Andreas M. Sturm , Andreas M. Sturm Sakrament des Todes

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Inhaltsangabe zu „Sakrament des Todes“ von Andreas M. Sturm

In dreizehn mörderischen Storys treibt der Tod in heiligen Hallen sakraler Gebäude seinen Tribut ein. Eine Kirche sollte eigentlich ein Ort der Geborgenheit und Besinnung sein, aber Krimiautorinnen und -autoren lassen in ihren Erzählungen katholische Gotteshäuser zum Schauplatz von Verbrechen werden. Die Täter gehen zur Erreichung ihre Ziele über Leichen und scheren sich nicht um die Zehn Gebote. Von Deutschland über Frankreich bis nach Japan wurden die Kulissen für die Sakrilege gefunden.
Die spannenden Geschichten erzählen jedoch nicht nur von Mord und Totschlag, sondern rücken auch die geweihten Gebäude in den Fokus des Lesers. Die Einbeziehung von Architektur und Geschichte der Bauwerke verleiht den Kurzkrimis dieser Anthologie einen ganz besonderen Reiz.

Autoren: Andreas M. Sturm, Anne Mehlhorn, Eva Lirot, Frank Kreisler, Franziska Steinhauer, Hughes Schlueter, Jan Flieger, Mandy Kämpf, Martina Arnold, Patricia Holland Moritz, Regina Schleheck, Romy Fölck, Swenja Karsten

Ich hätte gedacht, dass alle Morde auf Heiligen Boden statt finden. War nicht so. Das Buch hat mich daher enttäuscht, ist aber lesenswert!

— Taluzi

13 Autoren - 13 Kriminalfälle - 13 mal Spannung. Vom bedrückenden Krimi, über eine Parodie bis hin zu einem humorvollen Krimi...

— Cappuccino-Mama

Abwechslungsreich und spannend. Tolles Buch für Krimifans!

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Tolle abwechslungsreiche Anthologie

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Eine gelungene Sammlung von unterschiedlichsten Kurzgeschichten

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Dreizehn fesselnde Kurzkrimis

— esposa1969

Von Allem etwas....Mord, Totschlag, Notwehr, Rache....eine interessante Mischung.

— Kerstin_KeJasBlog

Morde auf geheiligtem Boden - eine spannende, unterhaltsame Anthologie.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannende Kurzgeschichtensammlung. Krimis im Umfeld von katholischen Kirchen. Spannend, überraschend, erschreckend-Volle Leseempfehlung

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  • Leserunde zu "Sakrament des Todes" von Andreas M. Sturm

    Sakrament des Todes

    fhl_verlag_leipzig

    Kurz. Heilig. Tödlich.   Macht mit bei unserer Leserunde zu unserer Anthologie ›Sakrament des Todes – 13 Morde auf heiligem Boden‹ herausgegeben von Andreas M. Sturm  Was hat eine junge Frau in der Dresdner Hofkirche zu beichten? Wer wird Limburgs neuer Superbischof? Was steckt hinter den antiken Bechern, die auf einer Versteigerungsplattform auftauchen? Bewerbt euch bis zum 26. Januar um eines von 6 Exemplaren unter der Rubrik Bewerbung/ Ich möchte mitlesen und beantwortet folgende Fragen:   Welche geschichtlichen oder neuzeitlichen Morde auf heiligem Boden gab es in eurer Umgebung? Mögt ihr lieber kleine familiäre Kapellen oder imposante Gotteshäuser?   Bewerber ohne öffentliches Profil können leider nicht berücksichtigt werden.   Was genau erwartet euch in „Sakrament des Todes“? In dreizehn mörderischen Storys treibt der Tod in heiligen Hallen sakraler Gebäude seinen Tribut ein. Eine Kirche sollte eigentlich ein Ort der Geborgenheit und Besinnung sein, aber Krimiautorinnen und -autoren lassen in ihren Erzählungen katholische Gotteshäuser zum Schauplatz von Verbrechen werden. Die Täter gehen zur Erreichung ihre Ziele über Leichen und scheren sich nicht um die Zehn Gebote. Von Deutschland über Frankreich bis nach Japan wurden die Kulissen für die Sakrilege gefunden. Die spannenden Geschichten erzählen jedoch nicht nur von Mord und Totschlag, sondern rücken auch die geweihten Gebäude in den Fokus des Lesers. Die Einbeziehung von Architektur und Geschichte der Bauwerke verleiht den Kurzkrimis dieser Anthologie einen ganz besonderen Reiz. Andreas M. Sturm (HRSG.) Andreas M. Sturm wurde 1962 in Dresden geboren. Der Diplom Betriebswirt war nach seiner Berufsausbildung zum Werkzeugmacher viele Jahre in der Informatik tätig. In seiner Freizeit fotografiert der Autor gern und hört Rockmusik. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau in Dresden. Die ersten Schreibversuche startete er mit 16 Jahren. Es entstanden Kurzgeschichten und Western. Sein Faible für Kriminalromane brachte ihn dazu, ab 2009 wieder selbst zur Tastatur zu greifen. Bei Streifzügen durch seine Heimatstadt entstehen die Kriminalromane um das weibliche Kommissarinnen-Duo Wolf und König. Neben seinen Dresdenkrimis ›Vollstreckung‹, ›Albträume‹ und ›Leichentuch‹, schreibt er auch Kurzgeschichten und ist Herausgeber von Anthologien.     Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante und diskussionsreiche Leserunde! Die Gewinner verpflichten sich zur aktiven und zeitnahen Teilnahme an der Leserunde und dem Schreiben einer abschließenden Rezension. Über die Verbreitung der Rezensionen auf anderen Plattformen freuen wir uns natürlich auch immer. www.sakrament-des-todes.de

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  • Nicht alle auf Heiligen Boden

