Andreas Laudan Pharmakos

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Inhaltsangabe zu „Pharmakos“ von Andreas Laudan

»Wie viel Zeit habe ich noch?« Volker packte den Arzt an der Schulter. »Einen halben Tag, wenn Sie ruhig bleiben.« Volker wurde schwarz vor Augen. »Und wenn nicht?« Deutschland 2019: Der Sozialstaat steht kurz vor dem Zusammenbruch. Eine inoffizielle Organisation hat begonnen, angebliche Sozialschmarotzer zu töten. Der ehemalige Kundenberater Volker Kühn wird im Krankenhaus zum Opfer dieser »Behandlung«. Als er erfährt, dass er nur noch wenige Stunden zu leben hat, flüchtet er und versucht – verfolgt von den Agenten des mörderischen Systems –, die ungeheuerliche Wahrheit publik zu machen. Ein spannender Thriller, der hoffentlich niemals Wirklichkeit werden wird.

Gehört zu meinen Absoluten Lieblings Büchern! Sehr spannend,fesselnd und gesellschaftskritisch. Gibt viel stoff zum Nachdenken.

— Annaolivenbaum
Annaolivenbaum

Spannung pur! Und die Angst, dass es am Ende schon so ist.

— TanteGhost
TanteGhost

Ein sehr spannender Action-Thriller mit nachdenklich stimmenden gesellschaftspolitischen Hintergründen, ein furioses Debüt.

— kfir
kfir

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  • Absoluter Hammer!

    Pharmakos
    Annaolivenbaum

    Annaolivenbaum

    17. April 2016 um 13:47

    Gehört zu meinen Absoluten Lieblings Büchern! Sehr spannend,fesselnd und gesellschaftskritisch. Gibt viel stoff zum Nachdenken.
    Toller Schreibstil, geheimtipp für thrillerfans(< Verfolgung), gute Kritikpunkte. konnte es kaum weglegen.

  • Töten wir doch die Schmarotzer einfach

    Pharmakos
    TanteGhost

    TanteGhost

    28. December 2014 um 11:56

    Andreas Laudan schafft bereits mit seinem Debüt eine Welt |. vor der man Angst haben könnte. Wie schnell ist man von ganz obennach ganz unten, gerutscht. Und dann ergeht es einem vielleicht genau so wie dem Protagonisten in diesem Buch. Leute, die einen nicht kennen urteilen darüber, ob es sich lohnt dein Leben zu retten, oder eben nicht. Volker Kühn rutscht ab. Durch eine Krankheit verliert er seinen Jobsein,. Vermögen und sein Recht auf Leben. In einem Krankenhaus gibt man ihm ein Medikamentwas ihn, töten soll. Doch Volker bekommt von seinem Zimmergenossen die ganze Geschichte erzählt. Ab dann will er kämpfen. Er will leben und der Öffentlichkeit alles erzählen . Der Rest sind packende Szenen in denen ich mir entweder die Haare gerauft habe weil die Menschen so ignorant sind. oder ich habe einfach nur gehofft und gebangt, dass es dieser Volker nur ja schafft. Auch Wirtschaftsbosse dürfen doch nicht einfach damit durch kommen. Herr Laudan macht es spannend bis zur letzten Seite. Immer wieder dachte ich dass er es doch nicht, schafft. Und dann schafft er es doch wieder und das Drama geht weiter. Alles war leicht verständlich geschrieben, aber eine leichte Feierabendlektüre war es nicht. Viel zu fesselnd war die ganze Story. Auch das Thema viel zu brisant das das. Und wenn ich ehrlich bin denn habe, ich Angst, dass wir genau auf so etwas zusteuern. Die Stimmen gegen die so genannten Schmarotzer werden doch immer lauter ...  Das Debüt dieses Autoren war also durchaus gelungen. Ich kann nicht nur dieses Buch, sondern auch den Autoren sehr empfehlen. Ich werde wohl schon zusehen, dass ich schon noch ein paar mehr Bücher von dem besorgen werde. Mehr von dem!

