Andreas M. Sturm , Bernd Köstering Sachsenmorde 2

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Inhaltsangabe zu „Sachsenmorde 2“ von Andreas M. Sturm

Wie bereits im ersten Band der Sachsenmorde zieht sich auch in der vorliegenden Fortsetzung eine blutige Spur durch den Freistaat. In allen zehn Landkreisen und den drei kreisfreien Städten wird betrogen, geschmuggelt und gemordet, dass Ihnen beim Lesen ein kalter Schauer über den Rücken rieseln wird. Die beteiligten Autoren nehmen kleine Gemeinheiten, tragische Leidenschaften, zerstörerische Gier und tödliche Rache unter die Lupe, um aus diesen menschlichen Abgründen mörderische Geschichten voller überraschender Wendungen zu fabulieren. Krimifreunde werden bestens unterhalten, wenn mal bitterböse, mal ironisch-schwarzhumorig im Bundesland Sachsen gemordet wird.

13 mörderische Kurzgeschichten aus dem Freistaat. Auch wenn mich nicht alle überzeugt haben, hatte ich spannende Lesestunden.

— Seehase1977
Seehase1977

Morde quer durch den Freistaat Sachsen - gelungene Anthologie!

— mabuerele
mabuerele

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  • Sachsenmorde 2

    Sachsenmorde 2
    Blaustern

    Blaustern

    16. June 2017 um 12:10

    „Sachsenmorde 2“ enthält auch wieder eine Menge Kurzgeschichten rund um das Thema im Freistaat Sachsen. 13 Stück an der Zahl von 13 verschiedenen Autoren mit ganz unterschiedlichen Handlungen und Perspektiven und Stilen. Da gibt es Steve, der einen falschen Tag erwischt hat in der Runde am Stammtisch, ein Gemälde, das gesucht wird, eine Mutter, die ewig vermisst wird, eine Autorin, die ziemlich verwirrt ist und sogar ein Geist, der immer noch herumschwirrt, weil nie geklärt wurde, was mit ihm geschah. All diese Geschichten sind von ganz unterschiedlicher Natur und so abwechslungsreich. Spannung ist in allen enthalten, mal sind sie blutig und schauerlich, mal regen sie zum Nachdenken an, mal löst sich der Fall ganz von selbst. Die Schauplätze sind gut vorstellbar. Immer wieder gibt es eine andere Gegend, und man lernt so auch ein wenig Sachsen kennen. Eine gelungene Anthologie, in der jeder seine Lieblingsgeschichte findet.

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  • spannende, abwechslungsreiche Kurzthriller