    Sakrament des Todes

    Taluzi

    28. March 2015 um 18:22

    Vom Buch „Sakramente des Todes – 13 Morde auf heiligem Boden“ war ich enttäuscht. Einige Krimis waren keine Morde und auf heiligem Boden fanden sie auch nicht immer statt. Ich bin mit einer anderen Einstellung ans Lesen gegangen. Daher wohl die Enttäuschung. Ansonsten finde ich eigentlich die Vielschichtigkeit von Anthologien gut. Es gibt skurrile Krimis, hier z. B. war das für mich „Limburg sucht den Superbischof“ von Eva Lirot oder lustige Krimis, hier„der Bibel-Code“ von Hughes Schlueter oder gruselige Krimis, hier „das Wunder der heiligen Barbara“ von Martina Arnold. Die zwei besten Krimis waren „Kunibäätspütz“ von Regina Schleheck und „Maria hat geholfen“ von Swenja Karsten für mich. „Künibäätspütz“ war spannend und lehrreich bis zum Schluss. Zum einen fieberte ich bis zum Schluss was mit Clemens passiert ist und was aus Anna wird. Zum anderen lernte ich die Legende um den Künibäätspütz-Brunnen und die Geschichte über den Heiligen Clemens kennen. Das war bildend. „Maria hat geholfen“ war eine sehr lebendig geschriebener Krimi. Ich hatte das Gefühl ich bin mitten drin. Maik hat eine Panne in der Nähe einer Kirchruine im Spindeltal. Seine Beute aus einem Bankraub vertraut er der Statue Maria an. Zum Glück kommt er bei Stella und ihrem Sohn unter, um ihn Ruhe seine weitere Flucht zu planen. Da kommt ihm Maria in die Quere, damit hätte er nicht gerechnet. Die Kapitel sind nicht allzu lang und tragen als Überschrift den Namen des Autors, den Titel des Krimis und den Namen der Kirche bei der, der Krimi spielt. Jeder Krimi spielte in oder bei einer Kirche. Zu jeder Kirche gab es ein schwarz-weiß Bild. Hier wäre noch schön gewesen mehr Infos über die Geschichte des Gotteshauses zu erhalten. Das hätte ich interessant gefunden. Trotz meiner Kritik ein lesenswertes Buch.

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  • Von erhörten Gebeten, Sündern, Heiligen und Teufeln...

