Andreas Liebert

 3.9 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Die Töchter aus dem Elbflorenz, Das Blutholz und weiteren Büchern.

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Die Töchter aus dem Elbflorenz

Die Töchter aus dem Elbflorenz

 (6)
Erschienen am 26.11.2013
Das Blutholz

Das Blutholz

 (3)
Erschienen am 01.01.2014
Die Handheilerin

Die Handheilerin

 (2)
Erschienen am 26.11.2014
Die Tochter des Hexenmeisters

Die Tochter des Hexenmeisters

 (1)
Erschienen am 01.08.2016
Der Hypnotiseur

Der Hypnotiseur

 (0)
Erschienen am 15.05.2013
Der Hypnotiseur & Die Handheilerin

Der Hypnotiseur & Die Handheilerin

 (0)
Erschienen am 02.02.2015

Neue Rezensionen zu Andreas Liebert

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_jamii_s avatar

Rezension zu "Die Töchter aus dem Elbflorenz" von Andreas Liebert

Die Töchter aus dem Elbflorenz
_jamii_vor 5 Monaten

Dresden im späten 19. Jahrhundert: Die schöne und lebenshungrige Carola Lewenz findet keine Erfüllung in der Ehe mit ihrem Mann Heinrich, dem Inhaber eines renommierten Bankhauses. Als ihr der um einige Jahre jüngere Fritz von Spener nahekommt, entdeckt sie eine ungeahnte Leidenschaft in sich. Aus Liebe zu ihm ist sie sogar dazu bereit, einen Mord zu decken.
Währenddessen trägt Banklehrling Kurt einen ganz anderen Kampf aus. Als Spross einer bankrotten Industriellenfamilie hat er nur ein Ziel vor Augen: den gesellschaftlichen Aufstieg. Und dafür geht er über Leichen.

Hinter der gediegenen Fassade eines Dresdner Bankhauses lauern Machtkämpfe, Intrigen und Leidenschaft.

Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, liest sich dann aber sehr gut. Die Umgebung, Landschaft sowie die Charaktere werden mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben. Man kann sich alles sehr gut vorstellen.
Die Geschichte um Fritz und seine Freunde entwickelt sich anfangs nur sehr langsam, nimmt aber immer mehr Fahrt auf. Die Lügen und Intrigen spitzen sich immer mehr zu, ohne wirklich übertrieben zu wirken. Einzug am Ende wird es dann etwas zu «soap-opera» mässig. Das Buch hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen!

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Dreamworxs avatar

Rezension zu "Die Töchter aus dem Elbflorenz" von Andreas Liebert

Intrigen und Mord im Dresdner Bankenwesen
Dreamworxvor 6 Monaten

19. Jh. Dresden. Carola Lewenz ist die Ehefrau eines einflussreichen Mannes, der ein angesehenes Bankhaus leitet. Aber an der Seite von Heinrich langweilt sich die abenteuerlustige Frau und stürzt sich Hals über Kopf in eine gefährliche Liebschaft mit dem windigen jungen Adligen Fritz von Spener. Die Lewenz-Söhne Maximilian und Georg sind seit dem Internat mit Kurt Zacharias befreundet. Als die Seidenmanufaktur seines Vaters kurz vor dem Bankrott steht, gelingt es Kurt, im Bankhaus Lewenz eine Anstellung zu bekommen und arbeitet sich langsam nach oben. Als Kurt Marina Wenzel begegnet, verliebt er sich Hals über Kopf. Eine gemeinsame Nacht kostet ihn seine Anstellung im Lewenz’schen Bankhaus und entzweit ihn und Marina. Allerdings ist Marina schwanger mit dem gemeinsamen Kind, wovon Kurt gar nichts weiß. Sie lässt sich mit Felix ein und heiratet ihn, um ihrem Kind einen Vater zu geben. Als ihn nach vier Jahren sein Weg zurück nach Dresden führt, trifft Kurt nicht nur wieder auf Marina, sondern gelangt mitten in ein Wespennest aus Intrigen und Lügen, die am Ende einige das Leben kostet, aber auch sein Schicksal ist eng damit verknüpft…

Andreas Liebert hat mit seinem Buch „Die Töchter aus dem Elbflorenz“ einen sehr unterhaltsamen und ebenso spannenden historischen Roman vorgelegt, der den Leser neben einer fesselnden Handlung auch viele Informationen über das damalige Bankwesen und dessen Entwicklung zukommen lässt. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, aber auch sprachlich der damaligen Zeit angepasst, so dass der Leser schnell in ein vergangenes Jahrhundert entführt wird und sich den Gepflogenheiten der damaligen Zeit gegenüber sieht, sei es gesellschaftlich, geschäftlich oder kulturell. Der Spannungsbogen wird sehr gemächlich aufgebaut, steigert sich aber im Verlauf der Handlung immer weiter in die Höhe. Die Beschreibungen der Örtlichkeiten der Elbmetropole Dresden sind farbenfroh und bildgewaltig, der Leser profitiert von dem großen persönlichen Interesse des Autors zur Stadt Dresden und darf während der Lektüre durch die geschichtsträchtige Stadt wandeln.