    Sachsenmorde 2
    hexe2408

    hexe2408

    28. May 2017 um 09:56

    Gedämpfte Schüsse mitten in der Öffentlichkeit, blutige Taten hinter verschlossenen Türen, Opfer, die lange Qualen erleiden, bevor sie erlöst werden, Morde, die erst nach Jahren entschlüsselt werden – die im Buch präsentierte Bandbreite deckt ziemlich viele, meistens grausame Vorstellungen des Tötens ab. Kein Bundesland ist vor den Verbrechern sicher, auch Sachsen nicht. In dieser Anthologie wird jeder Bereich der Region beleuchtet, auf ganz verschiedene, aber immer tödliche Weise.   Jeder Kurzthriller entführt den Leser in eine andere Welt. Die Geschichten sind in sich abgeschlossen und können daher völlig unabhängig voneinander gelesen werden. Ich hab auch immer mal wieder eine Pause eingelegt um etwas Abstand zwischen die Kurzgeschichten zu bekommen. So wirken sie, aus meiner Sicht, besser und man kann sie leichter einzeln betrachten, ohne ständig zu vergleichen.   Obwohl es sich nicht um Nacherzählung wahrer Begebenheiten handelt, laufen einem ab und an kalte Schauer über den Rücken und man kann sich gut vorstellen, dass es solche Taten wirklich gibt. Einige Handlungen sind sehr blutig, brutal und von dem Mord an sich geprägt. In anderen Thrillern geht es mehr um die Planung oder die Aufdeckung der Tat, so dass ein Teil der erschütternden Fakten durch die Rahmenhandlung abgemildert werden. Harmlos ist aber keine der Handlungen, sie sind einfach nur völlig unterschiedlich aufgebaut.   Von den Orten, in denen die Handlung spielt, erfährt man mal etwas mehr, mal etwas weniger. Teilweise gibt es Straßennamen und Erkennungsmerkmale der Region, die für Leser, die sich an den Schauplätzen auskennen, bestimmt Wiedererkennungswert haben. Auch als Ortsfremder kann man sich die Handlungsorte meistens gut vorstellen und bekommt so neben den Grausamkeiten noch einen Einblick in das Bundesland.   Genauso abwechslungsreich wie die Schauplätze, sind die Erzählweisen und -stile in den Kurzthrillern. Einige Geschichten sind aus der Ich-Perspektive erzählt, andere haben einen übergeordneten Erzähler, der es ermöglicht, aus verschiedenen Perspektiven auf die Handlung zu schauen und unterschiedliche Stränge zu verfolgen, die ein Gesamtbild ergeben. Durch die verschiedenen Techniken werden einem die Figuren auch unterschiedlich nah gebracht. Bei einigen erhält man einen guten Einblick in ihr Seelenleben, in die Dinge, die sie quälen, beschäftigen und möglicherweise dazu führen, diese schrecklichen Taten zu begehen. Andere Charaktere bleiben eher blass und es wird ein größeres Augenmerk auf die Handlung an sich gelegt. Wenn man die Kürze der einzelnen Geschichten bedenkt, kann man jedoch auch nicht erwarten, ein komplexes Bild von jeder Person zu bekommen. Es ist in jedem Fall immer ausreichend, um dem Geschehen zu folgen und die Zusammenhänge zu verstehen.   Gegenwart, Vergangenheit, Sprünge in verschiedene Zeiten – es ist von allem was dabei. Manchmal sind die Täter bereits bekannt, in anderen Geschichten werden sie erst gesucht. Einige Passagen sind sehr düster und erschütternd, andere Szenen sind geprägt von schwarzem Humor und wirken dadurch etwas lockerer, wenn die Handlung auch sehr ernst bleibt. Aufgrund der vielfältigen und abwechslungsreichen Mischung im Buch sollte für jeden Geschmack am Ende etwas dabei sein. Nicht jede der 13 Kurzgeschichten wird einen gleich intensiv packen, dafür sind die Herangehensweisen doch etwas zu verschieden.   Eine abwechslungsreiche, spannende Mischung an Kurzgeschichten sind in diesem Buch vereint. Manch eine Geschichte fesselt einen mehr, die nächste vielleicht etwas weniger, aber durch die bunte Mischung wird am Ende für jeden was dabei sein.   Vielen Dank an den Autoren und Herausgeber Andreas Sturm für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

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  • Sachsenmorde 2 - Es wird wieder gemordet im Freistaat

