Andreas Pröve

 4.7 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Mein Traum von Indien, Meine orientalische Reise und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Andreas Pröve

Mein Traum von Indien

Mein Traum von Indien

 (8)
Erschienen am 01.10.2006
Meine orientalische Reise

Meine orientalische Reise

 (7)
Erschienen am 01.11.2006
Erleuchtung gibt's im nächsten Leben

Erleuchtung gibt's im nächsten Leben

 (6)
Erschienen am 18.06.2012
Abenteuer Mekong

Abenteuer Mekong

 (3)
Erschienen am 15.01.2013

Neue Rezensionen zu Andreas Pröve

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Ankewiens avatar

Rezension zu "Erleuchtung gibt's im nächsten Leben" von Andreas Pröve

Beeindruckend
Ankewienvor 2 Jahren

Eine wirklich beeindruckende Geschichte. Ein junger Mann stürzt mit dem Motorrad - was vielen den Mut schwinden ließe, gibt Andreas neuen Mut. Immer wieder denkt er an seine Indienreise zurück, die er nach der Ausbildung gemacht hat - sein Ziel, er muss dorthin zurückkehren.

Und dabei geht er mit einem beeindruckenden Mut vor, den ich in Indien wohl nicht einmal als Gehender hätte. Natürlich geht dabei auch mal was schief und er wird ordentlich abgezogen - nicht ganz ungefährlich auch seine Reise im motorisierten Rolli quer durch die Steppe. So entsteht ein enorm ehrlicher und mutiger Reisebericht fernab der vielen Gruppenreisen, die wir Europäer so machen.

Individualtourist mit Rolli - eine mutige und spannende Erzählung, die einen einfach vollständig fesselt.

Eine klare Empfehlung - ich werde mir auch die anderen Reiseberichte von Andreas Pröve zulegen.

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Wichmanns avatar

Rezension zu "Erleuchtung gibt's im nächsten Leben" von Andreas Pröve

Wer Pröve kennt, erwartet gelebtes Leben! Schafft auch dieses Buch, den Leser mitzureißen?
Wichmannvor 3 Jahren

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Cover
Mit einem Blick ist klar, worum es geht. Eine Reise. Im Rollstuhl. In unwirtschaftlicher Gegend. Warum reist man dahin? Hier spielen Kuh und Hintergrund die Trümpfe aus.
Genial.

Einband
Wie eine Fledermaus ihre Flügel ausbreitet, so klappt das Buch zwei Umschlagseiten aus. Wozu? Sie sind innen leer! Sinn ergäben sie, wenn dort die Karte abgedruckt wäre, statt auf Seite 310. Aber als Lesezeichen sind sie gut.

Inhalt und Aufteilung des Buches

Vorwort, Inhaltsverzeichnis inklusive Seitenzahlen, Indienkarte, es ist alles da und doch zuviel. Eigentlich könnten es zwei erzählte Lebenserfahrungen sein. Die Reise durch Indien ist in der Gegenwartsform geschrieben und ‚wie der Autor zu seinem Rollstuhl kam‘ in der Vergangenheitsform. So trenne ich diesen Teil der Rezension auf in zwei Teile, denn beides ist besonders zu beleuchten.

Die Vergangenheit
In Vergangenheitsform werden im Buch immer wieder chronologisch geordnet die Hintergründe dargestellt, wie es dazu kam, das der Autor einen Rollstuhl brauchte. Hier ist keine Anklage, kein Gezeter und Gemecker, sondern die Empfindung, das Erkennen, dass es jetzt im Rollstuhl weitergeht, griffig erzählt. Der Weg, sich des neuen Problems anzunehmen, zu akzeptieren was geschah, wird dem Leser interessant erzählt nahegebracht.

Reise und Erleuchtung
Sehr offen und ehrlich, aber auch selbstkritisch erzählt der Autor von seiner Reise durch Indien. Manches Malheur, mancher Fehler und viele Erfolge erzählt Andreas Pröve so, dass es nicht nur Spaß macht zu lesen, sondern dass man manches Mal dabei sein mag und manches Mal lieber doch nicht.
Dabei stellt er nicht nur seine rechnerischen Fähigkeiten unter Beweis, ich zitiere: Da  der Mensch aber nach drei Tagen ohne Flüssigkeit verendet, müsste ich bei Ankunft zu etwas fünfzehn Prozent tot sein ...“, sondern auch eine sehr bildhafte Sprache. Ja, er geht sogar soweit, seine Unmutsbezeugungen vor Ort zuzugeben. Er kann also durchaus ‚meckern‘. Gerade dies gibt dem Buch die Würze und das Leben.