    Sakrament des Todes

    Cappuccino-Mama

    06. March 2015 um 17:02

    Nachdem ich bereits mehrere Krimi-Anthologien aus dem fhl Verlag gelesen hatte, so z.B. die drei Bände der STAMMTISCHMORDE, aber auch die GIFTMORDE, war ich nun gespannt auf die Kirchenkrimis. Das Cover: Das Buchcover wirkt sehr idyllisch – eine alte Feldsteinkirche mit Rundbogenfenster unter einem dunklen Himmel ist abgebildet, jedoch bricht das Sonnenlicht durch den bewölkten Himmel.Im Hintergrund sind Berge zu sehen, im Vordergrund eine Wiese, zwischendrin einige Findlinge. Leider wurde im „Kleingedruckten“ vorne im Buch nicht erwähnt, wo sich diese verwunschene Kirche befindet. Tatsache ist, dass es sich um die „Kirche zum guten Hirten“ handelt, die in Neuseeland am Lake Tekapo (dem größten Binnensee in der Region Canterbury) zu finden ist. Diese 1935 erbaute Kirche zählt zu den am meisten fotografierten Kirchen Neuseelands. Das Motiv passt hier einfach perfekt - die Farbgebung sorgt die für die richtige Stimmung, und die Kirche selbst wirkt geheimnisvoll – eigentlich ist dieses Titelbild unter den Covern der bisher von mir gelesenen Anthologien (und das sind einige) mein absoluter Liebling. Die Krimis – Handlung und meine Beurteilung: Anne Mehlhorn - SCHULD UND SÜHNE (Mater Dolorosa in Aue): Anatol möchte ein neues Leben beginnen, dazu gehört, dass er fortan regelmäßig den Gottesdienst besucht. Doch dann erhält er eines Tages Besuch aus seiner Vergangenheit. Und dieser alte Bekannte hat nichts Gutes im Sinne... Mir persönlich gefiel diese Geschichte sehr gut. Die Autorin fiel mir bereits in einer anderen Anthologie des Verlags positiv auf – ihr flüssiger Schreibstil konnte mich auch dieses Mal wieder voll und ganz überzeugen. Die Kirche in Sachsen wurde gut beschrieben, man hatte die baulichen Gegebenheiten (z.B. die Orgelempore oder der Altar, bzw. die Altarinsel, welche an eine Arche erinnert) direkt vor dem inneren Auge. Franziska Steinhauer - GESTÖRTE BEZIEHUNG (Kloster Neuzelle): Eine Frau fühlt sich bedrängt. Sie verdächtigt ihren Exmann, der Stalker zu sein, von dem sie sich verfolgt fühlt. Doch manches ist nicht so, wie es zu sein scheint... Diesmal ist ein Kloster in der Lausitz, also in Brandenburg, der Schauplatz der Handlung. Die Geschichte ist sehr informativ, etwas verwirrend, aber dennoch gefiel sie mir recht gut. Die Autorin gelang es wunderbar, die Ereignisse von Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verknüpfen. Frank Kreisler – MÖNCHSKRIEG (Bad Doberaner Münster): Der Mönch Johann bekommt heimlich Gift überreicht, das er verstecken soll. Hermann und seine Büttel haben die Aufgabe, einen Giftmord zu verhindern. Dabei treffen sie auf Hexen und werden mit deren Visionen konfrontiert... Die meisten Kurzkrimis dieser Anthologie haben ihre Handlung in der Gegenwart. Schon alleine daher hebt sich dieser historische von den anderen Krimis ab. Der damalige Landesherr Albrecht findet Erwähnung, was den Krimi authentisch erscheinen lässt. Wunderbar wurde das Thema Hexen in Verbindung mit Visionen umgesetzt, auch die Wahl eines neuen Priors (Klostervorstehers) spielt dabei eine Rolle. Einige Fragen blieben noch offen – dazu kann sich der Leser spekulieren, was ja grundsätzlich nicht schlecht ist – es muss schließlich nicht immer alles aufgeklärt werden. Leider war die Handlung stellenweise nicht ganz einfach zu verstehen. Aber auf jeden Fall wird wieder einmal deutlich, dass auch im Kloster keine Heiligen leben. Regina Schleheck – KUNIBÄÄTSPÜTZ (St. Kunibert in Köln): Eines Tages taucht, nach sechs Wochen der Ungewissheit, die Leiche von Clemens auf – mit Handschellen an eine Ankerkette eines Schiffes gefesselt. Der Jugendliche war in der gleichen Jugendgruppe wie Anna, Karsten und Nele, und in der Nacht vor seinem Verschwinden feierten die jungen Leute zusammen. Doch weshalb musste der junge Mann sterben?... Dies war eine Geschichte, die mir so richtig gut gefiel. Pfarrer Pütz, der die Jugendgruppe leitete, wirkte mit seiner netten und humorvollen Art sehr sympathisch. Anna leidet besonders unter dem Verschwinden des Freundes. Und dann ist da noch Clemens, der Namensvetter des Verschwundenen und Bischof von Rom (die Bezeichnung „Papst“ gab es zu dessen Lebzeiten noch nicht), welcher der Legende nach an einen Anker gekettet im Meer versenkt wurde. Wieder einmal habe ich bei diesem Krimi etwas gelernt – sei es zum Thema Clemens und seinem Märtyrertod oder zur Bedeutung und der Herkunft des Wortes Pütz. Andreas M. Sturm – PAKT MIT DEM TEUFEL (Maria am Wege in Dresden): Holger lässt sich aus Liebe zu Daniela zu einem Kirchenraub überreden. Doch da ist auch noch Danielas Freund Sascha... Und wieder einmal wurden meine Erwartungen erfüllt. Dieser Krimi hat eine nachvollziehbare Handlung, ist spannend und der Schreibstil von Andreas M. Sturm ist fesselnd – hätte mich nach den positiven Erfahrungen mit seinen Krimis auch gewundert, wäre das nicht der Fall gewesen. Mandy Kämpf – DEI GRATIA (Pfarrei Liebfrauen in Leipzig): Die Leiche einer Frau wird gefunden, an den Fußsohlen trägt sie eine rätselhafte Tätowierung. Doch dann taucht in einer Kirche ein zweiter Toter auf. Eine ungewöhnliche Erzählperspektive, nämlich aus der Sicht eines Kolkraben. Es darf spekuliert werden. Mir gefiel die etwas mystisch anmutende Geschichte sehr gut. Jan Flieger – FINSTERNIS (St. Marien in Tokyo): Ein Deutscher möchte Natsuko, eine Deutsch-Japanerin, heiraten. Doch nicht jeder gönnt den beiden ihr Liebesglück... Ich hatte erst etwas Bedenken – eine Kirche in Japan, eine zu exotische Handlung, die vielleicht nicht meinen Lesegeschmack treffen würde – doch ich wurde angenehm überrascht, denn dieser Krimi gefiel mir dann doch sehr gut - ob wohl der Christengott helfen wird? Gar nicht gefällt mir hingegen der eigenwillige, sehr moderne Baustil dieser Kirche. Hughes Schlueter – DER BIBEL CODE (Kaiserdom in Frankfurt am Main): Die Leidenschaft für außergewöhnliche Sammelobjekte bringt Daniel in Gefahr, denn der versucht, die Botschaften auf den bei Online-Auktionen ersteigerten Abendmahlskelchen zu entschlüsseln. Seine Freundin Fatima ist nicht gerade begeistert davon... Dan Brown lässt grüßen – eine spannende Handlung zum Mitraten. Was verkünden die geheimnisvollen Botschaften, und was steckt dahinter? In dieser hervorragenden Verschlüsselung steckt sicherlich eine Menge Arbeit – schön ausgetüftelt, Herr Schlueter. Patricia Holland-Moritz – DAS FEST (Notre Dame in Paris): Ein deutscher Tourist wird gesteinigt vor der Notre Dame aufgefunden. Man verdächtigt ihn einer Straftat – zu Recht? Und wer ist der Mörder? Alles sieht nach einem Ritalmord aus. Und dem ermittelnden Kommissar Guibert wird dieser letzte Fall in seiner Berufslaufbahn mit Sicherheit in Erinnerung bleiben... Schade, das mich diese recht umfangreiche Geschichte nicht fesseln konnte – trotz der ausführlich geschilderten Ermittlungsarbeit und des interessanten Kriminalfalls. Allerdings liegt das wohl eher nicht am Schreibstil der Autorin, denn ich hatte in einer anderen Anthologie des Verlags einen Kurzkrimi von ihr gelesen, der mich durchaus überzeugen konnte. Dass der Funke diesmal nicht übersprang war bedauerlich, kommt aber auch mal vor. Vielleicht lag es einfach am Schauplatz, denn Paris blieb mir persönlich in schlechter Erinnerung. Eva Lirot – LIMBURG SUCHT DEN SUPERBISCHOF (Limburger Dom): Ein neuer Bischof wird gesucht. Die Bewerber müssen sich einer kritischen Jury stellen... Wer erinnert sich nicht an die Verschwendungssucht des Limburger Bischofs, die