Andreas M. Sturm , Anne Mehlhorn Giftmorde 3

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Inhaltsangabe zu „Giftmorde 3“ von Andreas M. Sturm

Im 3. Band der tödlichen Anleitungen werden wieder die Tücken des Alltags mithilfe von Pflanzengift gelöst. Ein Ehemann, der sich zu intensiv der Mittelalterszene verschrieben hat, ein missgünstiger Kritiker, der das Geschäft zerstört, ein Psychopath, der die Liebe zur Nachbarsfamilie für sich entdeckt, ein Amoklauf, der außer Kontrolle gerät und viele weitere Themen lassen die Krimiautoren tief ins Giftschränkchen greifen, um einen Strauß bitterböser Geschichten für alle Fans der Giftmorde zu fabulieren. Sollten Sie nach erfreulichen Lesestunden derartige Problemlösungen ins Auge fassen, überlegen Sie gut, ob ein Besuch beim Therapeuten nicht der bessere Weg ist, als einen Pakt mit Floras tödlichen Kindern zu schließen.

Gelungene Anthologie!

— mabuerele
mabuerele

13 unterhaltsame, bitterböse und kurzweilige Geschichten, spannend und mit viel Sarkasmus gewürzt. Lesenswert!

— Seehase1977
Seehase1977

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  • Giftmorde 3

    Giftmorde 3
    Blaustern

    Blaustern

    17. January 2017 um 12:05

    Zum dritten Mal gibt es eine Anthologie über Morde mit Giftpflanzen an auserwählten Menschen, und man glaubt gar nicht, welche Vielzahl an Pflanzen dazu in der Lage sind und welch dramatische Wirkung sie auf den menschlichen Körper haben. Dabei sind sie doch oft so hübsch anzusehen. Aber deren Genuss kann bis zum Tod führen. 13 neue Pflanzen werden uns hier vorgestellt in kurzen kriminalistischen Geschichten von verschiedenen Autoren. Erschütternd, wie es in einer Familie zu Weihnachten aussehen kann. Wie Menschen aus dem Leid heraus zum Mörder werden können. Wie die Nachbarschaft zur Todesfalle wird. Oder wie eine Reise nach hinten losgeht. Die Geschichten sind alle wieder ganz unterschiedlicher Art. Natürlich auch die jeweiligen Schreibstile dazu. So wird es nicht langweilig, und man kann immer gerade die Geschichte wählen, die einem momentan am meisten zusagt. Die Beweggründe der Leute sind ganz unterschiedlich und auch die Vorgehensweise. Während Hass und Rache ja immer an vorderster Front stehen, gibt es hier auch noch so ganz andere Möglichkeiten, die zu solch einer Tat führen kann, manchmal sogar unwillkürlich. Einige Krimis sind roh, boshaft sowieso, hinterhältig, bitter und nahegehend. Es spielt auch ein gewisser Humor mit hinein, der oft natürlich spöttisch ist. Auf jeden Fall regen die Geschichten auch zum Nachdenken an, was alles aus verschiedenen Situationen entstehen kann. Mir haben fast alle Kurzkrimis super gefallen. Bei all der Vielfalt findet bestimmt jeder seine Lieblingsgeschichte.

