Andreas Pflüger Niemals

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Inhaltsangabe zu „Niemals“ von Andreas Pflüger

Jenny Aaron ist eine Polizistin mit überragenden Fähigkeiten. Und sie ist blind. Man drängt sie zur Rückkehr in die geheime Sondereinheit, in der sie früher war. Es wäre wieder ein Leben aus purem Adrenalin. Doch will sie das?

Als ihre Vergangenheit sie einholt, muss sie sämtliche Zweifel hinter sich lassen. In Marrakesch wartet der gefährlichste Mann der Welt auf sie. Jemand, von dem viele glauben, dass er nur ein Mythos sei. Aaron erfährt, was er ihr angetan hat. Um ihn zu töten, ist sie bereit, alles zu opfern, was ihr je etwas bedeutete.

sehrr brutal

— zbaubf

Ein atemloser Thriller über den Kampf gegen ein Handicap und den Drang nach Rache. Überzeugend choreografierte Action.

— Gulan

Bedeutend spannender und interessanter als der Vorgängerband, er konnte mich mehr überzeugen.

— claudi-1963

Ein Buch, bei dem man die Charaktere nach der letzten Seite vermisst.

— LarryCoconarry

Sehr spannender, temporeicher Actionthriller - James Bond ist eine blasse Nummer dagegen.

— sunlight

Sprachgewaltige, anspruchsvolle und spannende Agenten-Action

— Nisnis

Null Spannung, ein totaler Lesekampf und null Ahnung, was ich da eigentlich über Wochen gelesen habe, schade!

— Thrillerlady

Genauso genial wie der erste Teil "Endgültig". Ich freue mich schon auf den dritten Band.

— EmilyPotter

Blinder Kampf

— Buechereule44

Spannende und actionreiche Fortsetzung mit der blinden Jenny Aaron und ihren Kollegen.

— lucyca

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  • Ein ersehnter, gelungener zweiter Teil

    Niemals

    LadyIceTea

    06. January 2018 um 10:20

    Jenny Aaron ist eine Polizistin mit überragenden Fähigkeiten. Und sie ist blind. Nach einem traumatischen Erlebnis, bei dem sie dem Tod nur knapp entronnen ist, drängt man sie zur Rückkehr in die geheime Sondereinheit, in der sie früher war. Es wäre wieder ein Leben aus purem Adrenalin. Doch will sie das? Als ihre Vergangenheit sie einholt, muss sie sämtliche Zweifel hinter sich lassen. In Marrakesch wartet der gefährlichste Mann der Welt auf sie. Jemand, von dem viele glauben, dass er nur ein Mythos sei. Aaron erfährt, was er ihr angetan hat. Um ihn zu töten, ist sie bereit, alles zu opfern, was ihr je etwas bedeutete.Nachdem ich den ersten Band der Reihe um Jenny Aaron verschlungen habe, habe ich sehnlichst auf den zweiten Teil gewartet. Schon die Optik des Buchs hat mir super gefallen, da es perfekt zu Band eins passt und sich die Reihe so nahtlos fortsetzt.Schon auf den ersten Seiten wird man direkt vom bekannt rastlosen Schreibstil des Autors empfangen. Dieser Schreibstil ist bestimmt nicht jedermanns Sache aber ich habe mich schnell wieder eingefunden und mein Gefallen daran wiederentdeckt. Denn ich finde, dass diese Atemlosigkeit und Spannung durch seinen Schreibstil sehr gut vermittelt wird. Auch die Beschreibung der Umgebungen sind ausführlich ohne überladen zu sein und haben mich gut an die verschiedenen Orte mitgenommen.Das Highlight für mich sind immer wieder die Beschreibungen, wie Aaron mit ihrer Blindheit umgeht und welche Tricks und Kniffe sie dabei anwendet. Zu wissen, dass fast alles davon wirklich bei vielen Menschen im Einsatz ist, macht die Erzählung des Autors für mich noch besser. Auch die Actionszenen gepaart mit ihrem Charakter und ihrer Blindheit sind ein weiteres Highlight für mich. Es hat wirklich Spaß gemacht mitzufiebern und Jenny zu verfolgen. Mir hat der zweite Band sehr gut gefallen und ich hoffe, dass bald ein dritter Band folgen wird.

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  • Rache nehmen heißt oft, sich selbst zu opfern!

