Andreas Lorenz Aung San Suu Kyi

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Inhaltsangabe zu „Aung San Suu Kyi“ von Andreas Lorenz

Der langjährige SPIEGEL­Korrespondent in Asien, Andreas Lorenz, erzählt
in diesem Buch die packende Biographie der Friedensnobelpreisträgerin Aung
San Suu Kyi. Gestützt auf reiche Kenntnis des Landes Myanmar, Begegnungen
mit dieser außergewöhnlichen Frau und zahlreiche Gespräche mit ihren
Freunden, Weggefährten und Gegnern entwirft er ein vielschichtiges Bild der
gläubigen Buddhistin, streitbaren Politikerin und charmanten Diplomatin.
Über 15 Jahre lang ist Aung San Suu Kyi von den mächtigen Militärs in
Myanmar immer wieder unter Hausarrest gestellt und bedroht worden.
Zwar hätte sie ausreisen, jedoch niemals wieder zurückkehren dürfen. So
hat man versucht, diese mutige Frau zu brechen, um ihrer Bewegung für
Freiheit und Menschenrechte in einem geknechteten Land die Führungspersönlichkeit
zu nehmen. Doch Aung San Suu Kyi hat allen Anfechtungen
standgehalten. Inzwischen haben die Militärs an der Regierung ihre Uniformen
ausgezogen; sie haben einen der ihren als zivilen Präsidenten installiert,
haben sogar der Partei Aung San Suu Kyis erlaubt, für das Parlament zu
kandidieren – die Nationale Liga für Demokratie. 2015 wählt Myanmar. Die
Hoffnungsträgerin des Volkes wird dann zur Schlüsselfigur für Frieden und
Freiheit in ihrer Heimat.

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  • Für Freiheit und Demokratie

    Aung San Suu Kyi

    serendipity3012

    Für Freiheit und Demokratie Am 8. November 2015 gewann die „Nationale Liga für Demokratie“, die Partei der inzwischen 70-jährigen Politikerin Aung San Suu Kyi, die absolute Mehrheit der Sitze bei den Parlamentswahlen in Myanmar. Ein später Triumph. Zuvor hatte sie erst im Jahr 2012 den Friedensnobelpreis in Oslo persönlich entgegennehmen können, der ihr 1991 in Abwesenheit verliehen worden war. Insgesamt 15 Jahre stand sie unter Hausarrest. Zudem reiste sie jahrelang auch deshalb nicht aus, weil man sie nicht zurück ins Land gelassen hätte: Aung San Suu Kyi engagiert sich seit den 80er Jahren friedlich für ein demokratisches Myanmar – das sie selbst übrigens weiter konsequent Burma nennt: Die Umbenennung der „Union Burma“ in „Union Myanmar“ setzte die Militärjunta 1989 durch, um sich von den britischen Kolonialherren abzusetzen. Die Militärregierung war stets ihr Gegner (auch wenn sie dem Militär gegenüber grundsätzlich nicht negativ eingestellt war). Ein Gegner, der mit Willkür herrschte und immer wieder versuchte, sie in die Knie zu zwingen und loszuwerden. Andreas Lorenz’ Biographie „Aung San Suu Kyi. Ein Leben für die Freiheit“ über die wohl berühmteste Burmesin der Welt endet im Jahr 2014. Die Militärregierung beginnt in den letzten Jahren langsam damit, Reformen umzusetzen und das Land wieder zu öffnen. Die Friedensnobelpreisträgerin hat hierzu ohne Zweifel einen großen Beitrag geleistet. Lorenz zeichnet ein präzises Bild einer außergewöhnlichen Frau, die sich dazu entschieden hat, sich selbst und persönliche Wünsche und Befindlichkeiten der großen Sache bedingungslos unterzuordnen, auch was das Zusammensein mit ihrer Familie betraf: Ihre Söhne wuchsen größtenteils ohne sie auf. Lorenz zeichnet ihren Lebensweg nach und befasst sich dabei auch mit ihrem Vater Aung San, der in Myanmar ein Nationalheld ist und für die Unabhängigkeit Burmas von den britischen Besatzern kämpfte. Er fiel mit nur 32 Jahren einem Attentat zum Opfer. Station um Station zeigt Lorenz Aung San Suu Kyis Leben, Rückschläge, Katastrophen, die Willkür des Militärs, das versucht, sie zu zermürben. Doch sie hat einen unverrückbaren Willen, ist stur und konsequent, wenn es darum geht, Ziele umzusetzen und Prinzipien treu zu bleiben. Lorenz’ Biographie ist informativ und sehr gut lesbar. Lorenz hat einen lockeren, sehr angenehmen Stil. Hier und da flicht er Zitate von Zeitgenossen ein, Anekdoten, die das Bild der sehr disziplinierten Freiheitskämpferin, die hohe moralische Ansprüche an sich und andere stellt, abrunden. Auch verfällt er nicht in Spekulationen, wo es sich anbieten würde, sondern zeigt verschiedene Sichtweisen und mögliche Erklärungen auf, wenn Begebenheiten nicht eindeutig einzuordnen sind. Ein durchdachtes und fundiertes Buch über eine Frau, die sich ganz in den Dienst einer Sache stellt und über ein Land, das langsam beginnt, sich zu wandeln.

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    • 3

    serendipity3012

    15. January 2016 um 19:01
    thursdaynext schreibt Na fein 😊

    :-)

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