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  • Floras tödliche Kinder

    Giftmorde 3
    mabuerele

    mabuerele

    14. January 2017 um 20:23

    „...Tiefe Resignation schwang in Nicoles Stimme und in ihrem Blick lag eine große Traurigkeit...“ Die Anthologie vereint 13 Kriminalgeschichten von 12 Autoren. Eines ist allen gemeinsam. Im Mittelpunkt stehen Floras tödliche Kinder. Damit werden 13 unterschiedliche Giftpflanzen zur Waffe. Ansonsten aber hat jeder Autor seine eigene, ganz persönliche Handschrift. Es geht um Eifersucht und Rache, um Psychopathen und betrogene Ehefrauen. Die meisten spielen in Europa, doch auch ein Ausflug nach Amerika und Mexiko ist dabei. So unterschiedlich wie die Geschichten, so abwechslungsreich ist der Schriftstil. Neben Ich-Erzählern wird in einem die Tagebuchform gewählt. An vielen Stellen findet sich schwarzer Humor. Manche Geschichten regen zum Nachdenken an und haben mich tief berührt. Auf einige der Geschichten möchte ich näher eingehen. Obiges Zitat stammt aus „Nur eine Nuance“. Der Krimi geht unter die Haut. Hier wird ein Opfer plötzlich zum Täter, der erhoffte Neubeginn zur Katastrophe. Sehr gut wird die psychische Verfassung der Protagonistin wiedergegeben. Letztendlich siegt ihre Menschlichkeit und sie fällt eine nur für sich folgenschwere Entscheidung. Ähnlich tiefgründig liest sich die Erzählung „Todestag“. Hier habe ich als Leser zwischen Verständnis und dem Widerstand gegen Selbstjustiz geschwankt. Fast sachlich wird erzählt, wie es zur Feindschaft zweier Nachbarn kam. Das Ende ließ mich betroffen zurück, denn nichts war so, wie es schien. Im „Leid der Anderen“ spielen Briefe eine besondere Rolle. Hier werden gekonnt eine Intrige und falsche Beschuldigungen aufgebaut. In Jan Fliegers Geschichte fliegt ein Ehepaar gemeinsam nach Schottland. Beide verbinden mit der Reise unterschiedliche Ziele. Sie hätten miteinander reden sollen! Der Autor versteht es, die einzelnen Stationen der Reise anschaulich erlebbar zu machen und gleichzeitig die Gedanken und Gefühle der Protagonisten wiederzugeben. Bei diesen vier Beispielen möchte ich es belassen. Es sind diejenigen, die mir am besten gefallen haben. Doch auch die anderen haben ihre Feinheiten. Es gibt nur eine Geschichte, die mich überhaupt nicht angesprochen hat. Natürlich werde ich sie nicht nennen, denn die Geschmäcker sind verschieden und ein anderer ernennt sie vielleicht zu seiner Lieblingsgeschichte. Genau wie in den anderen Bänden wird jede Pflanze im Laufe der Erzählung ganzseitig in Schwarz-Weiß abgebildet. Das Cover hat hohen Wiedererkennungswert und passt zum Thema. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Zusammenstellung der Anthologie empfinde ich als gelungen.

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    • 3
  • abwechslungsreiche Kurzkrimis