    Niemals

    claudi-1963

    31. December 2017 um 14:04

    "Wie blind, wie schwach wir sind, und glauben doch, so scharf zu sehen und glauben doch, so stark zu sein!" (Emmy von Rothenfels)Nach ihrem letzten Fall, bei dem sie ihr Erzrivalen Holm diesen mit seinem Leben bezahlen musste und Pavlik schwer verletzt wurde, erholt sich Ermittlerin Jenny Aaron bei ihrem ehemaligen Vorgesetzten Lissek auf Färöer. Das aufflammende hell dunkel sehen hat Aaron etwas irritiert, kann es sein das sie ihr Augenlicht zurückbekommt? Sie hat Angst sich der Wahrheit zustellen, außerdem muss sie sich über Demircis Frage, ob sie zur Einheit zurückkehrt klar werden. Professor Reimer, der ein Institut für Blinde hat, erklärt Aaron seine Therapieform. Doch bevor sie sich auf diese Therapie einlassen kann, bekommt sie einen Brief von einem Anwalt. Der getötet Holm hat ihr sein Erbe vermacht, dafür muss sie sich jedoch in Marrakesch identifizieren. Aaron ist sich sicher, das dieses Geld gestohlen ist, anderseits könnte man viel Gutes mit dieser Erbschaft bewirken. Zusammen mit Pavlik macht sich Aaron auf den Weg nach Marrakesch, doch nicht ohne genügend Vorkehrungen zu treffen. In Marrakesch entdecken sie schnell, dass sie verfolgt werden, den der ursprüngliche Eigentümer möchte sein Geld wieder haben. Ohne zu ahnen, das der gefährlichste Mann der Welt längst schon auf sie wartet, um ihn zu töten ist Aaron zu allem bereit.Meine Meinung:Der erste Band mit der blinden Ermittlerin konnte mich noch nicht vollständig überzeugen. Doch dieses Buch hat mir bei weitem besser gefallen, vielleicht weil ich nun die Ermittlerin und ihre Eigenheiten schon besser kannte. Ich würde auch jedem Leser raten, das Buch "Endgültig" vorab zu lesen, den dadurch bekommt man einen besseren Einblick auf Jenny Aaron. Außerdem baut sich dieses Buch anhand des ersten Bandes weiter auf, so das man vieles besser versteht. Natürlich ist der Fall abgeschlossen, doch viele Ereignisse laufen ineinander. Der Schreibstil war am Anfang für mich anfänglich gewöhnungsbedürftig, aber in diesem Buch fand ich es bei weitem besser. Auch das Cover, das an den Vorband anschließt gefällt mir wieder sehr gut. Inzwischen bange ich schon förmlich mit Pavlik und Aaron mit und hoffe, dass den beiden Freunden nicht passiert. Bei den spannenden Actionszenen, habe ich selten so fesselndes erlebt, sodass Seite um Seite nur so dahin fliegt. Inzwischen hat mich Andreas Pflüger wirklich überzeugt und so freue ich mich auch schon auf weitere Abenteuer mit Aaron, Pavlik und ihrem Team. In der Hoffnung das Aaron ihr Augenlicht wenigstens zum Teil zurückbekommt, warte ich auf den nächsten Teil und gebe 4 1/2 von 5 Sterne.

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  • Ein absolut fesselndes Buch

    Niemals

    LarryCoconarry

    26. December 2017 um 19:36

    Andreas Pflüger beweist auf den knapp 400 Seiten, dass er großes Talent hat seinen Leser mit einem Buch so zu fesseln, dass man es kaum aus der Hand legen kann. Die Geschichte um die blinde Polizistin Jenny Aaron und deren fantastisches Team spielt an verschiedenen Schauplätzen und zu verschiedenen Zeiten. Um die Geschichte und alle Zusammenhänge verstehen zu können muss man beim Lesen sehr aufmerksam sein ( Wenn man die bisherigen Bücher rund um Aaron kennt, könnt es ein wenig einfacher sein). Aufmerksam zu lesen lohnt sich aber auf jeden Fall spannende Wendungen, ein Buch, das absolut nicht vorhersehbar sind und zahlreiche Passagen, die so gut geschrieben sind, dass man sie nochmal lesen will oder sich das Zitat am besten gleich aufschreibt. Zu gerne wüsste ich wie das weitere Leben meiner Lieblingscharaktere Aaron, Pavlik und Luca verläuft! Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung.

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  • Der LovelyBooks Advent - Buchverlosung bis zum 24.12.2017 zu euren Wunschbüchern