Zielgruppe
Ein Buch für jeden, der andere Länder, Leute und Kulturen kennenlernen möchte, wobei sicher auch Jugendliche dem Humor viel abringen können.

Stil
„Erleuchtung“ ist durchgängig in der personalen Erzählperspektive umgesetzt und verzichtet darauf den Leser anzusprechen. Er ist es längst.
Betitelte Bilder unterstützen die Vorstellungskraft, wobei das schriftstellerische Vermögen längst die Fantasie gefangen genommen hat.

Kein Wunder, bei Sätzen wie:
„Der Tempel ist ein gigantischer Fleischwolf und schreit nach Futter.“

Verständlichkeit

Der Bericht ist kurzweilig erzählt und gespickt mit persönlichen und nachvollziehbaren  Eindrücken. Trotz der anderen Kultur, einer anderen Sichtweise auf das Leben und, um ein Beispiel zu nennen, „reines Essen“, fühlt, hofft und bangt der Leser mit dem Autoren mit. Ja, dieses Buch ist verständlich geschrieben!


Umfang
An keiner Stelle entsteht der Eindruck, dass etwas verkürzt ist oder übersprungen wurde. Dies lässt sich allenfalls dadurch erahnen, dass eine solche Reise nicht vollständig in Papierseiten zu pressen ist. So lässt der Autor offensichtlich gekonnt Unnötiges weg, sodass, um es mit den Worten der Autor auszudrücken zu schnell „ein schmerzhafter Abschied folgt.“ Für ihn am Ende der Reise, für den Leser auf Seite 308.

Qualität
Das Buch ist handlich, die Seiten fest und robust genug auch unterwegs lesbar zu sein.  Selbst die im Mittelteil gesammelten Bilder führen nicht zu Beeinträchtigungen beim Blättern.

Bewertung
Zwei Erfahrungserzählungen in einer Geschichte, die abwechselnd erzählt werden entreißen dem Leser das jeweilige Bild, dass sich aufgrund der gut erzählten Handlung vor dem geistigen Auge aufgebaut hat. Die Frage, warum zwei Berichte in einem Buch stehen, führt mich zur Anfangsfrage, zu den zwei ‚Fledermausflügeln‘ des Einbandes zurück. Abgesehen davon entpuppt sich das Buch als farbenfroher, lebenswerter ‚Schmetterling‘
Ich kann dafür keinen Punkt abziehen, besser kann solch eine Reise nicht erzählt werden!

Fazit
Eine verrückte Reise durch Indien? Weit gefehlt. Es ist vielmehr. Dieser Erfahrungsbericht reißt den Leser gekonnt mit in den Strudel der Erfahrungen, Befürchtungen und in die tiefste Gedankenwelt des Autors ohne zu seicht oder theatralisch zu werden.

Ich habe selten so mitgefiebert und würde Andreas einfach nur drücken für dieses Meisterwerk!
 

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sunflowerMaes avatar

Rezension zu "Abenteuer Mekong" von Andreas Pröve

5700 spannende Kilometer!
sunflowerMaevor 4 Jahren

Andreas Pröve hat ein schönes Buch über einen der spannendsten Flüsse der Erde geschrieben. Er hat den Mekong von seiner Mündung, dem berühmten Mekongdelta in Vietnam bis nach dort bereist, wo er entspringt, im Hochland Tibets, ganze 5700 Kilometer bis zur Quelle in 5000 Metern Höhe. Wir erfahren viel von ihm über die nach der schrecklichen Kriegszeit wieder erblühten Städte wie das einstige Saigon und Phnom Penh, die Hauptstadt Kambodschas. Aufschlussreich fand ich, was Pröve über die eindrucksvollen Tempel von Angkor zu sagen hat. Ein wunderbarer und immer spannender Reisebericht, der Lust macht, selber aufzubrechen. Auch der Humor kommt darin nicht zu kurz. Eine volle Empfehlung!

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