Andreas M. Sturm Albträume

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Inhaltsangabe zu „Albträume“ von Andreas M. Sturm

'Mystische Ritualmorde in Dresden.'
Ein unbarmherziger Mörder treibt das Dresdner Ermittlungsteam um Karin Wolf an ihre physischen und psychischen Grenzen. Alles deutet darauf hin, dass es sich bei dem Täter um einen Serienmörder handelt, der nach einer bizarren Zeremonie mordet. Sollte die Vermutung des Profilers zutreffen, dass der Täter die Zehn Gebote für seinen religiösen Fanatismus missbraucht? Welche Rolle spielt die Kirchgemeinde um Pfarrer Leonhardt? Als eine junge Frau entführt wird, beginnt der Wettlauf gegen die Zeit. Wird es ihnen rechtzeitig gelingen, die Jura-Studentin zu retten?

Spannend und rasant. Ich freue mich schon auf weitere Fälle für Karin und Sandra.

— Igelmanu66

Spannender Krimi, der für fesselnde Lesestunden sorgt. Lädt ein zum Krimispaziergang in Dresden.

— Buchraettin

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  • Spannend und rasant

    Albträume

    Igelmanu66

    »Bei dem Anblick des Kochs überfiel sie eine fürchterliche Übelkeit. Das Bild, das sich Tatjanas schreckgeweiteten Augen bot, schien einem schlechten Horrorfilm entsprungen zu sein. Die Augen des Küchenchefs waren stumpf, doch Tatjana konnte noch immer die Angst und den Schmerz in seinem verzerrten Gesicht erkennen. Nur mit Mühe behielt sie ihr Frühstück bei sich. Speziell das lange Fleischmesser, das aus dem Unterleib des Kochs herausragte, erschwerte ihr den Kampf gegen den rebellierenden Magen.« Erneut muss sich das Dresdner Ermittlerteam um Kriminalhauptkommissarin Karin Wolf und Kriminaloberkommissarin Sandra König mit einer Serie von Morden beschäftigen. Ein selbsternannter Krieger des Glaubens scheint sich auf einem Kreuzzug gegen die Sünder dieser Welt zu befinden. Und davon gibt es nun mal nicht gerade wenige ;-) Als eine Studentin, die sich zuvor schon bedroht fühlte, verschwindet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit… Auch dem zweiten Fall für das Dresdner Team fehlt es an nichts. Die Spannung bleibt hoch, die einzelnen Fälle sich grausig und lassen den Leser frösteln. Für mich sind Täter, die aus religiösem Fanatismus heraus morden, ohnehin besonders furchterregend. Zumal sich meist die Frage stellt, wie man so jemanden stoppen kann! Die Spuren führen natürlich auch in Kirchenkreise, Verdachtsmomente finden sich aber in den verschiedensten Richtungen, denn irgendwie scheint jeder etwas zu verbergen zu haben. (Dumm für die Ermittler, aber schön für den Leser ;-) Die Ermittlungsarbeit erscheint mir sehr realistisch und Logikfehler konnte ich keine entdecken (zwei Punkte, die mir bei einem Krimi sehr wichtig sind.) Die Charaktere sind interessant, die Menge an Privatem, mit dem die Krimihandlung ergänzt wird, scheint mir richtig dosiert. Karin und ihre Partnerin Sandra punkten erneut mit viel Frauen-Power und ergänzen sich in ihrer Gegensätzlichkeit. Spaß machen vor allem ihre Wortgefechte und die manchmal herrliche Unkorrektheit in gewissen Dingen… »Manchmal ist es mir ein wenig unheimlich, woher du so schnell so viel über Menschen herausfindest. Ist das eigentlich legal?« Um die sich entwickelnde Beziehung zwischen den beiden nachvollziehen zu können, muss man Band Eins („Vollstreckung“) nicht gelesen haben, alles Wichtige wird in kurzen Rückblenden erklärt. Nummer drei, „Leichentuch“, wartet bereits auf mich und in Kürze erscheint mit „Trauma“ Band Nummer vier. Fazit: Spannend und rasant. Ich freue mich schon auf weitere Fälle für Karin und Sandra. »Tatjana wurde schlagartig klar, dass hier ein Mörder am Werk gewesen war, der nicht nur den Chefkoch umgebracht hatte, sondern der zusätzlich die Drehbücher für die Albträume ihres verbleibenden Lebens verfasst hatte.«

