Andreas Mäckler

 4,3 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Die Ödipusfalle, Der Sturz nach oben: Ladykrimis und weiteren Büchern.
Autorenbild von Andreas Mäckler (© Gabriele Leonardy / Quelle: Autor)

Lebenslauf

Andreas Mäckler legte 1978 an der Freien Waldorfschule in Kassel das Abitur ab und studierte von 1981 bis 1985 Kunstgeschichte, Neuere Deutsche Literatur und Geschichte an der Philipps-Universität Marburg. 1989 promovierte er dort bei Wolfgang Kemp mit einer Dissertation über die Farbentheorie und Malpraxis der Anthroposophie, die 1992 unter dem Titel Lichtoffene Farbigkeit als Buch erschienen ist. Zwischen 1987 und 1989 gab Mäckler bei DuMont drei thematische Zitatensammlungen heraus, die mehrfach neu aufgelegt wurden. Im selben Verlag veröffentlichte er 1990 eine Sammlung von Interviews mit anthroposophisch orientierten Malern und Kunsthistorikern wie Diether Rudloff, der er eine Einführung in die Geschichte der anthroposophischen Malerei voranstellte. 1990 führte er mehrere Gespräche mit Gottfried Helnwein, die 1992 unter dem Titel Malerei muß sein wie Rockmusik im Verlag C. H. Beck erschienen sind. Von 1989 bis 1992 arbeitete Mäckler zunächst als Volontär und dann als Lektor beim Kunstbuchverlag Schirmer/Mosel in München. Ab 1992 war er freier Journalist und Autor mit den Arbeitsschwerpunkten Film, Kunst und Kulturreiseführer. Er verfasste zahlreiche Kurzkrimis, die in der Regenbogenpresse und in Anthologien abgedruckt wurden. Ab dem Jahr 2000 hat Mäckler den Schwerpunkt seiner Tätigkeiten auf von ihm begründete Dienstleister-Unternehmen und das Marketing von Publikationen im Selbstverlag gelegt. So bietet er seitdem digitale Buchproduktionen im Book-on-Demand-Verfahren an und betrieb auch von 2000 bis 2005 eine Agentur für "neue Medien", die sich nach eigenen Angaben auf den Internetauftritt von Buchverlagen und Kulturinstitutionen spezialisiert hatte. Nach seiner Mitarbeit an der 2002 erschienenen Autobiografie von Rudi Gutendorf gründete er 2004 das "Biographiezentrum", das Privatpersonen Dienste von "Ghostwritern" zur Erstellung von Auftragsbiographien vermittelt. Mäckler lebt in Kaufering bei München. aus: Wikipedia

Botschaft an meine Leser

Ich schreibe, weil mir das tägliche Einerlei zu trivial ist, und ich lese, um neue Welten zu entdecken. Ein Leben ohne Fantasiewelten - wer wollte darin schon leben? Heute haben wir Millionen Bücher zur Auswahl - welch ein Privileg! 

Neue Bücher

Cover des Buches Hans Zimmer (ISBN: 9783940210081)

Hans Zimmer

Neu erschienen am 23.09.2026 als Taschenbuch bei Verlag des Biographiezentrums.

Alle Bücher von Andreas Mäckler

Neue Rezensionen zu Andreas Mäckler

Cover des Buches Die Ödipusfalle (ISBN: 9783946307167)
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Rezension zu "Die Ödipusfalle" von Andreas Mäckler

rewareni
Die Liebe geht seltsame Wege

Alexander, Mitte 30, hat ein großes Problem. Er liebt zwar Frauen, aber die sollten älter sein als er, selbst wenn sie seine Mutter sein könnten. Deshalb ist er froh, als er Edith kennen lernt, die fast 20 Jahre älter ist als er. Ab sofort ist sie sein Objekt der Begierde und er tut alles, damit sie ihn endlich erhört. Doch Edith hat ein Problem mit dem großen Altersunterschied und einige unglückliche  Beziehungen haben sie vorsichtig werden lassen, was Männer betrifft. Alexander versucht alles, um Ediths Herz zu gewinnen und als sie sich endlich einmal auf ihn einlässt, schwebt er auf Wolke 7. Doch er hätte nie damit gerechnet, dass es ihm Edith so schwer machen würde und es ist ein ständiges auf und ab mit ihr. Oft meldet sie sich tagelang nicht bei ihm und dann sind die Nächte mit ihr wieder eine Erfüllung. Doch sein manchmal ungestümes Bedrängen missfällt Edith und selbst als er es schafft, dass sie eine gemeinsame Wohnung finden, entwickelt sich die Beziehung nicht so, wie es Alexander gerne hätte.

