Man fliegt nur so durch die Seiten, Fiktion mischt sich mit knallharten Fakten. Andreas März schafft es, hier aus fundierten wissenschaftlichen Daten eine Story um das Leben der Toten zu schaffen, die den Leser in längst vergangene Zeiten eintauchen lässt und man sich unweigerlich denkt: Jepp, so könnte es durchaus gewesen sein.
Informativ und Interessant geschrieben, absolute Leseempfehlung!
Andreas März
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Neue Bücher
Alle Bücher von Andreas März
Die Entscheidung des Seins
Der Feigling
Die Leben der Toten
Zahl
Tödlicher Sommer
Neue Rezensionen zu Andreas März
Thommy kommt mit knapp 14 Jahren zu seinem Onkel, da sein (jähzorniger) Vater todkrank im Gefängnis landet. In Turtles Sand, dem kleinen Ort, wo sein Onkel wohnt, hat er nur wenige Freunde, und eine Bande Jugendlicher macht den Bewohnern (jung wie alt) das Leben zur Hölle - da wird als Mutprobe mal ein Huhn umgebracht oder die Außenseiter geschlagen. Der Bürgermeister ist ein richtiges A...loch, aber sein Sohn (ein mieser kleiner...) legt ihm das Handwerk, und von da an wird es zum Glück etwas ruhiger in dem Ort. Thommy wird jedenfalls von Anfang an als Feigling beschimpft, nur weil er seinem Vater am Totenbett das Versprechen gegeben hatte, niemals handgreiflich zu werden, sondern Probleme anders lösen sollte.
Thommy hält sich daran, er wächst dann zu einem sehr sympatischen jungen Mann heran. Aber die Bande kommt wieder in den Ort und macht Thommy das Leben schwer.
Das Ende ging mir richtig ans Herz. Aber es wäre nicht umsonst ein Drama ...
Manche Charaktere sind so beschrieben, dass man einfach nur denkt: bitte, halte deinen Schwur nicht... :D
»Die Entscheidung des Seins«
von Andreas März
John, einst ein erfolgreicher Architekt mit eigenem Architekturbüro, wohlhabend, gut aussehend, erfolgreich.
Verliert nach einem Feuer in seinem Büro alles, seine Frau, seine Existenz, sein Ich. ...
Dieses Buch beschreibt den letzten Tag von John auf Erden.
Nach seinem Ableben begegnet er George Clooney (Luzifer) und Bud Spencer (Gott) in der Zwischenstation
und wird vor eine Entscheidung gestellt.
Wird er sich richtig entscheiden?
Meinung:
Eine wunderbare Satire mit sehr viel Humor (genau mein Humor, hab oft lachen müssen beim Lesen), tollen Sprüchen und vielen Themen, die einem zum Nachdenken bringen.
Das Buch hat einen sehr flüssigen Schreibstil und lässt sich daher gut lesen.
Der Autor hat es auf den Punkt gebracht, Dinge anzusprechen, die oft übersehen oder für selbstverständlich gehalten werden.
Lieblingszitat:
ICH HABE EUCH EINE LEINWAND ÜBERLASSEN, LEBT MIT DEM BILD, DAS IHR GEZEICHNET HABT.
Fazit: Wer Satire mag, kommt bei dieser Geschichte voll auf seine Kosten.
Von mir gibt es 4/5 Sterne.
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