Andreas Peter

 5 Sterne bei 1 Bewertungen
Autor von Der stille Akkord, Schwarzes Herz und weiteren Büchern.
Andreas Peter

Lebenslauf von Andreas Peter

Als hauptberuflicher Ratgebertexter, Komponist und Ghostwriter ist Andreas Peter zwischen den Genres tätig und sucht neue Wege, Literatur interessant zu gestalten. Zu seinem Portfolio zählen Krimis, Liebesromane, aber auch Fantasy und Thriller. Darüber hinaus bewegt er sich gerne in Gefilden jenseits der Konventionen.

Alle Bücher von Andreas Peter

Der stille Akkord

Der stille Akkord

 (1)
Erschienen am 30.04.2016
Schwarzes Herz

Schwarzes Herz

 (0)
Erschienen am 07.12.2017
Die Liebesbotschafterin

Die Liebesbotschafterin

 (0)
Erschienen am 27.07.2016
Trilogie

Trilogie

 (0)
Erschienen am 26.04.2017
Das Paradies in Sicht - kompletter Roman

Das Paradies in Sicht - kompletter Roman

 (0)
Erschienen am 03.04.2015

Neue Rezensionen zu Andreas Peter

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Kugelblitz76s avatar

Rezension zu "Der stille Akkord" von Andreas Peter

Seriöse und fundierte Echtzeitanalyse mit Fantasygehalt
Kugelblitz76vor 2 Jahren

Putin und Pegida – so visuell eindrucksvoll das Cover auch wirken mag, weckt es doch die Befürchtung, dass zwei Begriffe des Zeitgeistes wie eine Titelschlagzeile auf sich aufmerksam machen wollen. Doch hier lohnt sich das genaue hinschauen, denn der Roman erweist sich als erstaunlich gehaltvoll. Wie Punkte auf einer Karte werden diese und andere Phänomene miteinander verknüpft, Verbindungen hergestellt, von denen man gar nicht wusste, dass es sie gibt und das ist nicht nur spannend zu lesen, sondern bringt einen auch ins Grübeln.
Eines ist klar: Der Roman möchte sich in keine Schublade stecken lassen. Und das muss er auch nicht. Auch in ernsten Zeiten darf zwischendurch mal gelacht werden und die Gegenwart macht einen besorgten Blick in die Zukunft fast unvermeidlich. Trotzdem fängt einen die Geschichte immer wieder rechtzeitig auf, mit schrägen Charakteren und einem Wortwitz, der mich auch nach der Lektüre dieses Romans zu spontanen Lachanfällen zwingt. Dabei ist die Geschichte sehr ernst, beschreibt sie doch nichts Geringeres als die Zuspitzung des Konflikts zwischen Europa und Russland, bis eine militärische Konfrontation unausweichlich scheint. Die Götter sind dabei nur Katalysatoren, spielen mit den Ängsten und Wünschen der Menschen und scheinen das unvermeidliche nur zu beschleunigen.

Die Beweggründe der Charaktere werden plausibel erklärt und das ist es, was den Roman so stark macht. Putins Rechtfertigung für sein Vorgehen in der Ukraine lässt endlich so etwas wie Logik durchblitzen, so schattig diese auch sein mag. Ich hatte endlich das Gefühl, verstanden zu haben, was in diesem Kopf womöglich vorgeht. Dabei rechtfertigt der Roman absolut nichts, er wirft mit seinen markigen Akteuren nur einen Blick auf Ursache und Wirkung – und das mit bemerkenswertem Scharfsinn. Die Politrunden der letzten Jahre zum Thema Pegida, Ukraine und Europa haben sich als nicht annähernd so ergiebig erwiesen, wie das, was auf den gut 300 (Kindle)Seiten dieses Romans serviert wird.

Fazit: Für Menschen mit Interesse am Zeitgeschehen, Fantasyfans und Viellesern, die mal wieder ein Aha-Erlebnis möchten.

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