wochenlang durch die Presse geisterte und für jede Menge Empörung sorgte? Von Luxusbadewannen war da die Rede, ebenso wie von anderen Artikeln, die mit Bescheidenheit nicht das Geringste zu tun hatten. Dieses Thema hat die Autorin für ihren satirischen Krimi verwendet – inklusive parodistischer Details - mal ein etwas anderer Krimi. Und in der Jury dieser ungewöhnlichen Castingshow wird auf alte Bekannte angespielt: Dietmar van Balken (Dieter Bohlen), Jochen Hummel (Fernsehpfarrer Jürgen Fliege) und bei Marlies Buttermann wird sicherlich auf die Bischöfin Margot Käsmann angespielt. Selbst weibliche Bewerber treten vor die Jury – in der katholischen Kirche eigentlich undenkbar. Ansonsten: Krimis müssen nicht immer ernst sein, sondern dürfen auch mal eine große Portion Humor beinhalten. Swenja Karsten – MARIA HAT GEHOLFEN (Zu unserer lieben Frau im Spindeltal): Das Auto von Maik bleibt an einer abgelegenen Wallfahrtskirche stehen. Maik macht sich auf den Weg, um Sprit zu besorgen – sein Gepäck lässt er notgedrungen zurück... In diesem Krimi gab es den ein oder anderen Moment, der mich zum Schmunzeln brachte, oder bei dem ich Schadenfreude empfand – wunderbar geschrieben und ein Krimi ganz nach meinem Geschmack. Die Ruinenkirche, im oberbayrischen Landkreis Eichstätt gelegen, wurde sehr anschaulich beschrieben. Martina Arnold – VOM WUNDER DER HEILIGEN BARBARA (St. Barbara in Stuttgart-Hofen): Jahrelang musste die Bäuerin Gertrud unter ihrer Schwiegermutter leiden. Balbina schikanierte sie, wann immer sie konnte – nie konnte sie es der alten Frau recht machen. Doch nun sucht Gertrud den jungen Pfarrer auf, und verlangt etwas Unglaubliches von ihm... Eine wunderbare Geschichte, gespickt mit schwarzem Humor, schwäbischem Dialekt und einer kurzweiligen Handlung, die mich mitunter zum Schmunzeln oder gar zum Lachen brachte – richtig köstlich, wie die Autorin dem Volk „aufs Maul geschaut“ hat, einfach unterhaltsam und eine meiner absoluten Lieblingsgeschichten in dieser Krimi-Sammlung. Romy Fölck – TODSÜNDE (Kathedrale Ss Trinitatis in Dresden): Eine junge Frau trägt seit ihrer Kindheit ein Geheimnis mit sich herum. Und eines Tages trifft sie auf einen alten Bekannten – eine Begegnung, die nicht ohne Folgen bleibt... Nach dem letzten Kurzkrimi, der eher einen gelösten Eindruck bei mir hinterließ, schwenkte hier die Stimmung um. Die Handlung und die vermittelte Stimmung dieser Geschichte war einfach nur bedrückend und beklemmend – gegensätzlicher könnten diese beiden Geschichten gar nicht sein. Aber so ist das eben bei Anthologien, dass verschiedenste Krimis aufeinander treffen – und das ist auch ganz gut so. Mir jedenfalls gefiel dieser Krimi trotz der „schwierigen“ Thematik. Meine Meinung: SAKRAMENT DES TODES – 13 MORDE AUF HEILIGEM BODEN, so lautet der Titel dieser Sammlung an Krimis. So ganz trifft der Titel nicht zu, denn nicht immer wird gemordet – manchmal hilft Gott (oder die Heiligen) doch, und nicht immer findet der Mord direkt auf heiligem Boden statt. 13 – eine Zahl, die zur Kirche passt. Jesus und seine zwölf Jünger – 13 Personen, die sich zum letzten Abendmahl am Tisch versammelten. Dies ist eine der Informationen, die der Herausgeber Andreas M. Sturm in seinem Vorwort erwähnt. Und angeblich ist die 13 ja auch eine Unglückszahl – insofern passend zu einer Krimi-Anthologie. In diesem Buch beschränken sich die Schauplätze auf katholische Kirchengebäude, ein weiterer Band soll erscheinen, in dem evangelische Kirchen als Handlungsorte dienen. Der Aufbau des Buches gefiel mir sehr gut, wobei ich doch einiges vermisste, doch dazu später mehr. Jeder der Krimis hat eine Überschrift, die aus drei Zeilen besteht: Zuerst kommt die Zeile mit dem Namen des Autors, darunter in größerer Schrift der Titel des Krimis, und in der letzten Zeile der Name der Kirche, des Klosters,... . Zu jedem Krimi gibt es ein ganzseitiges Schwarz-Weiß-Foto, das das jeweilige Gotteshaus zeigt. Als Anhang gibt es kurze Autorenporträts samt Angabe der jeweiligen Website, so dass man ohne langes Suchen an zusätzliche Informationen gelangt. Sehr gut gefiel mir, dass sich auf der Buchrückseite gut sichtbar ein Verweis auf die Internetseite zu diesem Buch befindet. Unter www.sakrament-des-todes.de findet man weitere Informationen zu den jeweiligen Autoren und die Gotteshäuser. Nicht so gut gefiel mir... - so möchte ich das jetzt gar nicht schreiben, sondern lediglich Anregungen dazu geben, was ich mir gewünscht hätte: Positiv fand ich ja, dass die Krimis einen Bezug zu echten Kirchengebäuden haben, die dann auch namentlich erwähnt wurden, samt Ortsangabe. Städtenamen wie Paris, Dresden, Leipzig, Köln,... kennt hoffentlich jeder, jedoch wo sich das Spindeltal befindet, in welchem Bundesland Aue liegt, oder das Kloster Neuzelle, das war mir ein Rätsel. Hier musste ich dann die geographische Lage der Handlung entnehmen oder das Internet zu Rate ziehen. Gewünscht hätte ich mir hier die Angabe der Region (z.B. Franken) oder des Bundeslandes (z.B. Sachsen). Ideal wäre hier eine grobe Deutschlandkarte gewesen (z.B. auf der Innenseite des vorderen Buchdeckels), in der die jeweiligen Handlungsorte markiert gewesen wären – Paris und Tokyo hätte man dann eben außerhalb des Umrisses erwähnen, bzw. einzeichnen müssen. Mir hätte zudem ein kurzer Steckbrief / Porträt zur Kirche gefallen – entweder im Anhang bei den Autorenporträts, oder beim Foto des jeweiligen Gebäudes – einfach das Foto etwas kleiner und dafür Infos, wie z.B. das Baujahr, Besonderheiten,... Und letztendlich finde ich es immer toll, wenn zu den Autorenporträts ein (kleines) Foto vorhanden ist. Mir gefiel dieser bunte Krimi-Reigen sehr gut, auch wenn die ein oder andere Handlung mich leider nicht ganz und gar fesseln konnte, was aber der Normalfall sein dürfte. Manche Handlung ließ mich schmunzeln angesichts des schwarzen Humors oder auch vor Schadenfreude, mancher Krimi ließ meinen Atem stocken oder machte mich sprachlos. Eines hat das Buch jedoch auf jeden Fall geschafft: Es machte mich neugierig auf den nächsten Band. Mal sehen, wer dann in die Tasten hauen wird – vermutlich die üblichen Verdächtigen, vielleicht aber auch ein Ersttäter!?... Fazit: 13 Autoren – 13 Kriminalfälle – ob in einer kleinen Kapelle, einer abgelegenen Wallfahrtskirche oder in einer großen Kathedrale. Mal heiligt der Zweck offensichtlich die Mittel, dann wieder scheint der Teufel seine Hände im Spiel zu haben, oder eine göttliche Macht greift ein. Gemordet wird aus den verschiedensten (meist niedrigen) Beweggründen – mal aus Habgier, dann wieder aus Liebe, oder auch aus Notwehr. Eine Anthologie stellt immer ein Risiko dar, denn als Leser sagt einem nicht jeder Schreibstil gleich gut zu. Meist gefallen mir bei einer solchen Krimi-Sammlung nicht alle Geschichten gleich gut. Leider war dies auch hier der Fall, doch zum Glück gefielen mir die meisten Krimis gut bis sehr gut, ein Krimi der mir überhaupt nicht gefiel, Gott sei' s gedankt, war glücklicherweise nicht dabei. Das Schöne an einer Anthologie ist wiederum, dass man hin und wieder neue Autoren für sich entdeckt, deren Schreibstil überzeugen konnte – den ein oder anderen Namen werde ich auf jeden Fall im Gedächtnis behalten. Von mir erhält dieses Buch eine Empfehlung für diejenigen, die gerne Kurzgeschichten lesen, die gerne neue Autoren entdecken und die sich für Gotteshäuser interessieren. Ich gebe diesem Buch 4 wohlverdiente Sterne.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
  • Kurzgeschichten rund ums Morden auf heiligem Boden