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  • Leserunde zu "Albträume" von Andreas M. Sturm

    Albträume

    fhl_verlag_leipzig

    »Du sollst nicht lügen!«, »Du sollst nicht töten!« Mystische Ritualmorde in Dresden bringen die Ermittlerin Karin Wolf und ihr Team an ihre Grenzen. Wer wissen will, was es damit auf sich hat, bewirbt sich für unsere Leserunde zu ›Albträume‹! Nach ›Vollstreckung‹ ist es der zweite Krimi von Andreas M. Sturm um das Kommissarinnen-Duo Wolf und König. Der Autor wird während der gesamten Leserunde für eure Fragen zur Verfügung stehen. Bewerbt euch bis zum 18.03. um 15 Leseexemplare! Am 14. März um 15:00 Uhr wird Andreas M. Sturm auf der Leipziger Buchmesse, am Stand des fhl Verlages (Halle 5 , Stand C212) seine Bücher signieren. Was genau erwartet euch in ›Albträume‹? Ein unbarmherziger Mörder treibt das Dresdner Ermittlungsteam um Karin Wolf an ihre physischen und psychischen Grenzen. Alles deutet darauf hin, dass es sich bei dem Täter um einen Serienmörder handelt, der nach einer bizarren Zeremonie mordet. Sollte die Vermutung des Profilers zutreffen, dass der Täter die Zehn Gebote für seinen religiösen Fanatismus missbraucht? Welche Rolle spielt die Kirchgemeinde um Pfarrer Leonhardt? Als eine junge Frau entführt wird, beginnt der Wettlauf gegen die Zeit. Wird es ihnen rechtzeitig gelingen, die Jura-Studentin zu retten? Wer ist Andreas M. Sturm? Andreas M. Sturm wurde 1962 in Dresden geboren. Der Diplom Betriebswirt war nach seiner Berufsausbildung zum Werkzeugmacher viele Jahre in der Informatik tätig. In seiner Freizeit fotografiert der Autor gern und hört Rockmusik. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau in Dresden. Die ersten Schreibversuche startete er mit 16 Jahren. Es entstanden Kurzgeschichten und Western. Sein Faible für Kriminalromane brachte ihn dazu, ab 2009 wieder selbst zur Tastatur zu greifen. Bei Streifzügen durch seine Heimatstadt entstehen die Kriminalromane um das weibliche Kommissarinnen-Duo Wolf und König. Nach ›Vollstreckung‹ erscheint im Februar 2013 der zweite Teil unter dem Titel ›Albträume‹. Andreas M. Sturm ist Mitglied im ›Syndikat‹, dem Verein deutschsprachiger Krimiautoren. >>> Hier geht's zur Leseprobe<<< Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!   Besucht uns auch auf Facebook.      

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  • Toller Dresden-Krimi mit viel Spannung

    Albträume

    Stephanus

    10. December 2013 um 11:14

    Eine Mordserie hat dieses Mal das Ermittlerteam aufzuklären und bringt die Ermittlerinnen bis an die eigenen Grenzen. Nach dem ersten Mord beschleicht das Team, aber auch den Leser, schon die Vorahnung, dass es nicht dabei bleiben wird, sondern eine ganze Serie kommt. Die Handlung ist sehr spannend erzählt und ein richtig toller Krimi geworden. Der rote Faden ist gut erkennbar und der Autor verzettelt sich nicht in irgendwelchen Nebengeschichten. Mit jeder Seite Lesen wurde das Buch für mich spannender und ich konnte es kaum mehr weglegen. Der gelungene Erzählstil trägt dazu dann noch sein Übriges bei. Sehr schön fand ich auch die detaillierte Ausarbeitung der einzelnen Figuren, insbesondere der Ermittlerinnen. Der Leser erfährt vieles aus deren Leben und deren Probleme, so dass sehr lebendige Figuren entstehen. Insgesamt für mich ein sehr gelungener Krimi, der jedem Leser empfohlen werden kann.  