,,Die Ödipusfalle´´ von Andreas Mäckler, beschreibt humorvoll und mit einen Augenzwinkern zu lesende Geschichte des Protagonisten Alexander, der nur dann glücklich ist, wenn seine Geliebte um einiges älter ist als er. Der Autor lässt dabei auch Beispiele von berühmten Frauen einfließen, die kein Problem damit haben und ihre junge Liebe genießen. Anders ist hier Edith, die mit dem Umwerben so ganz und gar nicht klar kommt und sich ob des ungestümen Verhaltens bedrängt und auch eingeengt fühlt. Ich habe mich mit der Figur ein wenig schwer getan, weil sie immer wieder je nach Lust und Laune ihren Geliebten erhört hat oder sich dann tagelang wieder nicht gemeldet hat. Dass es das gesamte Buch über ein ständiges hin und her mit der Beziehung war, wo Alexander wie ein tapsiger, kleiner Hund hinter ihr herhechelt, war mir mit der Zeit zu viel. Da es auch ein Roman ist, der künstlerisch angehaucht ist, findet man immer wieder kleine Anekdoten oder Zitate von Künstlern wie Salvador Dali oder Otto Piene. Das Thema junger Mann und ältere Frau wird durch viele Ängste und Bedenken von Seiten Ediths beleuchtet und zeigt, dass es nicht selbstverständlich ist, sich darauf einzulassen. Alexander hingegen würde alles für sie tun und kann ihre Sorgen und Unsicherheiten weder verstehen, noch will er sie akzeptieren. Das Ende war dann doch überraschend. Womit ich nicht ganz klar gekommen bin war, dass es bei der direkten Rede keine Satzzeichen gegeben hat und sich dadurch ein Satz nahtlos an den anderen angeschlossen hat. Das Cover mit den beiden gemalten Figuren bei denen man an eine Oma denkt, die ihren Enkel umarmt, lässt schon erahnen, dass es sich um einen ironischen Roman handeln wird. Eine nette Geschichte, wo ich aber mit den Protagonisten nicht ganz klar gekommen bin.


Cover des Buches Die Ödipusfalle (ISBN: 9783946307167)
Leseratte61s avatar

Rezension zu "Die Ödipusfalle" von Andreas Mäckler

Leseratte61
Irrwege der Liebe, mal anders als gewohnt

Klappentext:


Alexander, Journalist, Mitte dreißig, ist ein Getriebener. Er verliebt sich vorzugsweise in ältere Frauen, Frauen, die sogar seine Mütter sein könnten. Seit seiner Kindheit ist das so. Er weiß es und steht dazu. Das macht ihn zu einem tragikomischen Helden.
Der Roman stellt spielerisch zwei Welten gegenüber, die eigentlich problemlos zusammenpassen könnten, es aber nicht tun. Alexander besitzt zwei bemerkenswerte Charakterzüge: Er ist ein Mann mit der seltenen Eigenschaft, sich seiner Gefühle nicht erwehren zu können. Und: Er versteht die Seele der Frauen nicht wirklich. Sein stürmisches Begehren macht ihn blind. Die Liebe zu den Frauen und die Liebe zur Kunst sind für ihn eng miteinander verbunden. Das gibt dem Roman einen besonderen, leichten Ton, ironisch, verführerisch, einschmeichelnd. Das Thema, warum Männer und Frauen nicht immer zueinander passen, wird in "Die Ödipusfalle" auf eine überraschende Weise durchgespielt. Endlich ist einmal der Mann der Gefühlsmensch, und die Frau die Nüchterne, Rationale.

Fazit:

Mir ist zuerst das Cover aufgefallen. Ich dachte zuerst, es handelt sich um eine Oma, die herzlich von ihrem Enkel geliebt wird. Die zwei gemalten Figuren sind so herzig, dass ich neugierig wurde. Nach dem Lesen des Buches wurde mir die versteckte Ironie klar.

Alexander begegnet auf einer Vernissage der älteren Edith und die Liebe schlägt wie der Blitz bei ihm ein, die und keine andere soll es sein. Er greift tief in seine Trickkiste, um sie auf sich aufmerksam zu machen und nach dem ersten Gespräch scheint er erfolglos zu bleiben. Er lässt nicht locker und verrennt sich immer mehr in diese Liebe. Wird Edith ihn erhören? Das müsst ihr selbst lesen, ich will nicht zu viel verraten.

Edith kann das Werben des so viel jüngeren Mannes nicht verstehen und versucht, ihn abzuwimmeln, da sie einer Liebe bei diesem Altersunterschied skeptisch gegenübersteht. Wird sie dem Charme und der Verbissenheit von Alexander trotzdem erliegen? Auch hier will ich nicht zu viel verraten.

Ein witziges und nachdenklich machendes Buch über die Beziehung zwischen einen jungen Mann und einer älteren Frau. Älterer Mann und junge Frau hat in unserer Gesellschaft einen besseren Ruf als umgekehrt. Der ältere Mann wird als toller Hecht gesehen und im umgekehrten Fall gibt es dann Unverständnis und Vorurteile. Ein weiteres Klischee ist, dass Frauen Gefühlsmenschen sind und Männer nüchtern und rational. In dem Buch werden solche Klischees in lockerer Art auf die Schippe genommen und genau an diesen Stellen konnte ich Schmunzeln. Ein Tabuthema wurde auf andere Art beleuchtet und hat mir mal wieder gezeigt, dass wir mit viel zu vielen Scheuklappen durchs Leben rennen. Mich hat die Geschichte nachdenklich zurückgelassen. 
 