    LovelyBooks Spezial

    Marina_Nordbreze

    Süßer die Bücher nie klingen! Die Plätzchen stehen neben dem liebsten Heißgetränk, im Kerzenschein erstrahlt die Leseecke – Und während wir unsere Wohnung winterlich einrichten, sollte das Bücherregal nicht leer ausgehen. Das ruft nach neuen Büchern, oder?Deswegen freuen wir uns, euch beim LovelyBooks Advent buchige Geschenke machen zu können!Vom 01.12. bis zum 24.12. öffnen wir jeden Tag unser Bücherregal für euch und ihr habt die Chance euch selbst zu beschenken.Am 24.12. entscheidet ihr, welches Buch wir verlosen! Und damit ihr genügend Zeit für die Entscheidung habt, könnt ihr euch bereits jetzt dafür bewerben!Ihr habt ein Buch, welches schon viel zu lange auf eurer Wunschliste steht? Dann verratet uns, welches Buch ihr euch wünscht und mit etwas Glück schenken wir euch genau dieses Buch!Ihr braucht Inspiration? Dann guckt doch bei unserem Geschenkefinder vorbei!Bewerbt euch bis einschließlich 24.12.2017 direkt über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und verratet uns euer Wunschbuch! Fünf glückliche Gewinner dürfen sich dann schon bald über Buchpost freuen! Habt ihr eure Wunschbuch über den Geschenkefinder gefunden? Dann freuen wir uns über einen Hinweis dazu in eurem Bewerbungsbeitrag!Mitmachen lohnt sich! Wer an mindestens 10 Verlosungen im LovelyBooks Advent teilnimmt, hat die Chance auf ein riesiges Buchpaket mit allen 24 Büchern aus dem LovelyBooks Advent! Auf der Suche nach Geschenken? Dann guckt direkt bei unserem Geschenkefinder vorbei, um das richtige Geschenk für eure Liebsten zu finden! Bitte beachte vor deine Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen!

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    • 1557
  • Töten ist einfach, nur leicht ist es nicht