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  • Albträume von Andreas M. Sturm - ein sehr empfehlenswerter Lokalkrimi!

    Albträume

    NadineLeseratte

    27. May 2013 um 12:44

    broschierte Ausgabe erschienen Februar 2013 336 Seiten, Preis € 12,00 [D] / € 12,40 [A] ISBN 978-3-942829-47-2 Der Dresdener Krimiautor Andreas M. Sturm hat im Leipziger Krimiverlag fhl im Februar 2013 seinen zweiten Roman „Albträume“ veröffentlicht. Wie schon in „Vollstreckung“ begegnen wir der dem sympathischen Ermittlungsteam Sandra König und Karin Wolf. Letztere hat – gerade aus dem Urlaub zurück – einen neuen Fall auf dem Tisch. Ein Mann ist in seiner Wohnung ermordet aufgefunden worden. Gleich zu Beginn erfährt der Leser, dass sich auch die junge Studentin Svenja in großer Gefahr befindet, so dass zu Beginn der Lektüre bereits sehr viel Spannung aufgebaut wird. Persönlich haben mir die Textstellen, in welchen Svenjas Angst vor einem Verfolger beschreiben werden, am besten gefallen. Weitere Morde geschehen – Ritualmorde. Der Täter scheint ein religiöser Fanatiker zu sein, dessen Morde durch Verstöße gegen die Zehn Gebote motiviert sind… Sturms Krimi lädt ein zum Miträtseln. Gemeinsam mit König und Wolf macht man sich beim Lesen auf die Tätersuche. Das ist ungemein spannend und fesselnd, so dass „Albträume“, das flüssig und flott geschrieben ist, problemlos in einer Nacht verschlungen werden kann. Sehr gut gefallen haben mir auch die Charakterisierungen der Polizistinnen und die Beschreibung der sich anbahnenden Liebesbeziehung der beiden. Damit hebt sich dieser Krimi auf jeden Fall von anderen ab. Freuen darf man sich schon auf Sandra Königs dritten Fall „Leichentuch“, der in Vorbereitung ist und der mit Sicherheit auch noch in meine Krimiregale Einzug finden wird!

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  • Spannender Dresden-Krimi

    Albträume

    sofie

    07. May 2013 um 18:54

    Karin Wolf kommt gerade aus dem Urlaub und hat direkt den nächsten Fall auf dem Tisch. Ein Mann wurde in seiner eigenen Wohnung umgebracht. Noch während Karin und ihr Team diesen Mord untersuchen, geschieht ein weiterer. Und dann gerät auch noch eine junge Frau in Gefahr. Ist der Mörder im Umfeld der Kirche zu finden? „Albträume“ ist bereits der zweite Dresden-Krimi von Andreas M. Sturm um das Ermittlerduo Karin Wolf und Sandra König. Aber auch wenn man den ersten Teil nicht kennt, lernt man die beiden und das restliche Team schnell kennen. Der Krimi ist von Anfang an spannend, es werden jede Menge Verdächtige präsentiert und die Polizisten ermitteln in alle möglichen Richtungen. Gleichzeitig fiebert man als Leser auch mit Svenja, einer jungen Jurastudentin, die sich verfolgt fühlt, mit. Daneben spielt natürlich auch das Privatleben der Ermittler eine Rolle, vor allem die beginnende Liebesbeziehung zwischen Karin und Sandra. Diese privaten Verwicklungen überdecken aber nicht die eigentlichen Ermittlungen, ich finde das Verhältnis zwischen der eigentlichen Polizeiarbeit und den sonstigen Handlungssträngen ist gut gelungen. Positiv hervorzuheben ist auf jeden Fall der anhaltende Spannungsbogen. Auch das Ende hat nicht enttäuscht und lässt auch kaum Fragen offen. Die Protagonisten sind größtenteils sehr sympathisch und gerade mit Svenja kann man sehr gut mitfühlen. Auch der Schreibstil hat mir im Großen und Ganzen gefallen, nur die Dialoge wirkten auf mich leider oft sehr gestelzt. Das hat das Lesevergnügen manchmal doch etwas eingeschränkt. Gut gefallen hat mir hingegen die Verankerung des Geschehens in Dresden. Wenn man die Stadt kennt, wird man einige Sachen entdecken. Insgesamt kann ich „Albträume“ also mit kleinen Abstrichen empfehlen. Das Wichtigste für einen Krimi – die Spannung – hat auf jeden Fall gestimmt und auch die Charaktere konnten in großen Teilen überzeugen.