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  • Rezension zu "Pharmakos" von Andreas Laudan

    Pharmakos
    madeleine_franz

    madeleine_franz

    03. October 2011 um 21:47

    Meinung: Eine wirre Verfolgungsjagd durch ganz Deutschland. Volker weis nicht mehr wem er trauen kann, wer ist mit dieser "Organisation" im Bunde ..? Ich kann nur sagen das dieses Buch hoffentlich weiter hin fiktiv bleibt, nicht das wir 2019 das gleich Problem haben wie in diesem Buch .. o.O Ich finde es spannend geschrieben, es tauchen immer wieder neue Wendungen auf. Glaubt mir es wird nicht so passieren wie ihr euch das vorstellt. Ich kann dieses Buch nur recht herzlich empfehlen, es ist kein "heftiger" Thriller. Jeglich am Ende wird es doch etwas haarig, ohne jetzt zuviel vorweg zu nehmen: es könnte ein paar Tröpfchen Blut fließen. Das Buch ist auf geteilt in 3 Teile: 12.00 - 16.00 Uhr 16.00 - 20.00 Uhr 21.00 -24.00 Uhr

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  • Rezension zu "Pharmakos" von Andreas Laudan

    Pharmakos
    Duffy

    Duffy

    15. May 2011 um 10:42

    Deutschland 2019: Volker Kühn, ehemaliger Kundenberater, nun arbeitsloser Sozialfall, erfährt im Krankenhaus von seiner Krebsdiagnose. Während er auf eine Operation wartet, erfährt er von einem sterbenden Mitpatienten, dass sozial Schwache von einer privaten Organisation mittels eines Giftes getötet werden. Hintergrund dieser Selektion ist die Tatsache, dass das Sozialsystem am Ende ist und die Gelder für Kranke und Arbeitslose nicht mehr aufbringen kann. Auch Kühn wurde das Gift beeits injiziert und er hat noch 12 Stunden zu leben. Er beschließt, sich zu wehren, aus dem Krankenhaus zu fliehen und die ganze Angelegenheit mit Hilfe der Presse publik zu machen. Ein Wettrennen mit der Zeit beginnt. In einer Zeit, in der sich unsere Sozialsysteme tatsächlich aufzulösen scheinen und Ratlosigkeit über die Kostenexplosionen an der Tagesordnung ist, ein sehr mutiges und interessantes Thema für ein Buch. Leider überwiegt bei Laudan das Reißerische, die Thrillermechanismen werden auf gebremstem Niveau hervorgehoben. So wird die Geschichte vorhersehbar, die letzten 70 Seiten verlaufen wie aus der billigen Krimiretorte und ohne Spannung. Zu undifferenziert und durchschaubar der Ablauf, zu klischeehaft das Ende (fast schon Peinlichkeits-faktor) und zu blass die Hauptfiguren. Vielleicht hätte es geholfen, wenn der Autor nicht in der Ich-Form geschrieben hätte, aber letztendlich hat er hier mit einer unzureichenden Umsetzung eine hervorragende Idee fast schon banalisiert. Wirklich schade. 4 Sterne für die Idee, einer für die Umsetzung, 3 insgesamt mit einer Tendenz ins Minus, um es mal ausnahmsweise oberlehrerhaft auszudrücken.

