Andreas Rainer

 4 Sterne bei 21 Bewertungen

Lebenslauf

Andreas Rainer ist Autor und Gründer der „Wiener Alltagspoeten“. Nach drei Jahren in Nordamerika, wo er als Fulbright-Stipendiat unterrichtete und als Zivildiener im Montreal Holocaust Center gearbeitet hat, kehrte er in seine Heimat Wien zurück. Sechs Jahre lang war er als Marketing-Director für Yelp in Europa tätig, bevor er sich dem Schreiben widmete. Mit feinem Gespür für Wiener Schmäh und Mentalität sammelt er Alltagspoesie und begeistert Hunderttausende. In seinem Bestseller „Wiener Alltagspoeten“ (Milena) sowie drei weiteren Büchern fängt er die Tragik und den Humor des Wiener Alltags ein. www.wieneralltagspoeten.at

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Andreas Rainer

Cover des Buches Der Flügelschlag des Paarfalters (ISBN: 9783990605318)

Der Flügelschlag des Paarfalters

(10)
Erschienen am 27.09.2025
Cover des Buches Wiener Alltagspoeten (ISBN: 9783903184695)

Wiener Alltagspoeten

(2)
Erschienen am 10.03.2021
Cover des Buches Wiener Alltagspoeten 2 (ISBN: 9783903460072)

Wiener Alltagspoeten 2

(2)
Erschienen am 10.03.2023
Cover des Buches Der Wiener Alltagspoet fährt U6. (ISBN: 9783903715202)

Der Wiener Alltagspoet fährt U6.

(1)
Erschienen am 21.03.2022

Neue Rezensionen zu Andreas Rainer

Cover des Buches Der Flügelschlag des Paarfalters (ISBN: 9783990605318)
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Rezension zu "Der Flügelschlag des Paarfalters" von Andreas Rainer

FinJa
Zu viele Schwächen, um das Buch wirklich mögen zu können

Generell war meine Erwartung an den Wiener Alltagspoeten wohl zu hoch: Das Werk ist für mich nicht sonderlich poetisch und doch eher oberflächlich. Ich mochte es, all die Orte zu kennen, die er beschrieben hat – weniger mochte ich, dass diese sich mehrmals wiederholten; anstatt hier das Potenzial Wiens und seiner – oft skurrilen – Örtlichkeiten – auszuschöpfen, ließ der Autor seinen Protagonisten dreimal an den Schwedenplatz zurückkehren und immer wieder den Ring abgehen. Auch das fand ich enttäuschend. 

Der Streibstil war mir zu sehr schularbeitsmäßig, mit teils stakkatoartig aneinandergereihten Sätzen und Wiederholungen von Ausdrücken. Zudem hätte ich mir Kapitel (fungieren als Inseln des Innehaltens & Reflektierens) gewünscht, ihre "ausbremsende" /entschleunigende Wirkung fehlt, find ich, grad in so einer ruhigen Story wie dieser. 


Massiv gestört hat mich das sexistische 'Kleinmachen': "das Mädchen". A 20-something is not a GiRL! 

Flughafenmitarbeiter, Bewohner, Kollegen, Forscher, Biologen, Mediziner, Philosophen, Regisseur, 

Eine Männerwelt, die der Autor da zeichnet. - _-  Selbst wenn man(n) sich dem Gendern verwehrt, kann und sollte man doch wenigstens auch weibliche Formen einbauen! Auch hier hatte ich mir vom Autor mehr erwartet. 

Zum Ende: Es wäre unrealistisch gewesen, dass das "Mädchen" sich (ebenfalls) in den Alten verschaut hätte - und unerträglich.
Ich finde, das skizziert sehr gut den Grund der 'male loneliness pandemic': Wenn der einzige Grund für Interaktion mit dem anderen Geschlecht der ist, dass du die Person "(im Bett) haben willst", dann turnt das eben nicht an, sondern ab. 

Meine Hoffnung wär, dass wir diese veralteten (Gender-)Klischees 2026 endlich hinter uns lassen können! 


+ : 

Die Story prinzipiell mag ich. Die Idee, aus dem (Alltags-)Trott/Gehetze mal auszusteigen, ist schön. Auch das Kommunikation-Suchen, anstatt nur ins Handy zu glotzen (Nähe in der Ferne zu suchen ist ja eigentlich absurd) & von A nach B zu hetzen klingt ansprechend und hat mich motiviert, nicht immer so knapp zu timen, um solche Begegnungen überhaupt zu ermöglichen :) Also, danke dafür. 