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  • Albträume

    Albträume

    Blaustern

    06. May 2013 um 21:50

    Ein Serienmörder geht um und rechtfertigt seine Morde durch die Verstöße der Menschen gegen die zehn Gebote. Das Vorgehen des Mordes wird passend zu dem missachteten Gebot gewählt. Grausam und erschütternd. Karin Wolf und Sandra König, die beiden bekannten Ermittlerinnen aus Band 1, erscheinen an dem ersten Tatort. Das Opfer ist Martin Ulrich, den sie nackt und tot in seiner Wohnung mit Kabelbindern an einen Stuhl gefesselt vorfinden. Man hat ihn jämmerlich verdursten lassen. Nach genauerer Betrachtung der Fotos entdeckt Karin ein fehlendes Kreuz an der Wand, welches sie in Richtung Kirche denken lässt. Bald darauf passiert der nächste Mord, und die Jurastudentin Svenja Förster wird entführt. Alles deutet auf denselben Mörder hin. Wird die Polizei Svenja noch rechtzeitig finden? Der Krimi von Andreas Sturm hat mich wieder einmal richtig begeistert. Die Handlung hat mich dermaßen gefesselt, und die Spannung war enorm von Anfang bis Ende. Immer wieder konnte man miträtseln, hatte man einen Täter in Verdacht, war es im nächsten Moment hinfällig. Nach und nach wurde ein weiteres kleines Puzzleteil aufgedeckt und die Zusammenhänge klarer, bis am Ende die Stränge zusammenführten. Der Handlungsort Dresden hat mir auch wieder sehr gut gefallen, alles wurde sehr genau beschrieben, so als wähnte man sich vor Ort. Die Charaktere der Protagonisten wurden genau und detailliert beschrieben, sodass man das Gefühl hatte, sie schon lange zu kennen, und Karins und Sandras Beziehung und ihre lockere Umgehensweise  entschärfen zwischendurch die grausamen Mordtaten. Auch fand ich das Privatleben der Ermittler sehr interessant, es gehört ja irgendwie auch dazu. Der Schreibstil war gewohnt flüssig und flott zu lesen.

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  • Albträume

    Albträume

    dorli

    30. April 2013 um 18:25

    Dresden. Ein fanatischer Serienmörder hält Karin Wolf und ihr Ermittlungsteam in Atem. Laut Einschätzung eines Experten für operative Fallanalysen werden Menschen ermordet, die nach Meinung des Mörders gegen die Zehn Gebote verstoßen haben. Die Mordmethode wählt der Täter passend zu dem jeweils nicht beachteten Gebot. Als die Jura-Studentin Svenja ins Visier des Täters gerät und entführt wird, ist bei den Ermittlungen Eile geboten … „Albträume“ war mein erster Krimi aus der Feder von Andreas Sturm und ich bin begeistert! Die Handlung hat mich von Anfang an gefesselt, Spannung wird rasch aufgebaut und bleibt durchgehend hoch. Die Geschichte lässt sich sehr zügig lesen und man kann prima miträtseln. Ebenso schnell wie man einen möglichen Täter im Blick hat, zweifelt man auch schon wieder an der Idee, denn der Autor versteht es außerordentlich geschickt, den Leser an der Nase herumzuführen, indem er die eigentlichen Zusammenhänge und das Motiv erst nach und nach ans Licht kommen lässt. Auch wenn sich die eine oder andere meiner Vorahnungen als richtig erwiesen hat, war ich mit meinen Vermutungen doch mehrfach auf dem Holzweg und wurde mit der letztendlichen Auflösung überrascht. Die Akteure werden allesamt hervorragend charakterisiert, so dass ich durchweg das Gefühl hatte, jede Person gut kennengelernt zu haben. Zwischenmenschliche Beziehungen und private Probleme der Ermittler fügen sich ohne aufgesetzt zu wirken in den Ablauf der Handlung ein. Äußerst gelungen sind auch die Beschreibungen der Schauplätze, Dresden als Handlungsort wird prima in Szene gesetzt. „Albträume“ ist ein rundum fesselnder Krimi, der mir ein paar spannende Lesestunden beschert hat.

