Andreas Oplatka

 4 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Der erste Riss in der Mauer, Ungarische Erzähler und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Andreas Oplatka

Andreas Oplatka  (1942-2020) wurde in Budapest geboren und kam 1956 in die Schweiz. Studium der Germanistik und Geschichte in Zürich und Wien. Von 1968 bis 2004 außenpolitischer Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung, deren Korrespondent er in Stockholm, Paris, Moskau und Budapest war. Bei Zsolnay erschienen Graf Stephan Széchenyi. Der Mann, der Ungarn schuf (2004), Der erste Riss in der Mauer (2009) und im Herbst 2019 die Biografie über den Dirigenten Adam Fischer Die ganze Welt ist ein Orchester.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Andreas Oplatka

Cover des Buches Der erste Riss in der Mauer (ISBN: 9783552054592)

Der erste Riss in der Mauer

 (2)
Erschienen am 04.03.2009
Cover des Buches Die ganze Welt ist ein Orchester (ISBN: 9783552059542)

Die ganze Welt ist ein Orchester

 (0)
Erschienen am 19.08.2019
Cover des Buches Graf Stephan Széchenyi (ISBN: 9783552053175)

Graf Stephan Széchenyi

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Erschienen am 20.08.2004

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Rezension zu "Der erste Riss in der Mauer" von Andreas Oplatka

Rezension zu "Der erste Riss in der Mauer" von Andreas Oplatka
Jarivor 11 Jahren

Am 10. September 1989 öffnete Ungarn die Grenze zu Österreich. Somit konnten tausende Flüchtlinge aus der DDR fliehen, was später zur Wiedervereinigung Deutschlands und zum Fall der Mauer führte.

Doch weshalb öffnete Ungarn überhaupt die Grenze? Was geschah in den Monaten vor diesem historisch wichtigen Ereignis? Wer war dafür verantwortlich und was sagte die Sovjetunion zum Allgeingang Ungarns?
Diese und andere Fragen beantwortet Andreas Oplatka in seinem Buch "Der erste Riss in der Mauer".
Oplatka recherchierte lange und führte mit den Beteiligten von damals lange Gespräche und gelangte auf diese Weise zu einem grossen Hintergrundwissen, das er in seinem Buch dem Leser weitergibt.
Er erzählt von unüberlegten Entscheidungen, Missverständnissen und einem kleinen Land, das seinen eigenen Weg geht, obwohl das alles eigentlich gar nicht so geplant war...

"Der erste Riss in der Mauer" beschreibt den Weg Ungarns von den ersten Flüchtlingsproblemen bis hin zu der Entscheidung, dass die Grenze definitv geöffnet wird.
Das Buch ist sehr glaubhaft geschrieben und schildert die Geschehnisse so chronologisch wie möglich.
Da es sich jedoch um eine historische Arbeit handelt, ist die Sprache entsprechend schlicht und einfach gehalten. Es werden viele Namen, Daten und Fakten genannt, was das Lesen nicht gerade einfach und flüssig macht.
Doch wer sich wirklich für die Rolle Ungarns vor dem Hintergrund der Mauer interessiert, sollte sich dieses Buch unbedingt zu Gemüte führen, denn man erhält einen einzigartigen Einblick hinter die politischen Fassaden der damaligen Zeit.

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