Ich konnte die Protagonisten und ihre Handlungen sehr gut verstehen und nachvollziehen, da sie für mich gekonnt beschrieben waren. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, so, dass ich das Buch sehr schnell gelesen hatte. Das Ende war für mich in dieser Form so nicht vorhersehbar, obwohl ich ungefähr ahnte, wie Edith sich entscheidet. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und empfehle das Buch gerne weiter.

Cover des Buches Die Ödipusfalle (ISBN: 9783946307167)
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Rezension zu "Die Ödipusfalle" von Andreas Mäckler

mama_liestvor
Ödipussi

Der Autor Andreas Mäckler schreibt Biografien, über Kunst und Krimiromane . Sein Roman DIE ÖDIPUSFALLE ist sein neustes Werk. Das hochwertig gebundene Buch zählt 215 Seiten und ist somit schnell durchgelesen. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm kurzweilig zu Lesen. Das Buchcover ist mit seiner Farbgestaltung sehr auffallend...Ein schönes Grün , so Grün wie die Hoffnung des Protagonisten Alexander....

Alexander ist Journalist und mit Mitte dreißig und in den besten Jahren. Er liebt die Frauen und die sind vorzugsweise Älter. Mit Frauen seines Alters kann er nichts anfangen . Auch wenn sie seine Mutter sein könnten , Alexander weiß das und steht auch zu hundert Prozent dazu ! Er lebt sein lockeres Liebesleben , doch als er die reife und sehr attraktive Edith kennenlernt , beginnt das Drama.....
Er umwirbt sie intensiv und mit sehr viel Geduld , doch sie beist einfach nicht an...Außer nette Gespräche und ab und an ein Treffen, mehr lässt Edith nicht zu . Doch Alexander gibt nicht auf und dann schafft er es doch...Die ältere Edith gibt sich ihm endlich hin ! Es könnte perfekt sein ,würde seine geliebte Edith nicht ständig am großen Alterunterschied zweifeln,. Hinzu kommt dann noch das Alexander recht eifersüchtig ist und Jedes Treffen mit Freunden hinterfragt. Das geht auf Dauer nicht gut und es droht das dramatische Liebesaus !....

Ironisch , verführerisch und ein überraschendes Ende machen diesen Roman lesenswert. Endlich mal eine Geschichte, in der der Mann der Gefühlmensch ist und die Frau alles Nüchtern und klar sieht...eine gute Geschichte mit einer umgekehrten Sichtweise... Von mir eine klare Leseempfehlung mit verdienten vier Sternen !

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Die Ödipusfalle
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xlibri
Hallo allerseits, dieser Roman ist vor allem für Frauen, die jüngere Männer lieben - und umgekehrt. Wer sich für dieses Thema interessiert, bekommt einen kurzweiligen Unterhaltungsroman, der überraschende Formulierungen und  Einsichten bietet - das finde zumindest ich. Was meint Ihr? 
Weitere Infos mit Leseprobe: www.ödipusfalle.de
75 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Der Sturz nach oben: Ladykrimis
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xlibri
23 Kurzkrimis, sogenannte "Ladykrimis", für die Yellow Press 1992-1997 (erschienen in Frau mit Herz, TV Hören + Sehen, Tina, Freizeit Revue, Bild + Funk u. a.). Auch heute noch hatte ich Spaß beim Redigieren der Texte für die Buchausgabe. Viel Vergnügen beim Lesen! Neben den 10 E-Books kann ich auch 5 Hardcover gratis zur Verfügung stellen.
46 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Die Domina
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xlibri
Hallo allerseits! Ich suche Leserinnen und Leser für meinen neuen Thriller, den ich zusammen mit der Hamburger Domina Marleen Winterfeld geschrieben habe. Wer will an der Leserunde teilnehmen? Ich freue mich auf Euer Feedback und danke dafür sehr!

Andreas Mäckler
www.maeckler.com

Aus dem Exposé:

Ein rätselhafter brutaler Mord an einem Münchner Chirurgen wirft viele Fragen auf. Die Handlung konzentriert sich auf die Lösung des Falls sowie das streng geheim gehaltene Doppelleben des Ermordeten. Dadurch wird der Leser mit sehr unterschiedlichen Milieus konfrontiert und auch sein voyeuristisches Interesse an sado-masochistischen Beziehungen und dem Lifestyle einer Domina befriedigt.

Gleichwohl beschränkt sich der Roman nicht nur auf die Schilderung von individueller Schuld oder persönlichem Versagen, was das Verbrechen letztlich auslöste. Die Handlung ist eingebettet in typische soziale Probleme unserer Gegenwart. Fast nebenbei erfährt der Leser einiges über das Business mit Organtransplantationen als einer Spielart von „Fleischhandel“, während auf der primären Erzählebene der „Fleischhandel“ mit der männlichen Triebhaftigkeit dominiert, die sich in extremstem Stalking und hoher Gewaltbereitschaft äußern kann… Ein Thriller ganz am Puls unserer Zeit.

16 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Andreas Mäckler wurde am 11. Oktober 1958 in Karlsruhe (Deutschland) geboren.

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