Andreas Knapp Die letzten Christen: Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten

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Inhaltsangabe zu „Die letzten Christen: Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten“ von Andreas Knapp

Eine Schreckensnachricht jagt die nächste: Die Terrorgruppe "Islamischer Staat" wütet im Nahen Osten. Die Bilder haben wir alle längst im Kopf. Was wir manchmal nicht im Blick haben: Dort steht die Wiege des christlichen Abendlandes, unserer Kultur. Andreas Knapp hat sich auf Spurensuche begeben und Flüchtlingslager im Norden des Irak besucht. Hier leben die letzten aramäischen Christen, Reste von Gemeinden, die auf eine fast 2000 Jahre alte Geschichte zurückblicken können. Das Erschreckende ist, dass der Völkermord an den aramäischen Christen schon vor mehr als 150 Jahren begann. Eine spannende Reiseerzählung und ein erschütternder Bericht, der auch hilft zu verstehen, warum die Menschen aus dem Nahen Osten zu uns fliehen.

Packend geschrieben, authentisch, ausgewogen. Die Dinge werden beim Namen genannt, aber niemals lieblos. Ein sehr gutes Buch.

— Dersucher
Dersucher

Eine Geschichte über unendliches Leid, die nix für schwache Nerven ist

— Yannah36
Yannah36

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    Die letzten Christen: Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten
    Dersucher

    Dersucher

    28. July 2017 um 15:16

    Der Autor beschreibt seine Begegnungen mit Christen aus dem Irak und Syrien und gibt ihnen Raum, Erlebtes zu berichten. Heraus kommt ein aktuelles, erschütterndes Buch. Geschrieben ohne politische Korrektheit, dafür aber mit Ehrlichkeit und Liebe.

  • Die letzten Christen - eine Leidensgeschichte

    Die letzten Christen: Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten
    Martinchen

    Martinchen

    19. January 2017 um 16:15

    "Nach drei Jahren Bauzeit ist es so weit: Die neue armenische Kirche in Mossul steht kurz vor der Einweihung. Doch Architekt Ziyad Hani muss miterleben, wie das kunstvoll entworfene Haus Gottes von islamischen Extremisten in die Luft gesprengt wird. Der Schmerz darüber steht dem inzwischen in Deutschland lebenden Christen noch immer ins Gesicht geschrieben. Der IS wütet im Nahen Osten, zerstört gezielt die Wiege des christlichen Abendlandes und damit unsere kulturellen Wurzeln. Andreas Knapp hat sich auf Spurensuche begeben und Flüchtlingslager im Norden des Irak besucht. Hier leben noch Christen, die bis heute die Sprache sprechen, die auch Jesus sprach. Aramäisch. Ihre erschütternden Augenzeugenberichte helfen uns zu verstehen, warum die Menschen aus dem Nahen Osten zu uns fliehen." Soweit der Klappentext. Das Cover zeigt das Innere einer offensichtlich bombardierten Kirche, wie sich an den kaputten Fensterscheiben und dem Schutt auf dem Boden erkennen lässt. Es ist in dunklen Tönen gehalten. Der Titel ist in weiß hervorgehoben, während der Name des Autors und der Untertitel in hellen Ton (grün oder braun?) gehalten ist, der sich im hochwertigen Einband wiederholt. Insgesamt sehr zurückhaltend, was gut zum Inhalt des Buches passt. Der Autor ist Priester und Schriftsteller und hat etliche Bücher erfolgreich veröffentlicht. Andreas Knapp beschreibt, ausgehend von persönlichen Begegnungen in seiner Nachbarschaft die Situation der Christen im Nahen Osten. Dies schafft der Autor äußerst eindrücklich anhand der persönlichen Geschichten der Betroffenen und aus eigner Anschauung während einer Reise in den Irak. Diese unternimmt Andreas Knapp ziemlich spontan im November 2015, um seinen Bekannten zur Trauerfeier dessen Vaters zu begleiten. Geschichte und Gegenwart der aramäischen Christen werden von Andreas Knapp in 19 Kapiteln lebendig, dennoch sachlich und differenziert beschrieben. Dabei spart er auch den Genozid und die Rolle der Deutschen dabei nicht aus. Wichtige Begriffe werden, dunkel unterlegt, direkt im Text erläutert. Dies habe ich als sehr hilfreich empfunden. Im letzten, dem 19. Kapitel fasst Andreas Knapp die Situation noch einmal zusammen und gibt Hinweise auf mögliche Lösungen. Ein kurzer Epilog zeigt, dass nicht nur wir Deutschen den Vertriebenen bei der Integration helfen können, sondern dass wir auch von ihnen lernen können: "Der Glaube bedeutet ihnen so unendlich viel, dass sie ihn um keinen Preis aufgeben wollen." (S. 233). Eine Karte auf der vorderen Innenseite und Literaturhinweise vervollständigen dieses sehr lesenswerte Buch. Inhaltlich ist dieses Buch eher schwierig. Einiges habe ich gewusst, die konkreten Auswirkungen und das Leid der einzelnen jedoch haben ein Ausmaß, dass ich mir nicht vorstellen konnte. Und nicht genug damit, dass die Christen in Syrien und dem Irak leiden müssen, in Deutschland ist es nicht viel anders. Die Muslime bedrohen die Christen in den Unterkünften, für die Deutschen sind alle Asylsuchenden Muslime. Dies scheint im Osten Deutschlands vielleicht noch ein wenig ausgeprägter, da hier nur eine Minderheit einer christlichen Kirche angehört. Mir ist nach der Lektüre völlig unverständlich, warum die Kirche in Europa sich nicht stärker für die aramäischen Christen einsetzt. Die Einführung hat Andreas Knapp "Den Stummen eine Stimme geben" betitelt. Und genau das tut er mit dem vorliegenden Buch, das mich sehr beeindruckt hat. Fazit: ein beeindruckendes, ein wichtiges und notwendiges Buch, dem ich viele Leser wünsche.