    Sakrament des Todes

    hexe2408

    17. February 2015 um 09:49

    Morden kann man auf ganz verschiedene Weisen und aus ganz unterschiedlichen Gründen. In der Anthologie „Sakramente des Todes“ werden 13 Varianten präsentiert, wie man andere Menschen um die Ecke bringen kann. Dabei spielen die Kurzgeschichten allesamt auf heiligem Boden, rund um die Welt. Alle Storys sind ganz unterschiedlich aufgebaut doch bei einer Sache sind sie sich einig: es gibt da jemanden, der beseitigt werden muss.   Die Geschichten selbst miteinander zu vergleichen, ist eigentlich nicht möglich. Sie sind alle grundverschieden, spielen an ganz unterschiedlichen Orten, mit verschiedenen Personengruppen, Motiven und Ausführungen. In einigen Erzählungen ist der Mord bereits geschehen und soll nun aufgeklärt werden, in anderen darf man mit dabei sein, wenn es passiert oder aber vereitelt wird. Zufälle, glückliche Fügungen, unerwartetes Pech oder überraschende, teils tierische, Retter spielen in manchen der Storys eine Rolle, so bleibt es abwechslungsreich und man weiß nie, was einen in der nächsten Geschichte erwarten wird. Die Perspektiven sind ebenfalls unterschiedlich gewählt. Die Mischung aus Ich-Perspektiven und Er-Erzähler, einer durchgehenden Perspektive und Perspektivwechsel ist gut gewählt. Einige Schreibstile konnten mich sehr fesseln, bei anderen habe ich mich nicht ganz mitgenommen gefühlt. Insgesamt denke ich aber, dass die Geschichten so unterschiedlich sind, dass für jeden Geschmack etwas mit dabei sein wird. Während einige Handlungen sehr religiös sind, sind andere eher kirchlich angehaucht oder aber spielt einfach nur auf dem heiligen Boden. Da ich selbst nicht bibelfest bin, habe ich manche Passagen in den Geschichten einfach als gegeben angenommen, da ein nachprüfen oder nachvollziehen für mich an dieser Stelle nicht möglich war. Die Protagonisten in den Kurzgeschichten könnten unterschiedlicher kaum sein. Während man dem einen wohl schon an der Nasenspitze ansieht, dass mit ihm etwas nicht stimmt, würde man es von dem nächsten niemals denken. So kommt es auch, dass die Motive sehr individuell sind. Vom kaltblütigen Auftragskiller, der eben einfach mal seinen Job macht, bis zur bescheidenen Frau, die aus der Not heraus handelt, ist da so ziemlich alles mit dabei. Lange geplant sind nicht alle Taten, aber wie heißt es so schön? Unverhofft kommt oft.   Dreizehn sehr unterschiedliche Geschichten, die insgesamt in der Mischung für gute Unterhaltung sorgen, auch wenn mich nicht jede komplett fesseln konnte.   Vielen Dank an Andreas Sturm für das Rezensionsexemplar!

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  • Leserunde zu "Im Feuer" von Lirot & Schlueter

    Im Feuer

    fhl_verlag_leipzig

    Kunstwerke. Eine Verschwörung. Flammender Hass. Und ein Mörder, der seine Lebensbeichte ablegt. Macht mit bei unserer Leserunde zu ›Im Feuer‹ von Eva Lirot & Hughes Schlueter.   Eva Lirot und Hughes Schlueter präsentieren ihren ersten gemeinsamen Thriller. Unter dem Namen Lirot & Schlueter schreiben sie von gefälschten Kunstschätzen und einer von Hass motivierten Verschwörung gegen die westliche Welt. Bewerbt euch bis zum 24. Februar 2015 um eines von 10 Exemplaren unter der Rubrik Bewerbung/ Ich möchte mitlesen und beantwortet folgende Fragen:   1. In welcher Stadt steht Michelangelos David? 2. Belgravia ist ein Stadtteil von …? 3. Kennt ihr die Autoren Eva Lirot und/oder Hughes Schlueter bereits?   Bewerber ohne öffentliches Profil können nicht berücksichtigt werden! Frankfurt/Main Airport, VIP-Lounge: Niemand sieht, wie Roger Cappell zu seiner Unterhaltung einen Alukoffer vertauscht. Eigentümer des anderen Koffers ist ein chinesischer Gangsta-Rapper, der die Lounge daraufhin in ein Schlachtfeld verwandelt. Cappell flieht mit dem Kofferinhalt, ein mit 666 schwarzen Diamanten besetztes Objekt – und deckt eine unglaubliche Verschwörung auf. Mona Lisa. Michelangelos David. Werke von Dürer, Picasso, Monet. Die berühmtesten Kunstschätze der westlichen Welt wurden gegen perfekte Fälschungen ausgetauscht. Alles im Auftrag eines Milliardärs aus Fernost. Aber nicht das Interesse an der abendländischen Kultur treibt ihn an, sondern sein flammender Hass! Hass auf den Westen und die dekadente Kultur, deren Vernichtung er plant … Zur Leseprobe geht’s hier. Die beiden Autoren Eva Lirot und Hughes Schlueter nehmen an der Leserunde teil! Wer sind Eva Lirot und Hughes Schlueter? Eva Lirot kommt aus der Domstadt Limburg und wohnt derzeit wieder dort, zeitweise lebte sie in den USA und Kanada. Sie hat einen Magister in Literaturwissenschaft, 2010 war sie Jurymitglied für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte bester Roman. Sie ist Mitherausgeberin von Krimibänden, veröffentlicht Kurzkrimis sowie die Krimi/Thriller-Serie mit Großstadtsheriff Jim Devcon und seinen außergewöhnlichen Fällen. Seit 2012 produziert sie gemeinsam mit Hughes Schlueter und dem Hessischen Rundfunk hr-online den Buchmesse-Krimi in Frankfurt/Main mit dem jeweiligen Gastland auf Buchmesse.ARD.de. Hughes Schlueter wuchs im Rhein-Main-Gebiet auf, ist Diplom-Wirtschaftsingenieur Informatik/Operations Research mit über 20 Jahren Erfahrung in internationalem Management (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Luxemburg). Drei Jahre in der Leitung der Deutschen Auslandshandelskammer London. Autor zahlreicher Marketing- und Werbetexte, Unternehmens- und Fachpublikationen. Zu den Werken gehört die Krimi-Serie mit dem Luxemburger Fashion-Fotografen Lou Schleck, Satiren und Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien und digitale Veröffentlichungen auf seinem Blog HughesNEWS. 1995 erhielt Hughes Schlueter den IBM-Leonardo da Vinci Award in der Kategorie ›Best Essay‹.   Bewerber aus der Schweiz können leider nicht berücksichtigt werden.

