Andreas Neuenkirchen

 4,1 Sterne bei 92 Bewertungen
Autor von Gebrauchsanweisung für Japan, Shinigami Games und weiteren Büchern.
Autorenbild von Andreas Neuenkirchen (©Junko Katayama)

Lebenslauf von Andreas Neuenkirchen

Andreas Neuenkirchen, geboren 1969 in Bremen, ist seit 1993 Journalist, zunächst frei im Feuilleton von Bremer Tageszeitungen und Stadtmagazinen, später in Münchener Redaktionen online und offline. Er ist der Autor mehrerer Sachbücher und Romane mit Japanbezug. Er lebt mit Frau und Tochter in Tokio.

Neue Bücher

Cover des Buches Nippon Global (ISBN: 9783957285065)

Nippon Global

Erscheint am 23.06.2021 als Taschenbuch bei Knesebeck.
Cover des Buches Kann man sagen, muss man aber nicht (ISBN: 9783411740239)

Kann man sagen, muss man aber nicht

 (1)
Neu erschienen am 08.03.2021 als Taschenbuch bei Bibliographisches Institut.

Alle Bücher von Andreas Neuenkirchen

Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Japan (ISBN: 9783492275859)

Gebrauchsanweisung für Japan

 (23)
Erschienen am 21.09.2009
Cover des Buches Shinigami Games (ISBN: 9783958891067)

Shinigami Games

 (18)
Erschienen am 01.08.2016
Cover des Buches Yoyogi Park (ISBN: 9783943176629)

Yoyogi Park

 (17)
Erschienen am 01.06.2016
Cover des Buches Roppongi Ripper (ISBN: 9783943176872)

Roppongi Ripper

 (7)
Erschienen am 01.03.2015
Cover des Buches Happy Tokio (DuMont Reiseabenteuer) (ISBN: 9783770182909)

Happy Tokio (DuMont Reiseabenteuer)

 (7)
Erschienen am 05.03.2018
Cover des Buches Matjes mit Wasabi (ISBN: 9783958891166)

Matjes mit Wasabi

 (5)
Erschienen am 15.04.2016
Cover des Buches Bescherung in Kabukicho (ISBN: 9783934918610)

Bescherung in Kabukicho

 (4)
Erschienen am 03.11.2014
Cover des Buches Kawaii Mania (ISBN: 9783958891982)

Kawaii Mania

 (4)
Erschienen am 07.11.2019

Neue Rezensionen zu Andreas Neuenkirchen

Cover des Buches Kann man sagen, muss man aber nicht (ISBN: 9783411740239)seschats avatar

Rezension zu "Kann man sagen, muss man aber nicht" von Andreas Neuenkirchen

Witziger Sprachratgeber mit Mehrwert
seschatvor 10 Tagen

Andreas Neuenkirchens kritischer Sprachratgeber hat mir ungemein gut gefallen. Darin versammelt der versierte Journalist alphabetisch geordnet Sprachungetüme bzw. Sprachaufreger der Gegenwart. Letztere reichen von  "connecten" über "aufschlauen" bis zu besonderen Auswüchsen wie "Nullwachstum". Humorig und spitzfindig geht Neuenkirchen Gruselanglizismen, Politikerkauderwelsch und besonderen Blüten der Jugendsprache auf den Grund und zeigt dabei, was man unbedingt vermeiden sollte, wenn man stilvoll in Deutsch formulieren möchte. Ich habe mich herrlich über Neunkirchens Etymologien amüsiert und zugleich noch das ein oder andere dazugelernt. Zudem sorgten die spaßigen Illustrationen sowie die Unterteilung der Begrifflichkeiten in 7 unterschiedliche Sprachkategorien (u.a. Alltags-, Jugend- oder Stammtischsprache) für optische Abwechslung. 

FAZIT

Die richtige Lektüre für Sprachpuristen und Verfechter des guten Stils. 143 Buchseiten, die ich schnell und mit Freude am Sujet gelesen habe.