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  • Rezension zu "Pharmakos" von Andreas Laudan

    Pharmakos
    Melli2505

    Melli2505

    31. October 2009 um 18:17

    Eine Zukunfts-Horror-Vision, die der Autor in diesem Buch darstellt. Besonders beängstigend, da es alles gar nicht so abwegig klingt, was er für Deutschland im Jahr 2019 beschreibt. Ich hoffe sehr, dass dieses Buch unsere Leistungsorientierte Gesellschaft ein wenig aus dem Tiefschlaf reißt. Was die Umsetzung angeht, so bin ich alles andere als angetan. Es ist das Ertlingswerk des Autors und ich finde, es ist sehr hölzern geschrieben. Außerdem war mir der Weg, den der Protagonist vom Süden Deutschlands in den Norden nach Hamburg genommen hat viel zu übertrieben. Auch wenn die Geschichte an sich schon sehr überspitzt war, was ich nicht schlecht fand, war mir dies doch zu viel verbunden mit dem Ende. Deshalb nur 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Pharmakos" von Andreas Laudan

    Pharmakos
    Cibo95

    Cibo95

    29. October 2009 um 08:02

    Ich habe dieses klasse Thriller gestern Abend beendet ... das Buch war wie ein spannender Film, totales Kopfkino. Mit beängstigendem Szenario, welches nicht undenkbar ist und hoffentlich nie eintritt. Sozialhilfeempfänger, die von einer Organisation "eingeschläfert" werden, wenn sie als Schwerkranke dem Staat zur Last fallen brrrr Volker hat ein tödliches Gift in seinem Körper, eine Organisation "kümmert sich" um solche Schmarotzer wie ihn. Er hat Krebs, ist aber arbeitslos und somit unterversichert ... seine Krankenkasse würde lediglich 10% der Kosten übernehmen. Seine Ersparnisse sind aufgebraucht, also soll er "entsorgt" werden und bekommt ein Medikament verabreicht, das ihn in wenigen Stunden töten wird. Er will diese üblen Praktiken öffentlich machen und flieht aus dem Krankenhaus, er hat noch max. 12 Stunden! Aber kein Geld, keine Freunde und die Organisation sitzt schon dicht auf seinen Fersen ... nur ein alter Professer in Hamburg kann ihm evtl. helfen, ihn vielleicht sogar retten? Denn vor 10 Jahren gab es ein Gegengift ... boah, rasant geschrieben und absolut erschreckend diese Zukunftsversion (spielt 2019). Ich vergebe 4 Sterne, weil mir das Ende ... ich will hier nichts verraten, aber das war mir dann doch zu "Hollywood-mäßig" 8)

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  • Rezension zu "Pharmakos" von Andreas Laudan