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  • Ein Fall für die SoKo "Kreuz"

    Albträume

    TochterAlice

    22. April 2013 um 18:15

    Ein Fall für Karin Wolf und ihr Team? Nein, gleich mehrere, handelt es sich doch um brutale Serienmorde gepaart mit Entführungen, die da in der sommerlichen Hitze Dresdens  geschehen. Ein einsamer Mann, der sein Leben nicht mehr im Griff hatte, ein erfolgreicher Koch mit besonderen sexuellen Vorlieben, eine junge Maid, die sich gern aufreizend kleidet... sie alle werden in dieser oder jener Form zu Opfern, doch wie passt das zusammen? Die Spur führt - überaus untypisch für Sachsen - in das Umfeld der katholischen Kirchen. Karin Wolf und ihre Leute ermitteln fieberhaft als SoKo "Kreuz", nicht ohne jedoch von persönlichen, vor allem sexuellen Belangen sowohl hetero- als auch homoerotischer Art abgelenkt zu werden - ein Aspekt, der aus meiner Sicht entschieden überbetont wird. Doch die Krimihandlung selbst entwickelt sich überaus spannungsreich, über die teilweise gestelzten Dialoge sehe ich gern hinweg, da die maßgeblichen Figuren deutlich und nachvollziehbar charakterisiert werden. Von Stil und inhaltlicher Ausrichtung ähnelt dieser Band den von mir außerordentlich geschätzten Ostfriesen-Krimis von Klaus-Peter Wolff. Absicht? Könnte sein, denn die leitende Ermittlerin bei Sturm Karin Wolf ist fast eine (Nach)Namensschwester des Autors - es könnte eine Hommage sein - aber hier vergallopiert sich möglicherweise mein eigenes rudimentär entwickeltes kriminalistisches Gespür. Trotzdem - eine Ostsachsenreihe würde sich im Regal des Buchhändlers gut neben den Ostfriesenbänden machen - den Ost und Ost gesellt sich gern! Mein Fazit also: Krimitechnisch eine runde Sache - gekonnt aufgelöst, auch die Spannung wurde bis zum Schluss gehalten. Etwas weniger sexuelle Spannung und etwas mehr Dresdner Lokalkolorit würde aus meiner Sicht auch das Drumherum abrunden.

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  • Serienmörder in Dresden

    Albträume

    irismaria

    21. April 2013 um 18:13

    „Albträume“ von Andreas M. Sturm ist ein im fhl-Verlag erschienener Dresden-Krimi, der zweite Fall der Ermittlerinnen Karin Wolf und Sandra König. Dresden: Eine junge Frau fühlt sich verfolgt, drei Männer werden ermordet und die Polizei sucht als Täter einen Serienmörder. Die Fälle scheinen einen religiösen Hintergrund zu haben, doch es scheint keine Verbindung zwischen den Opfern zu geben. Im Mittelpunkt der Geschichte steht das Polizeiteam und seine Untersuchungen, aber auch das Leben der Ermittler wird in den Blick genommen. Nach und nach geraten weitere Personen ins Blickfeld, aber es bleibt unklar, wer hinter den Taten steckt. Auch Lokalkolorit ist vorhanden und auch mit geringen Dresden-Kenntnissen kann man sich gut in die Szenen hineinversetzen. Ich kann diesen Krimi nicht nur Dresdenfans empfehlen.