    Giftmorde 3
    hexe2408

    hexe2408

    14. January 2017 um 14:46

    Die Welt der Pflanzen ist vielseitig und wenn man sie genauer betrachtet auch gar nicht so langweilig, wie das Grünzeug vielleicht auf den ersten Blick wirken mag. Einige Blumen überzeugen sofort mit prächtigen, bunten Blüten, andere Gewächse sind sehr unscheinbar und man würde sie einfach umlaufen, wenn man sie nicht kennt. Doch manchmal lohnt es sich, genauer hinzusehen, sonst entgeht einem wohlmöglich, wie tödlich die Fauna um uns herum ist. In 13 Kurzgeschichten präsentieren verschiedene Autoren, was man mit den kleinen oder großen Pflänzchen so anstellen kann.   Obwohl ich schon zwei Gift-Anthologien gelesen habe, wird es nicht langweilig, wenn man wieder in die Welt der tödlichen Pflanzen eintaucht. Die Kurzgeschichten sind alle eigenständig und beschäftigen sich mit verschiedenen Pflanzen, man kann sie also Problemlos unabhängig voneinander lesen, immer wenn einem grad mal wieder nach einem kleinen Mord ist. Die Kurzkrimis sind auf ganz verschiedene Weisen erzählt und damit wird das Buch sehr abwechslungsreich. Einige Mörder sind wirklich kaltblütig, planen ihre Tat schon seit Monaten und warten nur darauf, endlich zuschlagen zu können. Andere werden eher zufällig und spontan zum Täter und sind teilweise selbst erschrocken, was sie da nur angestellt haben. Auch die Altersspanne der Personen in den Geschichten ist ganz verschieden. Wer jetzt sofort verbitterte, ältere Menschen oder gestandene, gewalttätig veranlagte Männer im Kopf hat, der liegt natürlich nicht komplett falsch, aber auch nicht ganz richtig. In den verschieden Geschichten gibt es eine große Bandbreite an Protagonisten unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und mit ganz verschiedenen Motiven. Rache, Hass, Unzufriedenheit und Verbitterung sind selbstverständlich mit dabei. Doch das eine oder andere Mal darf man überrascht sein, aus welcher Situation heraus es zu dem tödlichen Einsatz der Pflanzenbestandteile kommt. Im Buch erwarten einen ebenso verschiedene Perspektiven, aus denen die Geschichten erzählt werden. Einige Krimis werden aus der Ich-Perspektive geschildert, so dass man einen guten Einblick in das Gedankenkonstrukt der Täter bekommt. Man erlebt die Planungsphase und Umsetzung aus erster Hand mit und doch ist der Ausgang nicht immer so, wie man es zunächst erwartet hätte. Andere Kurzgeschichten werden mehrere Personen beleuchtet und so bekommt man einen eher  allgemeinen Überblick über die Handlung. So vielseitig wie die Perspektiven und Figuren sind, so verschieden sind auch die Orte, an denen wir uns befinden. Teilweise erhält man einen detaillierten Eindruck vom Handlungsort, an dem wir uns befinden, in anderen Geschichten spielt es kaum eine Rolle.   Da die Geschichten so unterschiedlich aufgebaut und gestaltet sind, fällt es einem bei der einen Handlung leichter, hineinzufinden, die nächste erreicht einen vielleicht nicht komplett. Manchmal ist es einem zu kurz, obwohl man weiß, dass die Geschichten nie lang sind, mal endet es genau an der richtigen Stelle. So verschieden, wie die Autoren sind, so individuell sind auch ihre Schreibweisen. Es wird am Ende des Buches auf jeden Fall für jeden Geschmack was dabei gewesen sein und auch wenn vielleicht mal ein Kurzkrimi nicht ganz den eigenen Humor oder Geschmack trifft, wird die nächste dann bestimmt schon wieder besser gefallen.   Eine abwechslungsreiche Anthologie, die neben den unterschiedlichen Arten zu morden auch einen vielseitigen Einblick in die Pflanzenwelt gibt. Wie immer gilt allerdings: auf gar keinen Fall nachmachen.   Vielen Dank an den Autoren/Herausgeber Andreas Sturm und den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

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  • Giftmorde 3

    Giftmorde 3
    thenight

    thenight

    01. January 2017 um 15:14

    Inhalt: Die Natur bietet viele Möglichkeiten seinen Mitmenschen zu helfen oder ihnen zu schaden, teilweise auch mit dem selben Wirkstoff. Geschichten über die heilsame Wirkung der Pflanzenwelt. wären allerdings ziemlich langweilig. So dachten sicherlich auch die Autoren die sich mit ihren Stories in dieser Anthologie zusammen gefunden haben und sie haben sich mit der eher schädlichen und größtenteils tödlichen Wirkung der so harmlos anmutenden Pflanzen auseinandergesetzt.Meine Meinung:Ich bin mit sehr sehr hohen Erwartungen an diese Anthologie herangegangen. Schließlich haben mich die beiden Vorgänger schon sehr begeistert und um es gleich vorwegzunehmen, ich wurde nicht enttäuscht und dieses Mal gab es nicht eine Geschichte die mich nicht fesseln konnte. Den Autoren fiel immer wieder etwas Neues ein und die Geschichten sind böse und niederträchtig, manchmal allerdings auch todtraurig, wie Paranoia von Anne Mehlhorn oder auch Weihnachten in Familie von Regine Curth, wollen wir nicht alle die schönsten Tage im Jahr mit Menschen verbringen denen wir etwas bedeuten, da greift so mancher vielleicht wirklich zu drastischen Mitteln.Das eine oder andere Mal empfand ich allerdings auch Schadenfreude, wenn das Opfer eine Strafe verdient hatte, wie in Kopfgeld von Andreas M. Sturm.Ich liebe Kurzgeschichten und nach diesem Buch weiß ich auch wieder das diese Liebe gerechtfertigt ist.Die Autorinnen und Autoren in Giftmorde 3Andreas M. Sturm,Anne Mehlhorn,David Gray,Frank Kreisler,Franziska Steinhauer,Jan Flieger,Mario Schubert,Martina Arnold,Patricia Holland Moritz,Petra Steps,Regine Curth,Traude EngelmannJeder dieser Autoren hat seinen eigenen, unverwechselbaren Stil aber eines haben sie gemeinsam, sie haben gut recherchiert und ich möchte nicht das sie Böse auf mich werden. ;O)Das Buch kann überall im Handel bestellt werden und ist auch als e-book erhältlich.Taschenbuch: 260 SeitenVerlag: edition krimi; Auflage: 1 (29. November 2016)Sprache: DeutschISBN-10: 3946734081ISBN-13: 978-3946734086