    Pharmakos
    kfir

    kfir

    06. September 2009 um 21:30

    Pharmakos ist ein im alt-griechischen Kulturraum bekanntes Menschenopfer, in dem meist aus niederem Stand stammende Menschen geopfert wurden, um ein Unglück oder Unheil von der Allgemeinheit abzuwenden. Deutschland im Jahr 2019: Zehn Millionen Arbeitslose lassen die sozialen Sicherungssysteme zusammenbrechen. Die Reichen verschanzen sich zunehmend in privat gesicherten Anlagen, die Arbeitslosen, Kranken und Alten werden in eigens angelegten Bezirken zusammengepfercht. Die Arbeitenden gehen in ihrer Wut wegen rasant steigender Sozialabgaben mit viel aufgestauter Aggression und verbrämt mit religiösen Phrasen gegen die ausgegrenzten "Asozialen und Schmarotzer" vor. Für Volker Kühn beginnt mit einer Krebserkrankung sein sozialer Abstieg: Verlust des Arbeitsplatzes, Zwangsumsiedlung in eine Arbeitslosenwohnheim, gesundheitliche Behandlung zweiter Klasse. Im Krankenhaus erzählt ihm ein anderer Patient das Unglaubliche: angeblich werden Kranke, denen man keine Chance auf Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zutraut, mit einem Medikament unauffällig getötet. Als Volker Kühn die beschriebenen Symptome am eigenen Leib bemerkt, tritt er die Flucht nach vorne an. Er muss an das Gegenmittel gelangen, doch ihm bleiben nur knappe zwölf Stunden Zeit ... Andreas Laudan zeichnet ein überaus düsteres und sozialkritsiches Bild unserer Gesellschaft in zehn Jahren. Nicht nur, dass unser Staat die sozialen Probleme nicht in den Griff bekommen hat. Sondern auch, dass 75 Jahre nach dem Dritten Reich Euthanasie wieder denkbar ist und dass Menschen ihn scheinbar im großen Stil anwenden, um ihre Vorstellungen einer gesunden Gesellschaft umzusetzen. Neben den gesellschaftspolitischen Auswirkungen beschreibt Andreas Laudan die von Todesangst und scheinbarer Aussichtslosigkeit gezeichnete Flucht eines Mannes, der das Unglaubliche zunächst nicht fassen mag und dann mit letzter Energie das Gegenmittel auftreiben möchte. Diese rasante Jagd führt Volker Kühn binnen weniger Stunden von Freiburg nach Hamburg. Für einen Mann, der ansonsten eher als Langweiler charakterisiert wird, erlebt er dabei allerdings zu viele mit Action aufgeladene Ereignisse. Dass ein Mann, der sich an den letzten Strohhalm klammert, bis ans Äußerste geht, scheint noch nachvollziehbar. Doch zu viele zufällig herumliegende Waffen und Verfolgungsjagden sind dann irgendwann einfach des Guten zu viel. Statt dessen hätte ich mir etwas mehr Visionen und Aussichten auf unseren Staat und unsere Gesellschaft in zehn Jahren gewünscht – mehr George Orwell und weniger Ian Fleming. Im gleichen Masse mitreißend wie die Geschichte ist Andreas Laudans Schreibstil. Mit einfachen und treffenden Worten zeichnet er präzise, klare und doch schonungslose Bilder. Mit denselben Worten transportiert er aber auch das hohe Tempo der Flucht/Jagd quer durch Deutschland. Der Leser ist sofort mitten in einer Geschichte, die einen bis zum Schluss sehr zu fesseln vermag. Der durchgängige Spannungsbogen wird immer wieder mit kurzen Einschüben aus Volker Kühns Vergangenheit unterbrochen, die das Puzzle der gesellschaftlichen Umstände erst erkennbar machen. Leider kratzen die sozialkritischen Erkenntnisse um Gesundheitswesen, soziale Sicherung und Leistungsgesellschaft nur an der Oberfläche. Ein sehr spannender Action-Thriller mit nachdenklich stimmenden gesellschaftspolitischen Hintergründen, ein furioses Debüt.

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  • Rezension zu "Pharmakos" von Andreas Laudan

    Pharmakos
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. May 2009 um 16:57

    Wir sind im Deutschland einer nahen Zukunft. Volker Kühn wurde aufgrund einer schweren Erkrankung arbeitslos, und nun hat man ihm ein Medikament verabreicht, das ihn tötet, damit er dem Staat nicht mit horrenden Arzt- und Krankenhauskosten auf der Tasche liegt. Volkers einzige Chance ist ein Gegenmittel, aber das befindet sich achthundert Kilometer entfernt, und ihm bleiben nur wenige Stunden, bis der Tod eintritt, außerdem hat er kein Geld für eine Bahnfahrt....... Ein klasse Thriller, interessant und spannend geschrieben. Ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen, aufgrund der lediglich 256 Seiten ist es ohnhin schnell durchgelesen. Die Geschichtenidee ist ebenso innovativ wie brandaktuell, die Charaktere wirklichkeitsnah. Während der rasanten Autofahrt war mir, als säße ich selbst mit im Fahrzeug. Besser kann man kaum schreiben, Klischees und unpassende Emotionalität werden vermieden, ebenso der den meisten Krimi-Autoren unentbehrlich scheinende Ermittler. Diese Geschichte ist eigentlich zu gut, um ihr nur 256 Seiten zu widmen, andererseits habe ich nicht das Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Das Gesamtbild ist stimmig, der Unterhaltungswert hoch. Ein wirklich toller Debüt-Roman eines deutschen Autors. Auf den nächsten Roman von Andreas Laudan bin ich jetzt schon gespannt.

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