    Niemals

    Nisnis

    15. December 2017 um 09:52

    Nach der dramatischen und actiongeladenen Jagd auf Holm, Jenny Aarons Todfeind, besucht sie ihren ehemaligen Chef Lissek und seine Frau Conny auf den Färöer-Inseln. Doch die Ruhe und Stille währt nicht lange. Die Polizistin Jenny Aaron erhält eine mysteriöse Nachricht vom verstorbenen Holm und erbt von ihm ein gestohlenes Vermögen, dass der ursprüngliche Besitzer um jeden Preis zurückhaben will. Nach nur kurzem Zögern entscheidet sich die blinde Agentin und Fallanalytikerin zur Abteilung zurückzukehren. Sie reist mit ihrem Partner Pavlik nach Marrakesch und stößt bald auf den gefährlichsten Mann der Welt, der ihr das liebste im Leben auf brutale Weise entrissen hat. Sie will ihn töten und ist dafür bereit alles zu opfern.Der Autor:Andreas Pflüger wurde 1957 in Thüringen geboren. Er wuchs im Saarland auf und lebt seit vielen Jahren in Berlin. Zu seinen Werken gehören Theaterstücke, Drehbücher für Kino- und Fernsehfilme, Hörspiele und Romane. Niemals ist der zweite Band seiner Trilogie um die blinde Polizistin Jenny Aaron. (Quelle: Suhrkamp Verlag)Reflektionen:Niemals ist der zweite Teil der Reihe um die BKA-Agentin und Fallanalytikerin Jenny Aaron, die bei einem Einsatz ihr Augenlicht verloren und erblindet ist. Niemals kann als stand alone gelesen werden, doch ich empfehle zunächst Endgültig, den ersten Teil zu lesen, um vollumfänglich in die Geschichte eintauchen zu können.Nur wenige Wochen nach der actiongeladenen Jagd auf Holm stürzt Jenny Aaron in ihr nächstes, gefährliches Abenteuer. Zurück in der geheimen Sonderabteilung des BKA, in der nicht jeder Kollege eine blinde Kollegin akzeptieren will, kämpft sie sich auf ihre Position zurück. In diesem Teil spielt neben Jenny Aaron auch ihr Partner Pavlik im Vordergrund mit. Beide sind freundschaftlich tief verbunden und bedürfen stets nur weniger Worte. Ihr Zusammenspiel in der Story, ihre intensiven Charakterzeichnungen und die tiefen Einblicke in ihre Seelen, harmonisieren die actionreiche Handlung auf vielfältige Weise. Inzwischen kann Jenny Aaron Hell und Dunkel wahrnehmen. Ihre Augen funktionieren, doch werden die Bilder, die die Augen sehen, nicht bis ins Bewusstsein befördert, da die Kugel in ihrem Kopf einst die Hirnrinde zerstört hat. Halluzinationen plagen und verunsichern Jenny Aaron und doch sind sie ein Zeichen dafür, dass ihr Gehirn in Erinnerungen nach Bildern sucht und sich reparieren will. Eine Chance? Ja, aber nur, wenn sie in diesem Zusammenhang eine medizinisch kontraproduktive Adrenalinausschüttung vermeidet.Nachdem sie aber Holms rätselhafte Nachricht erhalten hat, geht sie trotz ihres inneren Konflikts das gefährliche und persönliche Risiko ein, um den gefährlichsten Mann der Welt zu jagen und zu töten.„Zwei Signaltöne; Flemming will die Tür schließen. „Warte“, murmelt sie.Kein Geräusch. Aber ein Geruch, sehr fein.Frisches Waffenöl.Rechts ahnt Aaron eine Bewegung unter der Treppe. Sie gibt Luca einen Stoß, schreit: „Lauf!“ und hechtet auf den Schatten zu, ohne sich zu fragen, wie schnell sie in dem Zustand noch ist. Sie reißt den Mann zu Boden und dreht sich im Fallen. Schüsse blaffen. Als ihr Gegner aufprallt, hat sie bereits die Glock in der Hand. Aaron feuert in den Schrei des Mannes hinein. Um sie ist ein einziger Wirbel von Schüssen. Sie riecht Blut.“ (Zitat)Andreas Pflüger ist es in Niemals erneut meisterhaft gelungen Jenny Aaron, als eine blinde Agentin authentisch agieren zu lassen. Wenn man als Leser auch leichtfertig dazu tendiert, dass Jenny Aaron eine Super-Women mit besonderen Fähigkeiten ausgestattete Figur ist, so darf man doch sicher sein, dass Andreas Pflüger seiner Figur nur die Fähigkeiten zur Verfügung gestellt hat, die einzelnen blinden Menschen tatsächlich möglich sind. Jahrelange und fundierte Recherchen erlauben es ihm, seine Figur so glaubhaft und atemberaubend zu zeichnen. Wer je eine Lesung von Andreas Pflügers besucht hat kann nachvollziehen, wie viel Zeit und Engagement er für Recherchen investiert. Gern erzählt Andreas Pflüger dann von Kerstin Müller-Klein, die vor zwölf Jahren plötzlich erblindet ist und die ihm immer wieder für seine Recherchen zur Verfügung steht. Wer einen kleinen Einblick in Kerstins Leben bekommen möchte, der ist auf dem Lichtscherben Blog, den ich für sie führe, und der längst zu meinem persönlichen Herz-Projekt geworden ist, jederzeit herzlich willkommen.Bei einer blinden Protagonistin entfällt die perspektivische, visuelle Sicht der Figur, so dass man zunächst nicht erwarten darf, aus Sicht der Figur durch die Geschichte zu wandeln. Aber Andreas Pflüger gelingt es, nur durch die glaubhaft dargestellten Empfindungen und Wahrnehmungen der blinden Jenny Aaron und ihrer ausgeprägten Sinne wie Tasten, Fühlen, Schmecken, Riechen und Hören, ein turbulentes und actionreiches Kopfkino zu entfachen. Und es scheint Pflüger ein Leichtes zu sein, die Spannungskurve auf einem zuverlässig hohen Niveau agieren zu lassen und die angenehm komplexe Story mit maßvoller Dramaturgie und Actionszenen anzureichern. Andreas Pflüger versteht es Tempo reinzulegen und Tempo zu drosseln, so dass man angehalten ist, die Seiten zu durchfliegen. Aber Stop! Diesen Thriller darf man nicht durchfliegen, auch wenn es ein Pageturner ist. Ich habe schon lange kein Buch mehr so bewusst langsam gelesen, da ich wusste, dass es erneut literarisch auf höchstem Niveau geschrieben sein würde und schwups, befand ich mich erneut auf der literarischen Wolke 7, bereit zum stillen genießen.In ausdrucksstarker, besonderer Sprache und in einem dynamischen Stil geschrieben, scheint ein jeder Satz von Andreas Pflüger literarisch mit einem Brillantschliff versehen zu sein. Zu Hauf liest man von wunderbar formulierten Metaphern inklusive sinniger Tiefe und man spürt, wie sehr Pflüger mit Leidenschaft Sprachgewalt kreiert. Das ist Kunst.Fazit und Bewertung:Niemals ist erneut ein literarisches Feuerwerk unter den Thrillern des Jahres. Sprachgewaltig und voller Leidenschaft erzählt, kreiert Andreas Pflüger erneut eine actionreiche, komplexe und anspruchsvolle Agenten-Story. Äußerst intensive Charakterzeichnungen und eine glaubhaft agierende blinde Protagonistin überzeugen restlos. Literarisch ist dieses Buch einfach nur Kunst und ein Highlight 2017.©nisnis-buecherliebe

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  • Dieses Buch zu lesen war ein einziger Kampf