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  • Leiden, weil sie Christen sind

    Die letzten Christen: Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    16. December 2016 um 17:37

    Die Verarbeitung des Buches ist hochwertig.Der Schreibstil gefällt mir gut. Der Autor begibt sich mutig auf eine gefährliche Reise und lässt und nun an seinen Begegnungen teilhaben.Der Leser erfährt von vergangenen und aktuellen Schicksalen kaum vorstellbarer Zahlen. Dazu kommen die Erfahrungen einzelner Personen, die unweigerlich eine Reaktion des Lesers hervorrufen sollten. Ungläubiges Kopfschütteln, krampfhaftes Schlucken oder geschocktes Augenschließen habe ich selbst erlebt. Es mag sich jemand, der hier gut behütet in Deutschland aufgewachsen ist, kaum vorstellen, welche Grausamkeiten Menschen anderen Menschen antun können. Und dabei ist es mir persönlich egal, welcher Religion sie angehören.Ich finde das Buch wertvoll. Es hat mich einerseits dazu ermutig, die Augen noch offener zu Halten und gleichzeitig habe ich auch dazugelernt und neue Themen für mich erschlossen, die ich weiter erforschen möchte. Fazit: Absolut empfehlenswert

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  • Sehr erschreckende Wahrheit

    Die letzten Christen: Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten
    Yannah36

