Andreas Neuenkirchen

 4.1 Sterne bei 72 Bewertungen
Autor von Gebrauchsanweisung für Japan, Shinigami Games und weiteren Büchern.
Andreas Neuenkirchen

Lebenslauf von Andreas Neuenkirchen

Andreas Neuenkirchen, geboren 1969 in Bremen, ist seit 1993 Journalist, zunächst frei im Feuilleton von Bremer Tageszeitungen und Stadtmagazinen, später in Münchener Redaktionen online und offline. Er ist der Autor mehrerer Sachbücher und Romane mit Japanbezug. Er lebt mit Frau und Tochter in Tokio.

Alle Bücher von Andreas Neuenkirchen

Gebrauchsanweisung für Japan

Gebrauchsanweisung für Japan

 (23)
Erschienen am 21.09.2009
Shinigami Games

Shinigami Games

 (18)
Erschienen am 01.08.2016
Yoyogi Park

Yoyogi Park

 (15)
Erschienen am 01.06.2016
Roppongi Ripper

Roppongi Ripper

 (6)
Erschienen am 31.03.2015
Bescherung in Kabukicho

Bescherung in Kabukicho

 (4)
Erschienen am 03.11.2014
Yakuza Requiem

Yakuza Requiem

 (3)
Erschienen am 04.09.2017
Matjes mit Wasabi

Matjes mit Wasabi

 (3)
Erschienen am 01.03.2016

Neue Rezensionen zu Andreas Neuenkirchen

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Rezension zu "Matjes mit Wasabi" von Andreas Neuenkirchen

Wie wahr!
Catchfujivor 5 Monaten

Ich habe Tränen gelacht bei dieser witzigen und sehr realistischen Kulturanalyse. Ein wunderschönes Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Und ich habe auch noch einiges gelernt, zum Beispiel über Schwangerschaften in Japan. Ich freue mich schon auf das nächste :)

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Rezension zu "Yakuza Requiem" von Andreas Neuenkirchen

Yuka Satos letzter Fall
Annejavor 7 Monaten

Diese Reihe habe ich mittlerweile sehr lieb gewonnen und das sie nun beendet sein soll, möchte ich noch nicht so ganz wahr haben. Zumal das Ende besagt, das es nur das Ende der ersten Staffel ist. Darf man also doch noch mehr erwarten? Hier heißt es abwarten und eine Menge Tee trinken.

Auch diesmal möchte ich vorab erwähnen, das man die Vorgänger gelesen haben sollte, da sehr oft Anspielungen auf vorherige Fälle und Personen fallen können.

Zurück in Tokio und schon bricht der Wahnsinn aus, welcher diesmal Yuka Sato persönlich betrifft. Sie muss fliehen, um den zu finden der ihr das angetan hat. Doch diese Flucht, bringt sie nicht nur ihrer Vergangenheit näher, sondern zeigt ihr auch was die Banden Tokios für die Zukunft geplant haben. 

Die Story des Buches glich einer Offenbarung, da so viele Elemente näher beleuchtet und erklärt wurden, wie z.B. die Sache mit den Zeiten von einer U-Bahn-Station zur Nächsten oder warum Madam Shiro, so einen gewaltigen Hass auf Yuka hatte. Dies und noch mehr sorgte dafür das ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, da ich wissen wollte wie nun alles ausging. Dazu möchte ich nicht all zu viel verraten, nur das es selten so brutal und blutig war. 

Wenn diese Reihe für eines steht, dann für Ästhetik. Auch wenn man noch nie in Tokio war oder allgemein das Land noch nie besucht hat, ermöglichen es die Beschreibungen dies nachzuholen. Natürlich nur im Kopf, aber ich fühlte mich nach dem Ende des Buches so, als wäre ich gerade einmal durch das Land gegangen, da ich nicht die Metropole Tokio kennen lernte, sondern auch weitere äußere Bezirke. 
Hier spürt man einfach das der Autor sehr viel Interessen an diesem Land hat, da die Angaben sehr liebevoll gewählt sind. Ein besondere Hingabe liegt hierbei auf den Traditionen des Landes, von welchen man in diesen und den vorherigen Bänden einige kennen lernt.