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  • Giftmorde 3 - weitere tödliche Anleitungen

    Giftmorde 3
    Seehase1977

    Seehase1977

    30. December 2016 um 09:47

    Zum Inhalt:Ein Kopfgeldjäger der die Blumenpracht eines Gartens bewundert, während er auf sein Opfer wartet. Ein Ehemann, dem die Mittelalterszene wichtiger geworden ist als seine Familie und ein Wahnsinniger, der der Nachbarsfamilie zu Weihnachten ein ganz besonderes Geschenk überbringt sind nur Beispiele dafür, was den Leser in Teil drei der tödlichen Anleitungen erwartet. Außerdem treffen wir auf viele botanische Bekannte wie z.B. die beliebte Amaryllis, auch Ritterstern genannt, oder der viele Gärten zierende grüne Buchsbaum. Doch in dieser Anthologie erfreuen Sie nicht unser Auge, sondern jagen uns eine Gänsehaut über den Rücken. Passen Sie auf sich auf, der Kuchen, den ihnen ihre nette Nachbarin anbietet, könnte ihr letzter sein…„Giftmorde 3“ ist eine Anthologie und enthält 13 giftig-böse Kurzkrimis von verschiedenen renommierten Krimi-Autoren. Den Leser erwartet ein bunter Strauß bitterböser und kurzweiliger Geschichten, in denen sarkastisch, gnadenlos und gehässig erzählt wird, wie diverse Probleme kurzer Hand oder auch langfristig geplant mit Hilfe von Blüten, Samen und Blättern, gelöst werden. Man wird hinabgezerrt in den Abgrund menschlicher Seelen und liest doch atemlos und gebannt Seite um Seite, Geschichte um Geschichte. Zwar hat mich nicht jede dieser Erzählungen gleich begeistert und doch war jede auf ihre Art ganz besonderes. Auf die jeweiligen Inhalte möchte ich nicht näher eingehen, um andere Leser von „Giftmorde 3“ nicht um ihre Spannung zu bringen, dennoch möchte ich erwähnen, dass vor allem drei Geschichten mich schwer beeindruckt haben. Zum einen „Das Leid der Anderen“ weil sie mich völlig überrascht hat, zum anderen „Weihnachten in Familie“, diese Story hat mich einfach geschockt und dann noch „Kokosöhrchens düstere Rache“ (ich hätte mich ja alleine schon dafür gerächt, dass mir jemand so einen Namen gibt!), denn hier hat der Autor mich echt berührt und auch traurig gestimmt. „Giftmorde 3“ darf im Bücherregal eines Krimifans nicht fehlen, denn das Buch bietet spannende und abwechslungsreiche Unterhaltung und bereitet ganz besondere Freude (mir jedenfalls), wenn die tödlichen Anleitungen dem Mann zu Hause die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Mir war nicht bewusst, mit wie vielen giftigen Pflanzen wir Menschen uns umgeben und wie sie mit ihrer Schönheit ihre tödlichen Inhaltsstoffe geschickt zu tarnen verstehen. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung und den Tipp: Passen Sie auf sich auf, es kann uns alle erwischen!

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