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  • Sakrament des Todes

    Sakrament des Todes

    Blaustern

    16. February 2015 um 16:16

    13 Morde in und rund um die katholischen Kirchen werden hier in dieser Anthologie von 13 unterschiedlichen Autoren präsentiert. Das Gros der Geschichten spielt sich an deutschen Kirchen ab, die oft unbekannt sind, eine davon in Paris, eine sogar in Tokyo. Vor Beginn wird eine Schwarz-Weiß-Abbildung der wirklich realen Kirche abgebildet, die die mörderische Geschichte einläutet. Das ist eine geniale Idee, denn die Abbildungen passen perfekt zum Text. Außerdem erfahren wir in etlichen Geschichten auch noch weitere Details aus der Geschichte der jeweiligen Kirche, was sehr interessant ist. Die Geschichten an sich sind alle ganz verschieden, in der Handlung wie auch im Schreibstil. Sind einige bestürzend, erschreckend oder geschichtlich, sind andere auch witzig und zynisch. Die Motive reichen von Neid und Missgunst bis hin zu Eifersucht und Rache oder Hoffnungslosigkeit. Einige sind spannend, andere kaum zu verstehen, sodass man sie ein weiteres Mal lesen sollte. Die bunte Zusammenstellung ist auf jeden Fall gut gewählt, und jeder findet hier seinen Favoriten, der ihn am besten unterhält. Ich bin gespannt auf die evangelischen Fälle.

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  • Sakrament des Todes. Kein Schutz auf heiligem Boden.

    Sakrament des Todes

    thenight

    16. February 2015 um 08:56

    In 13 Kurzgeschichten wird der Leser mit den Abgründen der menschlichen Seele konfrontiert, Morde aus den verschiedensten Beweggründen, sei es Gier, Neid, Eifersucht, Prunksucht,  keine Sünde scheint den Autoren fremd und so leben sie ihre Fantasien in den Geschichten aus. Nicht immer geschieht die Tat in einem Gotteshaus, aber immer beginnt oder endet sie genau dort, an dem Ort an dem der Großteil der Leser und natürlich auch die Opfer einen besonderen Schutz erwarten, wenn nicht unbedingt von Gott so doch von der Hoffnung das jeder die Besonderheit eines Gotteshauses respektiert. Falsch gedacht. Die Geschichten sind durchweg spannend nicht immer leicht zu durchschauen oder einfach zu verstehen, besonders wenn es sich nicht um klassische Kriminalgeschichten handelt, sondern etwas mystisches zur Lösung beiträgt, aber spätestens wenn man diese Geschichten zum zweiten Mal liest, stellt sich ein befriedigendes AHA Gefühl ein. Unerwartete Wendungen, bei denen man sich nicht immer sicher sein kann ob es sich nur um einen Zufall handelt oder ob doch eine höhere Macht ihre Hand im Spiel hat, machen das Buch zu einem besonderen Lesevergnügen. Alle Handlungsorte sind real, jedes der Gotteshäuser wird mit einem Bild und im Text beschrieben, anders als bei fiktiven Tatorten hat der Leser ein klares Bild vor Augen und ist somit mittendrin im Geschehen. Jeder Einzelne der Autoren, der an dieser Anthologie mitgewirkt hat, beherrscht die hohe Kunst der Kurzgeschichte, meiner Meinung nach, ist es viel schwieriger auf wenigen Seiten all das Wichtige unterzubringen, das eine gute Story braucht als in einem 300 Seiten Roman. Hut ab. Vielen Dank für spannende Lesestunden.

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  • Spannend. Kritisch. Lustig.

    Sakrament des Todes

    SchwarzerPeter

    11. February 2015 um 12:01

    In dieser Anthologie sind 13 wundervoll kriminelle Geschichten vereint. Das Thema der Anthologie sind Verbrechen und Kirchen. Dabei finden die Verbrechen nicht immer in den Kirchen statt, hängen aber mit den Gotteshäusern zusammen. Die Geschichten führen den Leser quer durch deutsche Kirchen, aber auch nach Paris und Tokyo. Das Vorwort des Herausgebers Andreas M. Sturm erklärt auch direkt, dass es sich hier nur um katholische Kirchen handelt. Allerdings ist bereits ein zweiter Band geplant, der sich dann nur mit evangelischen Kirchen beschäftigt. Besonders gefallen haben mir die Fotos der Kirchen, um die es in der jeweiligen Geschichte geht. Dass diese in schwarz-weiß sind, passt sehr gut zur Stimmung. Jede Geschichte ist von einem anderen Autor, deshalb sind sie auch sehr unterschiedlich. Manche sind sehr erschütternd, andere sind eher witzig, und manchmal kann man sich selbst bei ein wenig Schadenfreude erwischen. Toll fand ich, dass auch Themen angerissen (es sind ja Kurzgeschichten) wurden, die die katholische Kirche kritisieren, wie Homosexualität aber auch… (ich will hier nichts vorweg nehmen, ich denke alle die das Buch gelesen haben, wissen was ich meine). Eben eine tolle Mischung aus allem und für jeden auf jeden Fall mehrfach was dabei. Ich würde das Buch in jedem Fall weiter empfehlen. Auch wenn man sich nicht für die Kirche oder religiöse Themen interessiert, sollte das kein Grund sein, das Buch nicht zu lesen. Im Vordergrund stehen trotzdem immer noch die Mordfälle. Wie gewohnt sind hier Motive wie der eigene Vorteil, Rache, Eifersucht oder Verzweiflung der Grund für die Morde, die man manchmal ganz anders erwartet, als sie am Ende kommen. Das Cover finde ich sehr gelungen. Es zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Düster mit Hoffnungsschimmern am Himmel fängt es die Empfindungen von Opfer und Täter sehr schön ein. Ich möchte mich nochmal ganz herzlich beim fhl Verlag bedanken, dass ich mitlesen durfte und bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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  • Mord und Kirchen

    Sakrament des Todes

    Aglaya

    10. February 2015 um 18:52

    Verbrechen auf geheiligtem Boden – das ist die Gemeinsamkeit, die die 13 Kurzgeschichten in diesem Sammelband haben. Von uralt und halb verfallen bis zu hypermodern, von kleinen Kapellen bis zu riesigen Kathedralen, von Deutschland über Frankreich bis nach Japan haben sich hier die katholischen Kirchen versammelt, in denen oder um die Verbrechen begangen wurden. Jede Kirche wird dabei innerhalb der jeweiligen Kurzgeschichte mit einem Schwarzweissfoto abgebildet, was mir sehr gut gefallen hat. Auch inhaltlich unterscheiden sich die Geschichten stark. Weitere gemeinsame Nenner – ausser den katholischen Kirchen – gibt es keine. Während einige Geschichten im klassischen Krimi-Stil geschrieben wurden, enthält das Buch auch eher mystische Geschichten, Horrorerzählungen und Persiflagen. Einige der Erzählungen sind in der Vergangenheit angesiedelt, andere spielen klar zur heutigen Zeit. Für jeden Geschmack etwas, könnte man sagen. Wie es bei Kurzgeschichtensammlungen von verschiedenen Autoren zu erwarten war, haben mir nicht alle Abschnitte gleich gut gefallen. „Sakramente des Todes“ beinhaltet Geschichten, die ich so toll fand, dass ich sie am liebsten als Roman ausgeschmückt gelesen hätte, durch andere musste ich mich durchkämpfen, weil sie mir wirklich nicht gefallen haben. Da mich doch einige der Geschichten nicht überzeugen konnten, sei es inhaltlich oder vom Schreibstil des jeweiligen Autors, würde ich meine Bewertung etwa dreieinhalb Sternen festlegen. Weil mir die Idee, die Auswahl der Schauplätze und die Abbildungen der Kirchen wirklich gut gefallen haben, runde ich hier auf vier Sterne auf.

