Andreas Marquardt Härte

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Inhaltsangabe zu „Härte“ von Andreas Marquardt

»Verziehen habe ich ihr bis heute nicht. Das wird sich nie ändern, denn es gibt keine Entschuldigung. Keine Mutter darf ihr Kind so behandeln.« Andreas Marquardt war einer der brutalsten und gefährlichsten Zuhälter Berlins. Mit Anfang 40 wird er zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt. Erst dort vertraut er sich einem Therapeuten an: Der Vater war ein sadistischer Schläger, der die Familie früh im Stich ließ. Und seine Mutter mißbrauchte ihn jahrelang und fügte ihm seelische Wunden zu, die bis heute nicht verheilt sind … Die erschütternde Lebensgeschichte über eine traumatische Kindheit, den Teufelskreis der Gewalt – und den Weg zurück ins Leben.

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  • Rezension zu "Härte" von Andreas Marquardt

    Härte
    MarlaSinger

    MarlaSinger

    19. May 2010 um 22:00

    Nachdem ich auf Vox eine Reportage über das Rotlichtmilieu gesehen und Marquardt dort gezeigt wurde, interessierte ich mich für sein Schicksal und dank unserer kleinen Hausbibliothek konnte ich seine Geschichte in Form einer Autobiographie lesen. Marquardt erscheint dort zunächst sehr unsympathisch und hart, erst gegen Ende lüftet er sein wohl größtes Geheimnis: Erschreckend detailgetreu berichtet er davon, wie er in seiner Kindheit von seiner eigenen Mutter sexuell missbraucht wurde und gibt damit gleichzeitig die Erklärung für seine einstige Abneigung gegen Frauen, die er im dunkelsten Kapitel seines Lebens instrumentalisiert und gequält hat. Respekt für diese Ehrlichkeit an Herrn Marquardt, der sich scheinbar rehabilitiert hat und seine überragenden Karatekenntnisse, einstiger Europameister, heute an junge Menschen weitergibt.

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