Wie schon erwähnt, schaffte ich es kaum das Buch aus der Hand zu legen. Ich sah einfach keine Möglichkeit, da ich keine Stelle fand, wo ich hätte sagen können, ok Pause. Es war durchgehend packend und faszinierte mich. Es gab Erklärungen zu vorherigen Fällen und packende Informationen zu der aktuellen Lage. Gerade zum Ende gewann das Tempo der Geschichte nochmal rasant an Fahrt und erlebte aus den verschiedensten Sichten, die persönlichen Enden. 

Emotionen spielten in diesem Teil wieder eine große Rolle. Ich konnte die Emotionen von Yuka meist sehr gut nach empfinden. Andere verstand ich meist erst dann, wenn die Erklärung kam, welche aber immer einen AHA-Effekt auslöste. 

Wer die vorherigen Bücher gelesen hat, der wird mit Yuka Sato, mittlerweile so etwas wie eine Freundschaft geschlossen haben. Noch immer mag ich ihre Art, die so facettenreich ist, das man immer wieder neue Seiten an ihr finden kann. Zudem präsentiert sie sich als Ausnahme, da noch immer sehr wenig Frauen ihren Weg gehen und Polizistin werden. Diesmal erleben wir sie härter, aber auch emotionaler und dieser Mix macht sie nur noch sympathischer. 

Auch diesmal erleben wir die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Yuka, sondern auch von der anderer Polizisten wie Nakashima. Aber auch die Gegenseite lässt diesmal tief blicken und man bekommt einen Einblick in die Köpfe verschiedener hochrangiger Gangster. Hier fiel mir besonders auf, das ich einige Protagonisten stark unterschätzte. Sie wirkten harmlos, aber waren es am Ende nicht.

Die Wechsel zwischen den Personen waren sehr gut gesetzt und machten mich auf den weiteren Verlauf der Geschichte neugierig. Teilweise wusste man nicht aus welchen Sicht man gerade das Geschehen betrachtete bis sich dieser dann zu erkennen gab und man überrascht war, da man diese Person nicht vermutet hätte. 

Das was ich von Anfang an an der Reihe liebte, war das Personenverzeichnis am Anfang und das Glossar am Ende. Gerade da einige Namen manchmal schwer zu zuordnen waren, half es mir einfach zum Anfang zu blättern und zu sehen welche Position die Person im Buch schmückte. Das Glossar war mir zwischendurch genau so eine Hilfe, da es sehr leserfreundlich Fremdbegriffe beschrieb. Aber auch Gesten wie die traditionelle Verbeugung werden erklärt.

Auch dieses Cover konnte mich wieder voll und ganz überzeugen, zeigt sie doch die sehr traurige Anfangsszene. 
Der Stil der Reihe, änderte sich je Buch nur minimal, aber dies mit Wirkung. Jeder Band hatte seine ganz spezielle Aussage und lockte nicht nur mit dem Design sondern auch mit den cleveren Buchtiteln, die stehts ein Wort aus dem japanischen beherbergten. 

Das dies schon das Ende sein soll, schmerzt, aber es war ein gelungenes Ende, das der Hauptfigur gerecht wird. Es machte Spaß in diese fremde Welt einzutauchen und dabei Fälle zu lösen, die aufregender nicht hätten sein können. Zudem werde ich diese Reihe nicht so schnell vergessen können und bestimmt nicht das letzte Mal gelesen haben.