    Niemals

    Thrillerlady

    12. December 2017 um 22:17

    Niemals von Andreas Pflüger (Thriller, 2017; Suhrkamp)- dieses Buch zu lesen war ein einziger Kampf -Bei Niemals handelt es sich nach Endgültig um den zweiten Teil der Trilogie.Ich probiere gerne neue Thriller, mir bis dato unbekannter Autoren aus. Als sich mir hier die Möglichkeit bot, war ich sehr erfreut.Diese Freue ebbte allerdings bereits nach den ersten gelesenen Seiten schon merklich ab, da ich quasi sofort merkte, dass dies gar nicht mein Buch werden würde.Für mich, so muss ich leider sagen, ist es neben zwei anderen Büchern das schlechteste Buch aus 2017, was ich in diesem Jahr gelesen habe.Über Wochen habe ich mich erfolglos durch dieses Buch gekämpft, immer im Kampf mit mir, das Buch wieder in die Hand zu nehmen und ein paar Seiten weiter zu lesen. Das Beste am Buch ist noch das Cover, was mich wohl auch so reizte. Der Inhalt selbst reizte mich halt schon nach kurzer Zeit überhaupt nicht mehr.So was Langweiliges, Unspannendes und Inhaltsloses habe ich dieses Jahr nicht wirklich oft gelesen. Ich habe gelesen und gelesen und weiß bis jetzt von der ersten bis zur letzten Seite überhaupt nicht, was ich da überhaupt gelesen habe. Dieses Phänomenen habe ich sonst eigentlich nur bei nichtdeutschen Büchern. Die Geschichte konnte mich überhaupt nicht einnehmen und von sich überzeugen. Weder der Inhalt, noch die Protagonisten. Bei Vielen weiß ich selbst jetzt nicht, um wen es sich so wirklich handelte, da alles einfach so schwammig und blass geblieben ist. Auch die Hauptprotagonistin Jenny Aaron blieb für mich mehr als blass. Ich fand die Idee super, eine blinde Polizistin in einem Thriller vorzufinden. Allerdings wurde ich auch mit Jenny überhaupt nicht warm, denn von ihrem Handycap bekam man als Leser gefühlt nicht das Meiste mit. Mir ist bis jetzt nicht klar, wie sie ihren Alltag und ihren Beruf damit meistern kann, da das im Buch nicht so ausschweifend Thema war. Klar, als Polizistin ist sie dort im Einsatz, aber es wird einfach nicht wirklich klar, wie sie das schafft.Ein weiterer Knackpunkt an dem Buch ist, dass sich mir der Fall, wenn es denn überhaupt einen gab,sich mir einfach nicht erschließen wollte. Ich weiß einfach von vorne bis hinten nicht, was man dort die ganze Zeit liest. Es ist so belanglos und langweilig, dass ich wahrscheinlich gänzlich abgeschaltet habe und bereits eine Minute später schon nicht mehr wusste, was ich gelesen habe und wo ich aufgehört hatte, wenn ich eine Pause eingelegt habe. Mein Fall war es alleine wohl schon einfach nicht, dass der Fall in Marrakesch oder wo auch immer spielte, denn auch dieses erschloss sich mir in keiner Weise. Für mich leider auf ganzer Linie ein absoluter Reinfall.Fazit:Für mich leider ein Thriller, der für mich keiner war, da sich mir nicht mal der Fall erschließen wollte. Nach wochenlangem Durchgequäle bin ich einfach nur froh, dass es geschafft ist. Somit steht leider auch fest, dass ich weder Teil 1, noch Teil 3 lesen werde. Für Andere wohl absolut spannend, für mich war es Todeslangeweile pur, schade!Note: 6

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    • 10
  • Niemals

    Niemals

    angelj222012

    12. December 2017 um 18:04

    Niemals ist ein sehr spannender Krimi. Die Strukturen der "Abteilung" ist perfekt für fiktionale Characktere. Diese sind sehr vielfälltig und meist antiheroisch gestaltet. Sie tummeln sich in der Weltgeschichten und ziehen ihre verdeckten Operationen durch, wobei die nicht zimperlch mit den Gegnern umgehen. Ansich ist es beeindruckend aber unrealitisch was Jenny Aaron als Blinde alles gebacken bekommt. Ich verstehe das die anderen Sinne die Blindheit ausgleichen, aber bitte... man kann es auch übertreiben. Genauso wie ihre Eigenart auf den Bushido anzuspielen. Zwischendurch merkt sie an, dass sie kein Ronin ist, ja warum reden wir dann so viel über den Weg des Kriegers, dem ja sooo viele( auch Kriminelle) folgen. Ich fand Jenny einfach unsympatisch. Andere Characktere haben mich mehr angesprochen.

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  • Jenny Aaron ist wieder im Einsatz!

