendwie war es für mich unstimmig.

    Ich kann nur empfehlen sich selbst ein Urteil zu bilden, denn ich denke das Buch wird sehr unterschiedlich betrachtet!

     

     

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    Dions avatar
    Dionvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderschöne Sprache, gewaltiges Thema!
    Das Leben feiern.....

    Das Thema Tod beherrscht den Roman auf sehr ungewöhnliche Weise. Till hat Angst vor Sterbenden und dem Tod an sich. Als er die Bestatterin Sarah kennen und lieben lernt, gelingt es ihr nach und nach, Till die Annäherung an das sensible Thema zu ermöglichen.....

    Andreas Klaene hat das außergewöhnliche Talent, mit Worten Bilder zu malen. Ich habe dieses Buch nicht gelesen, ich habe in ihm gebadet. Ich hörte Musik, sah Bilder, spürte unterschiedlichste Emotionen. Mit dem Thema Tod geht der Autor sehr sensibel um,  er versteht es wunderbar, die Endlichkeit des Seins in tröstende und verständliche Worte zu verpacken. 

    Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich mit dem Roman fertig war. Nicht etwa, weil er schwer zu lesen ist, nein, ganz im Gegenteil: weil es Freude macht, manche Passagen immer und immer wieder zu lesen, sich auf Gedanken einzulassen, die im Alltag wohl selten Platz haben.

    Verdiente fünf Sterne!!!!!!!!!!!!

     


    Kommentare: 3
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    trollchens avatar
    trollchenvor 2 Jahren
    ich hatte mir ein wenig mehr erwartet

    Till Türmer und die Angst vor dem Tod
    Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem neobooks Self-Publishing für das Leseexemplar.
    Herausgeber ist Neopubli; Auflage: 1 (6. März 2016) und es hat 288 Seiten.
    Kurzinhalt: Eigentlich hat Till Türmer sein Leben bestens im Griff. Sein Talent ist es, sich in die heiklen Probleme seiner privaten Auftraggeber einzufühlen, für die er als Journalist recherchiert und schreibt. Nur die Themen Tod und Sterben meidet er wie eine ansteckende Krankheit. Nicht zufällig ist die Nordseeküste sein Zuhause, denn in der Weite Ostfrieslands kann er seine Ängste von sich wegschieben. Als er sich in die attraktive Sarah Sternfeld verliebt, ahnt er nicht, dass ausgerechnet sie täglich mit Toten zu tun hat. – www.andreasklaene.de – '›Leben und Sterben, das ist doch ein bisschen wie Nordsee‹, sagte sie. ›Wie das?‹ ›Bei Flut haben wir sie total lebendig. Bei Ebbe verschwindet sie wie eine, die stirbt. Aber sie kann die Flut nicht ohne die Ebbe haben, und so lieben wir sie.‹ In weiter Ferne lagen zwei Containerschiffe wie schwimmende Bleistifte auf dem Meer. Sie schienen sich kaum vom Fleck zu bewegen. Aber Till hatte auf einmal das Gefühl, dass er in seinen Gedanken durchaus einen Schritt weitergekommen war.'
    Meine Meinung: Ich hatte mit dem Buch sehr zu kämpfen, da es mich nicht so richtig erreicht hat. Denn ich wußte oftmals nicht, was das Buch mir erzählen möchte und die vielen Gedanken, die Till hatte, die waren zwar oft gut, aber sie waren mir eindeutig zu lang und ausgiebig. In kürzeren Varianten hätte es mir ein wenig besser gefallen. Irgendwie war auch die Geschichte zwischen Till, der mir sehr unsympathisch war, und Sarah ein wenig unterkühlt. Denn sie liefen zwar manchmal ein wenig humorvoll, angesichts der Schwere des Themas, nämlich dem Tod, aber doch sehr unausgewogen. Denn sie haben sich oft nicht richtig die Wahrheit gesagt und das finde ich nicht so toll. Die beiden waren für mich nicht so richtig greifbar, weil ich beide Charaktere nicht so richtig verstehen konnte. Till hatte auch so ein paar Stalkeraspekte, dass man nie wusste, was will er denn eigentlich.
    Das Thema Tod wurde gut herausgearbeitet und es hat mich an vielen Stellen zum Überlegen gezwungen und mir ein paar Tipps mitgegeben.
    Aber leider bin ich nicht in das Buch hereingekommen und die Handlung hielt mich nur sehr schwer am Lesen. Spannung gab es leider kaum. Ich vergebe noch 2 Sterne, ich hatte mir vom klappentext her ein wenig mehr erhofft.

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    Katharina240s avatar
    Katharina240vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dass mich gute Bücher fesseln kenne ich zum Glück, aber dieses Buch tut es gleich von der ersten Seite an! Hat Lieblingsbuch-Charakter!
    Wunderschön geschriebenes Buch, zum Lachen, auch zum Schaudern, bewegendes Thema!