    Sachsenmorde 2
    Seehase1977

    Seehase1977

    27. May 2017 um 23:19

    Es wird wieder gemordet im Freistaat Sachsen13 neue, mörderische Kurzgeschichten aus der Feder verschiedenster Autoren erwarten den Leser in dieser Anthologie. Alle zehn Landkreise und die 3 kreisfreien Städte werden mit jeweils einer totbringenden Geschichte bedacht. Hier sind spannende und schaurig-schöne Lesestunden vorprogrammiert…Meine Meinung:Wie schon in Teil 1 haben in „Sachsenmorde 2“ 13 Autoren erneut ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Dabei sind 13 unterschiedliche und mörderische Kurzgeschichten entstanden, die den Leser einmal komplett durch den ganzen Freistaat begleiten. Auf dieser Reise begegnet man unter anderem einem Versicherungsvertreter, der fast zum Film-Action-Hero mutiert und seinen tristen Büroalltag auf einmal gar nicht mehr so schlimm findet. Oder aber die Romanautorin, die Fiktion und Realität nicht so ganz auseinander halten kann, außerdem ist da noch die Frau, die auf den Spuren ihrer verschollenen Mutter wandelt und eine grausame Entdeckung macht. Und dann ist da noch Steve, der vielleicht zur falschen Zeit am falschen Ort war, oder doch vielleicht eben nicht?Jeder der 13 Autoren, u-a-Andreas M. Sturm, Jan Flieger, Petra Steps, haben ihren ganz persönlichen Schreib- und Erzählstil in ihren Geschichten verpackt, mal blutig und makaber, mal mit einem schicksalhaften Hintergrund, der auch zum Nachdenken anregt. Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten, um nicht schon Spannung und Lesevergnügen vorweg zu nehmen.Mein Fazit:Mit „Sachsenmorde 2“ hat der Herausgeber Andreas M. Sturm wieder eine gelungene, und abwechslungsreiche Anthologie veröffentlicht. Auch wenn mich dieses Mal nicht alle der 13 Kurzgeschichten hundertprozentig überzeugen konnten, durch diverse Überraschungsmomente, die nötige Spannung und einige blutige Szenen, kam das Lesevergnügen dennoch nicht zu kurz. Das Cover mit dem Bogenschützen am Elbufer passt perfekt und hat mir besonders gut gefallen, vor allem, weil ich diesen auch schon in Echt bewundern konnte. Für „Sachsenmorde 2“ gebe ich für alle Krimi-Kurzgeschichten-Liebhaber gerne eine Leseempfehlung.

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  • Spannende Krimis quer durch den Freistaat Sachsen

    Sachsenmorde 2
    mabuerele

    mabuerele

    27. May 2017 um 20:56

    „...Er vernahm die Worte Hildigunds, doch sie umspielten ihn nur wie Wasser einen Baumstamm im Fluss, glitten an ihm ab, erreichten ihn nicht...“ Die Anthologie enthält 13 Krimis. Sie alle spielen im Freistaat Sachen und sind von 13 unterschiedlichen Autoren. Den Auftakt bildet die Suche nach einem verschwundenen Gemälde in Chemnitz. Die Geschichte zeichnet sich durch einen feinen Humor aus. Besonders raffiniert gestrickt ist die letzte Geschichte. Hier ist der Leipziger Kopfbahnhof der Ort der Handlung. Dazwischen führen mich die Handlungen der Geschichten quer durch das Land. Es geht um Mord und Drogenschmuggel, um die Aufarbeitung der Vergangenheit und Selbstjustiz. Die verschiedenen Handschriften der Autoren sorgen für Abwechslung. In manchen Geschichten laufen die Ermittler zu großer Form auf, in anderen sorgt Kommissar Zufall für Gerechtigkeit. In einem besonderen Fall hofft ein Geist, dass seine Ermordung endlich aufgeklärt wird und er dann Ruhe findet. Hier wird gekonnt studentische Neugier und das Hochwasser in Meißen miteinander verknüpft. Zu meinen Lieblingsgeschichten gehört „Flammentod“. Kommissar Hohenstein ist pensioniert. Trotzdem lässt ihn ein Brand im Ort nicht los. Allerdings bestimmt seine Frau, wo es langgeht. Doch seine Gedanken kann sie noch nicht kontrollieren, wie das obige Zitat zeigt. Es ist außerdem ein Beispiel für den ausgereiften Schriftstil des Autors. Auch der Schriftstil von „Steves Tag“ lässt aufhorchen. Steve träumt vom großen Coup. Dafür hat er eine Idee. Noch ahnt er nicht, wer seine Stammtischfreunde wirklich sind. Zu den stilistischen Höhepunkten gehört neben dem überraschenden Schluss das Gespräch am Stammtisch, insbesondere wegen des sehr unterschiedlichen Wortschatzes der Beteiligten. Kenner des Waldenburger Museums werden nach Lesen der dazu gehörenden Geschichte die Ausstellung mit anderen Augen betrachten. Wie heißt es so schön? Man trifft sich im Leben meist zweimal. Auf eine letzte Erzählung möchte ich noch eingehen. Es ist die zweite in der Anthologie. Eine junge Frau ist auf der Suche nach ihrer vor Jahren verschollenen Mutter. Es ist eher eine leise Geschichte, die durch stimmungsvolle Landschaftsbeschreibungen auffällt. Außerdem spielt Kater Colombo eine nicht unwesentliche Rolle. Ein zitat aus dieser Geschichte sei mir noch gestattet: „...Dass die alteingesessenen Altenhofer sie seit einer Weile nicht mehr in die Kategorie durchgeknallte Irre steckten, sondern sie mittlerweile der Kategorie Kräuterhexe zuordneten, - das war schon ein Lob. Sächsisch rau, aber herzlich...“ . Alle Geschichten haben mich gut unterhalten. Es gibt keine, die mich nicht angesprochen hätte. Gleichzeitig lerne ich als Leser dabei manche Sehenswürdigkeit Sachsens kennen. Das Cover mit den Blick auf Dresden passt. Kurze Informationen zu den Autoren und eine Karte Sachsens mit den Handlungsorten ergänzen das Buch. Dem Verlag ist erneut eine ausgezeichnete Anthologie gelungen, die mit Sicherheit jedem Liebhaber von Kurzkrimis eine Menge spannender Unterhaltung liefert.