    Niemals

    liesl06

    07. December 2017 um 15:50

    Nach „Endgültig“ ist dieses der zweite Band um die blinde Ermittlerin Jenny Aaron. Allerdings kann man die beiden Bücher auch einzeln lesen.Zum Inhalt:Jenny Aaron ist eine der besten Ermittlerinnen einer Sondereinheit des BKAs.  Vor fünf Jahren bekam sie einen Sonderauftrag, bei dem es darum ging einen der gefährlichsten Männer der Welt zu fassen. Doch das soll der Einheit nicht gelingen. Ihr Kontaktmann stirbt und auch Jenny Aaron überlebt den Angriff nur schwer verletzt. Sie verliert ihr Augenlicht und wird zum BKA nach Berlin versetzt. Nun werden ihre Fähigkeiten dringend gebraucht und sie soll zu ihrer alten Sondereinheit zurückkehren. Doch dann nimmt jemand Kontakt zu ihr auf, der ihr ganzes Leben verändert hat. Der Mann, der für ihren Unfall verantwortlich ist und Schuld daran trägt, dass sie erblindet ist.  Er bietet ihr zwei Milliarden Dollar und einen Hinweis, auf den meistgesuchtesten Verbrecher der Welt. Auch ihre eigene Vergangenheit und der Tod ihres Vaters spielt eine Rolle.Jenny Aaron muss sich entscheiden:  Will sie in ihren alten Job zurückkehren  oder will sie sich auf das Katz-und-Maus-Spiel um Leben und Tod einlassen?Meine Meinung zu dem Buch:Man steigt direkt in die Geschichte ein und befindet sich mitten drin. Der Autor schreibt gewohnt rasant und schonungslos. Mit der blinden Protagonistin fühlt man direkt mit und kann sich in ihre Lage versetzten. Das Buch war so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.Volle Lese-Empfehlung von mir!

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  • Glück macht blind-aber Schmerz lässt uns sehen

    Niemals

    misswinniepooh

    27. November 2017 um 20:25

    Glück macht uns blind-Aber Schmerz lässt uns sehen Die Verhörspezialistin und Fallanalytikerin Jenny Aaron hat das Angebot aus Berlin erhalten, in ihre alte Spezialeinheit zurück zukehren. Doch wird das als Blinde gut gehen? Zur Entscheidungsfindung verbringt Jenny deshalb ein paar Tage bei ihrem alten Chef Lissek in Schweden. Doch die Idylle wird durch den Besuch eines Anwalts gestört, der ihr einen USB Stick und eine Kontaktlinse überreicht. Die Nachricht auf dem Stick ist von keinem geringeren als Jennys Erzfeind Holm, der ihr schlappe zwei Milliarden Dollar vererbt hat. Das Geld liegt auf dem Konto einer Bank in Marrakesch. Jenny und ihr Kollege Pavlik denken das dies eine Falle sein könnte, doch um das herauszufinden müssen die Beiden nach Marrakesch reisen. Diese Reise wird für Jenny nicht nur eine Reise in ihrer eigenen Vergangenheit, sondern auch eine Reise zu ihren eigenen Dämonen und Feinden. Eine gefährliche Reise die in einem furiosen Showdown endet. Der Autor katapultiert den Leser mit seinem unsentimentaler klaren und nüchternen Sprache mitten in die Geschichte hinein. In düsteren Bildern der seelischen Zwischentöne von Jenny Aaron entfaltet der Autor in atmosphärisch dichten Szenarien ihre Hoffnung doch eines Tages wieder sehen zu können. Leider hemmen diese Szenarien die einige Buchseiten lang sind den Lesefluss und den Spannungsbogen, da musste ich mich ziemlich durchbeißen. Doch es lohnt sich, den seinem Schreibstil mit fast stakkatohaften Sätzen die sich auf das wesentliche beschränken bleibt der Autor auch hier wieder treu.

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  • Blinder Kampf

    Niemals

    Buechereule44

    25. November 2017 um 16:42

    „Niemals“ ist Band 2 der Trilogie um die blinde Agentin Jenny Aaron. Jedoch kann der Leser ohne Probleme der Handlung folgen, auch ohne den ersten Teil zu kennen. Ein international tätiger Verbrecher vererbt Jenny Aaron ein zwei Milliarden Dollar, verbunden mit versteckten Hinweisen und Bedingungen. Die Suche nach der Herkunft des Geldes und den Hintergründen, warum sie es vererbt bekam, macht dieses Buch aus. Viele Kämpfe, Hinterhalte und Enthüllungen später bekommt Aaron auch neue Hinweise zum Tod ihres Vaters. Fasziniert war ich von den Schilderungen einzelner Kämpfe, die quasi in Zeitlupe abliefen und detailgetreu dem Leser geschildert wurden. Meine Hochachtung vor der umfangreichen Recherchearbeit des Autors und seiner Fähigkeit sich in eine blinde Person hineinzuversetzen. Ein packender Thriller mit einem ungewöhnlichen Hintergrund für den ich jeden Thriller-Liebhaber nur empfehlen kann. Da ich Band 1 bisher noch nicht kannte, habe ich diesen jetzt im nach hinein gelesen und warte gespannt auf Band 3. 

