Andreas Kollender

 4.4 Sterne bei 53 Bewertungen
Autor von Von allen guten Geistern, Kolbe und weiteren Büchern.
Autorenbild von Andreas Kollender (©F. Reinhold)

Lebenslauf von Andreas Kollender

Andreas Kollender wurde in Duisburg geboren, studierte in Düsseldorf Germanistik und Philosophie und arbeitete nebenbei auf dem Bau, im Einzelhandel und in einer Szenekneipe. Seit 1995 lebt er als freier Autor in Hamburg und leitet Kurse für literarisches Schreiben. Dazwischen immer wieder Reisen nach Nord­afrika, Asien, Mittelamerika und Europa, die sich eindrücklich in seinen Romanen widerspiegeln.

Neue Bücher

Der Russe

Erscheint am 01.06.2020 als Buch bei Literatur Quickie.

Alle Bücher von Andreas Kollender

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Cover des Buches Von allen guten Geistern9783865325754

Von allen guten Geistern

 (18)
Erschienen am 10.02.2017
Cover des Buches Kolbe9783865324894

Kolbe

 (14)
Erschienen am 03.07.2015
Cover des Buches Libertys Lächeln9783865326423

Libertys Lächeln

 (13)
Erschienen am 06.03.2019
Cover des Buches Teori9783293308442

Teori

 (3)
Erschienen am 06.11.2015
Cover des Buches Kolbe9783548288505

Kolbe

 (2)
Erschienen am 11.08.2017
Cover des Buches Das endlose Leben9783865326430

Das endlose Leben

 (1)
Erschienen am 06.03.2019
Cover des Buches Der Russe9783945453650

Der Russe

 (0)
Erscheint am 01.06.2020
Cover des Buches Mr. Crane9783865326850

Mr. Crane

 (0)
Erscheint am 09.09.2020

Neue Rezensionen zu Andreas Kollender

Neu

Rezension zu "Kolbe" von Andreas Kollender

Die Geschichte eines vergessenen Widerstandskämpfer
Isar-12vor 6 Monaten

"Kolbe" ist ein historischer Krimi von Andreas Kollender. Fritz Kolbe, ein Beamter des Auswärtigen Amt, hat regelmäßig Zugang zu hoch brisanten Dokumenten die er vernichten soll. Kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges wurde er nach Berlin zurückbeordert und muss täglich seine Aufgaben in einem ihm verhassten Regime erfüllen. Getrieben von dem Gedanken der Beseitigung Hitlers wird er für die Amerikaner zum Spion. Regelmäßig übermittelt er geheime Informationen, die es den Alliierten ermöglichen soll, Hitler zu eliminieren. Aber der Krieg geht weiter und erst kurz vor Kriegsende kann Fritz Kolbe mit seiner Geliebten Marlene und der Unterstützung des OSS (Office of Strategic Services) in Bern untertauchen. Endlich ist der Krieg zu Ende aber für Fritz Kolbe wird es niemals mehr wie vor dem Krieg. Dieser Roman von Andreas Kollender basiert auf wahren Gegebenheiten. Unter dem Decknamen George Wood schmuggelte Fritz Kolbe tatsächlich immer wieder Aktenmaterial in die Schweiz und lieferte den Amerikanern damit völlig uneigennützig ca. 1600 Dokumente. Nach dem Krieg blieb ihm aber jegliche Anerkennung verwehrt. Er konnte in Deutschland nie mehr richtig Fuß fassen und verstarb 1971 in Bern. Erst im September 2004 erfuhr er eine späte Ehrung, als der damalige Außenminister Joschka Fischer im Auswärtigen Amt einen Saal nach ihm benannte. Im Auswärtigen Amt wird er seitdem als Widerstandskämpfer anerkannt. Andreas Kollender bringt einem den Menschen Fritz Kolbe nah, mit jeder Zeile ist spürbar wie unsagbar gefährlich sein Handeln war. Ein Mensch, der während der gesamten Zeit des Krieges ein Doppelleben führen musste. Man wünscht ihm direkt als Leser ein Happy-End, aber die Realität kam anders. Der Schreibstil allerdings war teilweise für mich ein wenig anstrengend. Der Autor wechselt des öfteren innerhalb eines Kapitels die Zeit und den Handlungsort. Dies unterbrach immer wieder teils meinen Lesefluss und erforderte dann erhöhte Aufmerksamkeit. Zwar gibt es kleine Ungereimtheiten, aber in Summe war "Kolbe" für mich ein sehr interessantes Buch. Der Autor brachte mir einen bisher für mich unbekannten Menschen damit absolut näher, der sein Leben im Widerstand gegen das dritte Reich täglich riskierte.