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  • War nicht meines...

    Sakrament des Todes

    Igela

    09. February 2015 um 11:04

    Sakrament des Todes beeinhaltet 13 Kurzgeschichten von 13 verschiedenen Autoren. Thema sind Morde und /oder Verbrechen, die auf heiligem Boden begangen wurden ....mit den verschiedensten Motiven. Mal aus Eifersucht, mal aus Geldgier oder als kaltblütige Berechnung. Die Tatorte, die beschrieben wurden, sind sehr verschieden. Ob in einer Kirche in Tokio, oder in einem Gotteshaus in Lindau hier macht man eine Reise durch die Gotteshäuser. Ergänzt werden die Geschichten mit Fotos der erwähnten Kirchen. Es fällt mir sehr schwer hier eine Wertung abzugeben, denn einige Kurzgeschichten fand ich sehr gut, einige habe ich nach 3 Abschnitten abgebrochen und bei einigen habe ich schlichtweg den Sinn nicht verstanden. Zu sagen, dass mich das Buch nicht überzeugt hat, wäre sehr unfair den Autoren gegenüber, deren Storys mich beeindruckt haben. Im Grossen und ganzen waren leider mehr Storys darunter, die mich nicht berühren konnten. Die Idee, mit einem gemeinsamen , verbindenden Thema ein Buch zu schaffen, finde ich sehr gelungen. Mich konnte leider das Thema schlichtweg nicht überzeugen. Es waren für mich in fast jeder Geschichte zu viel religiöses und symbolhaftes . Doch das ist eindeutig Geschmacksache und eine Frage der persönlichen Einstellung! War nicht meines....

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  • 4,5 Sterne für diese gelungene Zusammenstellung

    Sakrament des Todes

    Antek

    07. February 2015 um 14:20

    Kurz, heilig, tödlich, damit könnte man die Anthologie „Sakrament des Todes“ überschreiben. Andreas M. Sturm hat hier zwölf weitere Autoren um sich versammelt. In dreizehn mörderischen Storys geht es in katholischen Gotteshäusern, von denen man eigentlich gewohnt ist, dass sie Geborgenheit bieten sollen, verbrecherisch zu. Dreizehn verschiedene Autoren heißt auch dreizehn völlig unterschiedliche Storys, die wirklich Abwechslung bieten. Gemeinsam haben aber alle, dass jede Geschichte als zentralen Handlungsort ein katholisches Gotteshaus hat. Sehr gut gefällt mir, dass es zu jedem eine Schwarz-Weiß Abbildung zu Beginn der einzelnen Story gibt. Es wird wirklich bunte Vielfalt geboten, kleine Dorfkirchen bekommen ebenso ihren Platz wie große bekannte Gotteshäuser wie z.B. der Kaiserdom in Köln. Auch bewegen wir uns nicht nur in Deutschland, die Krimisammlung führt uns ebenfalls nach Frankreich oder gar Japan.  Meist werden die Gotteshäuser auch hinsichtlich Architektur und Geschichte kurz beschrieben, was mir gut gefallen hat. Die Fälle an sich sind breit gefächert, Eifersucht als Motiv, Gier und Neid, eine lästige Schwiegermutter,  die Mafia ist mit im Spiel oder auch mal ein schrecklicher Albtraum. Langweilig wird es also auf keinen Fall. Ebenso wie sich die Kurzkrimis im Inhalt unterscheiden, so bieten sie auch Vielfalt an unterschiedlichen Schreibstilen. Von fesselnd, mörderisch spannend, über humorvoll oder sarkastisch bis hin zu schockierend und überraschend, ist hier alles geboten. Manchmal geht es auch historisch und abergläubisch zu, was nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre ist. Mir hat die Zusammenstellung dieser 13 mörderischen Storys gut gefallen. Eine war nicht so meines, zwei waren okay, aber die allermeisten haben mir aber wirklich prima Unterhaltung geboten. Meine Favoriten sind Kunnibäätzpütz von Regina Schleheck, Finsternis von Jan Flieger und der Bibel Code von Hughes Schluetter. Durchwegs grinsen musste ich bei Eva Lirots Limburg sucht den Superbischof. Alles in allem eine wirklich gelungene Zusammenstellung, die mich sehr gut unterhalten hat. Ich habe auch den einen oder anderen vielversprechenden Autor gefunden, die ich mit Sicherheit auf meinem Radar behalten werde.

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  • Gelungene Anthologie

    Sakrament des Todes

    mabuerele

    06. February 2015 um 20:22

    „...Viele Menschen denken, sie dächten bereits, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen...“ Es handelt sich um eine Anthologie von 13 Morden auf heiligen Boden. !3 Kriminalgeschichten spielen an oder in Kirchen. Positiv fällt auf den ersten Blick auf, dass zu jeder Geschichte die Kirche mit Ort angeben und ein Schwarzweißbild in die Erzählung integriert wurde. Die Kriminalfälle führen mich als Leser nicht nur quer durch Deutschland, sondern auch nach Paris und Tokyo. Mit einer einzigen Ausnahme sind die Kirchen eher unbekannt. Doch durch die Geschichten habe ich sie entdecken dürfen, denn in einigen der Erzählungen werden ihre Besonderheiten beschrieben. Dreizehn Kriminalfälle von dreizehn unterschiedlichen Autoren bedeutet auch dreizehn unterschiedliche Handschriften. Das trifft sowohl für die Themen als auch für den Schriftstil zu. Spannend sind sie alle. Während aber einige die Thematik ernst abhandeln, setzen andere Autoren auf Humor und Sarkasmus. Eine meiner Lieblingsgeschichten spielt in Paris. Aus der stammt das obige Zitat, das zeigt, welch spitze Feder die Autorin führt. Das ganze Gegenteil ist der letzte Fall. Hier verbietet sich schon vom Inhalt her jede Form von Humor. Dafür wurden dort überzeugend Gefühle wie Schuld und Reue dargestellt. Ein ähnlicher Tenor liegt auf der ersten Geschichte. Erst im Nachdenken über diese Rezension fiel mir auf, dass in den beiden Rahmenhandlungen jeweils um Vergebung geht, wenn auch die Gründe dafür völlig unterschiedlich sind. Jede Geschichte des Bandes hat ihr eigenes Flair, ihren eigenen Hintergrund und kleine überraschende Momente. Fast allen Autoren ist es gelungen, mich mit seiner Sicht der Dinge zu fesseln. Wie oben schon erwähnt, wurden Fakten zu den Bauwerken geschickt in die Handlungen eingefügt. Dazu gehörte auch stellenweise ein Ausflug in die Historie. Diese besondere Anthologie von Kriminalfällen hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichten wurden treffend ausgewählt und zeigen so die Vielfalt des Genre unter einem besonderen Gesichtspunkt.