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  • adrenalingeladen und spannend

    Niemals

    lucyca

    25. November 2017 um 13:50

    Jenny Aaron arbeitete früher in einer Sondereinheit der Polizei. Während eines Einsatzes in Barcelona verliert sie ihr Augenlicht. Mit viel Engagement, Training und Übung versucht sie, ihr verlorenes Augenlicht mit ihren anderen Sinnesorganen zu ersetzen. Dies gelingt ihr immer besser. Ihr Ziel heisst nämlich zurück zu ihrer Abteilung. Viele ihrer Kollegen unterstützen sie bei diesem Vorhaben tatkräftig, allen voran Pavlik. Zudem erhofft sie sich mit Hilfe eines weiteren Therapeuten ihr Augenlicht zurückzuerhalten, da er überzeugt ist, dass der Schaden mehr psychischer denn physischer Natur ist.Eines Tages erhält sie die Nachricht, dass ihr Erzfeind ihr ein Vermögen von 1 Milliard US$ auf einem Bankkonto in Marakesch hinterlassen hat. Zudem wird sie weitere Informationen im Banksafe auffinden. Sie ist schnell entschlossen, diese neue Herausforderung anzunehmen. Nur in Begleitung von Pavlik macht sie sich auf den Weg. Eine aufregende, temporeiche und gefährliche Jagd beginnt. Der Autor versteht es, in seiner Sprache einen hochdramatischen und actiongeladenen Thriller zu schreiben, dass man als Leser manchmal fast ausser Atem gerät. Die eindrücklich beschrieben Szenen sind sehr nachhaltig. Unglaublich wie sich Jenny jeweils gegenüber ihrer Feinde wehrt, obwohl sie nichts sieht, welche Treffsicherheit sie mit schiessen hat. Dies kann ich mir nicht so einfach vorstellen. Auf dieser Jagd gibt es nicht nur Sieger auch Verlierer, doch Jenny ist ihrem Ziel wieder ein Stück näher gerückt.Das zweite Buch hat mir einiges besser gefallen. So warte ich gespannt, welches weitere Schicksal und neuen Herausforderungen Jenny im dritten Teil erwartet. 

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  • Leider hatte ich mir mehr erhofft

    Niemals

    LauraLey

    18. November 2017 um 15:55

    Niemals ist der zweite Band einer Trilogie um blinde Polizistin Jenny Aaron. Andreas Pflüger veröffentliche seinen Thriller 2017 und es ist somit sein aktuellstes Buch.Mit seinem einzigartigen Cover, erkennt man direkt den Autor. Bereits der Buchumschlag von „Endgültig“ besaß markante Details wie die Brailleschrift und die auffälligen Farben Schwarz, Weiß und Gelb.Wie das Cover schon vermuten lässt, handelt sich das Buch um einen blinden Akteur. Genauer gesagt handelt es sich dabei um Jenny Aaron, eine Polizistin mit besonderen Fähigkeiten. Sie hat früher für eine Sondereinheit der Polizei gearbeitet aber seitdem sie Blind ist, weiß sie nicht mehr, ob das ganze Adrenalin das Richtige für ihren Alltag ist.Als sie aber überraschend Geld von ihrem Feind Holmes erbt, muss sie nicht mehr lang überlegen. Ihre neue Reise führt sie nach Marrakesch in Marokko. Während den Ermittlungen trifft Jenny Aaron auf den „Broker“, einen Unbekannten, der auch etwas mit Jenny´s verstorbenen Vater zu tun hat.Das Buch ist überwiegend in der Erzähler Perspektive geschrieben. Pflüger weiß, den Leser in seinem Buch zu fesseln, indem er in sehr detaillierten Beschreibungen schreibt. Als Leser ist man nahezu dabei, in der Stadt, bei den Ermittlungen. Oft hatte ich aber das Gefühl, dass das Buch dadurch sehr langwierig wirkt und er sich manchmal in den Details verliert und somit auch den Fokus auf die Story. Durch die vielen neues Menschen in Jennys Umfeld und in den Rückblicken, bin ich froh, dass ich den ersten Teil von Pflüger gelesen habe, sonst hätte ich wahrscheinlich irgendwann den Überblick verloren.Als Fazit kann ich sagen, dass ich mich total auf den 2. Teil von Andreas Pflüger gefreut habe. Leider wurde ich nicht richtig warm mit dem Buch. Es war sehr langwierig, was sich auch in meiner Lesedauer widergespiegelt hat.Die Story war mir ein bisschen zu abgehoben und auch die Charaktere stellten sich in diesem Teil als perfekte Superhelden dar. Das macht das Buch etwas ungläubig.Nichtsdestotrotz werden ich auch das dritte Buch der Trilogie lesen.

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  • Sehr spannend und NIEMALS langweilig

    Niemals

    Gosulino

    17. November 2017 um 13:15

    Niemals ist der zweite Band um Jenny Aaron, die blinde Polizistin einer Sondereinheit. Ich kenne den ersten Teil nicht, konnte aber sehr gut in die Geschichte reinfinden, da es immer wieder Rückblicke gab. Jenny Aaron erbt von ihrem Todfeind ein Vermögen und macht sich mit ihrem Kollegen nach Marrakesch auf, um diesen Erzfeind endlich zur Strecke zu bringen. Es wird schnell klar, dass es um Leben und Tod geht, aber Jenny nimmt den Kampf auf.Dies war mein erstes Buch von Andreas Pflüger und ich war sehr begeistert von dem sprachlichen Schreibstil des Romans. Der ist mal außergewöhnlich, hat mir sehr gut gefallen. Warum ich dennoch einen Stern abziehe, ist, dass ich Jenny Aaron einfach für zu perfekt hielt. Trotz ihrer Blindheit schien sie keinerlei Einschränkungen zu haben, das war mir einfach nicht realistisch genug und hatte zu viel James Bond-Manier. Dennoch war es ein sehr spannender Thriller und ich bedanke mich bei der Glücksfee, dass ich eines der Exemplare gewonnen habe.