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Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Tokio und Japan (ISBN: 9783492277440)sabatayn76s avatar

Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Tokio und Japan" von Andreas Neuenkirchen

‚Japan ist im Wandel.'
sabatayn76vor 5 Monaten

‚Japan ist im Wandel. Ein Satz, so beliebig, dass man ihn am liebsten gleich wieder streichen möchte. Nichtsdestotrotz kann man kaum bestreiten, dass seine Kernaussage in mehr als einer Hinsicht stimmt. Die Gesellschaft transformiert sich ebenso schnell wie die Szenerie.‘ (Seite 7)

Andreas Neuenkirchen erzählt in seiner ‚Gebrauchsanweisung für Tokio und Japan‘ von Tradition und Moderne, Begrüßung und Verbeugung, omiyage und ryokan, Toiletten und Drogen, Tojinbo-Klippen und Kirschblüte, Darts und Go, Schlürfen und Naseputzen, Kitsch und Kawaiiismus, Ramen und Sushi, Natto und Fugu, Tee und Shochu, Cosplay und Themenparks, Feiertagen und Geburtstagen, Sumō und Olympia, Gaijin und Langnasen, Grippe und Masken, Shintōismus und Zen-Buddhismus, Walfang und Tennō, Yakuza und Polizei, Erdbeben und Tsunami, Sternzeichen und Blutgruppe, Lolitas und Geishas, Katakana und Kanji.

Ich habe von Neuenkirchen bereits ‚Kawaii Mania‘ und ‚Happy Tokio‘ gelesen, und ich habe mich gefreut, dass die ‚Gebrauchsanweisung für Tokio und Japan‘ nicht einfach nur eine Wiederholung der gleichen Themen ist, sondern dass Neuenkirchen hier ein Buch präsentiert, dass wirklich Neues bietet.

Dabei empfand ich das Buch nicht nur als sehr lehrreich, sondern auch als unterhaltsam geschrieben und stellenweise richtig lustig. Mir passiert es nicht allzu oft, dass ich beim Lesen lache, aber hier habe ich häufig geschmunzelt und bisweilen tatsächlich auch auflachen müssen.

Neuenkirchen erzählt auf sehr spritzige Art, so dass sich das Buch sehr flott liest und die Lektüre richtigen Spaß macht. Hier findet man außerdem Informationen, die man nicht schon x-mal irgendwo gelesen hat, sondern man lernt Japan durch jemanden kennen, der das Land und die Leute gut kennt und dadurch tolle Anekdoten zum Besten geben kann und von Details berichtet, die einen oft verblüffen und einem Japan und die Japaner näher bringen.

Die ‚Gebrauchsanweisung für Tokio und Japan‘ ist das perfekte Buch für Japan-Fans und für Japan-Neulinge. Tolle Gebrauchsanweisung!

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Cover des Buches Kawaii Mania (ISBN: 9783958891982)Annejas avatar

Rezension zu "Kawaii Mania" von Andreas Neuenkirchen

Die eindrucksvolle Reise durch die Schattenseiten der Niedlichkeit
Annejavor 7 Monaten

„Kawaii“ hat Japan geprägt, denn in welchen anderen Land, könnte sich die niedlichste aller Niedlichkeitsformen besser entwickeln als dort, wo auch Hello Kitty seinen Anfang nahm. 


 


Auch wenn ich selbst noch nie in Japan war, verfolge ich neben Cosplay auch hin und wieder die ausschmückenden Dekorationen bei jeglicher Art von Essen. Egal ob Kaffee, Cupcake oder Eiscreme, die Sachen sind so niedlich, das man sich glatt ärgert in der eigenen Stadt nur einfache Eiskugeln zu bekommen. Um so begeisterter startete ich in dieses Buch, denn ich war gespannt, wie weit der Kawaii Japan prägte, aber eben auch veränderte.




 


Kaum war das Buch auffing es auch schon an mich zum Staunen zu bringen. Egal ob die sehr weit verbreiteten Maskottchen, Hello Kitty & Co., Kleidung oder Musik, es wurde wirklich jedes relevante Thema angesprochen. Dabei erzählte der Autor selbst auch von seinen eigenen Erfahrungen, da er größtenteils in Japan lebt und somit einige Sachen selbst erfahren durfte. Doch statt alles Niedliche auch niedlich zu belassen, zeigte er auch die Schattenseiten dieser Welt auf. 


 


Denn wer es glaubt oder nicht, selbst bei der Wahl zum beliebtesten Maskottchen wird gerne einmal gemogelt und es kommt zu Ausschreitungen. Am traurigsten empfand ich aber den Abschnitt über den Bahnhof Akihabara, welcher als Mekka des Kawaii Einzug erhielt, aber mittlerweile eher einer brüchigen Ruine gleicht. Eigentlich wirklich schade. Doch es gab auch viele Dinge, welche mich zum Grinsen brachten oder mich erstrahlen ließen.




