Andreas Oplatka Der erste Riss in der Mauer

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Inhaltsangabe zu „Der erste Riss in der Mauer“ von Andreas Oplatka

Am 10. September 1989 um 19 Uhr verkündete das ungarische Fernsehen, dass sich die Regierung in Ungarn dazu entschlossen habe, die streng bewachte Westgrenze für Flüchtlinge aus der DDR zu öffnen. Damit wurde eine Kettenreaktion ausgelöst, die zum Fall der Berliner Mauer, zur Wiedervereinigung in Deutschland, zum Zerfall der UdSSR und zum EU- und Nato-Beitritt einiger Ostblockstaaten führte. Den ungarischen Politikern, die damals die Demontage der Sperranlagen anordneten, war nicht klar, welche Folgen diese Maßnahme haben würde. Anhand einer Analyse der ungarischen Politik von 1989, basierend auch auf Gesprächen mit Hauptakteuren von damals (von Gorbatschow bis Genscher und Miklos Németh), zeigt der Historiker und Journalist Andreas Oplatka, wie aus Missverständnissen und en passant gefällten Entschlüssen, aus Zufällen und aus der Hartnäckigkeit verzweifelter Menschen eine Entwicklung in Gang kam, die Europa von Grund auf verändert hat.

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  • Rezension zu "Der erste Riss in der Mauer" von Andreas Oplatka

    Der erste Riss in der Mauer

    Jari

    07. February 2010 um 18:05

    Am 10. September 1989 öffnete Ungarn die Grenze zu Österreich. Somit konnten tausende Flüchtlinge aus der DDR fliehen, was später zur Wiedervereinigung Deutschlands und zum Fall der Mauer führte. Doch weshalb öffnete Ungarn überhaupt die Grenze? Was geschah in den Monaten vor diesem historisch wichtigen Ereignis? Wer war dafür verantwortlich und was sagte die Sovjetunion zum Allgeingang Ungarns? Diese und andere Fragen beantwortet Andreas Oplatka in seinem Buch "Der erste Riss in der Mauer". Oplatka recherchierte lange und führte mit den Beteiligten von damals lange Gespräche und gelangte auf diese Weise zu einem grossen Hintergrundwissen, das er in seinem Buch dem Leser weitergibt. Er erzählt von unüberlegten Entscheidungen, Missverständnissen und einem kleinen Land, das seinen eigenen Weg geht, obwohl das alles eigentlich gar nicht so geplant war... "Der erste Riss in der Mauer" beschreibt den Weg Ungarns von den ersten Flüchtlingsproblemen bis hin zu der Entscheidung, dass die Grenze definitv geöffnet wird. Das Buch ist sehr glaubhaft geschrieben und schildert die Geschehnisse so chronologisch wie möglich. Da es sich jedoch um eine historische Arbeit handelt, ist die Sprache entsprechend schlicht und einfach gehalten. Es werden viele Namen, Daten und Fakten genannt, was das Lesen nicht gerade einfach und flüssig macht. Doch wer sich wirklich für die Rolle Ungarns vor dem Hintergrund der Mauer interessiert, sollte sich dieses Buch unbedingt zu Gemüte führen, denn man erhält einen einzigartigen Einblick hinter die politischen Fassaden der damaligen Zeit.

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