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  • Sachsenmorde 2

    Sachsenmorde 2
    thenight

    thenight

    02. May 2017 um 17:38

    Inhalt: Im idyllischen Sachsen wird weiter gemordet, wie schon im 1. Band haben sich auch dieses Mal Autoren zusammengefunden um zu morden. Ihre mehr oder weniger blutige Spur zieht sich durch den gesamten Freistaat und sie hinterlassen spannende Lesestunden.Meine Meinung: Es ist mittlerweile sicher bekannt das ich ein großer Fan von Kurzgeschichten bin, ebenso die Gründe dafür, also muss ich das nicht nochmals erläutern.Die Autoren die in dieser Anthologie zusammen fanden, könnten unterschiedlicher nicht sein,jeder hat seinen ihm eigenen Stil und das ist auch gut so, so sind die einzelnen Geschichten absolut unvorhersehbar,  führt uns eine Geschichte in längst vergangene Zeiten der Geschichte, als Flüche noch etwas zu bedeuten hatten (Martina Arnold: Die Frau in der Wand) müssen wir uns in der nächsten mit dem Fluch der jüngeren Vergangenheit auseinander setzen, der noch nicht für jeden gebannt ist (Mandy Kämpf: Der Beobachter), es stellt sich die Frage: Haben Hunde eine Gespür für Pietät ? (Frank Kreisler: Frischfleisch) eine weitere Frage hat sich mir gestellt:Kommt es vor das Autorinnen sich in ihre Romanfiguren verlieben und dabei die Realität aus den Augen verlieren? (Katja Neff: Rettet das Moor). Realitätsverlust ist ein spannendes Thema, das in diesem Buch nicht zu kurz kommt (Patricia Holland Moritz: Kemper ermittelt) Manchmal ist sogar das Leben eines Versicherungsvertreters wie ein Film, von wegen dröge Büroarbeit (Bernd Köstering (Sekuritate). Wenn durch einen makaberen Fund nachträglich eine Kinderseele geheilt geheilt wird, verliert auch der Tod seine Schrecken (Sylvia Eggert: Keller-Geist(er)). Gelegenheit macht Diebe, war schon immer so (Traude Engelmann: Der Tote Gast)Manche Tage sollte man zurückgeben können, die taugen nix, das erfährt der Protagonist in dieser Story am eigenen Leib. (Andreas M. Sturm: Steves Tag)Nicht immer lässt der Titel auf den Inhalt schließen, zumindest nicht auf den ersten Blick (Mario Schubert: Ein Gas zu viel). Böses mit Bösem vergelten, ich weiß ja nicht ob das so eine gute Idee ist (Conny Roters: Gestern wie Heute). Gut gedacht ist nicht immer gut gemacht (Petra Steps: Tödlicher Trost). Einmal Cop, immer Cop (Jan Flieger: Flammentod).13 Geschichten13 Autorenund jede Geschichte auf ihre Art wirklich lesenswert, kurz und knackig wie Kurzgeschichten sein müssen.Absolut empfehlenswert.

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