Cover des Buches Der Flügelschlag des Paarfalters (ISBN: 9783990605318)
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Rezension zu "Der Flügelschlag des Paarfalters" von Andreas Rainer

Lily2311
Leise und schön

Der Flügelschlag des Paarfalters hat mich auf eine Art erwischt, die ich nicht kommen sah: erst leise, dann immer näher, bis ich mich plötzlich mitten in den feinen Rissen wiederfand, die zwischen Menschen entstehen – und heilen. Schon der Titel hat etwas Zartes und zugleich Unruhiges, und genauso liest sich das Buch: als würde jemand sehr behutsam die Hand über eine Oberfläche legen und zeigen, wo etwas schwingt.

Ich mochte, wie Andreas Rainer kleine Momente groß werden lässt. Kein großes Donnern, sondern kurze Blicke, verpasste Anrufe, Sätze, die einen Takt zu spät fallen – und genau daraus wachsen Entscheidungen mit Folgen. Es fühlt sich an wie ein stilles Experiment über Nähe und Distanz: Was passiert, wenn man einmal anders abbiegt? Wer bleibt, wenn es schwierig wird? Und was hält eine Beziehung wirklich zusammen – Gewohnheit, Mut, oder etwas Drittes, das keinen Namen braucht?

Die Figuren wirkten für mich nahbar, mit all ihren Scharten und Schönheiten. Besonders mochte ich, dass niemand zum Symbol gemacht wird. Sie handeln manchmal ungeschickt, manchmal messerscharf klar – beides ist wahr. An mehreren Stellen musste ich kurz absetzen, weil ein Satz so genau traf, dass er nachhallen durfte.

Rainers Sprache ist unaufgeregt, präzise, mit diesen stillen Bildern, die sich festsetzen: Licht auf einem Küchentisch, der Rhythmus einer Stadt, ein Falter, der kurz im Fensterrahmen zittert. Daraus entsteht eine Atmosphäre, die nicht drückt, aber trägt.

Wenn ich etwas anmerken würde, dann, dass die Mitte für mich einen Hauch länger atmet als nötig. Nicht langweilig – eher ein zusätzliches Innehalten. Am Ende zahlt es sich aus, weil der Schluss nicht auf Effekt setzt, sondern auf Resonanz. Ich bin weicher aus dem Buch gekommen, als ich hineingegangen bin.

Unterm Strich: eine zarte, kluge Geschichte über Kippen und Fangen, über das, was wir einander antun – und schenken. Ein Buch, das leise bleibt und gerade deshalb lange wirkt.

Cover des Buches Der Flügelschlag des Paarfalters (ISBN: 9783990605318)
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Rezension zu "Der Flügelschlag des Paarfalters" von Andreas Rainer

jennieheartsbooks
Etwas anders als gedacht.

Als aller erstes zum Aufbau: Ich mochte es, dass die Tage vereinzelt dargestellt werden. Dies macht aus Story Gründen Sinn und hilft bei der Orientierung. Die Sprache war passend. Jedoch habe ich generell in den Parts Absätze vermisst und fand dadurch den Überblick zu behalten manchmal schwierig. Das Buch will keine Action haben und mehr ruhig uns genau deshalb, hätte Absätze mir zu Mindestens im Lesefluss geholfen. 

Wien wurde sehr glaubwürdig beschrieben und auch der Wunsch nach Freiheit kam gut rüber.  Demnach ist die Umsetzbare dieses Ziels gelungen. Wien selber wirkt in dem Buch beeindruckend auf und viele verschiedene Arten von Menschen begegnen den Prota. 

Ich muss jedoch sagen, dass das Buch sehr zäh war und ich mich da quellen musste. Der Fluss des Lesens war wie vorher erwähnt schwierig für mich zu halten.

Auch muss gesagt werden, dass ich offene Enden bei Geschichten absolut mag. Ich mag die Art wie man selber das Ende interpretieren kann und es nicht einen auf dem Silber Tablett quasi gezeigt worden ist. Meine Probleme sind bei dieser Geschichte  nicht das Ende sondern anderen Stellen. Was ich eher Schade finde. Die Probleme hatte ich bereits beschrieben. 

Gespräche aus der Community

In seinem lang erwarteten literarischen Debüt schreibt der scharfsinnige Beobachter des Alltäglichen, Andreas Rainer, über das Glück des Verschwindens und der Kunst sich dabei wiederzufinden.

Es beginnt mit einem verpassten Flug und endet mit einem sanften Flügelschlag.

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