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  • Jenny Aaron in Aktion

    Niemals

    Bella5

    16. November 2017 um 14:02

    Andreas Pflüger hat mit „Niemals“ eine spannende und sehr gelungene Fortsetzung zu „Endgültig“ vorgelegt. Im Zentrum steht die Protagonistin Jenny, die seit einem missglückten Polizeieinsatz in Barcelona erblindet ist. Ich mag diese außergewöhnliche Protagonistin sehr! In ihrem neuesten Fall soll sie in die geheime Sondereinheit zurückkehren. Der Autor kann auch stilistisch überzeugen – die kurzen Sätze passen perfekt zum actionreichen plot. Der Roman ist gut gegliedert und durchdacht komponiert worden; es gibt Spannung und auch Überraschendes, dies geht jedoch nicht zu Lasten der Figurenzeichnung.   Worum geht’s ?   „Jenny Aaron ist eine Polizistin mit überragenden Fähigkeiten. Und sie ist blind. Man drängt sie zur Rückkehr in die geheime Sondereinheit, in der sie früher war. Es wäre wieder ein Leben aus purem Adrenalin. Doch will sie das? Als ihre Vergangenheit sie einholt, muss sie sämtliche Zweifel hinter sich lassen. In Marrakesch wartet der gefährlichste Mann der Welt auf sie. Jemand, von dem viele glauben, dass er nur ein Mythos sei. Aaron erfährt, was er ihr angetan hat. Um ihn zu töten, ist sie bereit, alles zu opfern, was ihr je etwas bedeutete.“ Wie man sieht, gibt es auch Elemente eines Agententhrillers. „Niemals“ hat mich einfach super unterhalten, Krimifans kommen hier voll auf ihre Kosten!

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  • Niemals

    Niemals

    CanYouSeeMe

    15. November 2017 um 10:20

    Jenny Aaron ist eine Polizistin mit überragenden Fähigkeiten. Und sie ist blind. Man drängt sie zur Rückkehr in die geheime Sondereinheit, in der sie früher war. Es wäre wieder ein Leben aus purem Adrenalin. Doch will sie das? Als ihre Vergangenheit sie einholt, muss sie sämtliche Zweifel hinter sich lassen. In Marrakesch wartet der gefährlichste Mann der Welt auf sie. Jemand, von dem viele glauben, dass er nur ein Mythos sei. Aaron erfährt, was er ihr angetan hat. Um ihn zu töten, ist sie bereit, alles zu opfern, was ihr je etwas bedeutete.‚Niemals‘ ist der zweite Teil der Thriller-Reihe um Polizistin Jenny Aaron. Ich habe diesen Band gelesen, ohne den ersten zu kennen und hatte keinerlei Verständnisprobleme. Wichtige Kernpunkte wurden in diesem Band nochmals aufgearbeitet, so dass ich zu keinem Punkt das Gefühl hatte, wichtige Informationen nicht zu kennen. Dennoch werde ich den ersten Band definitiv noch lesen.Der Schreibstil ist für einen Thriller überraschend feinfühlig und emotional, er lässt sich insgesamt jedoch gut lesen und ist sehr bildlich. Die geschilderten Szenarien konnte ich mir immer gut vorstellen. Die Protagonistin Jenny Aaron ist mir von Beginn an sympathisch. Die Handlung ist aus ihrer Perspektive geschildert, so dass man sich als Leser gut in ihre Gedanken und Handlungen einfühlen kann. Der Handlungsaufbau ist durchgehend spannend, auch wenn es weniger ereignisreiche Kapitel gibt. Die Mischung ist dem Autor gut gelungen. Es gibt einige zeitliche Rückblenden, die eine wichtige Rolle für das Verständnis spielen. Diese Rückblenden waren für mich angenehm zu lesen und auch in ihrer Menge passend. Die Darstellung der einzelnen Einsätze habe ich als äußerst interessant und detailliert empfunden, man hat gemerkt, dass der Autor sich hier mit Experten auseinandergesetzt hat, um eine möglichst authentische Handlung zu schaffen.Insgesamt konnte mich ‚Niemals‘ von Andreas Pflüger auf voller Linie überzeugen. Die Charaktere sind sympathisch und realistisch gestaltet und die Handlung lässt einen nicht mehr aus ihrem Bann.

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