    Yannah36

    08. December 2016 um 17:46

    Ein Buch dessen Inhalt ich erst einmal sacken lassen musste, da der Inhalt sehr aufwühlend ist. Andreas Knapp beschreibt sehr eindrücklich und erschreckend das Leid der Christen im Nahen Osten, dabei gehen besonders die persönlichen Schicksale unter die Haut. Seine Wortwahl ist treffend und lebendig, so dass ich das Buch mehrmals aus der Hand legen musste, da mich das Leid überwältigte. Mir ist bzw. war klar, dass es den Christen in ihrer Herkunftsregion schlecht geht, aber das Leid, welches der Autor beschreibt ist einfach nur erschreckend und grausam. Meiner Meinung nach, hat der Autor aber genau dafür die passenden Worte gefunden. Durch seine Erlebnisberichte, ist man noch Näher am Geschehen und kann mit den Menschen mit fühlen. Besonders gut gefällt mir, der Grundton des Autors, er ist nie anklagend oder nachtragen. Außerdem verallgemeinert er nicht alle Muslime und beschimpft sie als Terroristen sondern berichtet auch von Muslimen die ihre christlichen Mitmenschen unterstützen. Den geschichtlichen Hintergrund, der im Buch erläutert wurde, ist meiner Meinung nach gut aufgearbeitet und extrem interessant, so kann ich nun einige Gedankengänge von Christen aus dem Nahem Osten aber auch Muslimen nach vollziehen.Besonders einprägend war für mich der Satz von Seite 199: " Wer Rache übt, wiederholt ja genau das, was ihm angetan wurde - oder verschlimmert es noch: Mann will es doppelt und dreifach zurückzahlen! Es beginnt eine endlose Spirale von Gewalt und Gegengewalt: ein Teufelskreis!" Dabei kann ich den Autor zu hundert Prozent zu stimmen.Am Ende gibt der Autor noch einmal eine Zusammenfassung des Buches und - dies gefällt mir am Besten - Aufforderungen wie man zur Integration von muslimischen Mitbürgern beitragen kann und so den Teufelskreis aus Gewalt zu unterbrechen.

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  • Ein Augenöffner-Buch!

    Die letzten Christen: Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    04. December 2016 um 17:23

    Dieses Buch war lange überfällig. Jedenfalls für mich. Nie hätte ich mir träumen lassen, daß es im Ursprungsland des christlichen Glaubens SO aussehen könnte. Natürlich weiß ich auch, daß diese Länder heute mohammedanisch sind, aber ich wußte nicht, daß es bis vor wenigen Jahrzehnten dort blühende christliche Gemeinden gab, ja, daß in manchen dieser Länder ein beträchtlicher Bevölkerungsteil Christen waren. Und nicht nur dem Namen nach, wie das leider bei uns häufig der Fall ist, sondern diese Menschen leben in der Tiefe für Jesus und bezahlen einen Blutzoll, den wir uns im "christlichen" Abendland gar nicht vorstellen können.Dieses Buch ist nicht angenehm zu lesen, es ist nicht "schön" in dem Sinn, aber es legt Fakten auf den Tisch, die einem sein ganzes Weltbild über den Haufen werfen. Und es ist wichtig, sich damit zu beschäftigen. Millionen Menschen sind vor allem im vergangenen Jahr zu uns gekommen - geflohen aus eben diesen Ländern. Aber die sind bei weitem nicht alle Mohammedaner. Viele von ihnen haben ihre christlichen Wurzeln, die bei weitem älter sind als unsere eigenen.Zwar hatte ich schon gehört, daß christliche Asylanten in den Unterkünften von mohammedanischen tyrannisiert werden, aber ich hatte nicht ermessen, daß das die Fortsetzung ihres alten Lebens vor der Flucht bedeutet. Christen sind dort Freiwild, das keine Rechte hat. Und manche Subjekte möchten das hier auf unserem Boden fortsetzen. Wir müssen klarstellen: Bei uns ist jeder willkommen, der in Frieden leben möchte - aber wir weigern uns, uns von denen instrumentalisieren zu lassen, die hier ein Kalifat errichten wollen! Trotz allem bekennt sich unser Land noch immer zum Erlöser der Menschen, der auf Golgatha sein Blut vergossen hat, um uns einen Weg in den Himmel zu bahnen. Und wer mit diesem Erlöser leben will, ist bei uns immer willkommen. Wer aber nur Terror bringen will, soll da hingehen, wo er herkommt!