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Rezension zu "Libertys Lächeln" von Andreas Kollender

Ein Roman über den Freiheitskämpfer Carl Schurz
SunshineBaby5vor einem Jahr

Carl Schurz war mir bis zu diesem Buch unbekannt. Der Autor Andreas Kollender hat sein Leben und damit verbunden auch den Freiheitskampf in Romanform gebracht. Der Roman spielt im 19. Jahrhundert, bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts. Carl Schurz kam gemeinsam mit seiner Frau nach Amerika und versuchte die dortigen Verhältnisse auf verschieden Weise zu verbessern. Die Figur wird eindrücklich beschrieben. Besonders beeindruckt hat mich aber das große Wissen des Autors, dass er dem Leser vermittelt. Die Sprache ist ungewöhnlich für einen Roman, da die Sätze kurz und präzise sind. Mit persönlich hat es aber sehr gut gefallen, da ich verschnörkelte Sprache nicht mag. Wer es also auch klare und deutliche Sprache bevorzugt, liegt bei diesem Roman richtig.

Insgesamt sehr empfehlenswert.

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Rezension zu "Libertys Lächeln" von Andreas Kollender

Auf einen Whisky mit Mark Twain
Mrs. Dallowayvor einem Jahr

Das Buch beginnt auf eine sehr angenehme Art und Weise. Ich fühle mich sehr wohl in der Geschichte und der Schreibstil lässt sich gut lesen und ist meiner Meinung nach der Zeit sehr angemessen.

Carl Schurz kannte ich bis dato noch nicht, aber wie sagt man so schön: Lesen bildet. Auswanderungen im Allgemeinen und nach Amerika im Besonderen fand ich schon immer ganz spannend. Vor allem hat mir hier alles gefallen, was mit seiner Familie zu tun hatte. Die Szene, wie er seine kleine Tochter im Arm hält werde ich so schnell nicht vergessen. Aber auch die Treffen mit den großen Persönlichkeiten der Weltgeschichte sind lesenswert!

Fazit:
Den Freiheitskämpfer Carl Schurz kannte ich bisher noch nicht und bin nun sehr froh, dass ich diese Wissenslücke auf eine solch angenehme Art und Weise schließen konnte.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Libertys Lächelnundefined

Hallo ihr Lieben!

neue Runde, neues Glück. Wir starten schon die nächste Leserunde, zu der wir euch natürlich ganz herzlich einladen. Diesmal ist das Buch, das wir mit euch besprechen wollen, "Libertys Lächeln" von unserem erfolgreichen Autor Andreas Kollender. Und jetzt kommt die besonders tolle Nachricht: Andreas Kollender wird selbst bei der Leserunde mit dabei sein!

Der Carl Schurz-Roman erscheint bei uns am 06. März und wir verlosen 15 Exemplare. Um an der Verlosung teilzunehmen, braucht ihr nur kurz die folgende Frage beantworten:
Lest ihr häufig Bücher, die auf wahren Geschichten basieren, oder ist das noch Neuland? (Keine der beiden Antworten wird einen Vor- oder Nachteil bei der Bewerbung bringen, ich bin nur neugierig!).
Die Bewerbungsfrist endet am 04.03.2019 und danach losen wir bei mehr als 15 BewerberInnen aus.

Die Leserunde wird wieder von mir betreut: Jessica. Ich werde leider nicht immer mitdiskutieren können, bemühe mich aber, am Ball zu bleiben und beantworte natürlich gerne alle Fragen, die ihr habt!


Aber worum geht es in Libertys Lächeln denn eigentlich?

»Carl nahm das Fernglas weg, rieb sich die Augen und setzte es wieder an. Hatte die Freiheitsstatue ihn angezwinkert?«

Carl Schurz ist dabei, als die 1848er Revolution in Deutschland scheitert. Er wird weltberühmt durch die Befreiung eines Revolutionsfreundes aus einem Gefängnis in Berlin. Mit seiner Frau Margarethe, die er auf der Flucht in London kennenlernt, wandert er nach Amerika aus. Dort eröffnet sie den ersten Kindergarten. Carl ist viel unterwegs, hält Reden, macht Wahlkampf für Lincoln, ist mit Twain befreundet, kämpft als Generalmajor im Bürgerkrieg für die Befreiung der Sklaven, wird Senator und als erster deutscher Einwanderer Innenminister. Schurz setzt sich für die Rechte der Indianer ein und gilt als einer der ersten Umweltaktivisten in den USA.