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  • Ein spannender Dresden-Krimi

    Albträume

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. April 2013 um 23:34

    Die Dresdner Kriminalhauptkommissarin Karin Wolf und ihr Team haben es mit einem brutalen Mörder zu tun. Ein Mann wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Er sitzt nackt, mit Kabelbindern gefesselt, auf einem Stuhl. Der Mund wurde ihm mit Klebeband zugeklebt. Allem Anschein nach ist er verdurstet. Als ein zweiter ähnlicher Mord geschieht, deutet alles darauf hin, dass es sich bei dem Täter um einen Serienmörder handelt. Sollen die Vermutungen stimmen, und der Täter die Zehn Gebote für seinen religiösen Fanatismus missbrauchen? Welche Rolle spielt die Kirchengemeinde um Pfarrer Leonhardt? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, als eine junge Jurastudentin entführt wird. Können die Ermittler diese noch rechtzeitig retten? Der Schreibstil ist flüssig und ich war sofort in der Geschichte drin. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, facettenreich und authentisch. Das Ermittlerteam war mir sehr sympathisch und jeder hat so seine eigene persönliche Geschichte, die diesen Roman noch realer wirken lassen. Nur ein Gewisser Brückner war mir absolut unsympathisch. Die Story ist von Anfang bis zum Ende sehr spannend und fesselnd geschrieben. Bis zum Schluss habe ich gerätselt, wer der Täter sein könnte. Dieser Roman hat alles, was einen guten Krimi ausmacht und kann ich weiterempfehlen. Einen Stern muss ich leider abziehen, da mir das Ende um die junge Jurastudentin etwas zu wenig beschrieben wurde. Da hätte ich ein bisschen mehr erwartet. 

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  • Albträume

    Albträume

    Goch9

    17. April 2013 um 16:45

    Svenja Förster, Studentin, fühlt sich verfolgt und bedroht. Während sie sich Gedanken über eine Paranoia macht, werden die beiden Ermittlerinnen Karin Wolf und Sandra König zu einem Tatort gerufen. Innerhalb kürzester Zeit werden drei Männer auf grausame Art gefesselt und dem Tod durch verdursten oder verbluten überlassen. Alles deutet auf einen Serienmörder mit religiösem Fanatismus hin. Nach Svenjas Entführung beginnt ein Wettlauf gegen die Uhr. Dieser Dresden-Krimi hat dem Titel Albträume alle Ehre gemacht. Die grauenvollen Todesarten, die der Mörder seinen Opfern bescherte, bargen viel Stoff für Albträume. Lange Zeit fanden die Kriminalbeamten auch keinen vernünftigen Ermittlungsansatz, obwohl sie in allen Richtungen nachhakten. Die kribbelnde Beziehung zwischen Karin und Sandra hat den angespannten Leser zwischendurch etwas auflockern lassen. Als Leser bekam ich hautnah mit, wie verzweifelt in alle Richtungen ermittelt wurde. Kein Zufall wurde gelten gelassen, keine billige Erklärung zugelassen, sodass sich plötzlich ganz andere Spuren auftaten. Hartnäckige Recherche und herausragender Einsatz aller Beteiligten haben den Fall letztlich gelöst und diesen Krimi spannend, unterhaltsam und nachvollziehbar gemacht. Obwohl ich erst zweimal Dresden besucht habe, konnte ich erstaunlich viel in Herrn Sturms Beschreibungen seiner Stadt wiedererkennen. Mir hat dieser Dresden-Krimi sehr gut gefallen und ich würde gerne von weiteren Fällen der beiden Ermittlerinnen lesen.