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Annejas avatar

Rezension zu "Roppongi Ripper" von Andreas Neuenkirchen

Rache für die Vergangenheit
Annejavor 9 Monaten

Willkommen zurück in Japan. Genau das war mein Gedanke, nachdem die ersten Seiten gelesen waren. Ich fühlte mich wohl und genoss es wieder in diese Welt eintauchen zu dürfen. An erster Stelle stand natürlich der neuste Fall von Yuka Sato und ihrem Team, in welchen wieder ein Mörder sein Unwesen trieb und dabei eine blutige Spur hinter sich ließ. Wie auch im letzten Fall, empfand ich es als äußerst spannend, wie in Japan ermittelt wird. Hier gelten nämlich teilweise andere Grundsätze als bei uns. Zum Beispiel ist das tragen einer Schusswaffe nur mit Genehmigung erlaubt. Klingt für viele Polizisten ehr fragwürdig, aber so ist es nun einmal. An zweiter Stelle würde ich die Beschreibung von Japan und seinen Gepflogenheiten nennen, da man im Buch etliche davon erleben darf. Angefangen bei den Begrüßungen, über Gesten bis hin zu zeremoniellen Bräuchen. Es ist gerade zu liebenswürdig, wie Yuka versucht Ekel zu unterdrücken, nur um jemanden nicht bloß zu stellen. In diesem Teil der Reihe durfte man auch erleben, wie manche Japaner über ihre anliegenden Länder wie Korea denken. Denn so wie es bei uns rassistische Gruppen gibt, so gibt es sie auch in Japan. Allerdings läuft es trotzdem um einiges friedlicher ab, da es mehr darum geht seine Meinung offen zu bekunden, als tatsächlich gegen Menschen vor zu gehen. Wenn ich eines hatte, dann Spaß beim Lesen. Ich kam gerade zu geschmeidig durch das Buch und blieb nur selten an Wörter hängen. Da der Autor oftmals die japanische Aussprache verwendet, sind einem einige Beschreibungen oftmals fremd. Hier hilft allerdings das Glossar am Ende des Buches, in dem alle Begriffe sehr gut erklärt werden und man so ganz neben bei den ein oder anderen AHA- Effekt hat.Das tolle diesmal waren leichte Thrillermomente, an denen man als Leser verwirrt wird, da man nicht glauben konnte was man las. Dies sorgt für noch mehr Spannung als eh schon da war.
Yuka Sato, eine japanische Polizistin, in einem Land wo selten Frauen etwas zu sagen haben. Sie ist eine starke Person, die sich durch Mühe und Fleiß zum Inspector gearbeitet hat und dafür noch immer schräge Blicke erhält. Doch gerade das macht sie so sympathisch. Sie lebt mit den Traditionen des Landes, aber zeigt gleichzeitig das sich die Welt verändert hat. Schade, fand ich nur das sie außer ihrer Freundin Sam kaum Freunde hat. Das schmerzte etwas beim Lesen, da sie eine clevere Figur ist, der man nur das Beste wünscht.Ihre Freundin Sam ist ein Wirbelwind, aber eine durch und durch gescheite Frau. Sie kommt gebürtig aus Australien und erfüllte sich in ihren Traum in Japan zu leben. Dabei hat sie einige Probleme, da Ausländer einen schweren Stand in Japan haben. Trotzdem beißt sie sich durch und verblüfft dabei mit ihrem Wissen und Können. Sie beherrscht die japanische Sprache und so einige Sitten, weshalb sie von mir sehr viel Anerkennung bekam.Yuka´s Polizei-Team ist durch und durch männlich. Doch auf Grund ihres Grades wird sie sehr geschätzt. Zwar nicht von allen, aber von vielen. Die Zusammenarbeit mit anderen Polizeistationen ist sehr interessant und für das Team fast selbstverständlich. Einzig Yuka´s Chef zeigt immer wieder das er es nicht gerne hat, das eine Frau Polizistin ist.Die Geschichte rund um den Täter, hatte etwas sehr emotionales an sich. Man verstand warum er so handelte, aber wider rum auch nicht. Man könnte sagen, das ihn seine Vergangenheit antrieb.Egal ob Täter, Polizist oder normaler Bürger, alle Personen fühlen sich sehr echt an. Man bekommt stetig das Gefühl wirklich in Japan zu sein. Dies liegt besonders daran, das man sehr viel Wert auf Realismus gelegt hatte. Der Autor bringt seine Erfahrungen rund um Japan sehr gut im Buch unter und beweist dabei ein tolles Geschick. Selbst Personen die noch nie Japan waren oder nur wenige Gesten kannten, erleben so zu sagen einen Grundkurs im japanischen Leben. Die Gestaltung aller Charaktere war wieder sehr geglückt. Besonders aber war es toll, das man trotz der japanischen Namen, nie den Überblick verlor. Dies lag zum Teil am Personenverzeichnis vorne, als auch an der Tatsache, das es Herr Neuenkirchen nicht damit übertreibt uns einen Namen nach den anderen um die Ohren zu werfen, sondern sich auf eine Gruppe spezialisierte. So hört man vermehrt die selben Namen, welche dann auch leicht im Gedächtnis bleiben.
Wenn ich eines Liebe, dann Cover mit Bezug zum Buch. Denn das Schwert hat einen hohen Stellenwert in der Geschichte.Das Buch trotzdem als schlicht zu bezeichnen, würde mir nie einfallen, denn es fällt gerade durch seine Unscheinbarkeit so auf. Die blau/grüne Farbe des Hintergrunds, welche wie gemalt aussah, wirkte düster aber einladend. Der Name des Autors könnte ruhig etwas kräftiger sein. Aber die Schreibweise des Buchtitels finde ich mehr als passend. Sie ebenfalls schlicht, aber gut zu erkennen und aussagekräftig.
Ein wahnsinnig spannender Krimi, mit lehrreichen und faszinierenden Einblicken in die japanische Kultur. 