Andreas Kollender hat mit »Libertys Lächeln« einen packenden Roman über das Leben von Carl Schurz (1829 -1906) geschrieben. Schurz schmiedet mit Präsident Lincoln Pläne, die verwüsteten Südstaaten zu befrieden, er hilft seiner Frau bei der Arbeit im Kindergarten und redet in seinen späten Jahren mit Mark Twain nachts bei einem Glas Whisky über Liebe, Tod, Freiheit und Ideale.


Ich freue mich auf eine tolle Leserunde mit euch und bin gespannt, was für Diskussionen zustande kommen.
Viel Glück wünsche ich euch für die Bewerbungen!

Herzlich
Jessica
274 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Von allen guten Geisternundefined

Liebe Literaturbegeisterte!

 

Mein neuer Roman „Von allen guten Geistern“ ist im Pendragon Verlag erschienen. Jetzt wollen wir gerne eine Leserunden starten und euch herzlich dazu einladen.

„Von allen guten Geistern“ lehnt sich an das Leben des Arztes Ludwig Meyer an, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Reformer das Krankenhauswesen in Hamburg aufmischte. 1864 gründete Meyer die Heil- und Irrenanstalt Friedrichsberg im Hamburger Vorland. Friedrichsberg war die erste moderne Heilanstalt, in der mit geisteskranken Menschen human umgegangen wurde. Meyer „befreite“ seine Patienten. Und das war vielen seiner Zeitgenossen ein Dorn im Auge.

Der Roman erzählt, wie Meyer dazu kam, als einer der Ersten Psychologie zu studieren – seine Mutter wurde wegen schwerer Depressionen eingewiesen und hatte sich in den von Irren wimmelnden, verdreckten Kellern des Krankenhauses in Hamburg St. Georg das Leben genommen. Darüber möchte ich hier aber auch nicht zu viel verraten.

Meyer jedenfalls zieht los, traumatisiert und eingeschüchtert, aber er beißt sich durch das Studium – trotz aller teils gewaltsamer Anfechtungen. Er nimmt auch an der 1848er Revolution in Deutschland teil – er ist ein Mann der Freiheit. Sein Weg ist lang und steinig, nach vielen Jahren aber kehrt er nach Hamburg zurück und erkämpft sich eine Stelle im Krankenhaus St. Georg. Sofort beginnt er, Pläne für eine neue Anstalt zu schmieden: Friedrichsberg. Es gelingt – aber seinen bürgerlichen Feinden ist jedes Mittel recht, ihn zu Fall zu bringen…

„Von allen guten Geister“ ist, ähnlich wie der Vorgängerroman „Kolbe“, auch eine große Liebesgeschichte, die ebenfalls viel mit der Freiheitsliebe der Beteiligten Ludwig Meyer und Fanny Nielsen zu tun hat. Und neben Fanny gibt es in Friedrichsberg einen Patienten, den tobsüchtigen Willi Boysen, der Meyer sehr zu schaffen macht, weil er in diesem schier haltlosen Mann sein Alter Ego erkennen muss.

So spitzen sich die Dinge in der Anstalt immer weiter zu, bis es zur Katastrophe kommt. Meyer flieht. Über ein Jahrzehnt später kehrt er nach Hamburg zurück – an dieser Stelle beginnt der Roman. Es gibt viele offene Rechnungen…

Wir verlosen 15 Exemplare. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet einfach kurz folgende Frage:
Warum möchtet ihr gerne an der Leserunde teilnehmen/was interessiert euch an dem Roman besonders?
Die Bewerbungsfrist endet am 02.07.2017 und danach losen wir bei mehr als 15 BewerberInnen aus.

 

Ich freue mich auf eine spannende Leserunde!

Andreas Kollender

280 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Palmenstrandvor 3 Jahren
Danke sehr. Ich hoffe, der Stress ist vorüber. Grüße.

Zusätzliche Informationen

Andreas Kollender im Netz:

Community-Statistik

in 79 Bibliotheken

auf 12 Wunschlisten

von 5 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

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