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  • Dresdner Albträume

    Albträume

    sternchenbuecher

    16. April 2013 um 22:02

    Grausame Mordfälle suchen die Sächsische Landeshauptstadt Heim und das Team um Kommissarin Karin Wolf nimmt die Ermittlungen auf. Durch die Art und Weise der Verbrechen mehren sich die Hinweise, dass es sich bei den Verbrechen um Ritualmorde handelt. Sind sie etwa einem fanatischen Serientäter auf der Spur? Dann verschwindet eine Studentin, die sich schon seit geraumer Zeit verfolgt fühlte. Und schließlich wird das Ermittlerteam auch noch direkt betroffen... der Albtraum nimmt seinen Lauf. **** Spannung pur verspricht der zweite Fall des Dresdner Ermittlungsteams um Karin Wolf im Kriminalroman "Albträume", aus der Feder des Dresdner Autors "Andreas M. Sturm". Gleich zu Beginn vermag die Story den Leser zu fesseln und Gänsehautfeeling entstehen zu lassen. Der aufgebaute Spannungsbogen zieht sich in mehreren Handlungssträngen durch das gesamte Buch, da der Autor immer wieder mit unvorhergesehenen Wendungen und neuen Enthüllungen überrascht. Gleichzeitig werden auch die handelnden Person, allen voran das Ermittlungsteam, gut charakterisiert und es existiert ein angenehmes Verhältnis zwischen Ermittlungsarbeit und Privatleben. Abgerundet wird die ganze Geschichte durch ein gelungen eingebettetes Lokalkolorit, dem wunderschönen Dresden. **** Mein erster Dresden-Krimi und ich bin begeistert. Man muss kein Dresdner sein um der Geschichte folgen zu können, aber mit Wiedererkennungseffekt macht es gleich doppelt Spass. Wer also einen spannenden Krimi, mit unvorhergesehenen Wendungen und einem aufgeweckten Ermittlerteam sucht, dem seien "Albträume" zweifels ohne sehr empfohlen.

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  • Spannende Suche eines Serienmörder hält Dresden in Atem

    Albträume

    Donauland

    14. April 2013 um 21:49

    Die Kriminalkommissarin Karin Wolf leidet seit ihrem letzten Fall an Albträumen, sie kommt auch nach ihrem Urlaub unausgeschlafen ins Büro. Dort wird sie gleich mit einem brutalen Verbrechen konfrontiert, ihre Kollegin Sandra Wolf verschafft ihr einen Einblick. Martin Ulrich wird nackt in seiner Wohnung mit Kabelbindern an dem Sessel gefesselt vorgefunden, er verdurstete. Bei der Durchsicht der Tatortfotos fällt Karin ein Schatten an der Wand auf. Doch dieser Mord bleibt kein Einzelfall, die beiden Ermittlerinnen merken bald, dass es sich um einen Serienmörder handelt, der Ritualmorde verübt. Auch die Jurastudentin Svenja Förster fühlt sich verfolgt, nach ihrer Flucht merkt sie, dass sie ihren Wohnungsschlüssel verlor, auch in ihre Wohnung wird eingebrochen. Der Autor Andreas M. Sturm schafft einen spannenden Krimi Albträume mit Dresdner Lokalkolorit. Die einzelnen Handlungsstränge werden erst am Ende zusammengeführt, sodass der Leser erst am Schluss die ganzen Zusammenhänge erkennt und der Spannungsbogen während der gesamten Ermittlungen aufrechtgehalten wird, so fällt es dem Leser schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Während des Lesens wird man immer wieder zum Rätseln verleitet, genau das mag ich an einem Krimi. Die Protagonisten werden detailliert beschrieben, auch deren Umfeld und Privatleben werden gut dargestellt. Karin leidet an Albträumen, die mit einem Fall aus ihrer Vergangenheit zusammenhängen, sie erscheint übermüdet im Dienst. In ihrer Kollegin Sandra findet sie eine Freundin. Eine neue Kollegin Kommissarin Grün kommt ins Team, sie findet einen wichtigen Zusammenhang, der hilft den Fall aufzuklären. Albträume ist ein spannender Dresden-Krimi, der einem in den Bann zieht und bis auf die letzte Seite unterhält.