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Gespräche aus der Community

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Liebe potenzielle Leserschaft,

wer möchte kurz mit nach Tokio? 20 Exemplare meines neuen Japan-Krimis Shinigami Games stellt der Conbook Verlag für eine Leserunde zur Verfügung. Für das Buch lassen wir mal den Klappentext sprechen:

Ein hinterhältiger Polizistenmord nahe des japanischen Kaiserpalastes ist der Auftakt einer spektakulären Anschlagsserie, deren Drahtzieher nur ein Ziel verfolgt: Inspector Yuka Sato systematisch zu zermürben. Um Menschenleben zu retten, muss sie sich den Regeln des selbsterklärten Todesgottes Shinigami beugen. Um ihn zu fassen, muss sie alle Regeln brechen.

Shinigami Games entführt Sie in ein modernes Tokio zwischen Kriminalität und Glamour. Neben eindrucksvollen Prunkbauten, lebendigen Märkten und leuchtenden Vororten treibt Sie Yuka Satos dritter Fall mitten hinein in die gefährlichen Spielchen eines Massenmörders und die dunkelsten Gassen der japanischen Hauptstadt.

Es handelt sich um den dritten Band der Reihe um Inspector Yuka Sato und ihr Team. Die Haupthandlung ist in sich geschlossen, in Nebenhandlungen werden Ereignisse früherer Werke aufgegriffen und weitererzählt. Mich würden beide Perspektiven interessieren: Die von Leserinnen und Lesern, die völlig ohne Vorkenntnisse an Shinigami Games herangehen, und die von Leserinnen und Lesern, die bereits mit dem Satoversum vertraut sind.

Zu meiner Person: Ich bin in Bremen geboren und aufgewachsen, habe die letzten 18 Jahre in München gelebt und dort als Redakteur gearbeitet, nebenher mehrere Romane und Sachbücher mit Japan-Bezug geschrieben. Im März dieses Jahres bin ich mit meiner japanischen Frau und unserer Tochter nach Tokio umgezogen.

Zwischen dem Vorbereiten neuer Bücher und dem Bändigen meiner zweijährigen Tochter verspreche ich, mindestens zweimal in der Woche an der Leserunde teilzunehmen, Fragen zu beantworten, Kommentare zu kommentieren, und was man in Leserunden noch so tut (ist meine erste …).

Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit und bis bald
Andreas Neuenkirchen
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

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von 2 Lesern aktuell gelesen

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