 


Letzteres kam durch das Thema genderless boys, welche sich den Regeln der Kleidungsindustrie und der Gesellschaft beugten und nur noch das tragen, was sie eben wollen. Ich war regelrecht baff, da dieses Thema bei uns heiß diskutiert wird und man sich in Japan bereits traut. Ein echter Hoffnungsschimmer würde ich sagen.


 


Wie aber auch schon angedeutet brachte mich das Buch neben dem Staunen auch zum Grinsen. Dies lag nicht nur an den Themen, sondern auch an der herrlich lockeren Schreibweise des Autors. Ich hatte stets das Gefühl das er mir das gerade erzählt, da man hin und wieder gefragt wurde, wie man das wohl selbst finden würde. Dazu kam, das der Autor aus Deutschland stammt und mit anderen Elementen des Alltags aufwuchs. Das was er in Japan bereits an skurrilen und stellenweise auch Kawaii-mäßigen Dingen erlebte, baute er hervorragend mit ein. Wer würde schließlich nicht komisch gucken, wenn das Finanzamt eine Mahnung schickt, auf welcher einen das Maskottchen fröhlich angrinsen würde.  

 


Dieses Buch steckt so manche Doku-Reihe über das Kawaii locker in die Tasche. Dafür sorgte neben dem lockeren Schreibstil, auch eine Vielzahl an Bildern, welche einen auf eine unglaubliche Reise durch Japan mitnahmen. Dabei sorgten besonders die Auseinandersetzungen mit verschiedenen Themen für ordentlich Denkstoff. Denn nicht alles wo kawaii darauf steht, ist auch welches drin. Zusammen mit den eigenen Erfahrungen des Autors lernte ich unglaublich viel über diese Welt, auch wenn nun ein paar dunkle Wolken über ihr entlang ziehen.

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Gespräche aus der Community


Liebe potenzielle Leserschaft,

wer möchte kurz mit nach Tokio? 20 Exemplare meines neuen Japan-Krimis Shinigami Games stellt der Conbook Verlag für eine Leserunde zur Verfügung. Für das Buch lassen wir mal den Klappentext sprechen:

Ein hinterhältiger Polizistenmord nahe des japanischen Kaiserpalastes ist der Auftakt einer spektakulären Anschlagsserie, deren Drahtzieher nur ein Ziel verfolgt: Inspector Yuka Sato systematisch zu zermürben. Um Menschenleben zu retten, muss sie sich den Regeln des selbsterklärten Todesgottes Shinigami beugen. Um ihn zu fassen, muss sie alle Regeln brechen.

Shinigami Games entführt Sie in ein modernes Tokio zwischen Kriminalität und Glamour. Neben eindrucksvollen Prunkbauten, lebendigen Märkten und leuchtenden Vororten treibt Sie Yuka Satos dritter Fall mitten hinein in die gefährlichen Spielchen eines Massenmörders und die dunkelsten Gassen der japanischen Hauptstadt.

Es handelt sich um den dritten Band der Reihe um Inspector Yuka Sato und ihr Team. Die Haupthandlung ist in sich geschlossen, in Nebenhandlungen werden Ereignisse früherer Werke aufgegriffen und weitererzählt. Mich würden beide Perspektiven interessieren: Die von Leserinnen und Lesern, die völlig ohne Vorkenntnisse an Shinigami Games herangehen, und die von Leserinnen und Lesern, die bereits mit dem Satoversum vertraut sind.

Zu meiner Person: Ich bin in Bremen geboren und aufgewachsen, habe die letzten 18 Jahre in München gelebt und dort als Redakteur gearbeitet, nebenher mehrere Romane und Sachbücher mit Japan-Bezug geschrieben. Im März dieses Jahres bin ich mit meiner japanischen Frau und unserer Tochter nach Tokio umgezogen.

Zwischen dem Vorbereiten neuer Bücher und dem Bändigen meiner zweijährigen Tochter verspreche ich, mindestens zweimal in der Woche an der Leserunde teilzunehmen, Fragen zu beantworten, Kommentare zu kommentieren, und was man in Leserunden noch so tut (ist meine erste …).

Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit und bis bald
Andreas Neuenkirchen
199 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

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auf 40 Wunschzettel

von 46 Lesern aktuell gelesen

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