Die Spur der Ikonen

von Andreas Pittler 
4,7 Sterne bei3 Bewertungen
Die Spur der Ikonen
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Eine herrliche Persiflage auf ein in BRÖ und ÖDR geteiltes Österreich. Andreas Pittlers schwarzer Humor schlägt wieder zu.

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Diese Persiflage auf die Teilung von Österreich in BRÖ und ÖDR ist einfach herrlich.

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Inhaltsangabe zu "Die Spur der Ikonen"

Zwischen den Wiener Bezirken Margareten und Wieden verläuft die Wiener Mauer, ein von der Staatspartei der ÖDR errichteter "Antifaschistischer Schutzwall" nach Vorbild der Berliner Mauer. An ihm werden zwei Schmuggler vom Grenzschutz gestellt. Hauptwachtmeister Peter Landsrait beginnt mit der Aufklärung des Falls. Die politische Großwetterlage erweist sich dabei als ebenso hinderlich wie die Interventionen der allmächtigen Staatspartei.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839253243
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:281 Seiten
Verlag:GMEINER
Erscheinungsdatum:08.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine herrliche Persiflage auf ein in BRÖ und ÖDR geteiltes Österreich. Andreas Pittlers schwarzer Humor schlägt wieder zu.
    Ein WAS-WÄRE-WENN-Szenario ...

    Klappentext:

    Zwischen den Wiener Bezirken Margareten und Wieden verläuft die Wiener Mauer, ein von der Staatspartei der ÖDR errichteter "Antifaschistischer Schutzwall" nach Vorbild der Berliner Mauer. An ihm werden zwei Schmuggler vom Grenzschutz gestellt. Hauptwachtmeister Peter Landsrait beginnt mit der Aufklärung des Falls. Die politische Großwetterlage erweist sich dabei als ebenso hinderlich wie die Interventionen der allmächtigen Staatspartei.


    Meine Meinung:

    Historiker und Autor geschichtsträchtiger Bücher Andreas Pittler zeigt wieder einmal sein Können. Doch diesmal, darf es ein Krimi mit viel schwarzem Humor sein. Die Krimihandlung ist nicht das Kernstück dieses Buches.

    Nein, vielmehr ist es eine Art Dystopie, die allerdings entgegen der Definition (negativer Ausgang, Zukunft) eine Rückschau und einen guten Ausgang anbietet. Oder ist es vielleicht ein Albtraum, aus dem wir erwacht sind?

    Nein, ist es auch nicht. Dazu ist der Krimi mit viel zu viel Ironie und Wortwitz gespickt. Ich habe mich amüsiert und musste dennoch die eine oder andere Passage ernsthaft nachdenken. Ich bin für den Begriff „Persiflage“, der – aus der sicheren Entfernung der Jahre – die ehemalige DDR und ihre Schranzen aufs Korn nimmt. Einiges wird ins Wienerische übertragen und ist lange nicht so gefährlich wie damals in der Wirklichkeit. Wir in Wien leben ja nach dem Motto „ein bisserl was geht immer“.

    Aber, bitte lest selbst! 

    Kommentare: 1
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    ulrikerabes avatar
    ulrikerabevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Skurril witzige Krimipersiflage mit starkem Wien Bezug
    Herrlich skurrile Krimipersiflage

    Andreas Pittler legt mit der Spur der Ikonen eine herrlich skurrile Krimipersiflage vor. Es handelt sich bei dem Buch um ein "Was wäre wenn" Szenario. Österreich folgt dem Schicksal Deutschlands, Wien dem Berlins. Es gibt eine BRÖ und eine ÖDR, in Wien verläuft eine Mauer quer durch die Stadt. Wir schreiben das Jahr 1989. Während rundherum die politische Großwetterlage unruhig wird und im Sozialismus nicht mehr alles so läuft wie die Genossen sich das so vorstellen, muss Hauptwachtmeister Peter Landsrait einen Schmugglerfall aufklären. Die Krimihandlung ist nahezu vernachlässigbar, es ist wahrlich kein Reißer, aber durch die spitzzüngige, durchaus humorvolle Beschreibung des Lebens im fiktiven realen Sozialismus Wiens gewinnt das Buch mit Charme und Witz. Besonders dann wenn man die Ecken und Kanten Wiens kennt und das Sammelsurium an beschriebenen Persönlichkeiten auch dem echten Leben zuordnen kann. Ich habe dieses Buch sehr genossen.

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Diese Persiflage auf die Teilung von Österreich in BRÖ und ÖDR ist einfach herrlich.

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