    Das Buch hat mich in verschiedener Hinsicht beeindruckt: Die Sprache, in der es geschrieben ist, ist wunderschön und besonders. Sie ist leicht zu lesen und bietet gleichzeitig so schöne Bilder von der Natur und beschreibt den zwischenmenschlichen Kontakt so lebendig und facettenreich, dass das Buch eine große Lebenslust vermittelt! Till ist ein emotionaler Mensch, der die Welt aus seinen Augen ganz subjektiv beschreibt. Gerade an den verletzlichen Punkten haben wir sicher auch viel mit ihm gemein. Wir dürfen einen interessanten Menschen erleben, wie er mit seiner großen Lust auf das Leben auch das Thema Tod nicht ausblenden kann, da er merkt, dass auch dies immer wieder zum Leben dazugehört. 
    Das Buch ist ein großes Vergnügen! Zugleich schärft es die Wahrnehmung und lässt uns im Laufe der Lektüre etwas dazu gewinnen, das sich vorher vielleicht tot angefühlt hat, es nun aber nicht mehr ist. 

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    nellsches avatar
    nellschevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch hat mich leider nicht erreicht...
    Till Türmer und die Angst vor dem Tod

    Till Türmer ist ein wortgewandter Journalist. Aufgrund seiner Begabung, mit Wörtern das richtige Empfinden auszudrücken, schreibt er für Menschen Briefe, die sie so selbst nicht schreiben könnten. Doch es gibt Themen, die er meidet: Tod und Sterben. Als er die zauberhafte Sarah kennenlernt, weiß er noch nicht, dass sie täglich mit Toten zu tun hat. Umso schockierter ist er, als er es erfährt. Doch ihr zuliebe beschäftigt er sich immer mehr mit den Themen Tod und Sterben. Und erfährt dabei viel Neues über sich und das Leben allgemein.

    Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und ich war gespannt auf das Buch. Doch der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht wirklich leicht und ich wusste nicht, wo die Geschichte mich hinführen will. Den Schreibstil fand ich zu Anfang sehr anstrengend, weil ich den Gedanken einfach nicht so gut folgen konnte und alles ein wenig verworren war. Das hat sich dann in der zweiten Hälfte etwas gelegt, blieb jedoch stets anstrengend. Mit der Person Till Türmer wurde ich leider bis zum Ende nicht warm. Sein Verhalten, insbesondere Sarah gegenüber, konnte ich nicht verstehen. Er verhielt sich meiner Meinung nach manchmal wie ein Stalker, was ich sehr befremdlich und unsympathisch fand. Sarah dagegen fand ich freundlich und sympathisch beschrieben, jedoch auch nicht so ganz greifbar. Das Buch hat einige Botschaften, die nachdenklich machen, wie z.B. „zu begreifen, dass man nicht gelebt hat, ist viel schlimmer als der Tod selbst“ oder „das Wertvollste an einem Menschen ist die Erinnerung an ihn“. Ich habe zu diesem Buch überhaupt keinen Zugang gefunden und mich ziemlich durchgequält. Schade, ich hatte mir viel mehr erhofft. Ich kann daher leider nur zwei Sterne vergeben.

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    Stelze74s avatar
    Stelze74vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein leises Buch mit Botschaft!
    Ein leises Buch mit Botschaft!

    Andreas Klaene gibt dem Leser ein Buch in die Hand, welches ganz leise daherkommt und doch eine laute Botschaft hinterlässt. 

    Die Geschichte erzählt von Till Türmer, welcher wie die meisten Menschen, schlecht mit dem Sterben oder gar dem Tod umgehen kann. Till lernt Sarah kennen, sie verlieben sich schnell und heftig ineinander und können schon bald nicht mehr ohne einander. 
    Sarah allerdings hat durch ihren Beruf mit Sterben und Tod zu tun.
    Till steht vor einem Schneideweg - er weiß, dass er entweder etwas gegen seine Angst tun muß oder Sarah verliert. 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Dialoge packen den Leser und lassen ihn nachdenken. Die eigene Einstellung überdenken. 
    Man möchte sich viele Passagen im Buch markieren, um sie nicht mehr zu vergessen. 
    Der Schreibstil ist sehr angenehm. Ruhig, aber ergreifend. Ich musste lachen, aber an der ein oder anderen Stelle mit den Tränen kämpfen. 

    "Till Türmer und die Angst vor dem Tod" ist ein besonderes Buch, mit einer tollen Botschaft! Darum 5 Sterne!  

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    zusteffis avatar
    zusteffivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zuerst konnte ich die Geschichte nicht einordnen und mich nicht einfühlen, dann wurde ich jedoch positiv überrascht
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    andreasklaenes avatar
    andreasklaenevor 3 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    neobookss avatar
    Eigentlich hat Till Türmer sein Leben bestens im Griff. Sein Talent ist es, sich in die heiklen Probleme seiner privaten Auftraggeber einzufühlen, für die er als Journalist recherchiert und schreibt. Nur die Themen Tod und Sterben meidet er wie eine ansteckende Krankheit. Nicht zufällig ist die Nordseeküste sein Zuhause, denn in der Weite Ostfrieslands kann er seine Ängste von sich wegschieben. Als er sich in die attraktive Sarah Sternfeld verliebt, ahnt er nicht, dass ausgerechnet sie täglich mit Toten zu tun hat.

    Du möchtest in den Lostopf für eines von zehn ebooks hüpfen? 
    Dann beantworte einfach folgende Frage:
    Warst du schon einmal an der Nordseeküste? ;)
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