Andreas Pittler

 4.8 Sterne bei 66 Bewertungen
Autor von Goodbye, Der göttliche Plan und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Geschichte Österreichs
Neu erschienen am 01.08.2018 als Taschenbuch bei PapyRossa Verlag.

Alle Bücher von Andreas Pittler

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Andreas PittlerGoodbye
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Goodbye
Goodbye
 (18)
Erschienen am 01.12.2016
Andreas PittlerDer göttliche Plan
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Der göttliche Plan
Der göttliche Plan
 (14)
Erschienen am 03.02.2016
Andreas PittlerWiener Bagage
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Wiener Bagage
Wiener Bagage
 (8)
Erschienen am 02.07.2014
Andreas PittlerDer Fluch der Sirte
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Der Fluch der Sirte
Der Fluch der Sirte
 (4)
Erschienen am 01.02.2013
Andreas PittlerDas Totenschiff
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Das Totenschiff
Das Totenschiff
 (4)
Erschienen am 16.06.2016
Andreas PittlerDer große Traum von Freiheit
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Der große Traum von Freiheit
Der große Traum von Freiheit
 (3)
Erschienen am 05.10.2010
Andreas PittlerWiener Kreuzweg
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Wiener Kreuzweg
Wiener Kreuzweg
 (3)
Erschienen am 17.01.2017
Andreas PittlerDie Spur der Ikonen
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Die Spur der Ikonen
Die Spur der Ikonen
 (3)
Erschienen am 08.03.2017

Neue Rezensionen zu Andreas Pittler

Neu
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Der Fluch der Sirte" von Andreas Pittler

EIn intelligenter Krimi aus Wien
Bellis-Perennisvor 9 Monaten


Als eine vorerst unbekannte Männerleiche aus der Donau gefischt wird, ahnt noch niemand, dass noch drei weiter Menschen aus dem Dunstkreis des ersten Toten, der sich als früherer Freund und Spezl von Libyens Staatschef Gaddafi entpuppt, sterben. Es scheint, dass niemand an der Aufklärung der mysteriösen Todesfälle interessiert ist. Ebenso können Verwicklungen in die hohe Politik nicht ausgeschlossen werden.

 

Nur Oberst Zedlnitzky, dessen Name auch nach Jahrzehnten bei der Polizei immer noch falsch ausgesprochen wird, und seine beiden Mitarbeiter, Cerny und Schreiber, ermitteln weiter. Als der frisch g’fangte Cerny und die ehrgeizige Schreiber in einem Anfall von Wagemut einen dubiosen Banker verhaften, geraten sie in die Mühle der Freunderlwirtschaft und politische Verflechtungen mit harschen Konsequenzen: Beide werden von Dienst suspendiert, was sie allerdings nicht hindert, mit Billigung von Zedlnitzky heimlich weiter zu recherchieren.

 

Meine Meinung:

 

Historiker Andreas Pittler ist als Autor spannender und vielschichtiger Krimis wohl bekannt. Seine David-Bronstein-Reihe“ hat viele Fans, zu denen ich mich auch zähle.

 

Dieser Krimi hier zeigt eindrucksvoll wie dicht so manche politischen Interessen im In- und Ausland mit Korruption und Verbrechen einher gehen. Auf der einen Seite wird das Gaddafi-Regime verteufelt, was aber eine Zeit lang einige Politiker – egal ob rechts oder links - nicht davon abgehalten hat, mit ihm Geschäfte zu machen bzw. sich mit ihm und seinen Gefolgsleuten in der Schicki-Micki-Szene ablichten zu lassen. Pittler wirft einen schonungslosen Blick hinter die Machtmechanismen des Beamtenapparats. Er beschreibt das politisch-wirtschaftliche Machtgefüge recht authentisch.

 

Der (österreichische) Leser kann sich mit seinen Figuren, die mit viel Humor und großem Einfühlungsvermögen gezeichnet sind, ganz gut einfühlen. Hand aufs Herz – wem schwillt nicht die Zornesader, wenn sich die Hautevolee als korrupt entpuppt und kraft diverser Ämter, die ihnen Immunität gewähren, in der Regel ungeschoren davonkommen?.

 

Die Handlung ist ungemein spannend, was aber den Krimi meiner Meinung nach besonders auszeichnet, sind die Darstellungen der  Menschen mit ihren Hoffnungen, Wünschen und Frustrationen.

 

Gut gefällt mir auch das Einbinden von Wiener Institutionen wie das Café Landtmann oder den Karmelitermarkt in die Handlung. Wir fahren mit Zedlnitzky nicht (nur) Straßenbahn sondern, wie ihn Wien geläufig „Tramway“.