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  • gelungener Krimi

    Albträume

    hexe2408

    11. April 2013 um 20:09

    Jeder Mensch hat Ängste, jeder hat dunkle Geheimnisse, von denen er möglichst wenig Personen erzählt und doch gibt es jemanden, der dir auf die Spur kommt, dich verfolgt, deine Furcht ins unermessliche steigert und dieser jemand gibt erst auf, wenn er hat, was er will. Es ist nicht schwer vorzustellen, dass man Albträume bekommt, wenn man befürchten muss, einem geliebten Menschen könnte etwas zustoßen, oder wenn man sich selbst bedroht fühlt. Kaltblütig und grausam sterben in „Albträume“ viele Menschen, die sich ihrer Vergehen teilweise bestimmt nicht mal bewusst waren. Auch der Glaube an Gott hilft nicht weiter, wenn ein Rächer sein Werk vollenden will.   Karin Wolf ist Ermittlerin in Dresden. Gemeinsam mit ihrem Team wird sie vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe gestellt. Ein Serientäter treibt sein Unwesen und die Polizei tappt im Dunklen. Das Umfeld der Opfer ergibt nicht viel, wofür sich ein Mord lohnen würde, dennoch machen sich einige Personen mit seltsamen Aussagen verdächtig. Es war richtig spannend zu verfolgen, wie die Kommissare nach und nach die Spuren zu einem kompletten Bild zusammenfügen können und so hinter die wahren Hintergründe kommen. Durch die wechselnden Perspektiven, bekommt man als Leser einen sehr intensiven und geschlossenen Blick auf die verschiedenen Szenen. Man erfährt Dinge, nach denen die Polizei sucht und beobachtet die Ermittlungen, die an unterschiedlichen Stellen parallel laufen. Der Schreibstil hat mir insgesamt auch sehr gut gefallen, es war schön flüssig zu lesen, man konnte sich schnell in das Buch einfinden und abtauchen. Auch die Ortsbeschreibungen haben mir gut gefallen,  sie haben beim Zurechtfinden geholfen, waren aber nicht zu detailliert oder langatmig.   Die bunte Mischung der Charaktere war sehr gut gewählt, es ist gut vorstellbar, dass so ein echtes Ermittlerteam aussehen könnte, jeder bringt seine eigenen Züge und Macken mit, mit denen die anderen klar kommen müssen. Klar dass es dort auch mal Reibereien und Liebeleien gibt.   „Albträume“ ist ein gelungener, spannender und abwechslungsreicher Krimi, der einfach seine Leser in den Bann zieht und erst nach der Auflösung wieder loslässt.

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  • Albträume von Andreas M. Sturm

    Albträume

    thenight

    10. April 2013 um 10:08

    Klappentext: In Dresden werden mehrere brutale Verbrechen verübt. Karin Wolf und ihre Kollegen befürchten, dass es sich bei dem Täter um einen Serienmörder handeln könnte, der nach einem bizarren Ritual mordet. Als eine junge Frau entführt wird, beginnt der Kampf um das Leben der Studentin Der zweite Fall der Dresdner Ermittler Karin Wolf und Sandra König sind auf der Jagd nach einem Serienmörder, der seine Opfer passend zu den 10 Geboten mordet, sein erstes Opfer lässt er verdursten *verschmachten* weil er gegen das Gebot *Du sollst Vater und Mutter ehren* verstieß. Parallel dazu befasst sich das Ermittlerteam mit einem Fall von Stalking gegen eine junge Frau, erst zum Ende des Romans führen alle Fäden zusammen. Andreas M. Sturm, hat es geschafft einen von der ersten Seite an, fesselnden Roman zu schreiben, geschickt falsche Spuren gelegt und am Ende alle Handlungsstränge logisch zusammengeführt, dies war mein erstes Buch des Autors, aber sicher nicht mein letztes. Natürlich gibt es ja meist kein Lob ohne Kritik und so auch diesmal, das Privatleben der Protagonisten Wolf und Sturm nahm mir fast ein wenig zu viel Raum ein, auch wenn die eine oder andere Szene im Nachhinein für die Handlung wichtig war. Da es aber nicht nötig ist das Vorgängerbuch gelesen zu haben um in das Buch hineinzufinden, gebe ich trotzdem die volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung. Vielen Dank für die spannenden Lesestunden.

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