Die Charaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet und mit Leben versehen worden. Durch ihre individuellen Eigenschaften wirken sie authentisch und sehr real. Der Leser kann seine Sympathien gut verteilen und mit den Protagonisten fühlen, leiden und hoffen. Kurt ist ein sehr sympathischer junger Mann, der sich durch einen familiären Schicksalsschlag in jungen Jahren nicht aufhalten lässt, sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen und sich seine Zukunft zu erarbeiten. Er hat ein soziales Gewissen und ist sowohl fleißig als auch voller fortschrittlicher Ideen. Fritz entstammt zwar dem alten Landadel, schnorrt sich jedoch recht gut durchs Leben. Die Abhängigkeit von seinem Onkel Roul gefällt ihm nicht, doch kann er sich ihr nicht gut entziehen. Er ist ein Emporkömmling, der versucht, durch Intrigen und Lügen ans Ziel zu kommen. Georg hat ein Geheimnis, das möglichst nicht an die Öffentlichkeit kommen soll. Marina ist eine Frau, die ebenfalls schon in jungen Jahren einiges verkraften musste und sich mit Mut und Stärke dem Leben entgegen stellt. Sie tut einiges, um den Schein zu wahren, verliert darüber aber fast ihr persönliches Glück aus  den Augen. Auch die weiteren Protagonisten wie Carola, Max und Felix können mit ihrem Auftreten durchaus überzeugen und geben der Handlung weitere Spannungselemente.

„Die Töchter aus dem Elbflorenz“ ist ein gelungener historischer Gesellschaftsroman rund um das damalige Bankenwesen, der mit Spannung und einigen geschickten Wendungen aufwartet, die eine unterhaltsame Lektüre garantieren. Eine verdiente Leseempfehlung!

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Kristall86s avatar

Rezension zu "Die Töchter aus dem Elbflorenz" von Andreas Liebert

Dresden und sein Elbflorenz
Kristall86vor 6 Monaten

„Dresden im späten 19. Jahrhundert: Während ihr gewissenhafter, aber spröder Mann das renommierteste Bankhaus der Stadt leitet, sehnt sich die schöne und lebenshungrige Carola Lewenz nach leidenschaftlichen Abenteuern – ein Verlangen, das gefährlich wird, als sie einem jungen Adligen begegnet. Sie verstricken sich rasch in ein Netz aus Lügen und Verrat, in das auch Banklehrling Kurt und seine geliebte Marina hineingezogen werden. Bald blühen hinter den prächtigen Fassaden der schönen Elbstadt Gier und Verderben bis hin zum Mord …“ Andreas Liebert hat diesen wundervollen historischen Roman verfasst. Und genau das hat er mit sehr viel Liebe und Engagement getan. Denn bei jedem Wort merkt man seine Liebe zu Dresden an. Liebert hat eine sehr interessante und spannende Geschichte verfasst. Seine Protagonisten wirken real und mystisch zugleich. Es gibt immer wieder viele Wendungen in diesem Drama was einen als Leser teilweise befriedigt aber auch teilweise auf einen weiteren Teil hoffen lässt. Denn die Art wie Liebert seine Protagonisten einsetzt und in Dresden zum Leben erwecken lässt, ist schon sehr geschickt und rund eingesetzt. Ich war an vielen Stellen sehr gefesselt und hatte richtiges Kopfkino. Zumal ich die Stadt sehr gut kenne, befand ich mich gedanklich immer wieder in den Straßen Dresdens. Der sprachliche Aufbau der Story ist anspruchsvoll und für die damalige Zeit passend geschrieben. Nach ein paar Zeilen mehr ist man schnell in der Geschichte drin und hat den Sprachfluss verinnerlicht. Ein kleiner Minuspunkt an dieser Stelle ist, das es ungewiss ist, ob Liebert einen Nachfolgeband veröffentlicht....das Ende der Geschichte ist ein wenig offen und schreit förmlich nach Nachschub. Ich hoffe sehr das dies der Fall sein wird! Denn ich werde es definitiv lesen wollen....Dann wäre mein kleines Leserherz völlig zufrieden. Nichts desto trotz bekommt dieser Roman ein klare Leseempfehlung!

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Gespräche aus der Community

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Andreas-Lieberts avatar

Liebe Lovelybooks-Leserinnen, liebe Lovelybooks-Leser,

ich lade euch ein zu einer Leserunde meines historischen Romans "Die Töchter aus dem Elbflorenz":

Dresden – die Stadt der beeindruckenden Panoramen, Klänge, Düfte, Künste. Elbflorenz, Christstollen, Frauenkirche, Zwinger, Brühlsche Terrasse. Aber Dresden ist im letzten Drittel des 19. Jahrhundert auch eine Stadt des Geldes, der Intrigen und Leidenschaften: Eine Bankiersgattin, die aus Liebe einen Mord deckt und sich in tödliche Intrigen verstrickt.

Die ebenso tragische wie ergreifende Liebesgeschichte zwischen einem Banklehrling, der es tatsächlich zum Krisenmanager des altehrwürdigen Bankhauses bringt, und einer Pianistin, die aus der Not heraus aber den Falschen ehelicht, weil sie sich zuvor dem Richtigen hingegeben hat. Doch sie sind nicht die einzigen, die in „Die Töchter aus dem Elbflorenz“ am Schicksalsrad von Gefühlen und Sehnsüchten drehen und Zeugnis von Verlust und spätem Glück ablegen.

Die Welt der Reichen & Schönen in einer Stadt des schönen Scheins. Immer geht es ums Geld, wirft das ehrwürdige Bankhaus Frauenkirche seine Schatten: Manufakturen, Industrialisierung, und die erste große Bankenkrise der Neuzeit bilden den historischen Rahmen dieser mitreißenden Familiensaga.

Verlosungsfrage:
Welches berühmte Musiker- und Liebespaar des 19. Jahrhunderts zog im Dezember 1844 nach Dresden?

Der Verlag dotbooks stellt 10 eBooks zu Verlosung zur Verfügung.

Ich freue mich auf eine spannende Leserunde mit euch!

Euer Andreas Liebert

 

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