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  • 13 Morde auf heiligem Boden

    Sakrament des Todes

    esposa1969

    06. February 2015 um 14:44

    Hallo liebe Leser, gerade habe ich wieder an einer Leserunde teilgenommen und berichte nun über: == Sakrament des Todes - 13 Morde auf heiligem Grund== Herausgeber: Andreas M. Sturm Autoren: diverse == Buchbeschreibung: == In dreizehn mörderischen Storys treibt der Tod in heiligen Hallen sakraler Gebäude seinen Tribut ein. Eine Kirche sollte eigentlich ein Ort der Geborgenheit und Besinnung sein, aber Krimiautorinnen und -autoren lassen in ihren Erzählungen katholische Gotteshäuser zum Schauplatz von Verbrechen werden. Die Täter gehen zur Erreichung ihre Ziele über Leichen und scheren sich nicht um die Zehn Gebote. Von Deutschland über Frankreich bis nach Japan wurden die Kulissen für die Sakrilege gefunden. Die spannenden Geschichten erzählen jedoch nicht nur von Mord und Totschlag, sondern rücken auch die geweihten Gebäude in den Fokus des Lesers. Die Einbeziehung von Architektur und Geschichte der Bauwerke verleiht den Kurzkrimis dieser Anthologie einen ganz besonderen Reiz. Autoren: Andreas M. Sturm, Anne Mehlhorn, Eva Lirot, Frank Kreisler, Franziska Steinhauer, Hughes Schlueter, Jan Flieger, Mandy Kämpf, Martina Arnold, Patricia Holland Moritz, Regina Schleheck, Romy Fölck, Swenja Karsten == Leseeindrücke: == Da ich bereits einige Krimis und auch Kurzkrimisammlungen aus dem fhl-Verlag lesen durfte (u.a. auch "Giftmorde- 15 Tödliche Anleitungen" und auch "Wenn der Tod lachen könnte") bin ich mit dieser Art von Kurzkrimis, die sich alle um ein Thema drehen bestens vertraut. Hier geht es weder um Giftmorde, noch um den höhnisch lachenden Tod, sondern um Morde, die allesamt auf heiligem und geweihtem Boden geschehen. Vor einem jeden Kapitel, welches aber nicht in Kapitelziffern unterteilt ist, sondern eben in Überschriften, finden wir nach dem Autor, den Titel und darunter die heilige Stätte, wo dieser Mord stattfand. Alle diese Kirchen, Kloster, Dome und Kathedralen gibt es wirklich und sind über die gesamte Welt verteilt. Ob Notre Dame in Paris, St. Marien in Tokyo oder die vielen Kirchen und Kloster in Deutschland. Schön finde ich auch, dass ganzseitige schwarz-weißen Abbildungen innerhalb eines jeden Kapitels das jeweilige Gotteshaus zeigen. Generell sind fast alle Kurzkrimi - i.d.R. etwa jeweils 12 - 15 Seiten) sehr spannend, fesselnd und auch logisch aufgebaut. Die Kapitellänge ist genau richtig, die Schrift ist gut leserlich groß. Ob Mord aus Habgier, Eifersucht, Verzweiflung, Rache, Notwehr, Totschlag oder anderen niedrigen Motiven: Gemordet wird immer und gerade in Gottesnähe wirkt solch´ eine Tat noch grotesker. Das Cover sticht einem sofort ins Auge und sagt genau das aus, um das es in diesen 13 Morden geht: Ein Gotteshaus als Schauplatz dieser Krimis, diese alte Kirche könnte direkt aus solch einem Schauplatz stammen. Na und die dunklen Wolken am Himmel, die sich darüber zusammenbrauen lässt die gesamte Atmosphäre noch düsterer erscheinen. Diese handliche Krimisammlung im Taschenbuchformat mit 13 Kurzkrimis hat mich bestens unterhalten und auch hier staune ich: So viele unterschiedliche Autoren und dennoch sind alle Krimis ähnlich packend und lesenswert. Keiner der dreizehn Morde hat mich gelangweilt oder wirkte unschlüssig. Somit bekommt diese Lektüre volle 5 Sterne von mir! Vielen Dank! by esposa1969

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  • Von höheren Mächten und niederen Beweggründen

    Sakrament des Todes

    Kerstin_KeJasBlog

    06. February 2015 um 13:53

    Der Herausgeber der KrimiAnthologie, Andreas M. Sturm, hat wieder einmal 12 AutorInnen und deren Geschichten zu einem tollem Buch zusammengefaßt und selbst Eine dazu beigetragen. Enstanden sind insgesamt 13 unterschiedliche Krimis, rund um das Thema Kirche und Glaube, Sünde und Vergebung. Die Fälle an sich sind auch sehr unterschiedlich, in der Tat an sich, der Ausführung oder den Beweggründen. Mord und Selbstmord, Notwehr und Rache. Mal aus Hass, Eifersucht, Gier, Neid aber auch aus dem Wunsch nach Vergeltung oder einem besserem Leben. Die Opfer sind nicht immer zu betrauern, haben sie doch auch zu ihren Schicksalen beigetragen. Zu jeder Geschichte gibt es ein Bild der entsprechenden Kirche, sowie tolle Beschreibungen oder Hintergrundinformationen. Gefallen haben mir ausnahmslos alle der 13 Geschichten, meine persönlichen Favoriten sind aber: - "Der Mönchskrieg" von Frank Kreisler - "Das Fest" von Patricia Holland Moritz - "Todsünde" von Romy Fölck Diese Kurzkrimis haben mir AutorInnen beschert, von denen ich ganz bestimmt noch mehr lesen werde. Kurzweilig, spannend, tiefgründig, schockierend und auch mal lustig. Deshalb vergebe ich 5 von 5 Sternen.  c ) K.B. 02 / 2015

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