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  • Gegen das Schweigen

    Die letzten Christen: Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten
    Liebes_Buch

    Liebes_Buch

    15. November 2016 um 17:07

    Dieses Buch gibt denen eine Stimme, die keine haben. Als ich vor Jahren in der Kirche hörte, dass Christen verfolgt werden, und das weitererzählte, wurde mir vorgeworfen, ich sei ein Rassist, der gegen Muslime hetzt. Und obwohl die Verfolgung der Christen dieses Jahr auch offiziell als Genozid anerkannt wurde, ist es in Deutschland einfach nicht opportun, dieses Verbrechen zu thematisieren. Um nicht als Nazis dazustehen, schauen wir weg und schweigen- irgendwie eine absurde Situation. Vor dem Hintergrund deutscher Geschichte schwer zu ertragen.Andreas Knapp ist ein Pastor aus Leipzig, der die Situation der Christen im Irak selber erlebt hat. Seine Eindrücke und die Erlebnisse der Christen beschreibt er in diesem Bericht. Er macht das mit viel Liebe gegenüber alle Seiten, sehr differenziert und sehr abgeklärt. Zum Verständnis erfährt der Leser die Geschichte der Christen in diesen Gebieten. Ich persönlich habe in der Schule nichts über die verhängnisvollen Verbindungen Deutschlands mit dem Islam gelernt. Nicht nur Hitler, sondern auch schon der Kaiser versuchten, mit Hilfe des Islams Macht zu erlangen. Besonders betroffen machen mich die Schilderungen der Flüchtlinge, die es nach Deutschland schaffen und dann hier weiter in Gefahr bleiben, weil die Mehrzahl der Flüchtlinge Muslime sind, die durch eine lange Geschichte- leider auch mit deutscher Hilfe- zum Hass gegen Christen (und Juden) erzogen wurden. Eine Tüte Gummibärchen reicht aus, um Gewalt auszulösen. Bitten um Hilfe der Christen in den Krisengebieten werden von der Bundesregierung genauso ignoriert wie von den Kirchen. Wenn Angela Merkel sagt, sie kenne die Angst der Christen vor dem Islam und sie sollen eben Liedzettel verteilen und Blockflöte spielen, dann weiss sie natürlich, dass christliche Liederzettel von Versen bereinigt sind, die im Widerspruch zum Islam stehen und dass Flöte zu spielen weder gegen Massenvergewaltigung noch Köpfung hilft. Ich bin enttäuscht, dass auch die Medien schweigen.So bleibt dieses wichtige und informative Buch tatsächlich ein einsames und kleines Zeugnis der Beachtung der Christenverfolgung, der Anteilnahme und eines Dialogversuches.Ich danke dem Autor, dem Verlag und wünsche dem Buch möglichst viele Leser.

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  • Leserunde zu "Die letzten Christen: Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten" von Andreas Knapp

    Die letzten Christen: Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der adeo-Verlag stellt drei Exemplare des Buches "Die letzten Christen: Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten" von Andreas Knapp zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag  für die Unterstützung der Leserunde! Zum Inhalt: "Nach drei Jahren Bauzeit ist es so weit: Die neue armenische Kirche in Mossul steht kurz vor der Einweihung. Doch Architekt Ziyad Hani muss miterleben, wie das kunstvoll entworfene Haus Gottes von islamischen Extremisten in die Luft gesprengt wird. Der Schmerz darüber steht dem inzwischen in Deutschland lebenden Christen noch immer ins Gesicht geschrieben. Der IS wütet im Nahen Osten, zerstört gezielt die Wiege des christlichen Abendlandes und damit unsere kulturellen Wurzeln. Andreas Knapp hat sich auf Spurensuche begeben und Flüchtlingslager im Norden des Irak besucht. Hier leben noch Christen, die bis heute die Sprache sprechen, die auch Jesus sprach. Aramäisch. Ihre erschütternden Augenzeugenberichte helfen uns zu verstehen, warum die Menschen aus dem Nahen Osten zu uns fliehen. " Hier ist der Link zur Leseprobe. Bitte bewerbt euch bis zum 11. November hier im Thread und beantwortet die Frage, warum euch die Flucht der Christen aus dem Nahen Osten interessiert. Wir bitten euch, vor eurer Bewerbung folgende Punkte zu berücksichtigen:  - Der Gewinner verpflichtet sich dazu, sich innerhalb von ca. 4 Wochen mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte auszutauschen und eine Rezension zu schreiben. - Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, deren Profil öffentlich ist und die mindestens eine Rezension in ihrem Profil haben. Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun. Eure Rezensionen könnt ihr sehr gerne auch auf anderen Internetseiten veröffentlichen.

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