 

Fazit:

 

Wer intelligente und gut recherchierte Krimis mag, ist hier bestens bedient

 

 

 

 

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Wiener Kreuzweg" von Andreas Pittler

der Auftakt eines meisterhaften Triptychons
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Andreas Pittler ist ein Meister des historischen Romans. Sein neuestes Werk ist der erste Band eines Triptychons, das drei Wiener Familien vom Ende der Monarchie bis zum Anschluss an Nazi-Deutschland begleitet.

Die drei Familien sind: Die Unternehmerfamilie Glickstein, die kleinbürgerlichen Strechas und die Arbeiterfamilie Bielohlawek. Die drei begegnen einander im Betrieb des Baron Glickstein, der Hernalser Bierbrauerei.

Wir werden Zeuge wie aus einem schüchternen Unternehmersohn ein erfolgreicher Geschäftsmann wird. Wir erleben mit, wie aus dem erfolglosen Sohn der Strechas ein glühender Nazi wird und wie im Arbeitersohn der tschechischen Einwanderer Bielohlawek ein aufrechter Mensch heranwächst, der seinen Chef, den Baron (auch wenn der Adel 1918 abgeschafft wurde) das Leben rettet.

Meisterhaft versteht es Andreas Pittler die Stimmung dieser Jahre einzufangen. Die Armut, die Hoffnungslosigkeit und dann den vorsichtigen Aufschwung, der dann im Jahr 1938 zwar die Wirtschaft scheinbar aufblühen, aber in vielen Menschen ihre Abgründe hervortreten lässt.

Mit der gewaltsamen Übernahme der, nun als jüdisch eingestuften Brauerei, erreicht das Buch einen Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt.

Wie es mit den Familien weitergeht, werden wir Anfang 2018 im zweiten Teil lesen können.

Fazit:

Ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, und das man unbedingt lesen muss. 5 Sterne.

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Spur der Ikonen" von Andreas Pittler

Ein WAS-WÄRE-WENN-Szenario ...
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Klappentext:

Zwischen den Wiener Bezirken Margareten und Wieden verläuft die Wiener Mauer, ein von der Staatspartei der ÖDR errichteter "Antifaschistischer Schutzwall" nach Vorbild der Berliner Mauer. An ihm werden zwei Schmuggler vom Grenzschutz gestellt. Hauptwachtmeister Peter Landsrait beginnt mit der Aufklärung des Falls. Die politische Großwetterlage erweist sich dabei als ebenso hinderlich wie die Interventionen der allmächtigen Staatspartei.


Meine Meinung:

Historiker und Autor geschichtsträchtiger Bücher Andreas Pittler zeigt wieder einmal sein Können. Doch diesmal, darf es ein Krimi mit viel schwarzem Humor sein. Die Krimihandlung ist nicht das Kernstück dieses Buches.

Nein, vielmehr ist es eine Art Dystopie, die allerdings entgegen der Definition (negativer Ausgang, Zukunft) eine Rückschau und einen guten Ausgang anbietet. Oder ist es vielleicht ein Albtraum, aus dem wir erwacht sind?

Nein, ist es auch nicht. Dazu ist der Krimi mit viel zu viel Ironie und Wortwitz gespickt. Ich habe mich amüsiert und musste dennoch die eine oder andere Passage ernsthaft nachdenken. Ich bin für den Begriff „Persiflage“, der – aus der sicheren Entfernung der Jahre – die ehemalige DDR und ihre Schranzen aufs Korn nimmt. Einiges wird ins Wienerische übertragen und ist lange nicht so gefährlich wie damals in der Wirklichkeit. Wir in Wien leben ja nach dem Motto „ein bisserl was geht immer“.

Aber, bitte lest selbst! 

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VeroGs avatar
Krimis & Thriller, geschrieben von österreichischen Autoren/innen, erobern zunehmend auch den deutschen Markt. Einige schrieben die derzeit so beliebten und erfolgreichen Regionalkrimis, aber es gibt auch grenzüberschreitende und internationale Thriller. Das Angebot ist groß. Was sagt ihr dazu? Gefallen euch die Geschichten aus Österreich? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Sind sie anders als die deutschen Kriminalgeschichten? Stört es, wenn Ausdrücke im Dialekt vorkommen oder wird das als liebenswerte Eigenheit der Region angenommen? Über regen Gedankenaustausch zu diesem Thema freue ich mich sicher nicht alleine. Liebe Grüße aus Niederösterreich Vero
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Letzter Beitrag von  bauerhepetervor 4 Jahren
Romane von EVA ROSSMANN sind gut lg PETER
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