Andreas Merkel

 2.1 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Das perfekte Ende, Mein Leben als Tennisroman und weiteren Büchern.

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Mein Leben als Tennisroman

Mein Leben als Tennisroman

 (3)
Erschienen am 14.09.2018
Mein Leben als Tennisroman

Mein Leben als Tennisroman

 (0)
Erschienen am 14.09.2018
1. FC Köln

1. FC Köln

 (0)
Erschienen am 28.11.2016

Neue Rezensionen zu Andreas Merkel

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A

Rezension zu "Mein Leben als Tennisroman" von Andreas Merkel

Schreiben über das Schreiben
amena25vor 3 Monaten

Schreiben über das Schreiben? Diese Idee ist nicht ganz neu.

Die Gattung ,,Tennisroman“ hingegen schon. Wer nun aber einen spannenden Schlagabtausch wie bei einem packenden Tennismatch erwartet, wird eher enttäuscht. Zu viel Kreisen des Protagonisten um sich selbst, zu viele Gedanken über Gedanken und zu wenig Handlung. Dadurch wird die eigentlich originelle Idee zu einer zunehmend ermüdenden Lektüre.

 

Der Ich-Erzähler Arthur Wilkow hat die Idee, einen Roman über Tennis zu schreiben. Da er selbst seit Jugendtagen Tennis spielt und diese Sportart auch von einer philosophischen Seite betrachtet, hört sich dies nach einem genialen Einfall an. Doch mit dem eigentlichen Schreiben tut er sich schwer. Er kommt nicht voran, ihn plagen Schreiblockaden und immer wieder Zweifel an seinem Vorhaben.

Interessant sind zwar die Schauplätze, an denen Wilkow versucht, seinen Roman zu schreiben, Hawaii, Warschau, New York usw. Doch auch hier überwiegen die Gedanken und Grübeleien über das Schreiben, was natürlich auch zu Konflikten mit seiner Partnerin E. führt. Während Wilkow selbst sein Leben und seine Fiktion mehr und mehr vermischt, ist seine Partnerin zunehmend irritiert.

Diese verschiedenen Ebenen sind eine durchaus interessante Konstruktion, die allerdings auch beim Leser zunehmend für Verwirrung sorgt. Zusätzlich sind längere, englische Passagen und zahlreiche intertextuelle Verweise auf andere Autoren oder Filme eingestreut, was aber immer nur denjenigen Leser erfreut, der diese Werke kennt.

Gestört hat mich auch der grüblerische, melancholische Tenor des Buches. Merkwürdig, dass Kritiker von dem ,,fröhlichsten, unbeschwertesten Roman der Saison“ sprechen (Berliner Morgenpost 10.10. 2018).

 

Insgesamt hat mich ,,Mein Leben als Tennisroman“ also leider nur mäßig unterhalten.

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Rezension zu "Mein Leben als Tennisroman" von Andreas Merkel

Nicht meins
buecherwurm1310vor 3 Monaten

Arthur Wilkow will einen Roman über Tennis schreiben. Aber er kommt nicht voran und hadert mit seinem Vorsatz. Also reist er durch die Weltgeschichte, um seinem Ziel näher zu kommen.

Der Autor Andreas Merkel verquickt zwei Erzählebenen miteinander. In erster Linie geht es um Arthur Wilkow. Aber im Roman gibt es eine weitere Geschichte, die von Lenz handelt. Es ist ein Jugendlicher, der mit einem älteren Mann befreundet ist, der auch Arthur Wilkow heißt. Das alles macht die Sache sehr verwirrend und ich habe das Buch immer wieder beiseitegelegt in der Hoffnung, doch einmal bis zum Ende zu kommen. Aber es hat mir keine Freude bereitet und inzwischen habe ich es aufgegeben.

Wer eine Geschichte über den Tennissport erwartet, ist bei diesem Buch falsch, denn eigentlich dreht es sich immer nur um die Figuren, die sich mit sich selbst beschäftigen.

Ich kann das Buch nicht empfehlen, vielleicht sehen das andere Leser anders.

 

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Rezension zu "Das perfekte Ende" von Andreas Merkel

Rezension für "Das perfekte Ende"
Traubenbaervor einem Jahr

"Das perfekte Ende" von Andreas Merkel (erschienen bei Arena) ist ein melancholischer Roman über das Scheitern einer Beziehung.
Der Hauptprotagonist Kristofer ist gerade über das Beziehungsaus mit Lou hinweg, als diese ihn nach Berlin einläd. Sie möchte ihn geschäftlich mit ihrem neuen Freund bekanntmachen. Zu seiner eigenen Überraschung setzt sich Kristofer wirklich in den nächsten Zug nach Berlin. Ein Spiel mit den Gefühlen beginnt...
Der Roman ist sehr düster und melancholisch, was natürlich mit dem Thema zu tun hat. Lou und Kristofer sehen sich nach einem halben Jahr das erste mal wieder und zwischen ihnen ist noch was: Ob es jedoch Liebe oder Hass ist wissen die Beiden selbst nicht so genau. Und so tun sie sich manchmal mit Absicht, manchmal versehentlich auf der Gefühlsebene weh.
Der Schreibstil ist an manchen Stellen etwas verwirrend und mir fiel es schwer dem Geschriebenen zu folgen.
Ich denke dieser Roman ist für alle geeignet, die ein Buch suchen, das nicht dem Mainstream entspricht. Es ist unkonventionell, aber auch schwer verdaulich (sowohl von der Leichtigkeit des Lesens, als auch von der emotionalen Seite gesehen).

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